2017: Die Vertreibung aus dem Paradies

Von | 31. Dezember 2016

(WERNER REICHEL) Polizistinnen stehen nach dem Blutbad von Berlin mit ungeladenen Maschinengewehren als staatliche Sicherheitsdeko auf Weihnachtsmärkten herum. Der Untertan soll sich sicher fühlen. Fühlen. Mit solchen symbolischen Aktionen, mit Kalenderblattweisheiten und abgestandenen Betroffenheitsritualen hat die Regierung in Berlin auf den jüngsten und bisher blutigsten Terroranschlag in Deutschland reagiert. Zu mehr konnte oder wollte man sich nicht durchringen. Wozu auch? Wir müssen lernen, mit dem Terror zu leben. Das sagt der Innenminister. Also jener Mann, der für die Sicherheit im Lande zuständig ist.

2017 wird ein blutiges Jahr. Das islamistische Massaker in Berlin war nur ein Schneeball. Die Lawine kommt erst. Die Vorrausetzungen und Grundlagen dafür sind vom politmedialen Komplex in den vergangenen Monaten und Jahren geschaffen worden. Lawinenschutz gibt es keinen. Und wie üblich werden die linken Schwätzer aus Politik, Medien, Kultur und Wissenschaft von jedem weiteren Blutbad aufs Neue überrascht.

Vor dem Jahreswechsel häufen sich die beunruhigenden Meldungen: Sieben Flüchtlingsdarsteller wollen einen Obdachlosen abfackeln, einer tritt in Augsburg auf ein einjähriges Mädchen in einem Autobus ein, eine anderer von denen „die noch nicht so lange hier sind“ sticht auf einen Frau ein, die ihm die Bibel vorlesen möchte, am Wiener Westbahnhof tobt ein Bandenkrieg zwischen Tschetschenen und Afghanen, andere, die zum Zwecke der Bereicherung unserer Kultur ins Land gelassen wurden, liefern sich untereinander oder mit Autochthonen brutale Schlägereien. Sexuelle Belästigungen, Vergewaltigungen und der neue Trendsport, Frauen-die-Treppen-hinunter-treten, stehen mittlerweile auf der Tagesordnung.

Nur wer noch an die von den Mainstreammedien verkündete Wahrheit glaubt, ist nicht beunruhigt. Die Herrschenden und ihre Helfer predigen ohne Unterlass, dass es sich um Einzelfälle handelt, die allesamt nichts miteinander und schon gar nicht mit dem religiösen und kulturellen Hintergrund der Täter zu tun hätten. All das habe es schon immer bei uns gegeben, heißt es, auch wenn sich niemand daran erinnern kann, nicht einmal die Kriminalstatistik. Egal, wer die offizielle Wahrheit verkünden darf, braucht sich mit solchen Nebensächlichkeiten nicht aufzuhalten. Und überdies steht unser einzig wahrer Feind rechts. Weshalb nach jedem islamistischen Anschlag der Kampf gegen die Rechten weiter intensiviert wird. Man setzt Prioritäten.

Der Trick ist simpel, anstatt sich den derzeit in Europa in Echtzeit laufenden Splatter-Film anzusehen, darf der Untertan und Nebendarsteller immer nur einzelne und ausgewählte Bilder des Celluloidstreifens zu Gesicht bekommen. Für jedes dieser Bilder haben die vom Establishment anerkannten „Experten“ und Volkspädagogen eine ganz spezielle Erklärung: Blitzradikalisierung, Traumatisierung, Marginalisierung, Psychosen, Sprach- oder Integrationsprobleme etc. Die durchideologisierten Geschwätzwissenschaften haben eine Vielzahl an Begriffen, Formeln und Instant-Erklärungen entwickelt, um von der wahren Ursache und dem Versagen des Establishments abzulenken. Wer an die Erzählungen der politisch korrekten Prediger glaubt, gilt als gut informiert, klug und ist ein wertvolles Mitglied der Gesellschaft.

Dummerweise gibt es trotz aller Maßnahmen nach wie vor solche Filmprojektoren: die Sozialen Medien. Dank aufmerksamer und kritischer User werden diese Kanäle zu Nachrichten-Aggregatoren. Sie sammeln und verbreiten all die unschönen Einzelfälle aus ganz Deutschland und Österreich, über die nur noch versteckt in den lokalen Medien berichtet wird. Genau das gilt es zu unterbinden. Die sogenannten Fake-News sind nur das vorgeschobene Problem. Die Verbreitung der Wahrheit, sprich die möglichst genaue und lückenlose Abbildung der Realität in den sozialen Medien, ist für die politischen Verantwortungsträger viel gefährlicher als irgendwelche kruden Verschwörungstheorien.

Selbst eine Vergewaltigung mit anschließendem Mord ist für die ARD-Tagesschau nicht wert darüber zu berichten, da nur von „regionaler Bedeutung“. Aus der Fülle lediglich regional bedeutender Einzelfälle entsteht in den sozialen Netzwerken ein äußerst verstörender Film mit Angela Merkel als tragische Figur in der Hauptrolle.

Deshalb bastelt man in Berlin mit Hochdruck an einem „Abwehrzentrum gegen Desinformation“ und in Wien planen die beiden Regierungsparteien SPÖ und ÖVP Maßnahmen gegen „Fake-News“. Wenn man schon Einzelfälle in den jeweiligen Lokalmedien nicht totschwiegen kann, weil das zu auffällig wäre, dann muss man zumindest deren bundesweite und internationale Verbreitung verhindern. Die noch weitgehend freien Informationskanäle im Internet unterspülen die staatliche Propaganda und Desinformation.

Doch was helfen der um ihre Macht fürchtenden politmedialen Kaste diese Einschränkungen der Meinungs- und Pressefreiheit, wenn beinahe jeder Untertan aus seinem eigenen Umfeld von solchen „Einzelfällen“ gehört hat bzw. er selbst zu einem solchen geworden ist.  Die Folgen der verfehlten Politik können die Bürger ganz unmittelbar wahrnehmen und spüren, dazu braucht es kein Facebook.

Das vom Establishment verbreitete Märchen, dass die Ängste vieler Bürger lediglich subjektiv sind, nur gefühlt werden, also irrational und pathologisch sind, lässt sich angesichts der mittlerweile epidemisch auftretenden Einzelfälle nicht mehr länger aufrechterhalten. In Österreich hat die ohnehin geglättete Kriminalstatistik 2106 genau das offengelegt, was die dafür verantwortlichen Politiker und ihre Helfershelfer in den Medien seit Monaten vehement abgestritten haben: Die Gewaltdelikte sind sprunghaft angestiegen und hauptverantwortlich dafür sind, O-Ton Polizei, „jüngere Männer, die aus Regionen kommen, wo sie eine Gewaltvergangenheit hatten und wo Gewalt als Mittel der Konfliktlösung durchaus ein eingeübtes Prozedere ist“.

