Wollen Flüchtlingsretter die Rückkehr nach Afrika verhindern?

Die „Aquarius“ hätte auch Tunis ansteuern können, dort gibt es ein Migrationsberatungszentrum. Aber geht es vielleicht doch um Europa um jeden Preis? weiter hier

18 comments

  1. Christian Peter

    Nicht die Retter haben Schuld, sondern die Politik, illegale Einwanderer rechtlich deutlich besser zu stellen als Menschen, die sich auf legalem Weg um Einwanderung bemühen. Solange dieser Missstand währt, werden die Flüchtlingsströme niemals versiegen und Menschen weiterhin ihr Leben riskieren, um nach Europa zu gelangen.

  2. CE___

    Was ich wirklich nicht verstehe, jetzt sieht man seit DREI LANGEN Jahren diesem Schauerspiel der massiven Schlepperei und illegalen Einreise von Fremden zu, die Systematiken und viele Organisationen und Personen dahinter sind mittlerweile bekannt, und IMMER NOCH wird hier nur tappsend und vorsichtig auftretend bzw. abwägend von den gewählten Gegner dieser illegalen Flutung dagegen gehalten.

    Man muss sich ja Italien ansehen, sosehr es in die richtige Richtung geht, aber zu letzter Konsequenz fehlt auch hier noch.

    Warum?

    ALLE Gesetze, Verordnungen, Rechtsmittel, usw. um die Schlepperei und illegale Masseninvasion zu unterbinden und diese damit verbundenen Verbrecher, und seien es EU-Bürger, für lange Jahre aus dem Vekehr zu ziehen, sind in Kraft, und dass teils schon seit ewig (Gesetze zur Einreise hat ja nicht die EU erfunden).

    Warum setzt man das Schlepperschiff nicht einfach fest und nimmt die Personen fest?

    Bei den Verdachtsmomenten die seit Jahren offenkundig und augenscheinlich sind?

    Wo sind der Befehl an die italienische Marine solche Schiffe aus den Hoheitsgewässern wieder hinauszudrängen bzw. hinauszuschleppen?

    Bei einem jeden EU-Bürger lässt man die Breite und Tiefe des „Rechtsstaates“ auffahren weil vielleicht unter Umständen könnt-ja-sein irgendwo zwei Euro fuffzig Umsatzsteuer nicht abgeführt wurden, und bei so einer Sache wird herumgeeiert?

    Und wenn ich dann höre „wir brauchen europäische Lösungen“…mit Verlaub, ich schei.. mittlerweile auf „Europa“, konkret EU, und seine nicht vorhandenen Lösungen welche sich wie das „Warten auf Godot“ darstellt und eine Ausrede ist gar nichts zu tun und auch weil immer irgend ein neuer Überzeugungstäter eine neue Kerkaporta aufstösst (diesmal die Sozialisten in Spanien).

    Und ob irgendein EU-Rechtchen beleidigt sein könnte wäre mir auch egal, ob nach den Reihen-Rechtsbrüchen jetzt noch ein weiteres EU-Rechtchen in das Spitalsbettchen oder auf den „Friedhof der Gesetze“ kommt, ist mir vollkommen egal.

    Es kommt mir vor wie wenn es hier gegen eine Art von „Mafia“ geht die handfeste Drohungen gegen Leib und Leben der Politiker im Köcher hätte, und die Politiker auch Angst haben dass ihnen da nicht einmal der eigene Staatschutz helfen könnte, sei es nur wenn sie diese Drohungen gegen sie öffentlich machen würden.

    So zahm wie immer noch nach den letzten Wahlerfolgen vorgegangen wird, gibt es bald keine andere Erklärung mehr.

  3. astuga

    Natürlich wollen sie das.

    Es ging von Anfang immer bloß um eine umfassende Migrationsagenda im Rahmen der Globalisierung, und um antiwestliche Ideologie und persönliche Eitelkeiten.
    Die eigentlichen Verbrecher finden sich dabei aber in den Reihen der Politiker und der europäischen Regierungen.

  4. sokrates9

    Habe bisher in den Medien kein einziges Wort darüber gelesen, dass es in Tunesien so einen „Leuchtturm“- von Merkel forciert – gibt! Genauso stelle ich mit eine unabhängige Presse mit der gesamten Meinungsvielfalt vor!!

  5. Falke

    Ich kenne ja den rechtlichen Status dieses „Migrationsberatungszentrums“ in Tunis nicht (habe überhaupt noch nie davon gehört – vermeiden es die „Wahrheitsmedien“ etwa absichtlich, davon zu berichten?), aber ich könnte mir vorstellen, dass die tunesischen Behörden wenig begeistert sind, noch weitere 600 Schwarzafrikaner aufgebürdet zu bekommen.

