3 Gedanken zu „10 Gründe, warum die Eurokrise unheilbar sein könnte

  1. rubens

    Sie ist unheilbar. Es ist nur eine Frage, wie lange dieses System mit Vertrags- und Rechtsbrüchen aufrechterhalten werden kann. Aber wie heißt es so schön: Niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen. Wir sollten uns auf alles gefasst machen.

  2. gms

    @rubens

    Nicht nur, daß diejenigen, die den Karren an die Wand fuhren, sich noch immer die Streifen der Steuermänner auf die Schultern heften dürfen, prolongieren sie den bisherigen Kurs mit noch höherer Geschwindigkeit.

    Neben zehn Gründen, warum der Patient vermutlich noch Jahrzehnte im Wachkoma liegen wird, gibt es nicht minder viele Möglichkeiten, diese Aussicht abzuwenden oder wenigstens nachhaltig zu lindern. Besagte Mauern, die vorgeblich niemand je errichten will, haben wir schon. Es sind jene, welche die Bürger daran hindern, ihr Leben nach eigenen Vorstellungen zu leben.

    Die Zwangsjacke aus Zöllen, ineffizienten Staatsbetrieben, hohen Steuern, beschäftigungsfeindlichen Arbeitsmarktregulierungen & giftigem Luftgeld kann schneller gelockert werden, als sich ESM buchstabieren läßt.
    Doch eher brütet die Dressurelite noch 10 Jahre lang darüber nach, wie sie ihr Versagen verschleiert, alsdaß sie einigen hundert Millionen die Gelegenheit gibt, selbst nach eigenem Ermessen ihr Schäuflein zum Ausweg aus der Malaise beizutragen.

    Das Volk verkommt zur Antriebseinrichtung im eigenen Boot, es muß Schulter an Schulter mit dem Banknachbarn in die vorgegebene Richtung rudern und dabei konsequent nach hinten schauen. Bei den seltenen Stopps in Häfen darf es dann den blinden Kapitän, der zu seiner Verteidigung vorbringen konnte, Wetterberichte würden nicht in Brailleschrift publiziert, gegen einen topfitten Zirkusartisten austauschen, der zwar eine Seekarte lesen kann, aber die Himmelrichtung Norden nicht von seiner Strickweste unterschieden kann.
    Die beamteten Leuchtturmwächter preisen erfolgreich den Mehrwert von schwarzem Licht und finden an allen Küsten offene Ohren dafür, jeder zusätzliche Leuchtturm induzierte bloß Orientierungslosigkeit.

    Die Eurokrise ist die Folge des Monopols auf Irrtum durch Regierungen, denen die Bildung eines wasserdichten Kartells gelang. Wer eines empirischen Beweises bedurfte, wonach die Ausschaltung des Wettbewerbs der Ideen und Vorstellungen letal ist, der wurde in den vergangenen Jahren überreichlich bedient.

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