Selbst angesichts dieser dramatischen Entwicklungen ist niemand der dafür verantwortlichen Entscheidungsträger in der Politik und in ihren Vorräumen bereit, die Dinge beim Namen zu nennen und die entsprechende Konsequenzen zu ziehen. Diese uneinsichtige und verantwortungslose Politik ist mindestens genauso beängstigend, wie die massenhaft importierte Gewalt.

Die Rede von Angela Merkel nach dem Massaker in Berlin war nichts anderes als das Eingeständnis völliger Hilf- und Ahnungslosigkeit, eine Kapitulationserklärung. Selbst nach zwölf Toten und vielen Verletzten schaffte es die Kanzlerin nicht, dieses Gemetzel als das zu bezeichnen, was es ist, ein kriegerischer Akt gegen das „ungläubige“ Deutschland, gegen den Westen. Ganz egal ob der Gotteskrieger eine schlechte Kindheit oder eine Magenverstimmung hatte, in seiner Heimat traumatisiert worden ist oder was sonst noch an peinlichen Erklärungen und Rechtfertigungen durch die Medien geistert, wir befinden uns mitten im Djihad. Der Krieg gegen die Kuffar funktioniert seit mehr als tausend Jahren nach demselben Muster. Wer die Geschichte Europas und des Orients ohne politisch korrekte Brille studiert, weiß das. Und der weiß auch ohne jede Prophetie, welchen Weg Europa in den kommenden Monaten und Jahren gehen wird.

Genau deshalb versuchen die politisch korrekten Schwätzer aus jedem weiteren kriegerischen Akt einen isolierten Kriminalfall oder Terrorakt zu konstruieren. Dazu werden die Untertanen mit einer Fülle von mehr oder weniger irrelevanten Informationen abgespeist und überflutet, damit das große Ganze aus dem Blickfeld verschwindet. Die ohnehin nicht besonders kritischen und autoritätsgläubigen Untertanen in Deutschland (und Österreich) geben sich damit in der Regel zufrieden. Es geht schließlich auch im ihr eigenes Wohlbefinden, da ist ein Zuviel an Realität nicht erwünscht.

Das politmediale Establishment tut alles, damit die Untertanen nicht erkennen, dass wir uns bereits mitten in einem Eroberungskrieg befinden, unabhängig davon ob wir uns wehren oder nicht. Deshalb setzt die Regierung in Berlin auch keinerlei Maßnahmen, die in einer solchen Situation angebracht und sinnvoll wären. Das wäre schließlich das Eingeständnis, dass es die heile Welt, die uns die Herrschenden und die Mainstreammedien vorgaukeln, längst unwiederbringlich in Trümmern liegt. Es wäre ein politischer Offenbarungseid. Man müsste zugeben, dass unser Land, unsere Kinder und unsere Freiheit von genau jenen Menschen bedroht und angegriffen werden, die Merkel und ihre Handlanger massenhaft eingeladen haben und die euphorisch mit Teddybären und Applaus willkommen geheißen worden sind. Ja, Überraschung, dass über offene unkontrollierte Grenzen allerlei Kriminelle, Terroristen, Fanatiker und Kämpfer kommen, sind keine Fake-News.

Natürlich sind Berlin, Rom, Wien, Brüssel und all jene, die sie bei ihrer Politik der offenen Grenzen und der von oben entfachten Welcome-„Refugee“-Hysterie unterstützt haben, für die bisherigen und die noch folgenden Terror- Toten verantwortlich. Wer sonst?

Die Politiker und ihre Claqueure, die Staatskünstler, Journalisten, Systemprofiteure oder Kirchenmänner, haben eine gewaltige Armee in unsere Länder gelassen und sie haben alle jene kritisiert, beschimpft und ausgegrenzt, die von Anfang an davor gewarnt haben.

Und selbst jetzt, da sich die katastrophale Entwicklung kaum noch leugnen lässt, steckt man den Kopf in den Sand, verwaltet und moderiert den selbst verursachten Niedergang, unfähig oder unwillig sich dagegen zu stemmen. Die einzigen Maßnahmen zu denen das Establishment noch fähig ist, dienen dem eignen Machterhalt, dem Ruhigstellen der infantilisierten Untertanen und sind rein symbolischer Natur, Ablenkungsmanöver, Beschäftigungstherapie. Kritiker, Mahner und Dissidenten werden ausgegrenzt und zunehmend kriminalisiert.

Wenn nach dem Blutbad in Berlin Menschen am Ort des Geschehens gegen „rechts“ demonstrieren, SPD-Politiker in einer ersten Reaktion vor der Instrumentalisierung des Terrors durch die AfD warnen, wenn die Rufe nach Zensur noch schriller werden und Politiker ihren Untertanen vorschreiben wollen, welche Gefühle sie nach einem Blutbad haben dürfen und welche nicht, dann sollte selbst ein Gutmenschen-Fundi langsam erkennen können: diese Regierung, diese Staatsführung ist am Ende, sie hat längst die Kontrolle verloren, ihre Macht reicht gerade noch aus, um Kritiker einzuschüchtern und zu verfolgen. Sie kämpft um ihr politisches Überleben. Zum Schutz „ihrer“ Bürger und zur Wahrung der Interessen des Volkes ist sie nicht mehr willens oder in der Lage. Doch die autoritätsgläubigen Deutschen (und Österreicher) folgen nicht zum ersten Mal ihren Staatslenkern ins Verderben. Sie hoffen inständig, dass Angela Merkel, Christian Kern, die Grünen und die Welterklärer aus Funk und Fernsehen wissen was sie tun und sagen, auch wenn wenig dafür spricht.

Nach Berlin stellt sich die Frage, was muss noch passieren, ab wie vielen Terrortoten bzw. Kriegsopfern in Deutschland oder Österreich gestehen sich die noch Herrschenden ein, in welcher fatalen Situation wir uns befinden.

Wie viele Frauen müssen noch vergewaltigt werden? Wie viele Menschen müssen noch sterben? 500, 1.000, 100.000? Werden engagierte „Flüchtlings“helferinnen auch nach dem nächsten Blutbad Händchen haltend und von ihrer eigenen Gutheit und Toleranz ergriffen am noch blutigen Schlachtfeld  „We Are The World“ trällern. Werden die Gutmenschen weiterhin darauf hoffen, mit lächerlichen Facebookbildchen und Stammbuchsprüchen die Welt zu retten. Mittlerweile greift man nach Terrorattacken sogar auf „Weisheiten“ aus Star Wars zurück. Das lässt tief in die infantile Psyche des politisch korrekten Europäers blicken.

Werden Merkel und Co. nach dem nächsten Massaker wieder nur betroffen sein, ihre Schafe zur Ruhe ermahnen und weiterhin keinerlei brauchbare Strategien entwickeln? Ist die totale Selbstaufgabe für diese Menschentatsächlich alternativlos? Kann noch irgendetwas oder irgendjemand das Establishment aus seinem politischen Wachkoma holen?

