22 Millionen weg, und niemand tritt zurück

Der Rechnungshof prüft das Wiener AKH: “Auch der Bau eines Kinderoperationszentrums ist als negatives Beispiel im Bericht aufgeführt. Ein bestehender Gebäudetrakt wurde nicht – wie ursprünglich geplant – aufgestockt, sondern gleich ein neuer gebaut. Statt rund 30 Millionen Euro verdoppelten sich die Kosten auf mehr als 60 Millionen Euro. Dazu wurden mehr als ein Jahr nach der Fertigstellung noch rund 22,5 Mio. Euro für Leistungen gezahlt, die das AKH nicht erklären kann.”(ORF)  – Politisch verantwortlich: niemand. Rücktritt: Keiner. Ist ja nur Steuergeld.

4 comments

  1. Jeanvaljean

    Vor allem sollte jeder Aufdeckung durch den RH eine Anzeige w Untreue folgen.

    In der Privatwirtschaft werden die Leute f sowas “gehängt”, siehe Kulterer

  2. Ehrenmitglied der ÖBB

    Vielleicht hat es dem Herr Häupl oder Frau Brauner die Sprache verschlagen, weil sie so “schmähstad” sind?
    Wo doch der Alleswisser Häupl immer an vorderster Front geht, wenn es darum geht die Fehler der anderen aufzuzeigen?
    “Die bloße Mahnung an die Richter,
    nachbestem Wissen und Gewissen zu urteilen,
    genügt nicht.
    Es müssen auch Vorschriften erlassen werden,
    wie klein das Wissen und wie groß das Gewissen sein darf.”
    (Karl Kraus)

  3. Goetz Goetz

    Da das AKH in den Komptenzbereich der Stadt Wien fällt, wäre interessant zu erfahren, welche Baufirmen an der Errichtung des Gebäudes beteiligt waren. Die Überprüfung der Eigentumsverhältnisse dieser Unternehmen durch die Staatsanwaltschaft würden vielleicht zur Aufklärung führen.

  4. Thomas Holzer

    Das AKH muß anscheinend schon nach 30 Jahren generalsaniert werden; Gründerzeitbauten haben über 100 Jahre “am Buckel”, und stehen noch immer fast wie neu da.
    Woran mangelt es da eigentlich?!

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