3 Argumente gegen die Impfpflicht

Von | 11. Dezember 2021

(C.O.) Winston Churchill soll auf dem Höhepunkt des Zweiten Weltkrieges einmal gefragt worden sein, ob er nicht das verbliebene Kunstbudget des Vereinigten Königreiches streichen und die frei werdenden Mittel dem Militär geben wolle. „Wozu“, soll er darauf geantwortet haben, „führen wir dann den verdammten Krieg überhaupt?“

Egal, ob wahr oder gut erfunden: Die Anekdote erinnert ein wenig an die Diskussion rund um die Impfpflicht, die derzeit durch Europa schwappt. Hier stellt sich eine ähnliche Frage: Wollen wir im – unbestreitbar existenziell wichtigen – Krieg gegen Corona so weit gehen, die Freiheit des Einzelnen in einem so dramatischen Maße einzuschränken, wie das bei einer staatlichen Impfpflicht der Fall ist? mehr hier

20 Gedanken zu „3 Argumente gegen die Impfpflicht

  1. Klaus Kastner

    Als 3x-Geimpfter war ich ursprünglich spontan für eine allgemeine Impfpflicht. Mittlerweile sehe ich 2 Entwicklungen, mit denen ich nicht gerechnet habe. Einerseits den drohenden, wenn nicht sogar strafenden Ton der Regierungsmitglieder (nicht nur des Gesundheitsministers!), wenn es um die Einführungspläne der Impfpflicht geht. Andererseits die Massenproteste, die gewissermaßen eine Eigendynamik entwickelt haben und da und dort auch schon Gewalt verursachen. Ich frage mich, ob hier nicht 2 Lokomotiven aufeinander zurasen und zwar auf einem Gleis, wo es keine Ausweichmöglichkeit gibt. Und dann frage ich mich, ob hier nicht sogar das Risiko besteht, dass die Regierung die Kontrolle über das Geschehen verliert. Und was dann?

    Wäre es vielleicht sinnvoll, dass sich die Regierung eine gesichtswahrende Alternative zu allgemeinen Impfpflicht überlegt? Oder zumindest einen versöhnlichen Ton einschlägt?

  2. Cora

    Noch einmal, zum mitschreiben: rund 80 % der Corona-Patienten auf der Intensivstation sind nicht geimpft. noch einmal: NICHT geimpft… Der Präsident der Gesellschaft für Intensivmedizin sagt sogar es sind 85 %, der hat da besseren Einblick…
    Weiters sagt er: die Geimpften haben Vorerkrankungen oder AstraZeneca bzw. Johnson & Johnson bekommen.

    Und weils immer noch Leute gibt, die das nicht verstehen, kommt die Impfpflicht.

  3. sokrates9

    Gesundheit, langes Leben sind derzeit anscheinend das einige Kriterium.Mit der Impfpflicht fällt ein wichtiger Bestandteil der menschlichen Würde und Unabhängigkeit.Nicht umsonst sprechen sich die Menschenrechte klar dagegen aus, dass der Staat so ein Durchgriffsrecht hat.Sehe ein wesentliches Problem dass hier von Beginn an wir nur belogen wurden und ein verdächtig mieses Spiel betrieben wird:Die WHO ändert den Begriff der Pandemie – natürlich ohne Begründung;die ganze Testerei ,Masken die gesundheitsbehindernd sind, es wird in den Statistiken manipuliert;die Impfstoffbeschaffung – natürlich geheime Vereinbarungen – fremde Impfstoffe werden nicht zugelassen, die Medien werden immer hysterischer; enormer Druck wird aufgebaut,alles was lügen kann wird aufgeboten – Langzeitwirkungen kann es nicht geben weil millionenfach verimpft – Contragan – typisches Beispiel von Langzeitwirkungen gibt es nicht wenn man Versuche paralell läufen lässt???Der Staat beschränkt die Rechte der Bürger dramatisch..die Lüge mit den überlasteten Intensivstationen, wobei keiner in Abrede stellt dass Betten abgebaut werden, einer Bevölkerung wird der Impfpass als Zutritt zum Leben auf das Auge gedrückt.Wer kann ausschließen dass man dieses Instrument nicht morgen auch verwenden kann Klimakonformität dem Bürger auf zu zwingen? Wer mehr als 1000 kilomter reist wird aus Umweltgründen der Pass entzogen!?Die Büchse der Psandora wird geöffnet!

