Zum 1.Mai: Österreicher arbeiten um 11% weniger als 2000

Die Zahl der insgesamt gearbeiteten Stunden ist seit 2000 praktisch nicht gestiegen. Ein österreichischer Erwerbstätiger arbeitete 2016 im Schnitt um elf Prozent weniger als noch im Jahr 2000. (hier)

5 comments

  1. CE___

    „immer mehr Menschen in Teilzeit arbeiten“, „dass Teilzeitarbeit überwiegend auf Freiwilligkeit basiert“

    Wundert mich wirklich nicht, diese Entwicklung halte ich vielmehr zutiefst rational.

    Warum sich Vollzeit blöd arbeiten, bei entsprechender Entlohung bis zu rund die Hälfte an Steuern auf das Einkommen und dann nochmals heftige Steuern/Abgaben/Gebühren/etc. auf jedwede Konsumation an den „grossen Wegelagerer“ abliefern, zusehen wie die abgepressten Steuern/Abgaben/Gebühren/etc. mittlerweile nicht mehr nur innerhalb authochtoner „Beutemacher“ verprasst wreden sondern auch an jeden in dem Land und Kontinent illegal aufschlagenden Fremden mit beiden Händen ausgeschüttet werden, das übrigbleibende gesparte Vermögen wird einem auch noch geneidet weil man dann „ein Reicher“ ist, und zeitgleich durch die EZB-Geldpolitik weginflationiert, und beim Euro-Endspiel dann mit viel Gewissheit komplett einkassiert.

    Nö, das ist schon voll in Ordnung wenn das die Motivation ist.

    Eine andere rationale Entscheidung ist das weggehen in relativ bessere Gefilde, aber dies ist halt nicht für jeden.

    Da ist die „innere wirtschaftliche Emigration“ das naheliegendere.

    Kenne einige die es mittlerweile so halten.

  2. Leitwolf

    Nur leider stimmt das nicht. Es handelt sich um ein statistisches Artefakt, an dessen Zustandekommen ich nicht ganz unschuldig bin. Die Agenda Austria hat keine Ahnung worum es da geht.

  3. Peter Malek

    Das bedeutet nur, das die selbe Tätigkeit in kürzerer Zeit durchgeführt werden muss, somit die Belastung für die Arbeitnehmer steigt.
    AGENDA AUSTRIA ist ein ideologisches Projekt, vergleichbar mit dem Verkehrsclub Österreich (VCÖ). Man meint, sich über demokratische Instanzen hinwegsetzen zu können, um eigene Interessen durchzusetzen. Lobbbying Gut und Schön, aber nicht unter Umgehung des demokratischen Prozesses.

  4. Christian Peter

    Das Problem in einer Beamtenrepublik wie Österreich sind die im öffentlichen Sektor Beschäftigten, nicht die im Privatsektor Beschäftigten. Etwa 1 Million Österreicher (20 % aller Erwerbstätigen) arbeiten für den Staat, verdienen um ca. 30 % zu viel und jede vierte Arbeitsstunde (!!!?) wird in Österreich in der öffentlichen Verwaltung geleistet, ein absoluter Spitzenwert in Europa.

  5. Johannes

    Die restlichen 89 % schaffen wir auch noch, nachdem die Sozis zurück sind.
    Das geht wirklich, weil die Reichen arbeiten ja auch nichts und werden so reich, also müssen die Reichen nur etwas von dem abgeben was sie ohne Leistung zusammengerafft haben, auf Kosten der Allgemeinheit wohl gemerkt und alle können ohne zu arbeiten gut leben.
    Das hätte in Venezuela auch geklappt, die hatten nur das Pech das es keine Reichen gab, Frechheit das dieses reiche Drecksgesindel dort einfach nicht vorhanden war, das war eine riesengroße Ungerechtigkeit.

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