Wie sich Sebastian Kurz die EU vorstellt

„Bundeskanzler Kurz skizzierte auf der Münchner Sicherheitskonferenz seine Vision für ein schlankeres Europa: verstärkte polizeiliche und militärische Kooperation, aber ein Ende der Überregulierung“ (hier)

11 comments

  1. Christian

    Für mich ist Kanzler Kurz der Hoffnungsschimmer in der EU. Genau so, wie z.B. Juncker oder Karas deren Totengräber sind. Ich wünsche ihm Mehrheiten für die vorgetragenen Pläne. Und ich wünsche ihm mehr Mut zu innerösterreichischer Demokratie – ein echter Demokrat kann nicht im Vorhinein bestimmte Themen von demokratischen Prozessen aussparen (z.B. die EU-Thematik). Entweder/Oder.

  2. Falke

    Dass und wie sich die EU gegen die Islamisierung wehren kann und soll, hat er sich ja nicht zu sagen getraut.

  3. Rennziege

    Dieser Sebastian ist ein rhetorischer Fels im Brackwasser der politischen Bauchredner und Nichtssager. Ich freu‘ mich sehr, dass wir ihn gewählt haben, per Briefwahl.
    Er pflegt eine klare Sprache, großteils frei, in knusprigen, leichtverständlichen Sätzen. Wenn er jetzt noch auf abschwächende Füllschwanzerln wie „eigentlich“, „ich glaube, dass“ verzichten und das Händewacheln halbieren tät‘, wäre er perfekt — zumindest verbal.

  4. KTMtreiber

    @Rennziege:

    Ich beneide Sie ob Ihrer Zuversicht. Ich kann den Herrn Kurz noch nicht wirklich richtig ein taxieren. Schauen mer mal …

  5. Rennziege

    19. FEBRUAR 2018 – 16:15 — KTMtreiber
    @Rennziege:
    Ich widerspreche Ihnen ungern, KTMtreiber, auch weil der talentierte KTM-Chef Pierer nun im bundesdeutschen Biotop der Automobil-Zulieferer österreichische Bäume pflanzen wird.
    Traurig stimmt mich nur, dass ich so selten beneidet werde, allerdings nur hier. 🙂
    Aber sei’s drum! Ich bin ziemlich zuversichtlich, dass dieser Bursche nicht nur für Österreich Gutes bewirken wird. Er und die FPÖ brauchen noch eine kurze Frist, um sich zu sortieren und eine stabile gemeinsame Basis zu etablieren. Was natürlich bedeutet, die in beiden Parteien überlebenden Holzköpfe zu entsorgen.
    Der erforderliche Impetus scheint vorhanden. Doch „der Basti“ scheint auch lieber sein Kentern in Kauf zu nehmen, als die Segel seines erfolgreich ausgelaufenen Schinakels zu streichen.
    Was ich — naiv, wie ich bin — als gutes Omen für Österreich betrachte,

  6. Johannes

    Ich denke mit dieser Rede hat sich Kurz viele Feinde gemacht, allein schon die Brüsseler Bürokratie ist ein mächtiger Gegner und wird sich nicht ohne weiteres verkleinern lassen.
    Auf alle Fälle ist es gut einen Staatschef wie Kurz im Rat zu wissen, einen der sich nicht einlullen läßt und der auch nicht vor lauter Glück das die Mächtigen in mitspielen lassen, auf seine Prinzipien vergisst, wie man es leider bei seinen Vorgängern öfter zu erkennen glaubte.
    Wir erleben im Moment den Versuch, wie es auch Junker offen ausgesprochen hat, Europas Politik zu zentralisieren.
    Es wird andauernd, auch von Merkel, so getan als müssten wir uns als Player mit den USA und China geschlossen einem Brüsseler „Zentralkommissariat„ unterordnen, nur so würden wir als Mitspieler akzeptiert.
    Das funktioniert in Europa nicht, schon gar nicht wenn die hohen Herren sowieso lügen, lügen und nochmals lügen wenn es ernst wird, wie sie es einmal unumwunden zugegeben haben.
    Europa wird dann ernst genommen wenn es lernt seine Mitgliedsstaaten zu respektieren, jeder dumme Streit, von Brüssel ausgehend, die Visegrader zu zwingen den Islam dort zu etablieren ist kontraproduktiv.
    Europa bringt sich mit seiner Migrationspolitik an den Rande einer Katastrophe und bewirkt doch nichts humanes damit außer der zunehmenden Destabilisierung des eigenen Kontinents.

    Auf Kurz wartet viel Arbeit, das gute Einvernehmen mit den in die Defensive gedrängten Visegradern ist wichtig,
    Er wird aber auch zunehmend für viele Deutsche Bürger zu einer politischen Persönlichkeit die sie anspricht, es könnte Deutsche Politik zum nachdenken bringen, es wäre zu hoffen.

  7. Falke

    Hier die Rede, da die Realität: Gerade eben wurde eine abgeschobene georgische Familie sogar noch aus Athen zurückgeholt (natürlich auf Staatskosten), nur damit der Verfassungsgerichtshof sich auf Antrag des Anwalts der Familie (natürlich auch vom Staat/NGO bezahlt) mit deren Beschwerde befassen kann. Die Wirklichkeit übertrifft ständig die abenteuerlichsten Vorstellungen jedes Kabarettisten. Und daran ändert sich offenbar gar nichts, neue Regierung hin oder her.
    http://ooe.orf.at/news/stories/2896453/

Kommentar verfassen

Du kannst die folgenden HTML-Codes verwenden:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden .