“10, 20 Algerier-Hände zerren an den Verschlüssen des Badekostüms”

Im Juli 1964 berichtet der “Spiegel” : “Den Pariserinnen wird das Plätschern vergällt. Wo ein vereinzelter Bikini im Frei-Bassin paddelt, ist er bald von bräunlichen Schwimmern eingekreist und angetaucht. Zehn, zwanzig Algerier -Hände zerren an den Verschlüssen des Badekostüms und rauben der Trägerin das Textil. Vor allem am Wochenende beherrschen die souverän gewordenen Nordafrikaner die Pariser Bassins, das auf Seine-Pontons schwimmende Feudal -Bad Deligny ebenso wie das Vorstadt -Becken von Puteaux. Folge: Die Bademädchen meiden die Wässer an solchen Tagen, ihr männlicher Anhang bleibt fern. Energische Bademeister, die gegen die Freibeuter einzuschreiten wagen, werden nach Dienstschluß auf dem Trockenen von feindseligen Rotten bedroht.”  (hier)

11 comments

  1. waldsee

    undenkbar,daß im heutigen spiegel solche zustandsbeschreibungen zu
    finden sind.(das trifft auch für den großteil der europ.medien zu)
    was ist seither geschehen?

  2. sokrates

    Waldsee@Nachdem hier nicht von Algeriern die Rede ist, sondern von “Braunen” die Rede ist, wuerde auch heute noch der Spiegel so einen Artikel veroeffentlichen! Ironie off!:-)

  3. Thomas Holzer

    @wbeier
    Sprache und alles andere, was derzeit als conditio sine qua non für einen “gelungene Integration” angeführt wird, ist -meiner bescheidenen Meinung nach- alles Humbug.
    So der Wille und die Überzeugung beim Neubürger nicht vorhanden ist, die Gesellschaft, in welche er “geflüchtet” oder gereist ist, zu akzeptieren!, hilft keine wie immer “geartete” Integrationsschulung.
    Alleine der (vorgetäuschte) Glaube “unserer” Politikerdarsteller, daß das Grundgesetz, wenn es nur in Arabisch, Urdu, Farsi et al. übersetzt unter den Neubürgern verteilt -und meinetwegen danach abgeprüft wird- auch eingehalten wird, zeugt von grenzenloser Naivität.
    Man befrage nur mal den Durchschnittsautochthonen über das Grundgesetz, die Verfassung, und auch den Durchschnittsparlamentarier, Politikerdarsteller; die Wissenslücken werden Erschreckende sein 😉

  4. Mourawetz

    ja aber wir sind doch alle gleich. Und das Grundgesetz gilt doch für alle ohne Ansehen von Volkszugehörigkeit!

  5. Mona Rieboldt

    @Thomas Holzer
    Die moslemischen Attentäter in Frankreich sprachen gut französisch. All die eingewanderten Algerier waren französische Lebensweise gewohnt und konnten die Sprache. Genutzt hat es nichts.

    Eine Integration in Deutschland hat 40 Jahre nicht funktioniert, es gibt türkische Parallelgesellschaften, kriminelle Großfamilien. Und nun soll eine Integration funktionieren bei Hunderttausenden. Das ist gar nicht möglich und das Gerede von Politikern einfach lächerlich.

  6. Rennziege

    Voll integriert, diese bräunlichen Schwimmer, schon vor fast 50 Jahren. In ihren Heimatländern können sie nicht gelernt haben, mit welchen Strippen man weibliche Badeklamotten aufkriegt; denn die gibt’s dort gar nicht, bis heute nicht. Fazit: sportlich, lernfähig, neugierig, wissenshungrig, penetrations-integrationsbereit — was wollen wir mehr, Genossen?

  7. Leitwolf

    – Damals hatte Algerien 10 Mio Einwohner, heute sind es 40 Mio. Ähnlich sieht es in allen arabischen Ländern aus.
    – Diese Algerier konnten schon französisch – die wichtigste Voraussetzung für die Integration
    – 50 Jahre später hat eben diese aber kaum stattgefunden
    – Schließlich gab es damals den radikalisierten Islam noch nicht, bzw. kaum
    – und Europa herrschte noch ein gewisses Selbstverständnis eigene Interessen und Rechtsstaat durchzusetzen

    Was könnte also schief gehen?

  8. Lisa

    @leitwlf u.a. Das mit dem Französisch der Nordafrikaner in Frankreich lese ich hier öfters: dem ist nur in höheren sozialen Schichten und bei älteren gebildeten und ziemlich areligiösen Arabern so: die „beur“ unterscheiden sich in Akzent und Wortschatz vom autochthonen Franzosen, der sich selbst dann darüber lustig macht, wenn er links gestrickt ist. Franzosen haben eine ziemliche Verachtung für diese Kultur (vous avez dit culture? vous n‘êtes pas sérieux, non?), weil sie nur ihre eigene als Kultur empfinden. Darum auch ordinateur , courriel, wo fast die ganze Welt die englischen Begriffe verwendet. Das hat mit dem Zentralismus zu tun: ein Münchner oder Bremer würde es sich verbitten, von einem Berliner korrigiert zu werden, weil des Bayern –ei- oder-a-, des Hanseaten –st- oder –sp- nicht so klingt wie in der Hauptstadt… In Frankreich muss man sich sowas gefallen lassen – und sich auch bitte gehörig schämen dafür…

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