20 Jahre 9/11: Das Ende der Geschichte ist offen….

Von | 9. September 2021

“…. Auch wenn es an diesem Tag noch nicht in seiner ganzen Tragweite erkennbar gewesen sein mag: Mit 9/11 hatte ein neuer Gegner der liberalen Demokratie sein hässliches Haupt erhoben, und er sollte sich als mächtiger erweisen, als wir dachten. Seit dem 11. September 2001 sind weltweit 42.319 Terroranschläge und Ehrenmorde im Namen Allahs verübt worden, dabei wurden 267.059 Menschen getötet und 341.011 verletzt, wie die Website TROP auflistet; Opfer von „normalen“ Kriegshandlungen wie zum Beispiel in Syrien oder im Irak nicht mitgezählt. mehr hier

7 Gedanken zu „20 Jahre 9/11: Das Ende der Geschichte ist offen….

  1. Rado

    Was mir hier fehlt, ist die Erwähnung, dass die USA und Europa mit dieser Ideologie seither immer gerne kokettieren und während des sog. Arabischen Frühlings sogar mit ihr verbündet waren. Obama setzte im Zweifel immer auf Islamisten.

  2. CE___

    “…Damit verliert das Modell der liberalen westlichen Demokratie Stück für Stück an globaler Bedeutung und – was vielleicht noch schlimmer ist – an Ansehen, Attraktivität und Vertrauen….”

    Wir schleifen unsere westlichen Werte doch ganz freiwillig von alleine seit März 2020 bei dieser Virus-Chose indem wir den ganzen totalitär-repressiven Lyssenkoismus übernehmen den uns eine VR China als angebliche Lösung für ein Problem andient welches die VR China auch noch dazu verursacht hat.

    “…„Die europäische Union ist wirtschaftlich stark – aber längst abhängig vom chinesischen Markt“, schreibt der ehemalige Ministerpräsident von Baden-Württemberg und EU-Kommissar Günther Oettinger. …”

    Man muß sich heute als westlicher Bürger leider immer fragen ob das Gequatsche wie ebenjenes von Politikern, Bürokraten, Bänkstern, “Eliten” darauf aufbaut nur eine realistische Bestandsaufnahme zu geben, oder nur das subversive defätistische Gequatsche eines hiesigen Laufhundes der chinesischen Kommunisten ist.

    Denn noch viel mehr als die EU oder Nordamerika vielleicht auf den rotchinesischen Markt angewiesen ist, umso mehr ist die VR China auf den Zugang zu unseren westlichen Märkten abhängig.

    Wäre die VR China das nicht würden die keinen müden Heller für einen Hafen in Griechenland lockermachen.

    Die VR China weiß dass nur ein Zugang auf westliche, ein Top-Preis-Leistungsverhältnis voraussetzende und von Kunden geforderte, Märkte die eigene Industrie voranbringt.

    Leider nutzen wir dies als Westen nicht aus in dem wir VR China den Zugang einfach abdrehen falls sich diese unbotmäßig zeigen.

    Einfach Reziprozität zeigen.

    Der Grund?

    Weil unsere Inflationisten-Klüngel in einem jeden Preisanstieg, ausgelöst von hier bei uns im Westen wieder hergestellten Konsumgütern, die Gefahr sieht das deren einträgliches Fiatgeld-Betrugssystem in das Licht und unter vrebreitete Diskussion geraten könnte.

    Und dies will man verhindern, und sei es dass es den Westen auch mittlerweile Kopf und Kragen kostet.

  3. sokrates9

    Mir fehlt wer dahinter steckt.Wenn man die Attentate der Islamisten studiert – mit LKW in eine Menschenmemnge fahren und, 9/11 mit Perfektion geplant dagegenstellt kann es sich nicht um dierselben Verursacher handeln.

  4. Rado

    @sokrates9
    Vermute, dass bei beiden Anschlägen der deutsche BND als Zuseher in der ersten Reihe gesessen sein könnte.
    Da gibt es neulich bei Danisch auch so eine vage Andeutung.

  5. Franz Meier

    Die grössten Bedrohungen für den Weltfrieden gehen a) von der kommunistischen Partei Chinas und ihrer derzeitigen Führung (Thukydides Falle) und b) von den muslimischen Ländern aus. Sprechen wir über die arabischen Länder. Es ist richtig, dass sich die Muslimbrüder in Ägypten nach dem Fall des osmanischen Reiches formiert haben. Sie wollten genau wie viele ihrer Vorgänger immer rückwärts gehen, sie wollten die Geschichte immer zurückdrehen. Sie kamen und kommen mit dem Zeitalter der Moderne einfach nicht zu Recht. Die Osmanen haben den Buchdruck und die Alphabetisierung erst spät im 18 Jhd. erlaubt und zugelassen – siehe Koopmanns. Sie waren und sind nicht in der Lage wie die Staaten Ostasiens (Japan, Südkorea, China, Taiwan, Singapur, sogar Indonesien und Malaysia) die Moderne des Westens zu übernehmen und an ihre Traditionen und Bräuche anzupassen. Das schaffen sie einfach nicht.

