100 jugendliche Migranten spurlos verschwunden

Von | 12. Dezember 2015

“…In Augsburg sind in diesem Jahr um die 100 alleinreisende minderjährige Migranten verschwunden. Nur eine Handvoll wurde wieder aufgegriffen. Oft ist die Identifikation schwierig, weil die Jugendlichen nicht immer Pässe bei sich haben. Wohin sie unterwegs sind weiß niemand wirklich. Experten sehen einen Teil von ihnen in der Gefahr, an Islamisten und Kriminelle zu geraten…” (hier)

6 Gedanken zu „100 jugendliche Migranten spurlos verschwunden

  1. Fragolin

    Na und?
    Schätzungen gehen von etwa 300.000 Eindringlingen aus, deren Verbleib ebenso unbekannt ist wie deren Identität oder der Inhalt ihres Gepäcks. Man geht dabei von der einfachen Differenz aus, die sich ergibt aus der Anzahl der an der Grenze gezählten (oder besser: im Vorbeiwalzen geschätzten) Menschenmassen und jener, die sich zwecks Registrierung irgendwo gemeldet haben. Denn niemand weiß, wer sich so alles momentan auf deutschem (und auch österreichischem) Staatsgebiet aufhält und wieviele Menschen sich gerade innerhalb der Grenzen befinden.
    Aber wir können beruhigt sein, laut Polizei geht von denen keine Gefahr aus. Das wissen die Behörden genau. Obwohl es sich gerade um jene Leute handelt, die jeden Kontakt mit Behörden scheuen wie der Beelzebub das Taufbecken, also jene, die die Behörden weder jemals gesehen, registriert, durchsucht oder auch nur nach dem Namen gefragt haben. Jetzt weiß ich auch, warum unsere Polizei trotz Personalausdünnung bis zum Mindestbestand so wahnsinnig teuer ist: gute Wahrsager mit funktionierenden Kristallkugeln bekommt man nicht zum Schnäppchenpreis! Voodoo statt Waffen; wir kontrollieren keine Menschen mehr (außer sie sind fest hinter einem Lenkrad eingeklemmt) sondern lassen unsere Wahrsager Persilscheine für ganze Gruppen ausschreiben….

  2. Lisa

    Wie kann man untertauchen? Wo? Sind da nicht Nachbarn, Gäste, Kunden, evtl. (Schwarz-)Mitarbeiter, welche den Leuten begegnen? Sie tauchen doch wohl nicht im Schwarzwald unter, bauen Baumhütte und ernähren sich von Wurzeln? Oder im Gebirge und schlafen in einer Almhütte oder einer Höhle? Die Frage beschäftigt mich wirklich: ich könnte nirgends “untertauchen”, auch wenn ich materielle Ansprüche auf fast Null herunterschrauben würde. Also: wie geht das?

  3. Fragolin

    @Lisa
    Über Netzwerke. Familienclans in Blöcken, deren Belegung keiner mehr wirklich nachvollziehen kann, von denen keiner weiß wie die interne Fluktuation gerade läuft. Nein, verstecken tut man sich nicht im Schwarzwald sondern im verdreckten Sechzehnstöcker, Spitzname “Migrationsbunker”. Selbst der dort ein und aus gehende Sozialarbeiter ist Teil des Netzwerkes, weil Cousin dritten Grades vom Nachbarn der Großeltern – nur weil wir, werte Lisa, keine Netzwerke mehr haben sondern neben löchrigen Familienbanden virtuelle facebook-Freunde in Kleinkabusistan, können wir es uns kaum vorstellen, wie mächtig funktionierende Familienclans sein können.
    Und dann bleibt der Verdacht, dass immer mehr Leute mit, sagen wir mal vorsichtig: unlauteren Absichten, in den Kreisen einiger Moscheegemeinden mit ebenso unlauteren Absichten untergetaucht sind. Es gibt im Gegensatz zu dem langweiligen beschwichtigenden Gedudel unserer Polizei-Pressesprecher nämlich keinen einzigen Hinweis darauf, dass eben nicht tausende Kämpfer (nicht nur von IS sondern auch den Freunden von Al Nusra, Hamas, Boko Haram und wie die alle heißen mögen, da gibt es hunderte…) eingesickert sind und in Schläferposition abgetaucht. Die Ankündigung des IS war deutlich, eindeutig und genau ihrem Plan entsprechend; warum wir, nachdem der erste Teil der Ankündigung (Flüchtlingsinvasion) stattgefunden hat und weiter stattfindet, auch die Teile mit der Infiltration durch tausende Kämpfer, deren Bewaffnung und Verplanung im Untergrund und in letzter Folge die Zersetzung der europäischen Gesellschaft durch massiven und brutalen Terror, gegen den Paris wie ein lauer Frühlingsabend wirkt, nicht an diesen Plan glauben sollen und so tun als wäre alles Paletti (wir wissen doch: eine Gefahr, von der unsere Kieberer nix wissen, die gibt es auch nicht), kann mir bisher niemand schlüssig erklären.

  4. Falke

    Weil da gerade auch die Kriminalität angesprochen wird: Letzten Dienstag 21:45 h Sendung “Fakt” in der ARD (gleich der erste Beitrag, ist sicher noch in der Mediathek verfügbar). Am Beispiel einer Asylantenunterkunft in Braunschweig: ganz erstaunlich, dass in der Sendung ohne Beschönigung oder Entschuldigung ganz einfach Bildberichte über die Ladendiebstähle, Einbrüche, tätlichen Angriffe auf Einwohner usw. dargestellt wurden, einschließlich der Kommentare der wütenden Bürger. In Zahlen: innerhalb einiger Monate wurden dort etwas über 30.000 Flüchtlinge untergebracht, davon begingen 1000 kriminelle Taten, also “nur” 3%. Umgerechnet auf Österreich: derzeit befinden sich insgesamt rund 8.700 rechtskräftig verurteilte Personen in Haft, also 0,1% der Bevölkerung. Bei den Migranten ist die Kriminalitätsrate folglich 30 x (in Worten: dreißig Mal) höher. Kommentar überflüssig.

  5. Lisa

    @Fragolin: Danke für die Aufklärung. Wenn ich mir das konkret mit meinem eigenen Familien”clan” vorstelle, kommen mir allerdings Bedenken. Selbst wenn keine Nachbarn hinter Sichtvorhängen im Quartier rumspionieren (zumeist wegen Park”sündern”) oder im Wohnblock an Türen und Wänden und Heizungsrohren lauschen – irgendwann muss man doch an die frische Luft, möchte Freunde treffen, selbst einkaufen etc. Ich wäre doch den Unterschlupf Gewährenden total ausgeliefert, sie könnten mich mit der Drohung, mich rauszuwerfen oder die Polizei anzurufen, endlos erpressen und zu von ihnen diktierten Verhaltens- und Handlungsweisen zwingen. Nicht einmal ein Mord würde bei Beachtung einiger Vorsichtsmassnahmen bekannt. Wer nimmt denn solche Einschränkungen freiwillig auf sich, wenn der ganze Erfolg darin besteht, sich jahrelang illegal und in dauernder Abhängigkeit von andern in einem Land aufzuhalten ? Soziale Kontrolle ist nur kleinräumig möglich – und so lästig sie sein kann – sie hilft bei der Einhaltung gesellschaftlich akzeptierter Normen. (Darum bin ich für ein Europa der Regionen – immer noch)

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