  4. Johannes

    @Sokrates 9: Sie stellen in Ihrem ganzen langen Artikel die Pandemie in Abrede um dann einen vermeintlich absichtlich herbeigeführten Mangel an Intensivbetten – die ja gar nicht gebraucht würden – zu beklagen.
    Wie passt das zusammen?

  5. Mourawetz

    „ Krimi“ „ Teil 2 – Blutrote Provence“
    Jo.

    Keine weiteren Fragen mehr, euer Ehren.

  6. Günther Allgäuer

    Die Absicht, in Österreich eine allgemeine Impfpflicht einführen zu wollen, halte ich für den absoluten Höhepunkt diverser Fehlentscheidungen unserer Bundesregierung. Ist es einfach nur Unfähigkeit (man erinnere sich an das Gespräch in der ZiB 2 mit Armin Wolf und dem Gesundheitsminister) oder sogar Dummheit? Möchte an dieser Stelle anmerken, dass ich weder ein Corona Leugner, noch ein Impfgegner bin. Es soll sich jeder stechen lassen, wohin auch immer oder einfach nur wonach ihm gerade ist. Sich als Staat in solch ureigenste Entscheidungen einmischen zu wollen, halte ich für perfide, totalitär und vor allem für spaltend. Bruno Kreisky würde allenfalls anmerken:” Wir fahren sehenden Auges in Richtung gröberer Auseinandersetzungen”.
    Vermutlich waren und sind mehrere Maßnahmen zum fraglichen Zeitpunkt richtig, oder zumindest richtig gewesen.
    Eine Impfpflicht beleidigt jedoch unsere Bundesverfassung, die EMRK, sowie in erster Linie viele Bürger unseres Landes. Ich denke, es wäre für den Bundespräsidenten an der Pflicht, eine handlungsunfähige Bundesregierung zu entsorgen, bevor es zu gröberen Unruhen im Hause Österreich kommt.

  7. Cora

    Vielleicht ist es ja wirklich nicht gut, die Impfpflicht. Ginge man nach dem Tit-for-tat-Prinzip vor, so müßte man den Impfverweigerern das Intensivbett verweigern. Nach dem Prinzip der Reziprozität wird ein unfreundlicher Akt mit einem ebenso unfreundlichen Akt beantwortet. Das ist die erfolgreichste Strategie fragt man Spieltheoretiker. Die Impfpflicht ist mehr wie einem Verdurstenden das Wasser zu reichen dh. aufzudrängen, der lieber verdursten will, so soll es eben sein.

  8. hausfrau

    Da plagen sich alle mit dem richtigen Framing der Impfkritiker – dabei findet man die Hardliner an Aggressivität bei den Zeugen Coronas.
    Das passiert halt bei geistigem Notstand leicht.

  9. Falke

    Es gibt offenbar (nein, nicht offenbar, ganz sicher) jede Menge 100% obrigkeitsgläubige und -hörige “Coras”, für die das, was offiziell verlautbart wird bzw. von den staatsabhängigen Medien und Organisationen brav nachgeplappert wird, die absolute und einzige Wahrheit ist, der man immer und bedingungslos glauben soll und muss. So gesehen stimmt natürlich genau das, was diverse Präsidenten von Gesellschaften und Kammern verkünden, ungeschaut sozusagen.

  10. sokrates9

    Cora@ Tit vor Tat. Ok; Was war zuerst? Die Lüge oder die Impfpflicht?Gibt es eigentlich eine Aussage der Regierung die nicht gelogen war? Das was da herumgetrixt wird mit der wirkungsvoller Impfung, Gamechanger, Wirksamkeit, Todeszahlen; wer es nicht glaubt wird gesellschaftlich eliminert, 1 Mio gesunde genannt” impfverweigerer “werden mit “lebenslänglich” bestraft wenn sie es unterlassen sich mit einem von der Regierung genannten Impfstoff – hoffentlich nicht abgelaufen-Impfen lassen, mit einem Impfstoff von dem die Experten sagen dass er gegen die neueste Mutation nicht einmal wirkt! Bitte aufwachen!!