Die Politiker, ihre Helfershelfer und die meisten Untertanen scheinen schon so abgestumpft, infantilisiert und ihrem Schicksal ergeben zu sein, dass sie zu keinerlei adäquater Gegenreaktion mehr fähig sind. Vieles deutet jedenfalls darauf hin. Wer in Zeiten wie diesen nach versteckten „Nazi“-Zahlenkombinationen in TV-Werbespots oder auf Kinderkarussells sucht, wer mehr Angst vor Norbert Hofer und der AfD als vor mordenden Islamisten hat, der hat längst jeden Bezug zur realen Welt verloren.

Genau deshalb haben unsere Feinde ein so leichtes Spiel. Die meisten Deutschen und Österreicher haben noch nicht einmal realisiert, dass wir einem realen und unerbittlichen Feind gegenüberstehen. Bei ihm handelt es sich nicht um einen Popanz, wie bei den vielen Sündenböcken der Linken (USA, Neoliberale, Pharmalobby, Kapitalisten, Israel etc.).

2017 werden das Establishment und die politisch korrekten Mitläufer nach ihrem Sündenfall vom Herbst 2015 aus dem neosozialistischen Paradies vertrieben. Trotz aller eilig gegründeter Wahrheitsbehörden, Ministerien gegen Desinformation und anderen wilden Kampagnen und Zensurmaßnahmen wird die politisch korrekte Blase platzen. Es ist zu spät.

Die Blasenbewohner werden erkennen müssen, dass all das, woran sie geglaubt, woran sie sich zuletzt verbissen geklammert haben, plötzlich keinen Wert mehr hat. Was der Spiegel schreibt, die Grünen fordern, Angela Merkel dekretiert, Anne Will erklärt, die Toten Hosen singen oder Bischof Woelki predigt, all das wird angesichts der dramatischen Umbrüche und Umwälzungen bedeutungslos. Politische Belehrungen, moralische Erpressung, Händchen halten, Kerzen anzünden, salbungsvolle Reden und pseudowissenschaftliches Geschwurbel funktionieren nur in der politisch korrekten Scheinwelt, sind aber als Waffe in einer realen Auseinandersetzung mit Anhängern einer imperialistischen und totalitären Ideologie völlig ungeeignet.

2017 erleben wir in Europa nur wenige Jahre nach dem Zusammenbruch des Ostblocks erneut das Scheitern eines sozialistischen Massenexperimentes. 2017 wir ein historisches Jahr.

50 Gedanken zu „2017: Die Vertreibung aus dem Paradies

  1. Sozialrat

    Wenn, dann bitte mit ungeladenen Maschinenpistolen. Es lebe der kleine (Gewichts) Unterschied.

  2. Thomas Holzer

    @Werner Reichel
    “…………von Berlin mit ungeladenen Maschinengewehren…………”
    Haben Sie für diese Behauptung auch Belege?

    “……..geglättete Kriminalstatistik 2106….”
    Doch wohl eher 2016, ob es 2106 überhaupt noch eine Kriminalstatistik geben wird?!

    Ansonsten:
    Ihre Enttäuschung ist durchaus verständlich, ebenso, diese zu “Papier” zu bringen; aber: ein immer Längeres vom Gleichen ändert auch nichts an den momentanen Zuständen.
    Viel interessanter wäre es, über Alternativen zu lesen.

    Abschließend:
    Man sehe sich nur die Karte auf untenstehendem Link an; die “Partymeile” in Berlin wurde de facto zu einer Zitadelle; egal ob mit geladenen oder nicht geladenen Maschinengewehren bewacht; alleine die Bilder, Grafiken, welche gestern Abend in den Nachrichten der deutschen Öffentlich-rechtlichen gezeigt wurden, offenbaren schlicht und einfach das Unvermögen und den Unwillen der Politikerdarsteller, halbwegs “normale” Verhältnisse in der ganzen Stadt zu garantieren. Die als “sicher” verkauften “Gebiete” in D, A und sonst wo in Europa werden definitiv immer kleiner
    http://www.berliner-zeitung.de/berlin/neujahrsfeier-in-berlin-die-wichtigsten-infos-zur-silvesterparty-am-brandenburger-tor-25386660

  3. pippin

    The show must go on. Und was sind schon 12 von 500 Millionen? Statistisch gesehen, stirbt man eher bei einem Flugzeugabsturz, wie vor kurzem im ORF ein “EU-Spitzendiplomat” (sic!) lächelnd die Entrüstung des Volkes als Erbsenzählerei entlarvte. Eines muss man sagen, es grenzt an ein Wunder, dass es noch nicht zu Racheakten gekommen ist. Genau das ist wohl die Absicht der Terroristen. Dann geht es tatsächlich erst richtig los. Nur mehr eine Frage der Zeit?

  4. Thomas Holzer

    @Fragolin
    Nichts für ungut! Aber aus dem Artikel geht nicht hervor, daß dies von oberer Stelle angeordnet war; ich weiß schon, die Fehlerlosen tummeln sich zuhauf auf dieser website.
    Daß dies flächendeckend der Fall sein soll, wie von Herrn Reichel insinuiert, ist eine sehr gewagte Behauptung

  5. stiller Mitleser

    Die Polizistinnen sind vermutlich nur an der Handfeuerwaffe trainiert und Militär darf nicht eingesetzt werden, dazu bedürfte es neuer gesetzlicher Bestimmungen, wie in F.
    Da für die Politiker alles so weitergehen soll wie bisher, wären Boykottaufrufe doch eine Möglichkeit: also im Sommer eben mal zwei Sommer lang NICHT ins städtische Schwimmbad, NICHT ins Cafe in der Fußgängerzone, im Winter NICHT auf Christkindlmärkte, NICHT zu public viewings – es gibt leider noch genug was unvermeidlich ist: U-Bahnfahren, Bahnfahren etc…

  6. Wanderer

    Mit passenderen Worten kann man das wirklich nicht ausdrücken: durchideologisierte Geschwätzwissenschaften, am Schlachtfeld ‘we are the World ‘ trällern etc. Herr Reichel rechnet mit den Verantwortlichen ab, lässt dabei keinen aus und arbeitet die Abartigkeit der aktuellen Situation (Finanzierung und Förderung des eigenen Niederganges) trefflich heraus. Große Änderungen im nächsten Jahr werden aber ein frommer Wunsch bleiben.