  6. Christian Peter

    Daher ist das Gerede von Errichtung von Asylzentren in Afrika usw. nichts als sinnloses Geschwafel, denn es ist das fehlgeleitete Asylsystem, welches Menschen nach Europa treibt. Erst wenn das Asylsystem in der heutigen Form abgeschafft bzw. auf völlig neue Füße gestellt wird und illegale Einwanderung keine Vorteile mehr bringt, werden die Flüchtlingsströme versiegen. Ohnehin ist das Asylsystem völlig veraltet, dieses wurde ehemals für Flüchtlinge der ehemaligen Sowjetunion geschaffen und ist längst nicht mehr zeitgemäß.

  7. sokrates9

    Meiner Meinung nach gehören die NGO´s die nun die Aquariusflüchtlinge nach Spanien gebracht haben sofort wegen Schlepperei verhaftet und das Boot beschlagnahmt. Da gibt es in nächster Nähe eine Asylmöglichkeit in Tunesien, doch die karren die Leute in einer tagelangen Odyssey nach Europa, und die Presse applaudiert!

  8. Falke

    @astuga
    Tasächlich habe ich nichts davon gehört, was mich eigentlich wundert: normalerweise lassen die hiesigen Systemmedien keine Gelegenheit aus, Ungarn als rechtsextrem und fremdenfeindlich zu verunglimpfen – das wäre ja wieder eine wunderbare Möglichkeit dafür gewesen.

  9. Christian Peter

    @sokrates9

    Das Problem sind weder Schlepper noch NGO’s, sondern die Politik, die illegale Einwanderer rechtlich besser stellt als Menschen, die sich auf legalem Weg um Einwanderung bemühen. Solange sich das nicht ändert, werden die Flüchtlingsströme niemals versiegen und es auch in den kommenden Jahrzehnten (Jahrhunderten) Probleme mit illegaler Einwanderung geben.

  10. Christian Peter

    @sokrates9

    Weder Grenzkontrollen, Auffanglager oder Verschärfungen des Asylrechts bringen etwas, sinnvoll wäre hingegen, das ohnehin längst nicht mehr zeitgemäße Asylrecht in der heutigen Form abzuschaffen bzw. auf völlig neue Füße zu stellen. Gerade auf EU – Ebene wäre das leicht durchsetzbar, sofern der politische Wille vorhanden.

  11. sokrates9

    Christian Peter@ Das sind doch alles Augenauswischereien! Solange man für Afrika das Wort Geburtenkontrolle mit Nazitum gleichsetzt kann es doch nur dramatische Verschlechterungen geben! Alle hundert Tage gibt es dort 7 Mio mehr Menschen! 70.000 Neugeburten pro Tag!!
    Das ist das was Europa im Jahr vielleicht aufnehmen will!!
    Wenn es da nicht zu einem radikalen Umdenken kommt wird in Europa in ein paar Jahren kein Stein mehr auf den anderen bleiben! die Menschenrechte können unter solchen Bedingungen nie eingehalten werden!

  12. Christian Peter

    @sokrates9

    Genau deswegen braucht es ein Update in der Asylpolitik. Die heutigen Regeln stammen aus der Mitte des letzten Jahrhunderts und waren für Flüchtlinge der ehemaligen Sowjetunion gemacht. Die Genfer Konvention ist längst nicht mehr zeitgemäß, man müsste angesichts der katastrophalen Zustände das gesamte Asylwesen auf völlig neue Füße stellen. Alles andere ist lediglich ein Herumdoktern an den Symptomen, anstatt die Ursachen zu bekämpfen.

  13. Christian Peter

    @sokrates9

    Und falls das nicht gelingt, müssen die entsprechenden Verträge gekündigt werden, die Genfer Konvention und EMRK sind völkerrechtliche Verträge, die jederzeit gekündigt werden können.

  14. Gerald Steinbach

    Christian Peter
    Da fehlt der Wille, der eigentlich durch das Volk entstehen müsste….solange da kein Druck aufkommt können solche Merkels schalten und walten bis alles ruiniert ist

    Der westlich geprägte Bürger dürfte solch einen Druckaufbau verlernt haben, solange der Muezzin 400 Meter schreit sieht er kein Problem…eine verfahrene Situation haben wir da!

  15. wbeier

    Mindestens zehn deutsche NGOs sind mit je mindestens einem Schiff seit Jahren im Mittelmeer unterwegs. Wer bezahlt die teure Show eigentlich? Achso, Spenden natürlich………. 🙂

  16. Christian Weiss

    Pure ideologische Verblendung. Die halten an ihrer „Kein Mensch ist illegal“-Doktrin fest, auch wenn die Leute zuhause weder verfolgt, noch für das potenzielle Gastland irgendwie tragbar sind. Europa muss diese Leute aufnehmen, so der ganz simple Imperativ dieser Wirrköpfe.

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