  11. sokrates9

    Johannes@Wenn die Intensivstationen überlastet sind, unse Gesundheitssystem zusammenbricht bleibt als letzte Alternative nur eine Zwangsimpfung übrig. So wird für den Impfzwang argumentiert. Frage: Wurden Intensivbtten abgebaut oser aufgebaut in den letzten 2 jahren?Wir haben jetzt 100.000 Flüchtlinge mehr.Müsste nicht auch dadurch die Zahl der Spitalsbetten wachsen?Jetzt kommt die Ausrede das Pflegemangels.Bitte um Erklärung warum ein ausgebildeter Pfleger 4 Semester braucht bis er gemäß Medien für die Covidpflege eingesetzt werden kann!

  12. Johannes

    sokrates9: Ich weiß nicht ob Sie sich daran erinnern wie das Gesundheitssystem von viele Medien und Wirtschaftsfachleuten in der Vorcoronazeit gescholten und kritisiert wurde weil wir und Deutschland im europäischen Vergleich pro 100 000 Einwohner die höchste Anzahl an Intensivbetten uns leisten würden.

    Als dann Corona kam waren es oft die selben Leute welche sich erfreut zeigten das wir nun besser dastehen würden.
    Es stimmt das seit den 80er Jahren Intensivbetten reduziert wurden, die Gründe waren in der fortschreitenden medizinischen Entwicklung begründet, es war durch diesen Fortschritt die Belegdauer pro Patient sukzessive gesunken.

    Covid hat alles über den Haufen geworfen, es ist müßig darüber zu diskutieren wie hoch und wie stark eine Mauer sein müßte um einen Tsunamie standzuhalten wenn diese Mauer jenseits des machbaren liegt.

    Es rächt sich im Pflegebereich nun wohl die Tatsache das für die Integration und Assimilation der, wie sie richtig schreiben, hunderttausenden Zuwanderer zu wenig getan und zu wenig von diesen Menschen gefordert wurde.
    Viele dieser Parallelgesellschaften liefern keinen Beitrag weil sie ihren Töchtern und Söhnen nicht erlauben in medizinischen Pflegeberufen “Ungläubige” zu berühren.
    Andererseits machen viele Migrantenfamilien einen gewalttätigen Aufstand wenn ihre ungeimpften Verwandten nicht mehr zu retten waren.
    Tschetschenisch oder türkischstämmige Krankenpfleger w od m werden Sie kaum finden in Österreich.

    Doch auch an Sie nochmals die Frage :Wie passt das zusammen eine Infektionspandemie kleinzureden und dennoch empört eine unbegrenzte Anzahl an Intensivbetten zu fordern.
    Vor allem in Anbetracht der Tatsache das man nach einem Aufenthalt auf einer Intensivstation wegen covid nicht einfach als geheilt herausspaziert. Ein Drittel der Ungeimpften verstirbt dort und die anderen zwei Drittel haben meist einen sehr langen Weg zurück.

  13. Rado

    Habe mit einer Impfpflicht keine grundsätzlichen Probleme, sowas gib es ja jetzt auch schon. zB. für Hunde!!!
    Bin übrigens selber bisher 3mal geimpft, aber freiwillig.
    Seit ein paar Tagen online: Der Entwurf für das Impfpflichtgesetz im “parlamentarischen Begutachtungsverfahren”. Für Stellungnahmen ist hier bis zum 10.01.2022 der richtige Ort. Diese werden dort erfahrungsgemäß auch nach dem Inkrafttreten stehen und für Historiker lesbar bleiben.
    https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXVII/ME/ME_00164/index.shtml
    Wenn es stimmen sollte, dass es vor allem Migranten sind, welche zu einem erheblichen impfskeptisch sind, andererseits zu erheblichem Teil Sozialhilfebezieher sind, wird man diese mit diesem Impfpflichtgesetz genau gar nicht erreichen. Die Strafbestimmungen gelten nur für Menschen mit pfändbarem Einkommen oder Vermögen. Für alle Anderen gilt gar nichts. Die bekommen nur regelmäßig ihren Brief.

