Wie Prag oder Krakau Wien überholen

„Auch wenn es die meisten Österreicher und Medien nicht wirklich zur Kenntnis nehmen wollen: Österreich liegt mitten in Mitteleuropa. Das klingt nach Binsenweisheit, bedeutet aber sehr Spannendes. Dieses Mitteleuropa ist nämlich ein unglaublich dynamischer Raum geworden. Einst ein breiter toter Streifen entlang des Eisernen Vorhangs ist es heute eine breite blühende Zone. Das ist eine tolle Sache – für Österreich aber auch brandgefährlich.

Denn die jahrzehntelang zu kommunistischem Elend verdonnert gewesenen Tschechen, Ungarn, Polen, Slowaken sind im Eiltempo dabei, Österreich zu überholen. Sie haben höheres Wachstum, viel niedrigere Steuern (zum Teil sogar die Flat Tax), niedrigere Arbeitslosenzahlen, viel wirtschaftsfreundlichere Gesetze, (vorerst zumindest) deutlich niedrigere Löhne und – am wichtigsten: eine junge Generation, die gut gebildet und enorm leistungswillig ist. Prag oder Krakau sind als Städte fast genauso attraktiv wie Wien oder Salzburg. Österreich hat lediglich noch in Sachen Musik und Berge die Nase vorne……weiter hier

2 comments

  1. Christian Peter

    Kein Wunder, in Ungarn, Tschechien und Polen gibt es rechtskonservative Regierungen, keine Zuwanderung, niedrige Steuern und der Plan, den Euro einzuführen, wurden von allen Ländern auf Eis gelegt. Davon könnte Österreich lernen, allerdings wird es mit der Mitte-links-Regierung von FPÖ und ÖVP keine gravierenden Veränderungen geben.

  2. Franz Meier

    Die Visegradländer trauen sich mehr. Sie trauen sich dem deutschen Diktat zu widersetzen. Sie haben ihren geschichtlich-historischen Ballast abgeworfen. Sie verfolgen eine klare Linie.

    Ich denke schon, dass die neue Regierung in Österreich mehr machen will, dass sie ihre Wahlversprechen umsetzten will. Aber da ist die linke Presse, die jedes Wort der Minister auf die Waage legt. Bei Herrn Strache und den FPÖ Ministern wird wohl jeder einzelne Buchstabe, jeder Körperbewegung, jeder Atemzug genauestens verfolgt und kommentiert.

    Die Deutsche Regierung und die linke Presse liessen nach dem Besuch von Kanzler Kurz verlautbaren, man werde die österreichische Regierung an ihren Taten messen. Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: Die Deutschen werden die österreichische Regierung an ihren Taten messen. An Arroganz, Überheblichkeit und Schulmeisterei kaum zu übertreffen. Die Bevormundung durch die deutschen Moralisten ist ein Affront. So machen sie es auch mit den Visegradländern. Die Deutschen wollen in Europa bestimmen wer artig und wer unartig ist. Keine guten Aussichten. Die Deutschen legen sich mit vielen Regierungen an: Mit den Russen, mit dem Amerikanern, mit den Israelis, mit den Visegradländern, vielleicht auch mit Österreich?

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