1913 / 2013

Von | 22. Januar 2013

„Konsolidierung, Stabilisierung, kein Hauch von Systemkrise. Die Zeichen stehen auf Ruhe, Biedermeier, Gemächlichkeit. Politisch, wirtschaftlich, kulturell. 2013 wird ein idyllisches Jahr. Wie 1913.“ (Der deutsche Blogger Dietmar Dominik Hennig)

23 Gedanken zu „1913 / 2013

  1. KClemens

    Das glaube ich nicht. Ich habe nämlich das Buch 1913 gelesen.

  2. Gerhard

    Wie macht es der Vogel Strauß in der Fabel? Und wie die berühmten drei chinesischen Affen? Florian Illjes beschreibt in seinem Buch “1913” auch so eine Idylle.
    Für Feldheld und alle, die es nicht mehr wissen: 1914 begann der Erste Weltkrieg mit katastrophalen Folgen.

  3. Behaimb

    @Gerhard
    Es gibt halt professionelle Schwarzseher und auf der anderen Seite Optimisten. Wenn man bedenkt, wie oft seit 1900 schon der Untergang der Zvilisation prophezeit wurde… Die Analogien von neute zum Ersten Weltkrieg sind völlig an den Haaren herbeigezerrt und ziemlich fantasielos.

  4. rubens

    @Behaimb

    Nur Pessimisten schmieden das Eisen, solange es heiß ist. Optimisten vertrauen darauf, daß es nicht erkaltet.
    Peter Bamm

  5. Gerhard

    @Behaimb
    Liebe Behaimb, das Zitat von Dietmar Dominik Hennig ist ja nur als zynisch zu bezeichnen, daher sind auch die dazugehörigen Kommentare so zu verstehen.

    Übrigens: das nächste Weltuntergangsdatum wurde bereits von Sekten angekündigt. Für mich als Christ ist die Zeit dafür aber noch nicht reif, aber mit dem irdischen Tod beginnt für jeden Erdenbürger ohnehin eine neue Welt. Somit haben wir eine Hoffnung, dass sich vieles noch bessern wird, vorausgesetzt ……

  6. Behaimb

    @rubens
    Schön für Bamm, ich sehe die Berufs-Pessimisten wie die stehengebliebne Küchenuhr: zweimal am Tag haben sie auch mal recht. Diese negative Grundhaltung, das alles nur schlechter werden kann, ist im Österreicher halt ganz tief verwurzelt.

  7. Behaimb

    @Gerhard
    Man könnte es übrigens auch umgekehrt sehen: Der Optimist nützt die günstigen Gelegenheiten, der Pessimist bedauert und beweint die versäumten Chancen statt die Augen für neue zu öffnen.

  8. Rennziege

    @Gerhard

    Jössas naa! Sie wagen sich als Christ zu outen? Ich bewundere Ihren Mut; denn das Echo könnte vernichtend sein, falls diverse Genossen schon vor 16 Uhr aufstehen. 🙂

  9. Gerhard

    @Rennziege
    Liebe Rennziege, gehören Sie auch zu den erwähnten Genossen? Ihr Posting war doch schon um 13:52 oder bedienen Sie Ihren Computer im liegen?

  10. Rennziege

    @Gerhard

    Sie haben mich aufgeblattelt, lieber Gerhard! Als Stammleserin der Friseurpresse à la “Frau im Koma” befinde ich mich in demselben.

  11. Plan B

    rubens :
    @Behaimb
    Nur Pessimisten schmieden das Eisen, solange es heiß ist. Optimisten vertrauen darauf, daß es nicht erkaltet.
    Peter Bamm

    Dieses Gleichnis lese ich so: Der Pessimist hat Physik studiert, der Optimist glaubt, dass man Energie wenden kann.

  12. Behaimb

    @Plan B
    Die Frage ist ob in diesen Fällen die Anwendung der Begriffe Pessimist und Optimist korrekt ist. Man könnte auch sagen, der Wissende bzw. Nicht-Wissende. Ob ein Pessimist in jedem Fall ersteren gelichzusetzen ist halte ich für fraglich 🙂

  13. rubens

    @Behaimb
    Ach jetzt erst verstehe ich, was Sie unter Pessimist verstehen, sie meinen die Jammerer, Nörgler und Semperer.

  14. Gerhard

    Frau Behaimb:

    Ein OPTIMIST sieht Möglichkeiten,
    ein PESSIMIST nur Schwierigkeiten.

    Oder anders:
    Ein Pessimist ärgert sich über das Loch in der Hose,
    ein Optimist freut sich über den nunmehrigen Luftzug.

  15. KClemens

    Plan B :
    @Gerhard
    Der Pessimist kennt aber die Möglichkeit, wie das Loch zu stopfen ist

    Das ist nicht gesagt. Wenn er es nicht kann, ist der Optimist in der Lage eindeutig in der besseren Situation.

  16. rubens

    @KClemens
    Aber geh doch, jeder kann lernen. Der der Probleme sieht und erkennt, ist im Vorteil.

  17. Rennziege

    Heutzutag’, wo sogar Edelboutiquen teure Jeans mit Löchern ab Werk verkaufen, hat sich das Thema des Hosenflickens philosophisch erledigt. Die Schönheit liegt nimmer im Auge des Betrachters, sondern des Trägers.

  18. Kassandra

    @Gerhard
    Es gibt aber einen Riesenunterschied: schon 1912 war Willem und seine Militärschickeria auf Krieg getrimmt. “Unausweichlich”, wie er sagte.

  19. rubens

    @Kassandra
    Was ist heute? Bereits Juncker sprach davon, nur die Schlafschafe haben es nocht nicht gemerkt.

  20. Behaimb

    @rubens
    Ja, die Jammerer und Nörgler gibt es in Ö und gerade hier im Forum ja zuhauf, alles was geschieht, ob in die eine oder andere Richtung wird negativ kommentiert. Einmal tut die Politik zu wenig, dann wieder zuviel. Oft hat das maximal Stammtischniveau hier. Sorry.

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