  7. Fragolin

    @Thomas Holzer
    Ich verstand Ihre Frage so, dass sie sich auf das bezog, was wörtlich da steht und nicht das, was man hineininterpretieren kann. So gesehen ist die Formulierung für jemanden, der die Hintergründe nicht kennt, durchaus irreführend. Es war ein Einzelfall und, wie immer, wenn es an die Öffentlichkeit kommt, ein Fehlverhalten Einzelner.
    @pippin
    Ich hätte diesen Spitzendiplomatenschwätzer gerne gefragt, warum wir dann an Flughäfen Zahnpastatuben aus dem Handgepäck sortieren, um das Risiko zu minimieren, während wir potenziellen Attentätern Tür, Tor und Herzen öffnen, wenn es um das einzelfällige Schächten Ungläubiger im öffentlichen Raum geht.
    Wahrscheinlich, weil sich diese abgehobenen Knilche selbst eher in Fliegern befinden als im öffentlichen Raum, und wenn, dann nur in gepanzerter Limousine mit Notrufknopf und Bordbar…

  8. wbeier

    @Thomas Holzer
    >„…………von Berlin mit ungeladenen Maschinengewehren…………“<
    Und das ist auch gut so, wenn man sich Boden,Wand und Decke des Schießstandes der Wr. Polizei ansieht. Routinierte Waffenhandhabung kann mit Dienstanweisungen und ein bissl Wischiwaschi-Training nicht erworben werden. Darüber hinaus gibt es gute Argumente gegen die feuerbereite Waffe = Gefahr des Entreissens, stressbedingt "versehentlich gelöster" Schuß, Handgemenge ………
    Ihre Funktion erfüllen die scheinbar bewaffneten Girlies auch so: Das "subjektive Sicherheitsgefühl" des p.t. Publikums wird gestärkt, weil die Show schließlich weiter gehen soll.

  9. Fragolin

    @Wanderer
    Es ist das Verhalten der Generation Schneeflöckchen, die sich geistig zwischen Montessori-Kindergarten und Soziologiestudium nicht einen Millimeter weiterentwickelt hat. Sie gehen nach dem Veröffentlichen einer nicht genehmen Tatsache entweder in ihre Filterblase Weinen und Kätzchenbilder austauschen oder sie packen sich einen Knüppel und prügeln kreischend alles nieder, was sie für die Ursache ihrer emotionalen Verstimmung halten. Sie fordern, dass die Welt so zu sein hat, wie sie sie sich wünschen, andernfalls sie ausrasten. Infantil ist eine sehr treffende Wortwahl von Herrn Reichel.
    Erstaunlich nur, dass es diese Menschen bisher erfolgreich geschafft haben, dem Rest der Welt vorzugaukeln, sie wären die Intelligenz, die Avantgarde, die fortschrittliche Elite und jeder Andersmeinende ein Ungebildeter, Primitiver, ein Höhlenmensch. Andersherum wird ein Schuh draus – die haben zwar ein Geschwätzstudium durchgehangelt, sind aber intellektuell strunzdumm und emotional komplett unterentwickelt.
    Die werden sicher aus dem Paradies vertrieben. Die Frage ist nur noch, von wem und wie. Auf jeden Fall durch die Realität, die ihnen irgendwann die selbstgetöpferten Wände ihrer mit Welpenbildchen tapezierten Filterblase zerhackt.

  10. Nattl

    Nichts dergleichen wird passieren.

    2017 wird mehr vom selben sein. Negative Nachrichten verbreiten wird verboten werden. Vielleicht gibts den einen oder anderen Blog nicht mehr.

    Le Pen wird über die Steueraffaire stolpern und die Konservativen werden in Frankreich gewinnen.

    In Deutschland wird Merkel wiedergewählt und alternativlos weiterregieren. Mit welchen Koalitionspartnern auch immer.

    In Österreich wird man versuchen, das Jahr durchzutauchen und vorgezogene Neuwahlen zu verhindern. Wenn das nicht geht, dann wirds, wie schon bei der BPW, einen nationalen Schulterschluss Alle-gegen-blau geben. Und wenn das nichts hilft, na, dann nimmt man die FPÖ halt in eine Koalition auf. Ändern wird sich nichts.

    Der Deutsche (und hier zählt im weitesten Sinne auch der Österreicher) eignet sich nicht für Revolutionen. Keine Änderung des politischen Systems in der Geschichte Deutschlands oder Österreich war je das Ergebnis einer Revolution. Es war stets die Änderung der Lage von ausserhalb. Selbst der Fall der Berliner Mauer war die Konsequenz von Gorbatschows Perestrojka.

    Wer sichs leisten kann und die Chance hat sollte den Kontinent verlassen. Zurück bleiben wir tapferen Kommentatoren unserer Zeit. Wir werden das Abendland in der Kommentarsektion dieses Blogs bis zum letzten Tastenschlag verteidigen.

  11. Hanna

    Umgekehrt wird ein Schuh draus: Wenn es heißt „Terror gegenüber Andersdenkenden, Andersgläubigen und Anderslebenden“ muss bekämpft werden, dann stimmt das vollinhaltlich – aber “wir”, die Einheimischen sind die, welche vom Terror jener bedroht werden, die unsere Religion, Kultur und überhaupt alles, was uns ausmacht und das es ihnen ermöglicht, bei uns versorgt zu werden hassen. Also, jawohl, man bestehe beim kleinsten Problem mit MigrantInnen genau auf dieses “Gesetzesparole”. Wir müssen den Spieß umdrehen, immer und überall, denn in Gefahr sind wir und nicht die “Schutzsuchenden”. Also bestehen wir besser von nun ab auf die Einhaltung der Gesetze im Sinne von Sicherheit, Antiterror und Antidiskriminierung – in UNSEREM Sinn. Wir tun den Illegalen nichts Böses, aber sie uns täglich. Ergo – nutzen wir die Gesetze (und ja, ich weiß, der Artikel betrifft Berlin, aber es gilt für überall!) für uns selber. Das schaue ich mir an, wie ein Gericht bekunden kann, dass ein Einheimischer kein Recht auf freie Religionsausübung und Schutz derselben hat, und laut Bibel müssen Christen sich vor jenen, die sie verfolgen, bedrohen und umbringen schützen.

  12. sokrates9

    Maschinengewehre?? Sorry wer nur 1 Tag Militärausbildung gehabt hat, sieht dass es sich hier um Maschinenpistolen – vermute Marke Heckler und Koch handelt! Wenn Polizistinnen nicht wissen dass man dazu ein Magazin benötigt lässt dies auf genderkonforme Ausbildung schließen! Fragolin – Der berühmte Einzelfall??
    Wenn sie Dekowaffen verwenden wollen, empfehle ich Plastikgewehre! Die sind leichter zu tragen und die Verletzungsgefahr ist noch geringer! Außerdem gibt es die auch in LED -blinkender Ausführung! Sieht für Cyberkrieger echt gefährlich aus!

  13. Gerald

    @Nattl
    Punktgenau beschrieben. Solange im ORF und ARD senile ältere Menschen bestätigen wie weise und bedacht Merkel doch handelt, hat dies mehr Auswirkungen auf die Einstellung des Wahlviehs, als die täglichen Attentate und Übergriffe, welche niemals ungefiltert in den Medien abgehandelt werden.
    Wir sind für Revolution nicht geschaffen, wir haben bereits gezeigt, dass wir jedem noch so dummen Redenschwinger blindlings glauben und bis zum bitteren Ende treu bleiben.
    Übrigens, auswandern ist gut, tut nicht ganz so weh.