    Und dann gibt es da noch Pressemeldungen wie diese hier. Zu einer Impfpflicht mit “vorläufig” bzw “provisorisch” zugelassenen Impfstoffen.
    https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2021/11/03/haben-pfizer-und-die-fda-bei-der-comirnaty-studie-geschludert
    Die US Aufsichtsbehörde FDA bestätigt jetzt, das wesentliche Teile der Zulassungstudie manipuliert wurden.
    Ein Bundesrichter hat inzwischen verfügt, das alle Daten der Studie herausgegeben werden müssen. Eine erste Sichtung soll erschreckende Misstände zeigen.

  14. sokrates9

    Johannes@ Jeder soll sich impfen lassen der Covid richtigerweise fürchtet,so wägt jeder seine Risken an, ich rauche auch nicht weil ich Freunde kenne die an Lungenkrebs elend krepiert sind. Das ist die eine Seite; die andere Seite finde ich es unverschämt zu fordern dass der andere sich impfen lassen soll damit ich – sollte die Impfung nicht wirken , geschützt bin! Bitte sofort das Rauchen beenden damit ich nicht in Versuchung komme??-Logischerweise müsste man doch auch sofort alle zur Grippeimpfung verpflichten, die noch dazu weniger Nebenwirkungen hat!
    Die Verfassung sieht vor dass als ultima Ratio eine Impfpflicht eingeführt werden darf wenn ALLE anderen Mittel ausgeschöpft sind. Und da ist die Frage sehr wohl zulässig warum man Betten abbaut. Würde von Ihnen der ich glaube dass Sie im Gesundheitsbereich Beruf sind gerne hörenst warum die Ausbildung eines Pflegers zum Covidpfleger 4 Semester dauern soll! ???Werden wir da wieder angelogen?
    Ein Vertrauen in die Performance in Sachen Covid ist für mich nicht feststellbar, vielmehr eine ungaublicher, nie dagewesener Hass auf die eigene Bevölkerung.
    Können sie mir erklären was der Satz einer österreichischn Ministerun heisst: Mit Einführun der Impfpflicht ist es rechtswiedrig in Österreich zu bleiben… Müssen sich 1 Mio aus ihre Deportation vorbereiten? Hatten wir so etwas nicht schon mal???

  15. E. Schaffer

    Da wäre vielleicht noch ein Argument:

    “In September and October (+10% each), death figures markedly surpassed the median of the preceding years again. The COVID-19 deaths reported can only partly explain this development”

    https://www.destatis.de/EN/Themes/Society-Environment/Population/Deaths-Life-Expectancy/mortality.html

    Irgendwas tötet die Menschen, und es ist nicht Covid. In KW 47 starben in D 22.765 Menschen, gegenüber einem Schnitt von 18160 in den vier Jahren davor (enthält also auch eine erhöhte Sterblichkeit 2020, was diesen Schnitt um ca. 400 erhöht). Das heißt es gibt eine Übersterblichkeit von ca. 5.000 Personen pro Woche, wovon aber lediglich 1.750 Covid zuzuordnen sind. Stellt sich die Frage woran die übrigen 3.250 starben..

