24 Top-Ökonomen warnen vor weltweitem Wirtschaftsabsturz

Von | 13. April 2016

“…..Regierungen weltweit sollten Vorkehrungen gegen eine ökonomische Notlage treffen, rät der Internationale Währungsfonds. Denn das globale Wachstum sei schwach: “Wir dürfen keine Fehler mehr machen…..” (hier)

13 Gedanken zu „24 Top-Ökonomen warnen vor weltweitem Wirtschaftsabsturz

  1. FDominicus

    Zitat von dort:
    “Dazu gehöre, bereits jetzt Konjunkturpakete zu planen und zu schnüren, die im ökonomischen Ernstfall schnell und international koordiniert eingesetzt werden könnten. Außerdem mahnt der Fonds die Regierungen dazu an, weiterhin zusammenzuarbeiten und alle Kommunikationskanäle offenzuhalten – das sei nötig, um die Stabilität des globalen Finanzsystems zu verbessern – und nicht zuletzt auch die Stabilität der Finanzindustrie, die sich teilweise immer noch von den Folgen der Finanz- und Euro-Krise erholt.”

    Na denn, kann ja nur alles gut werden. Es wird gewarnt und als Lösung wird vorschlagen etwas zu tun was zu dieser Misere geführt hat. Und das stellen Sie hier als Warnung ein?

  2. Der Realist

    Dazu braucht man keine “Wirtschaftsexperten”, warum und wie soll die Wirtschaft wachsen, ist dieses System jetzt schon völlig ausgereizt. Gerade erst wurde wieder ein neuer Pleiterekord in Österreich gemeldet. Seit Jahren ist klar, dass uns die Finanzkrise noch lange begleiten wird, sie wird unser Dauergast sein. Jedes Wirtschaftssystem lebt letztendlich von den Konsumenten, die finanziellen Mittel der Bürger sind allerdings begrenzt, um alle angebotenen Waren und Dienstleistungen nachzufragen fehlt der Masse das Geld. Da auch alle Staaten mehr oder minder pleite sind, sind auch da langfristig keine Konjunkturschübe zu erwarten. In diesem Zusammenhang fallen mir die Aussagen heimischer “Experten” ein, die bezüglich des Flüchtlingsstromes einen wirtschaftlichen Impuls prognostiziert haben, vergessen haben sie dabei nur, dass es das Geld heimischer Steuerzahler ist das da in den Konsum fließt, nur unser Geld können wir auch ohne fremde Hilfe ausgeben.
    Extreme Misswirtschaft wie auch von der EU praktiziert, ist auch nicht gerade dazu angetan um die Wirtschaft anzukurbeln, ist doch seit der Mitgliedschaft von Staaten wie Bulgarien oder Rumänien bekannt, dass dort jährlich Milliarden an Förderungen in unbekannte Kanäle versickern, und die werden nicht einmal gesucht. Auch viele weltweite dubiose Wirtschaftspraktiken zerstören auf lange Sicht ein gesundes Wirtschaftssystem.

  3. Walter Höller

    Was verstehen die Topökonomen vom IWF unter “keine Fehler mehr machen”? Unter anderem das:
    “Jetzt Konjunkturpakete planen”, also mehr Schulden machen und das Kaputtsparen beenden.
    “Einführung von Negativzinsen”. Damit sollen auf wunderbare Weise zugleich die Konjunktur angekurbelt und die labilen Finanzmärkte stabilisiert werden.
    Na dann viel Glück!
    Gut, dass es den IWF gibt.

  4. Falke

    Schuld an der Weltwirtschaftkrise sind laut Obstfeld die “Rechtspopulisten” – da weiß man gleich, aus welcher Ecke diese “Prognosen” kommen.

  5. Reini

    … als eigener, individueller (kleiner) Staat kann man mit gewissen Maßnahmen dagegen steuern, aber in der EU ist man dem System ausgeliefert.

    Bin schon gespannt was alles mit der Wirtschaftskrise eintreffen wird:
    wird sie mit einem Schuldenschnitt oder Gelddrucken verschoben?
    wird dann zeitgleich das Bargeld abgeschafft?
    werden große Sparmaßnahmen eingeführt, Reduzierung der Staatsbediensteten, Ausgaben in die Wirtschaft, usw… und dadurch landesweit Streiks ausgelöst?
    könnte es sein das die “Einwanderer” vertrieben werden, welche das Staatshaushalt belasten?
    wird sich die EU auflösen und Grenzen aufgezogen?

  6. Thomas Holzer

    @Der Realist
    Aber immerhin sind wir in Österreich Vizeweltmeister bei der Steuerbelastung der Arbeit 😉
    Würden auch noch alle anderen Steuern hinzugerechnet werden, wären wir sicherlich Weltmeister; da würde sich der Herr Faymann sicherlich sehr freuen

  7. Nattl

    Das Wort “Ökonom” ist mittlerweile genauso ausgelutscht wie “Experte”. Wenn ichs lese, weiß ich, es handelt sich um eine Person, die außerhalb der staatlichen oder staatsnahen Blase niemals gearbeitet hat, direkt bei einer staatlichen Institution oder einem parteinahen “Thinktank” arbeitet und Leuten, die seit Jahrzehnten arbeiten erklärt, wie sie ihre Arbeitsgeräte richtig halten müssen.

    Irgendwann zieht das auch nicht mehr, oder? Wie lange erzählen sie uns jetzt schon vom bevorstehenden Crash? Wenn man einem Kranken nur Hustensaft gegen den argen Husten gibt, aber sonst nicht auskuriert, darf man sich nicht wundern, wenn er immer wieder und immer schwerer krank wird.

  8. Der Realist

    @Geheimrat

    und dazu kommen noch all die hochqualifizierten “Kulturbereicherer” aus fernen Ländern, daheim sind die alle überqualifiziert und können ihr Potential nicht entfalten, daher müssen sie ihre Heimat auch verlassen.

  9. Rennziege

    Immer wieder unterhaltsam, wenn angebliche “Top-Ökonomen” vor einem Wirtschaftsabsturz waren, den sie höchstderoselbst herbeigepredigt und erschwurbelt haben.
    @Nattl: Wie recht Sie haben! Sooft ein halbgebildeter Ökonom oder unbetamter Experte das Goscherl aufmacht oder von ebenfalls ahnungslosen Redaktionspraktikanten zitiert wird, stell’ ich meine Ohren auf Durchzug und die Augen auf spontan erblindet. Es ist nur noch lächerlich, welchen Müll diese Drohnen im Bienenstock geschützter Werkstätten sich tagtäglich abzusondern erfrechen. Ebenso lächerlich: dass auch sogenannte Qualitätsmedien diesen Rosstäuschern auf den Leim gehen.
    Um Sie erneut zu zitieren: Wir leben in Zeiten, in welchen uns allen Ernstes Hustensaft als Lungenkrebs-Therapie untergejubelt wird.

  10. Geheimrat

    @Thomas Holzer

    Wenn es doch nur Satire wäre – da könnte man ja noch darüber lachen……

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