1000 Milliarden Euro, frisch gedruckt?

“Zur Abwehr von Deflationsgefahren könnte die Europäische Zentralbank ein Anleihekaufprogramm starten. Einen solchen Ankauf im großen Stil hat die Notenbank bereits konkret durchgespielt…” (hier)

One comment

  1. rubens

    Das Rüchzahldatum der 3-Jahres-Tender naht. Da muss was Neues her. Ganz klar.

    Aus http://www.conwutatio.at “Die Geldschwemme der EZB”:
    V. Ausstiegsvarianten oder wie könnte die aufgeblähte EZB-Bilanz wieder verkürzt werden?

    Durch die schwache Konjunktur kommt die Inflation (Anhebung des gesamten Preisniveaus) zurzeit nicht zum Tragen.

    Die EZB muss schnell und flexibel reagieren können. Durch den Kauf von Staatsanleihen, die bis zum Ablauf in den Bilanzen bleiben und vor allem durch die 3-Jahres-Tender über 1.000 Milliarden Euro ist die Flexibilität arg beschränkt worden, das Geld im Falle einer anspringenden Konjunktur wieder einzusammeln zu können. Die Banken könnten zwar bereits nach einem Jahr das Geld aus den Krediten zurückzahlen, doch werden sie es tun? Werden sie es können?

    Die gekauften Staatsanleihen bleiben bis zur Fälligkeit im Portfolio der Zentralbanken. Ein Bankrottereignis in einem Anleihestaat gefährdet die EZB durch die niedrige Kapitalausstattung. Im Falle Griechenlands hätten mindestens 45 Mrd. Euro abgeschrieben werden müssen, bei einem Eigenkapital der EZB von 83 Mrd. Euro. Das läuft auf eine Nachschusspflicht der Nationalbanken, sprich Steuerzahler, hinaus.

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