  14. Kluftinger

    @ Thomas Holzer
    Es ist schon verständlich, dass die Diagnose von Herrn Reichel manchen ins Mark trifft. Aber das Anzweifeln mancher Textpassagen trifft nicht das geschilderte Problem. Ob die MP geladen waren oder nicht mag ein Detail sein (wenn auch ein wichtiges und bedarf einer weiteren Erläuterung), aber es ändert nicht das Bedrohungsszenarium. Da höre ich lieber dem franz. Innenminister und seinem Geheimdienstchef zu, die nennen die Dinge beim Namen: ” wenn es so weitergeht, haben wir Bürgerkrieg…”
    Und warum verlangen sie im Rahmen eines solchen Beitrages vom Autor “Lösungsvorschläge”? Nehmen sie die Diagnose ernst und verlangen sie lieber von den Politikern die Lösungsvorschläge..
    Nix für ungut!

  15. Selbstdenker

    @Nattl
    Das hört sich irgendwie wie eine Nudging-Falle an: “man kann eh nichts machen”, “man ist in der Minderheit”, “es ist alles alternativlos”, etc.

    Ähnliches kennt man von Obama: “the wrong side of history”. Und dann taucht plözlich der schwarze Schwan mit der blonden Mähne auf.

    Die Mehrheit reagiert bloß, die Initiativen gehen immer von einzelnen Leuten aus. Jedes einzelne Individuum kann die Gesellschaft massiv ändern, wenn es möchte und die entsprechenden intellektuellen Fähigkeiten hat.

    Das aktuelle Prisoners-Dilemma der Passivität ist der Feigheit, der Bequemlichkeit und dem fehlenden Willen geschuldet. Unsere Gegner handeln, weil sie es können. Und sie können es, weil wir sie lassen.

    In einem Punkt – falls er von Ihnen so gemeint ist – gebe ich Ihnen völlig recht: mit Jammern alleine wird sich nichts ändern. Man wird ohne selbst zur Bestie zu werden gegen die Bestie kämpfen müssen.

    Das kostet zwar etwas Bequemlichkeit, aber es macht Spaß, man entwickelt sich weiter und es erfüllt. Fragen Sie einen Extremkletterer, warum er die Strapazen und die Gefahren auf sich nimmt und Sie werden ähnliches hören.

  16. mariuslupus

    Die Entwicklung ist immer linear und unumkehrbar. Niemand, also der Durchschnittsbürger, konnte sich am 30.Dezember 2015, trotz der Massen an Illegalen im Land, vorstellen können, was in der Silvesternacht in Köln geschehen wird. Niemand konnte sich Anfang Jänner 2016 vorstellen wie gewalttätig und blutig, das Jahr 2016 verlaufen wird.
    Die Nomenklatura, die es hätte wissen sollen und es auch gewusst hat, hat nur beschwichtigt, geleugnet, gelogen. Das letzte was den Groskopferten in Berlin und Brüssel eingefallen ist, war der Schutz der eigenen Bevölkerung. Hätte jemand im Sommer 2016 behauptet dass es einen tödlichen Mordanschlag auf einen Weihnachtsmarkt geben wird, wäre er von den linken Medien gekreuzigt worden.
    Und nach den Morden in Berlin kein Wort des Bedauerns, kein Mitgefühl mit den Opfern, aber Verständnis für die Täter. Und so wird es auch 2017 weitergehen.
    Die Despotie wird weiter die Bevölkerung anlügen, wird behaupten für Sicherheit ist gesorgt, die Verurteilten Gewalttäter werden abgeschoben. Die Bevölkerung wird diese Lügen glauben wollen, und wird ihre Obrigkeit nach dem Motto: “Nur die dümmsten Ochsen, gehen freiwillig zum Plachuta(durch den Lieferanteneingang)”, wieder wählen.
    Wünsche niemanden ein erfolgreiches 2017. Bin kein Zyniker.

  17. Thomas Holzer

    @Kluftinger
    Nix für ungut! Aber die Diagnosen des Herrn Reichel sind immer dieselben; sie werden halt nur immer länger und teilweise in neue Worte, Sätze gefasst, ergänzt durch das Einfließenlassen von Ereignissen der letzten Tage.

  18. Selbstdenker

    @Thomas Holzer:
    Werner Reichel beschreibt völlig zutreffend, dass das Lügengebäude vom linken Establishment auseinanderkracht. Ein ertappter pathologischer Lügner verhält sich dabei ähnlich wie ein Spielsüchtiger, der “nur” seinen verlorenen Spieleinsatz zurückgewinnen möchte: er geht in die nächste Runde und verdoppelt den Einsatz.

    Die Migrationskrise und deren Auswirkungen ist die anschaulichste, aber bei weitem nicht die einzige Lügenblase, die sich weiter aufbläht, bis sie mit einem lauten Knall zerplatzt.

    Der verzweifelte Versuch mit der Fake-News Unterstellungen und kruden Verschwörungstheorien angeblich russischer (wer sonst?) Hacker vom Fake-News Charakter der Regierungspropaganda in den Systemmedien abzulenken, darf als einer der letzten Meilensteine vor dem Knall gewertet werden.

    Aus der Verdopplungs-Logik bei gleichzeitiger Verkürzung vom Ereignishorizont kann man durchwegs ableiten, dass der grosse Knall der linken Basen bevorsteht. Die Linken können von Glück reden, dass sie bereits so abgedreht sind, dass sie selbst diesen extrem lauten Knall nicht mehr mitbekommen werden.

    Selbstverständlich würden mich die Einschätzungen von Herrn Reichel interessieren, was aus seiner Sicht getan werden sollte. Nachdem der Feind aber eifrig mitliest, stellt sich die Frage, ob ein öffentlich einsehbarer Blog der Richtige Ort ist, konkrete Strategien zu erörtern.

  19. Tom Jericho

    Unzweifelhaft funktioniert die Regierungspropaganda – die AfD steht bei 15 statt 51 Prozent, und auch bei uns haben 53% den Willkommenskulturpräsidenten gewählt.

  20. waldsee

    beim ” sozialistischen Massenexperimentes.” machen viele mit,mehr als die hälfte sind es,wenn man sich die letzten wahlen anschaut . im gespräch in kleiner gruppe reden die leute meist anders als ihr verhalten in der wahlzelle erraten lässt. warum kann man bei seinem gegenüber– sehr häufig jedenfalls– keine “handschlagqualität” mehr erwarten. angeblich ist das volk nicht gespalten.