    Doch die Misere wird meiner Meinung nach von den Akademikern und Sozialwissenschaftlern im Westen vollkommen falsch gedeutet, interpretiert und erklärt. Die meisten Akademiker/Professoren sind getrieben von ihrem läppischen, grenzenlosen Hass auf die USA und auf den Kapitalismus, daher muss man ihre Aussagen nicht ernst nehmen. Sie sagen immer der Westen ist schuld an dem Versagen der arabischen Welt – und natürlich vor allem die USA und Israel. Nein – das ist 100% falsch – die Araber sind 100% selber schuld. Es ist ein Versagen der arabisch/muslimischen Eliten. Afghanistan zeigt es ganz deutlich: Es gibt nur zwei extreme Möglichkeiten. Entweder eine nicht-radikale, muslimische, eher pro-westliche, moderne, ultra-korrupte Oberschicht oder das andere Extrem, nämlich das Kalifat oder die Gottes-Staat Version des Iran und der diversen radikalislamischen Gruppierungen. Die gebildeten, nicht-radikal-islamischen Eliten, die noch aus dem osmanischen Reich stammten oder sich mit den Kolonialmächten arrangiert hatten, viele Grossgrundbesitzer, wurden von den sogenannten Befreiungskämpfern (Algerien, Jemen) und von den republikanisch, Nasser freundlichen neuen Eliten ermordet oder weg geputscht. Diese neuen Eliten kamen in den 50er und 60er Jahren an die Macht. Sie haben ihren muslimischen Völkern den Himmel auf Erden versprochen – sie würden sie vor allem vom “Joch des bösen, westlichen Imperialismus” befreien. Diese Eliten haben 100% versagt – Nasser, Gadaffi, Boumedienne, Ben Ali, Assad, Salih, Saddam Hussein und wie sie alle hiessen, haben ihre Völker belogen, misshandelt, ausgebeutet. Sie haben ihre Länder zugunsten einer kleinen Oberschicht (1%) und einer kleinen Mittelschicht – die ich Prätorianer-Garde nenne (10%) – Jahrzehnte lang betrogen und hingehalten. Die Kinder dieser Oberschicht konnten in Europa und USA studieren und ein gutes Leben führen, ihre Karrieren waren gesichert. Die sozialen Zustände haben sich in der arabisch-muslimischen Welt seit 50 Jahren kontinuierlich verschlechtert und die Bevölkerung hat sich seit 1945 vervielfacht, ohne dass die Infrastrukturen ausgebaut und angepasst wurden. Die herrschende Klasse hat ihre Bürger wie Dreck und Abschaum behandelt. Es gab in diesen Ländern nie irgendein ein Konzept einer durchlässigen Zivilgesellschaft/Industriegesellschaft. Heute gibt es zu viele arbeitslose Tagelöhner. Die Bevölkerungsexplosion ist eine der Hauptursachen für die Probleme der muslimischen Welt.

    Die Alternative des Gottes-und Religions-feindlichen, liberalen Sozialismus war nie ein möglicher Weg wie im Westen. Somit blieb nach dem Versagen und dem Bankrott dieser neuen Eliten nur die Variante des Islams in den verschiedenen Ausprägungen. Genau darum haben es die Mullahs, die früher kaum über ihre Moscheen hinauskamen, geschafft, ihre radikal-islamische, mittelalterliche Agenda immer weiter zu verbreiten, sich immer mehr Gehör zu verschaffen. Sie konnten das ganze Elend der muslimischen Welt immer dem Westen und den Christen in die Schuhe schieben.

    Waren sie einmal im Kairo, im Damaskus, im Beirut, im Amann, im Bagdad, im Tehran der 50er und 60er Jahre? Schauen sie sich Bilder an. Schauen sie sich die Bilder des irakischen Fotografen Latif Al Ani an. Dort hat es damals ganz anders ausgesehen. Das Kopftuch trug nur die ungebildete, analphabetische Unterschicht – die Mehrheit der Bürger war westlich gekleidet. Mädchen durften zur Schule gehen – ohne Kopftuch. Man sah den Westen als Vorbild, man wollte auch den technischen Fortschritt des Westens annehmen. Das haben die Eliten verhindert durch ihre unsoziale, falsche, ultra-korrupte Politik. Diese Eliten haben Syrien, den Irak, den Libanon, Algerien, Pakistan, Jordanien herunter gewirtschaftet und noch immer voll im Griff. Aber wer weiss wie lange sie sich dort werden halten können. Es gibt leider nur das eine oder andere Extrem. Sind die Araber wirklich zu unbedarft und zu unfähig für einen Ausgleich, für einen Mittelweg? Sind die Muslime wirklich unfähig eine moderne Gesellschaft aufzubauen und ihre Traditionen und Bräuche dabei umzusetzen und zu bewahren? Können die Araber eines Tages aufhören den Westen für ihre Probleme verantwortlich zu machen? Werden die Araber eines Tages in der Lage sein ihre Probleme selber zu lösen und nicht ständig den Rest der Welt mit ihren Problemen zu belästigen?

    Die Energie die in die Anschläge von 9/11 gesteckt wurde, hätte produktiver und sinnvoller in der arabisch-muslimischen Welt eingesetzt werden können.

  6. Falke

    “… verbreitet sich auf allen Kontinenten in atemberaubender Geschwindigkeit ein Islam, der mit der westlichen Demokratie und den Werten der Aufklärung nicht vereinbar ist”. “Ein Islam”? Gibt es noch einen zweiten (oder gar dritten? Nein, es ist DER Islam – und den gibt es nicht ohne Sharia, daher handelt es sich nicht um eine Religion im herkömmlichen Sinne, sondern um eine Ideologie und Gesellschaftsform, die den westlichen Werten bzw. einem demokratische Rechtsstaat diametral entgegensteht. Daher gibt es nur eines: Verbot des Islam bei uns. Solange das nicht geschieht, sind Krokodilstränen nach religiös bedingten Attentaten, Morden und anderen Verbrechen nur lächerliche Scheinheiligkeit.

  7. sokrates9

    Falke@ Perfekt zusammengefasst. Nur unsere Gesellschaft ist schon so dekadent dass sie das nicht mehr zusammenbringt.

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