Zitat zum Tag

“ So, wie die Energiewende in Deutschland aufgezogen worden ist, nämlich planwirtschaftlich, kann das nicht gut gehen.“ (Leo Windtner, CEO der oberösterreichischen Energie AG, in der „Presse“)

12 comments

  1. Kassandra

    In einem irrt Herr Windtner: was da aufgezogen wird ist völlig planlos. Ein Chaos.

  2. KClemens

    Nicht ganz planlos.

    Der Plan ist, Energie so teuer zu machen, daß man über die Steuereinnahmen daraus wieder einen Vorteil ziehen kann.

    Natürlich nur über den Konsum der privaten Verbraucher. Denn die dürfen alle Ausnahmesituationen für die Wirtschaft bezahlen.

    Vielleicht ist es ja auch eine Art Gesundheitsprogramm. Wer den größten Teil seines Einkommens für das absolut notwendige ausgeben muss, spart bei den „ungesunden“ Dingen des Lebens, wie Tabak, Alkohol, Fleisch, Fett, Zucker, Salz und Fast-Food.

  3. Thomas Holzer

    Und die össterr. Energiewirtschaft ist nicht planwirtschaftlich?
    Der Herr Windtner, treuer Diener seiner Herren….

  4. Suwarin

    @KClemens
    ,,Vielleicht ist es ja auch eine Art Gesundheitsprogramm. Wer den größten Teil seines Einkommens für das absolut notwendige ausgeben muss, spart bei den “ungesunden” Dingen des Lebens, wie Tabak, Alkohol, Fleisch, Fett, Zucker, Salz und Fast-Food.“ Beim homo oeconomicus vielleicht, aber der normale Mensch wird auf Kippen und Alkohol so ziemlich als letztes verzichten.

  5. KClemens

    SuwarinBeim homo oeconomicus vielleicht, aber der normale Mensch wird auf Kippen und Alkohol so ziemlich als letztes verzichten.

    Hm, wenn das so ist, dann sind die Kosten für die reine Lebenserhaltung noch viel zu niedrig.

    Die Schweden hätten wohl gerne eine „Fleischsteuer“. Auch wenn das mittlerweile in Schweden wieder dementiert worden sein soll, dürfte das in der EU die Augen so etlicher Elitisten zum Glänzen bringen.

    Ich sehe schon förmlich, wie es zwischen den Hirnwindungen rackert, ackert und zuckt, um daraus eine EU-Richtlinie zu formen.

  6. Reinhard

    Die Idee ist nicht neu. Schon vor Jahren haben die ehrenamtlichen Ideenlieferanten der Reglementierungsidiotie (vulgo wichtigtuerische messianische Leserbriefschreiber) die Idee formuliert, man möge den ungesunden Schwabbelbäuchen der westlichen Welt eine dem Fettgehalt des Fleisches , der Wurst und des Milchproduktes angemessene Strafsteuern aufbraten; eine „Fettsteuer“ gewissermaßen, da dieses ja nach geltender aktueller Denkart vor Allem abgezehrter Knäckebrot- und Rucolafetischisten schädlich ist.
    Mal dahingestellt, was die Meinung von Leuten wert ist, die ein bitteres heimisches Unkraut, das nur als Kaninchenfutter kultiviert wurde, zum Fetisch der gesunden Ernährung ausrufen, nur weil es von Südländern mit eingekochtem Essig und wohlklingendem exotischen Namen aufgetischt wird, warten unsere Normungsbeamten doch nur auf solche Eingebungen.

    Das keine Not der Welt die Leute wirklich vom Tschicken und Saufen abhält, hat die Geschichte bewiesen. Machorka und Wodka gingen am Schwarzmarkt der Nachkriegskrisenzeiten besser als Karotten und Fisolen. Und noch heute kaufen sich die Sandler von der Stütze lieber Fusel und Kraut als Brot und Gemüse.

  7. Der Unternehmer

    Man kann ein Blatt Papier wenden, aber keine Energie. Das weiß auch Frau Merkel, schließlich ist sie promovierte Physikerin.

  8. geh ma

    die „energiewende“ ist nicht planlos. windradlobby, schwarzenegger und konsorten verdienen sich damit eine goldene nase auf kosten d steuerzahler

  9. Rennziege

    @Der Unternehmer
    „Gelernte Physikerin.“
    Mag sein, dass dergleichen in Frau Merkels Promotionsurkunde steht, auf dunkelgrauem DDR-Altpapier gedruckt. Niemand im Westen hat dieses Papierchen von Kohls Adoptivtochter („mein Mädchen“) je zu sehen bekommen. Aber wir alle wissen, dass die akademischen Kriterien des Arbeiter- und Bauernparadieses auf marxistischer Linientreue basierten, nicht aber auf wissenschaftlichen Erkenntnissen oder gar forschendem Fleiß.

    Man frage Merkelova einmal, was Volt, Ampère, Ohm und Watt bedeuten; sie wird entweder „Alle vier sind alternativlos“ sagen oder „Der Energiewende muss sich auch die Physik unterordnen, zum Wohl des Weltklimas und des deutschen Volkes. Dafür stehe ich“.

    Leider finde ich den YouTube-Flicker nicht mehr, in welchem sie genau dies sinngemäß zu Protokoll gab, ex cathedra; war ein Teil ihres Fukushima-Hypes, mit dem sie die Ba-Wü-Wahl zu gewinnen hoffte, was aber ganz fürchterlich in den Hosenanzug ging. Aus letzterem entwich kurz darauf die grenzdebile Schnapsidee der „Energiewende“, von einer „Ethik-Kommission“ aus Soziologen, Sozialpädagogen, Bachblüten-Deliranten und Pfarrern abgesegnet.

    Die Stipendiaten der „gelernten Physikerin“ dürfen für deren Erleuchtungen brennen wie die Luster, aber halt überwiegend nur noch bei Kerzenlicht.

  10. Der Unternehmer

    @Rennziege
    Wie ich sehe, haben Sie Ihren Humor nicht verloren.

    Mich würde interessieren, was die Kanzlerin wirklich dabei antreibt. Purer Machterhalt wird es wohl nicht alleine sein.

  11. HDW

    Soviel ich weiß hatte sie in ihrer Fdj Studenten Gruppe den Marxismus-Leninismus Unterricht zu organisieren. Was der Karriere der Pastorentochter, kurz nach der Emmigration des Pastors von der BRD in die DDR, wahrscheinlich aus Begeisterung über die Niederschlagung des Arbeiteraufstandes von 1953 durch die Sowjets, geboren. (Zur Ehrenrettung der Russen muß man erwähnen, dass neunzehn von ihnen wegen Befehlsverweigerung ins Straflager kamen und zwei wegen versuchter Desertation sogar erschossen wurden. Bei den prügelnden deutschen Vopos kam soetwas natürlich nicht vor!)

  12. Kassandra

    @HDW
    Hinzuzufügen ist dass diese Pastorenfamilie priviligiert war. Außerdem vermute ich in dieser Familie ein kleingeistiges, industriefeindliches und natürlich ein antikapitalistisches Klima. Wie gesagt, es ist eine Vermutung. Man sagt auch, dass Sie für die Bespitzelung eines Studenten zuständig war. Böse Zungen selbstverständlich. Aber alle Akte diesbezüglich sind der Öffentlichkeit nicht zugänglich.

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