  21. Fels

    Was die Unfähigkeit die Grenze zu schützen mit Sozialismus zu tun haben soll, muss mir erstmal einer erklären. Denn nachweislich waren es die sozialistischen Staaten, die Grenzregime mit nie da gewesener Härte eingeführt haben. Wenn überhaupt, dann ist dieser Wunsch nach offenen Grenzen Ausdruck von Gleichgültig, Gedankenlosigkeit und Selbstaufgabe, kurzum: von Dekadenz. Der Bürger der modernen Welt ist borniert, gutgläubig und Gefahren gegenüber blind, und genau dieser Sachverhalt spiegelt sich auch in den Wahlergebnissen. Die Sieger sind immer die Tauben, während die Falken als die Bösen in die Geschichte eingehen wie bei einem Boxkampf, wo das Publikum die Rollen von Gut und Böse schon ex-ante festlegt, nur um Spass zu haben. Anstatt daher “äußere Kräfte” wie Ideologie oder Politik zu bemühen, sollte man sich einer Analyse der Dekadenz zuwenden, das heißt: sich der bitteren Frage stellen, was in unser aller Entwicklung schief gelaufen ist…..

  22. Selbstdenker

    @Fels:
    Ich finde schon, dass es ein Unterschied ist, ob man – so wie im Sozialismus – eingesperrt ist, oder ob man die Wohnungstüre abschließt, damit nicht ungebetene Gäste kommen.

    ist, ob man eingesperrt ist oder seine Haustüre

  23. mariuslupus

    @Fels
    Was meinen Sie, ist in unser aller Entwicklung schiefgelaufen ?

  24. Fels

    @Selbstdenker: Da haben Sie recht: Das ist ein Unterschied. In der Wirkung ist`s freilich das Gleiche. Denn auch wir Österreicher würden Bewegungsfreiheit einbüßen, wenn wir ein Grenzregime eröffnen würden. Man muß die z.B. die Gegenreaktion der anderen Länder kalkulieren, Visumspflicht, usw.

  25. Fels

    @mariuslupus: Kinderlosigkeit, zerfallende Ehen, das Lächerlichmachen des Heeres, und so weiter. Und was ist die Kraft dahinter? Aus meiner Sicht: der überbordende Egoismus der Einzelnen…..

  26. Selbstdenker

    @Fels:
    Der Egoismus kann durchwegs eine konstruktive Kraft sein. Es ist meiner Meinung nach unbestritten, dass im Kapitalismus die Allgemeinenheit durch den individuellen Egoismus profitiert.

    Das Problem ist meiner Meinung nach dort zu verorten, wenn der Einzelne glaubt, dass er sich besser stellt, wenn er überhaupt nicht mehr nach den Regeln spielt.

    Das trifft auf einige Superreiche, auf Studierende in Orchideenfächern, auf arbeitsfähige Frühpensionisten und bewusst Arbeitsunwillige in der Mindestsicherung gleichsam zu. Sie brechen alle auf ihre Art sämtliche Regeln zu Lasten all jener, die sich noch daran halten.

    Originellerweise wird diese Entwicklung durch den Sozialstaat massiv verschärft, weil den Leuten der Eindruck vermittelt wird, dass die jeweils anderen Zahlen werden. In Wahrheit zahlen dabei alle noch mehr.

    Der Sozialstaat schafft ein effektives Anreizsystem für asoziales Verhalten. Der Egoismus wird dabei nicht weniger, sondern tendenziell eher mehr. Im Sozialismus führt er zur Kapitalaufzehrung, während er im Kapitalismus zum Kapitalaufbau führt.

    Der sozialstaatlich angetriebene Egoismus führt dabei ultimativ in den Asozialstaat, der in Österreich am treffendensten durch die Pensionistenvertreter Blecha, Kohl und die sogenannte Arbeiterkammer charakterisiert wird.

    Ich gehe sogar so weit, dass ich die AK als die asozialste Organisation Österreichs bezeichne.

  27. Wanderer

    @Fragolin
    Es ist wirklich traurig, dass sich die Gutmenschen solange gegenseitig als Intellektuelle tituliert haben, bis es 53 % der Österreicher geglaubt haben. Dank dieses ( und z. B. auch Ihres) Blogs wird das Aufrechterhalten der linken Deutungshoheit immer schwieriger…nehmen Sie sich auch 2017 kein Blatt vor den Mund!

  28. Mona Rieboldt

    1. Merkel vor allem hat 2015 auf eine friedliche deutsche Bevölkerung, die auf Konsens ausgerichtet ist, fast 2 Millionen gewaltaffiner arabischer Männe, wenige Familien, los gelassen. Die Propaganda der Politik und die Gutmütigkeit der Deutschen, auch Österreicher, führten zu diesem “Willkommens”-Zirkus.

    2. Warum gibt es nicht mehr Widerstand? Die Deutschen im Westen erkennen nur langsam, wo es hingeht, glauben wohl auch und wollen es glauben, dass am Ende doch alles noch gut ausgeht. Die Deutschen im Osten kennen politische Propaganda besser und wehren sich daher auch stärker gegen die Politiker.
    Desweiteren geht es den Deutschen wirtschaftlich gut. So gesehen, sind sie einfach zu satt, um größeren Widerstand zu liefern gegen das, was ihnen zugemutet wird.
    Bei weiteren Anschlägen kann es dann auch anders aussehen.

  29. Herr Karl

    @Wanderer: Die 53,8% wurde einfach geblendet und belogen. Dabei hat die eigene Geschichte eine große Rolle gespielt. Man hat eine (angeblich 89-jährige) Frau vor die Kamera gebracht und ihr vorgesagt was sie sagen soll. Wonach die mit 6 Jahren (!) angeblich gehört hat wie die Nazis damals “So wahr mit Gott helfe” gesagt haben sollen. Die Gutmenschen haben das ohne zu Hinterfragen geglaubt und den grünen, unrasierten, vergesslichen Kandidaten gewählt, der seine Meinung so oft geändert hat, dass er am Ende des Satzes nicht mehr wusste, wie er diesen begonnan hat.
    Mit solchen Leuten ist kein Land mehr zu machen. Wir die Arbeitenden sind die Dummen.
    Ich suche schon nach Möglichkeiten auszuwandern.

  30. Fels

    @Selbstdenker: Die Bienenfabel von Mandeville (Konkurrenzparadoxon), bis heute das Herzstück der Ökonomischen Theorie, war schon immer höchst umstritten. Man hat sich nur abgewöhnt den Streit darüber zu führen und hat alle abweichenden Bedingungen unter dem Begriff “externe Effekte” verbannt. Man hat ein Wohlfahrtsoptimum (Pareto-Optimum) definiert, das dem gesunden Menschenverstand nicht standhält, das nur dazu dient das Konkurrenzparadoxon zu retten. Mit einem Wort: Der Egoismus aller führt nur extrem engen Bedingungen zu einem für alle wünschenswerten Ergebnis. Und ich denke, es gibt keine Gründe diese Bedingungen als gegeben anzunehmen…..

