3.300 Euro Mindestlohn für jeden?

Schweiz: “Die Gewerkschaften wollen den weltweit höchsten Mindestlohn einführen. Bisher haben sie keinen Goldesel herbeigezaubert, der die Rechnung übernimmt…” (hier)

2 comments

  1. Leitwolf

    Alles halb so schlimm. Klar machen Mindestlöhne rein ökonomisch betrachtet keinen Sinn. Aber darum gehts ja vielleicht auch gar nicht. In der Realität in der es auch ein Sozialsystem gibt, und letztlich auch ohne Erwerb Einkommen bezogen werden kann, macht es Sinn, dass Arbeit höher entlohnt werden muss. Es geht ja nicht nur darum Arbeitgeber zu motivieren, sondern auch die Arbeitnehmer.

    Um die schweizer Wirtschaft wird man sich sowieso nicht sorgen müssen. Wenn heute 330.000 Arbeitnehmer unter 22 Franken pro Stunde liegen, dann kann man die Kosten ungefähr abschätzen. Nehmen wir an, diese würden durchschnittlich 2 Franken weniger bekommen (was eher noch hoch angesetzt ist), dafür 1.500h im Jahr arbeiten (ebenfalls hoch, da die Teilzeitquote bei den niedrigen Löhnen erheblich sein wird), dann macht das 2 x 1.500 x 330.000 = 990 Mio Franken. Also rund eine Milliarde.

    Die Bruttolohnsumme liegt bei ca. 300 Mrd, die Lohnkosten könnten sich also um bis zu 0,3% erhöhen. Zum Vergleich: im Zuge der Finanzkrise stieg der Franken um 40% (!!!).

    Wenn also die Abstimmung pro Mindestlohn ausgeht, dann wird das schweizer Volk einmal mehr seine Vernunft unter Beweis gestellt haben. Wenn nicht, dann wird es auch recht behalten, und ich habe mich vielleicht geirrt. Denn so ist Demokratie.

  2. FDominicus

    Einfach nur krank, ich hoffe die Schweizer treten diesen Menschen aber so was von in die empfindlichen Stellen.
    @Leitwolf, Klar alle nicht so schlimm, Preise spielen keine Rolle. Ja genau so läuft es eben – nicht.

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