Wir verneigen uns vor Arnaud Beltrame, der nicht zögerte, als es auf ihn ankam

Ja, Arnaud Beltrame ist ein Held. Der Polizist, der sich gestern bei einer Geiselname im südfranzösischen Trèbes als Geisel für eine Frau angeboten hatte, ist in der vergangenen Nacht an zwei Schusswunden gestorben. “Frankreich wird niemals seinen Heldentum, seine Tapferkeit und sein Opfer vergessen”, schrieb Innenminister Gérard Collomb auf Twitter. Und wir auch nicht, möchte man anfügen. (hier)

17 comments

  1. GeBa

    Das hilft ihm jetzt auch nicht mehr. Die Politik in ganz Europa hat Schuld an der Situation mit der wir jetzt leben müssen.

  2. Gerald Steinbach

    „“Frankreich wird niemals seinen Heldentum, seine Tapferkeit und sein Opfer vergessen”, schrieb Innenminister Gérard Collomb auf Twitter.““

    Der hat ihn jetzt schon vergessen, es ist einfach ein weiteres Opfer

  3. Thomas Holzer

    Aus dem Artikel: „Aus Konzentrationslagern des Nazi-Regimes gibt es ergreifende Geschichten von christlichen Märtyrern, die sich für andere aufgeopfert haben“

    Politisch absolut inkorrekt!

    @Gerald Steinbach
    Ein Kollateralschaden, heute gerühmt, geehrt; warten wir ab, ob er ein Ehrengrab (im Invalidendom?!) bekommt

  4. Gerald Steinbach

    Thomas Holzer
    Kollateralschaden trifft es genau, in dieser Übergangsphase mit ein paar Verwerfungen sind wahrscheinlich solche Opfer eingeplant, wenn sich auch noch einer freiwillig findet, bitte…

  5. Rennziege

    Das Schimpfen über Politik und Presse ist in diesem traurigen Fall reichlich daneben. Die sind, wie sie sind, und werden es bleiben. Auch Angela Merkel hat heute nur einen dürren, wie immer gezuzelten Allerwelts-Satz über die Lippen bekommen.
    Der Titelsatz „Wir verneigen uns vor Arnaud Beltrame, der nicht zögerte, als es auf ihn ankam“ sollte auch uns zu einem stillen Gedenken und — sofern möglich — einem kleinen Gebet bewegen. Für Christen ist auch dieser selbstlose Mensch ein Märtyrer.

  6. aneagle

    Macron und Merkel gehören vor den Vorhang. Nicht als Helden, sondern um sich zu verantworten. Aber darauf wartet man vergeblich. In 3,5 Jahren ist hoffentlich mit so einer „Regierungsarbeit“ endgültig Schluss.

  7. Rennziege

    24. MÄRZ 2018 – 19:52 — Gerald Steinbach
    Rennziege
    Ich sagte ja nur, Herr Steinbach, dass im Angesicht dieses Opfertodes andere, innigere Gedanken wichtiger seien als das, was Presse und Politik daraus fabrizieren und vernebeln. Nix für ungut, wenn’s geht!

  8. sokrates9

    Warum müssen wir den Islam tolerieren? Eine verbrecherische Ideologie die den überwiegenden Teil von Terroristen stellt für den sich dann unsere Polizisten opfern! NS – Ideologie wurde zu Recht verboten, auch der Koran gehört mit seinen Mordaufrufen, denen genügend folgen, verboten!

  9. Calderwood

    @ sokrates9

    Nicht der Koran gehört verboten, sondern der Islam. Es ist ja auch der (dem Islam vergleichbare) Nationalsozialismus verboten und nicht das Buch „Mein Kampf“. Bücher zu verbieten ist eine kulturelle Barbarei. Gefährliche Ideologien hingegen gehören bekämpft – und strenge Strafen bei Wiederbetätigung nach dem Verbot soll es dann für Moslems ebenso geben wie jetzt für Nazis.

  10. MM

    Der Tote hat noch auf dem Sterbebett die Krankensalbung empfangen. Seine anstehende Hochzeit hat er nicht mehr erlebt.

    Requiem aeternam dona eis, Domine,
    et lux perpetua luceat eis.
    Requiescant in pace. Amen.
    Omnes sancti Innocentes, orate pro nobis.
    Omnes sancti martyres, orate pro nobis.

  11. Falke

    Ein Opfer hat dann einen Sinn, wenn es etwas bewirkt. Das wird wohl hier kaum der Fall sein: Wie schon bei Charlie Hebdo, Bataclan, Nizza usw., hört man jetzt auch schöne und leere Worte von Politikern, ohne das nur irgendetwas gegen den islami(sti)schen Terror getan wird, außer vielleicht einigen wirkungslosen Alibiaktionen. So gesehen war Beltrames Opfer wohl vergeblich.

  12. Rennziege

    25. MÄRZ 2018 – 13:04 — Falke
    Ich finde nicht, dass Arnaud Beltrames Opfer vergeblich ist, so traurig es auch für ihn selbst ausging. Sie sagen ja richtig, wie eitel, redundant und hohl das Geschwätz der Politiker war und wie wenig gegen den islamischen Terror unternommen wird.
    Beltrames Tod könnte zumindest ein Loch in den immer wieder aufgepusteten Luftballon der Besänftiger und Dummschwätzer beißen; dann hätte er sein Leben nicht vergebens hingegeben.

  13. Rado

    Lese ich da „Staatschefs erwarten von ihren Leibwächtern …“?
    Die sind vermutlich das Problem dieser Entwicklung!
    Nehmt den Staatschefs ihre Leibwächter weg und zwar ersatzlos! Der Terrorismus und der ganze andere Spuk seit 2015 würde auf wunderbare Weise verschwinden.

  14. Der Realist

    Das Tragische an echten Helden ist, dass sie meist tot sind. Der Begriff „Held“ hat heutzutage meist ohnehin seine ursprüngliche Bedeutung verloren, gelten doch auch Personen die mit Skiern einen Berg möglichst schnell abfahren, oder den Ball vom Elferpunkt zum alles entscheidenden Treffer ins Tor donnern, schon als Helden. An wahre Helden stelle ich zumindest andere Ansprüche, dieser Franzose wird diesen Ansprüchen gerecht.

    Und falls es einige noch immer nicht wissen, der Islam gehört zu Europa.

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