  31. Selbstdenker

    @Felsberger:
    Jaja, das phöse Konkurrenzsystem…
    Der erste Sündenfall war eindeutig das Aufkommen der Mehrzeller.
    Davor waren alle gleich.

  32. Fels

    @Selbstdenker: Man kann immer behaupten, das es gar keinen Kapitalismus gäbe. Nichts leichter als das: Das Leben bewegt sich auf der Grundlage der Darwin`schen Selektion. Nur: Wozu dann einen Begriff wie Sozialismus strapazieren? Wozu das Gejammerwerk über eine Gesellschaftsform, die es dann, streng genommen, gar nicht gibt? Es gibt ja nur Selektion! Kurzum: Man kann alles Mögliche behaupten. Nur: Man sollte sich nur an die Gesetze der Logik halten. Und das vermisse ich seit je bei den Wirtschaftsliberalen……

  33. Fels

    Ein Beispiel: Zu behaupten, dass das Konkurrenz-Paradoxon nur unter sehr strengen Bedingungen arbeitet, hat rein gar nichts mit Verurteilung der Konkurrenz zu tun. Wie kommt man überhaupt auf so etwas? Auf welcher Logik fußt das? Das ist in etwa so: als ob ich auf Ihre Aussage: “2+2 ist nicht gleich 5” antworten würde: Sie hassen Mathematik………

  34. sokrates9

    Im “postfaktischem Zeitalter” – und in dem sind wir tatsächlich zählt nur jedes hingerotzte Statement welches maximal auf Gender- und PC- Konformität geprüft wird! Zu hinterfragen was Ursache und Wirkung ist, welche Alternativen es gibt wird in den Fliederstudien nicht mehr gelehrt! Man kann doch etwas nicht in Frage stellen!
    Somit hinterfragt keiner wie viel Milliarden uns die Flüchtlinge, was der Sicherheitsaufwand kosten, wir brauchen doch Pensionssicherer!

  35. Christian Peter

    Deutschland/Österreich 2017 : Grenzen schützen ohne Waffen.. Partys schützen mit Panzern und schwerbewaffneten Polizisten.. DANKE geliebte Regierung und Führerin.

  36. Selbstdenker

    @Felsberger:
    Sie reihen eine (unbewiesene) Pauschalaussage an die andere und überlassen ihren Diskussionspartnern den Gegenbeweis. Wo lernt man diese Form der “Diskussion”? Etwa bei Michel Foucault?

    Im Grunde genommen verdankt jeder von uns seine Existenz dem Wettbewerb und dem Kapitalismus: unzählige Spermien standen auch bei Ihnen im Wettbewerb um eine Eizelle. Alle anderen haben den Wettbewerb um die weitere Existenz verloren und sind abgestorben.

    Und ab dem Moment, ab dem systemisch oder bewusst ein Informationsverarbeitungsschritt zur Verbesserung der eigenen Situation stattfindet, fängt der Kapitalismus an.

    Er schließt aber auch nicht zwingend Koexistenz noch Kooperation aus. Einzeller gibt es trotz evolutionärem Wettbewerb auch heute noch.

    Den Markt würde ich als Ökosystem der Eigeninteressen beschreiben.

  37. Selbstdenker

    @Christian Peter:
    Der Willkommensrausch auf der Multikulti-Party sorgt für Bombenstimmung.

  38. Fels

    @Selbstdenker: Naja, ich hab` mal unterstellt, dass Sie es wissen, aber offensichtlich wissen Sie es nicht. Die einfachste Widerlegung des Konkurrenzparadoxon läuft über die Gegenüberstellung von Partial- und Globalsätzen. Beispiel für einen Partialsatz: “Jeder kann in einem Kinosaal sein Sichtfeld durch Aufstehen verbessern”, weshalb aus Konkurrenzgründen alle aufstehen müssen. Der dazugehörige Globalsatz lautet aber: “Alle können ihr Sichtfeld keinesfalls durch Aufstehen verbessern.” Damit hat sich die Diskussion über das Konkurrenzparadoxon auch schon erledigt: Es fußt auf einem Partialsatz, der dem zugeordneten Globalsatz widerspricht. Die Ökonomen reden in diesem Zusammenhang von “Externen Effekten” (In unserem Beispiel: dass durch Aufstehen des Einzelnen ein anderer “geschädigt” wird), womit verschwiegen werden soll, dass das, was sie als Ausnahme behaupten, in Wahrheit der allgemeine Fall ist. Im Übrigen die Standarderkrankung der ökonomischen Theorie………

  39. Fels

    PS: Mich wundert, Herr Selbstdenker, welchen Platz in ihrem “evolutionärem Weltbild” die Politik haben soll. Wenn tatsächlich sich alles über Konkurrenz reguliert, wozu dann irgendetwas bedauern oder gar kritisieren? Der uneingeschränkte Glaube an die Evolution verlangt die Kritiklosigkeit des Seins! Ich werde das nie verstehen: dass die größten Anhänger Darwins zugleich die politischsten sind. Wozu, in Gottes Namen?

  40. Selbstdenker

    @Felsberger:
    Ich kenne das Konkurrenzparadoxon, jedoch ist eine Diskussion darüber nichts weiter als ein Red Hering. Das Entstehen und die Befriedigung ökonomischer Bedürfnisse ist weit vielfältiger als derart eindimensionale Beispiele.

    Der Wettbewerb schafft gegenseite Lerneffekte, von denen alle Wettbewerbsteilnehmer (solange sie nicht einen Opa mit einem Rollator gegen einen Marathonläufer antreten lassen) profitieren.

    Und dann kommt noch ein weiterer Punkt ins Spiel: Technologie. Wenn das Aufstehen im Kinosaal als technologische Adaption gedeutet wird und das Sichtfeld als Marktanteil, so würden selbst bei diesem praxisfernen Beispiel alle profitieren.

    Warum? Weil es bedeutet, dass entweder ein besseres Ergebnis mit dem gleichen Aufwand oder ein gleichwertiges Ergebnis mit weniger Aufwand bewirkt werden kann. Damit können neue und differenzierte Bedürfnisse der Konsumenten (=die Daseinsberechtigung der Produzenten) befriedigt werden.

    Mit Ihrer Bienenfabel argumentieren Sie am Kern der Sache vorbei.

    Gerade kapitalistisch verfasste Wirtschaftsysteme treiben die technologische Entwicklung und Verbesserungen für Konsumenten mit einer Energie voran, vor der ihre sozialistischen Systemkonkurrenten nur träumen können.

  41. Selbstdenker

    @Felsberger:
    Auf der permanenten Suche nach irgendeinem Popanz interpretieren Sie viele Dinge einfach dazu. Bleiben Sie bitte bei dem was geschrieben steht, ohne irgendwelche negativen Charakterzüge anzudichten.

    Ich wäre froh, wenn mich die Politik einfach in Ruhe lassen würde ohne sich auf vielfällige Weise in das Leben direkt und indirekt einzumischen. Meiner Meinung nach bin ich der bessere Lenker meines Lebens und ich brauche niemanden, der mir mit seiner besserwisserischen aber inkompetenten Art permanent ins Lenkrad greift.

