13 comments

  1. cmh

    Lustig immer wieder die Selbstverständlichkeit, mit der Nachhilfe gefordert und akzeptiert wird. Es verblüfft dann gar nicht, dass dieser Rothäupel sich mit der Idee von “Gratisnachhilfe an den Schulen” (sic! eigentlich ein hölzernes Eisen) plaktieren lässt.

    Man muss also davon ausgehen, dass die durchschnittliche österreichsiche Studentin gar nicht in der Lage ist, aus eigenem die Hochschulreife zu erlangen. Deshalb müssen, um unsoziale Frustrationen zu vermeiden, die Anforderungen gesenkt werden.

    Im übrigen bin ich für die Errichtung eines Rechtsanspruches auf Schülerfrühpension bei vollem Lohnausgleich auch ohne Ablegung der Matura. Jetzt muss ich nur noch auf den Kometen warten, der sein baldiges Kommen dieserart laufend ankündigt.

  2. Tagebuchleser vom....

    dazu kommt Weihnachts- und Urlaubsgeld, versteht sich von selbst
    😉

  3. Thomas Holzer

    Matura und Doktortitel für alle, wenn möglich schon bei Ausstellung der Geburtsurkunde; nur dann wird die himmelschreiende Ungerechtigkeit des menschlichen Daseins endlich sozialistisch und demokratisch beseitigt

  4. Herbert Manninger

    Mit Nachhilfe ins Gym? Das nannte man früher einfach nur Dummheit.
    Der Schmäh vom armen Arbeiterkind, das sich kein Studium leisten kann, geistert noch immer in den Hohlräumen zwischen den beiden Ohren unserer Linken herum.

  5. Manuel Leitgeb

    Als Arbeiterkind (vom Land), daß auch ein Studium abgeschlossen hat, hab ich soooo Mitleid mit ihr. Und ja, der Blödsinn von wegen Unleistbarkeit zieht noch immer.
    Überhaupt, wenn jemand wie die Spielmann mit 27, nach 8/ 9 Jahren(!) Politikwissenschaft “studieren” noch immer nicht fertig ist, sollte eigentlich pro Semester 1.000€ Studiengebühren zahlen müssen!
    Aber ihr Vorbild ist wohl eh die unsägliche Maurer.

  6. Thomas Holzer

    @Manuel Leitgeb
    Das müssen Sie schon verstehen!
    Diese Frau hat sich ja jahrelang auf ihre hochpolitische Funktion als ÖH-Vorsitzende vorbereiten müssen; für diese hehre Aufgabe muß der Studienabschluß schon zurückstehen dürfen 😉

  7. Selbstdenker

    Besonders originell finde ich den geforderten Status “Teilzeitstudent”.

    Mit EUR 1.000,- im Monat würden Leute, die noch nie in ihrem Leben einen Handstreich gearbeitet haben, mehr verdienen als Teilzeitarbeitskräfte oder Mindestpensionisten (die immerhin Beiträge eingezahlt haben).

    Eine besonders linke Art von “Gerechtigkeit” ist das.

  8. Manuel Leitgeb

    @ Thomas Holzer:
    Ach ja, wie konnte ich nur. Ist das das viel zitierte Primat der Politik über die Wirtschaft(lichkeit)? 🙂

    @ Nettozahler
    Stimmt, ein dämlicher Fehler, ich verbuche ihn unter Flüchtigkeitsfehler (Notiz an mich: vor dem Senden Beitrag lesen). 🙂

  9. Christian Weiss

    Gibt es dann auch noch eine Kinderzulage? Nach 20 Semestern Soziologiestudium möchte man ja vielleicht auch mal eine Familie gründen…

  10. rubens

    Ich kenne eine junge Dame, die hat mit 23 Jahren drei Vollstudien abgeschlossen gehabt, Übrigens auch mit Eltern aus dem Niedriglohnbereich. Für die Frau Spielmann sollte man Nachhilfestunden auf der Uni einführen, wie es ausschaut.

  11. Rennziege

    Leider ganz egal, wie lange das goscherte Fräulein Spielmann für ihr lächerliches Studium braucht, das auf dem Arbeitsmarkt eh niemand brauchen kann. Aber sie gibt vorsorglich alle opportunistischen Sprechblasen von sich, die ihr in Kürze (Abschluss oder nicht) ein einträgliches Amterl in der Baddei oder einem unnädigen parteinahen Institut, freilich von Steuergeldern finanziert, verschaffen wird. Von da an kann sie die Wadeln hochleben, Väterchen Gott Lenin einen guten Mann sein lassen und alle Monate eine hochtrabende Powerpoint-Präsentation fabrizieren, die kein Schwein interessiert.
    Schlicht: eine Karriere im Österreich unserer Tage.

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