    Und sollte es schief gehen, kann ich wenigsten mir selbst die Schuld geben und eventuell daraus lernen statt mich von den drei politischen Primaten (nichts hören, nicht sehen und nichts sagen wollen) auch noch verarschen zu lassen.

  42. Fels

    >Gerade kapitalistisch verfasste Wirtschaftsysteme treiben die technologische Entwicklung und Verbesserungen für Konsumenten mit einer Energie voran, vor der ihre sozialistischen Systemkonkurrenten nur träumen können.> Das bestreitet doch kein Mensch. Alles, was ich gesagt habe, ist bloß: dass der Egoismus aller eine Gesellschaft gefährden kann. Und dafür habe ich logische Begründungen genannt. Ich sehe Vieles in dieser Welt, wo der Egoismus aller grundlegend versagt hat: Kinderlosigkeit, die dem Einzelnen einen Vorteil verschafft und die Gesamtheit schädigt. Gebrochene Ehen, die den Einzelnen auf Kosten des anderen nach vorne bringen. Mangelnde Wehrhaftigkeit der Einzelnen infolge des Abwälzens der Verteidigungskosten auf die Gesamtheit. Generell: Staatsgläubigkeit als Ausdruck mangelnder Verantwortung der Einzelnen. Offene Grenzen, die den Einzelnen glücklich machen, und die Gesamtheit schädigen. Und so weiter, und so weiter. Alles Effekte, die Sie gerne unter “Sozialismus” abhandeln, und die in Wahrheit allesamt egoistische Auswüchse sind……..

  43. Fels

    >Auf der permanenten Suche nach irgendeinem Popanz> Ein starkes Wort aus dem Mund eines Liberalen! Es ist also die “Suche nach dem Popanz”, wenn man den Bürger (=Wähler) auf`s Korn nimmt. Wenn man seinen Egoismus und seine Borniertheit anprangert. Wohl, weil der Einzelne heilig ist, oder? Wann begreifen Sie endlich, Herr Selbstdenker, dass der Wähler (=Bürger) diese Verhältnisse befördert, und nicht ein gewählter Politiker? Aber über die Psyche eines Bürgers wollen Liberale freilich nicht reden…..

  44. Selbstdenker

    @Fels:
    Ich glaube wir liegen da gar nicht so weit auseinander. Egoismus ist eben ein Teil der Menschen. Die Frage ist, ob man ihn zum Nutzen aller kanalisieren kann oder ob er über bestimmte Anreizsysteme sogar gesellschaftsgefährdende Ausmasse annehmen kann. Das gegenwärtige opulente Umverteilungssystem ist gar nicht so sozial.

  45. Fels

    Wie sind, Herr Selbstdenker, nicht in Konkurrenzparadoxa eingebunden, diese Zeiten sind lang vorbei, sondern: in “Dekadenzparadoxa”:Die Menschen glauben zivilisierter denn je zu sein, und werden in Wahrheit dezivilisiert. Die Einzelnen glauben sich durch Kinderlosigkeit Vorteile zu verschaffen, wenn es aber alle tun, werden die Nachteile erdrückend sein. Der Einzelne mag einen Vorteil darin sehen die familiären Bande zu sprengen, wenn es aber alle tun, landen sie in einer entfesselten Umwelt. Diese “Dekadenzparadoxa” tauchen auch bei Drogen und Alkohol auf: Der Einzelne mag ganz glücklich sein, wenn er sich tagtäglich besäuft, wenn es aber alle tun, werden alle nicht mehr so glücklich sein. Man heißt als Einzelner Fremde willkommen, weil man glaubt, dass die Zahl verschwindend sei, wenn es aber alle tun, werden alle überfremdet. Und so weiter, und so weiter. Ich halte nichts davon einen Toten, sprich: den Sozialismus, für unseren eigenen Niedergang verantwortlich zu machen…..

    PS: Ich halte es auch für eine Perversion einen “modernen, christlich erzogenen Dekadenz-Linken” mit einem, sagen wir, Breschnew, zu vergleichen. Das ist eine Beleidigung des Verstands und eine Ignoranz sondergleichen….

  46. Fels

    PS. Staatsversagen nachzuweisen, ist eine Kinderei. Seit über 100 Jahren wird dieses Spiel von den Ökonomen geübt. Privatversagen nachzuweisen (“Dekadenzparadoxa”) ist die wahre Knst, weil es ans Eingemachte geht, weil nur so der Einzelne zum Reflektieren über sich beginnt. Ganz abgesehen davon, dass der ganze Komplex der Staatsversagen sich ja wieder nur in Wählerversagen auflöst, uns damit in “Dekadenzparadoxa”. Die Einzelnen sind wirklich so verblödet, dass sie den Versprechungen der selbstzerstörerischen Sozialsystem-Demokratie glauben….

  47. Selbstdenker

    @Fels:
    Sie zeigen ein paar sehr interessante Themen auf. Ich muss das auf mich wirken lassen (hab gerade eine Autofahrt von 5 Stunden hinter mir).

    Ich glaube wir sehen durchwegs das gleiche Phänomen, wenn auch nicht aus dem exakt gleichen Blickwinkel. Aber dazu sind Diskussionen ja da: ein offener Wettbewerb der Ideen bei dem beide profitieren.

    So richtig aufgefallen ist mir das, was Sie Dekadenzparadoxa nennen, in absteigenden Industriestädten. Häufig wird der soziale Niedergang ja mit dem wirtschaftlichen Niedergang begründet. Das mag in einigen Fällen so sein.

    Aber viel zu wenig Beachtung findet meiner Meinung nach ein anderer Prozess: nämlich der wirtschaftliche Niedergang als Folge eines sozialen Zerfalls.

    Die Sozialsysteme wurden durchwegs mit guten Absichten gegründet und der Absicherung vor Armut – insbesondere, wenn es sich um wehrlose, Kinder oder Ältere handelt, spreche ich keineswegs die Existenzberechtigung ab.

    Aber das, was das Sozialsystem wirklich teuer macht und die Gesellschaft schädigt, ist seine katalytische Wirkung auf das, was Sie als Dekadenzparadoxa beschrieben haben.

    Vielen Dank für hochinteressanten Gedanken.

  48. Fels

    @Selbstdenker: >Aber viel zu wenig Beachtung findet meiner Meinung nach ein anderer Prozess: nämlich der wirtschaftliche Niedergang als Folge eines sozialen Zerfalls>. Da haben Sie vollkommen recht: Wir gehen nicht ökonomisch zugrunde, sondern – tja, wie soll man es nennen? – als familiäre, soziale Wesen. Es gibt kein passendes Wort, weil jeder Begriff eine Wertung ist….

    Auch Ihnen vielen Dank für das Gespräch!

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