  16. Johannes

    sokrates9:
    Es gibt keinen Covid-Pfleger als solchen, Covid-Patienten welche auf der Intensivstation landen werden vom Intensivpflegepersonal betreut. Dieses Personal muß, unter vielen andere Aufgaben, die gesamte Verabreichung der Medikamente managen, die meisten Patienten hängen an einer ganzen Batterie von lebenserhaltenden
    Infusionen welche auf ml und mg genau dosiert verabreicht werden. In diesem Bereich muss neben einem hohen pharmakologischen Wissen ein hohes Maß an technischem Verständnis vorhanden sein.
    Menschen die an der Beatmungsmaschine hängen sind davon abhängig, dass 24 Stunden rund um die Uhr alles funktioniert, es darf keine Sekunde ein System ausfallen sonst führt es unweigerlich zum Tod.
    So nebenbei muß dieses Personal auch die ganz banalen Dinge der Körperpflege der Patienten unter diesen schwierigen Umständen bewerkstelligen.
    Bei Coviidpatienten kommt zu all diesen Aufgaben die Schwierigkeit hinzu es in einem Schutzanzug tun zu müssen der unglaublich belastend für den Körper ist.

    Da ich, zum Glück, in einem gänzlich anderen Bereich tätig bin kann ich Ihnen über die Ausbildung und deren Dauer leider nichts genaueres sagen, ich denke es gibt aber einschlägige Literatur im Netz wo man das nachlesen könnte.

    Ich bin, wie ich schon oft hier sagte, gegen eine Impfpflicht aber wenn es an die Grenzen der Intensivbetten geht dann sind jene Menschen welche grundsätzlich gegen das Impfen auf die Strasse gehen gefordert, sich an der Lösung des Problems zu beteiligen.

    Menschen müssen im Moment zurückstecken bei der Behandlung ihrer Erkrankung. Krebspatienten gehen nicht zu Tausenden auf die Strasse um zu demonstrieren aber viele werden in eine Warteschleife geschickt, diesen Leuten läuft die Zeit davon.
    Auf der anderen Seite kommt es immer öfter zu Bedrohungen durch ganzen Familienclans, meist mit Migrationshintergrund, die den Tod eines Familienmitglieds das ungeimpft auf der Intensivstation verstorben ist mit Gewalt und Morddrohungen gegen das Spitalspersonal beantworten.
    Nicht geimpft, daran verstorben und dann noch im Spital Menschen bedrohen und Inventar verwüsten.
    Danke schön brauchen wir das?
    Wie können wir verhindern das die Intensivstationen durch Ungeimpfte überbelegt werden?
    Das frage ich Sie sokrates9 ganz ehrlich und ohne Sarkasmus?
    Im voraus für ihre Antwort dankend.

  17. CE___

    Also die Impfzwangsbefürworter haben sich in der Tat einen sehr schlechten Hügel für den Kampf ausgesucht.

    Ist der Boden schon erreicht wenn der Impfzwang damit argumentiert wird dass man Hunde auch (nolens volens weil sich die Viecherln nicht wehren können, zwangs-)-impft?

    Also, mit der Logik könnt’ man jetzt auch Beißkörbe und Halsbänder für Politiker fordern, dann muss ich mich nicht mehr so sehr vor der derzeitigen “Regierung” fürchten, spöttisch gesagt.

    Abseits des Menschenrechts auf seinen eigenen Körper ist doch der im Raum stehende Elefant, um den die Impfgläubigen einen weiten argumentativen Bogen machen, diejenige:

    Nutzt jetzt Eure injizierte Gen-Therapie im Sinne einer Immunisierung etwas oder nicht?

    Wenn ja, und sei es auch nur eingebildet, na’ dann lasst es Euch doch spritzen, sapperlot, vor mir aus auch monatlich, wöchentlich, oder wie ein Insulinkranker auch täglich, aber haltet dann den Mund und gebt a’ Ruh’ und lasst die anderen Menschen in Frieden.

    Wenn nein, na’ warum dann einen Impfzwang?

  18. sokrates9

    Johannes@ Ich glaube ein sehr großes Problem ist dass hier eigentlich nur helogen wird.Ein ganz kleines Beispiel Personen mit Migrationshintergrund auf Intensivstationen gibt es offiziell gar nicht!Wenn es heute 5000 Neuinfizierte gibt obwohl die Ungeimpften seit Wochen im totalen lockdown sind und auch alle anderen jetzt wieder waren stellt sich für mich die Frage wie das sein kann.Es sind doch mindestens 65% geimpft, 1 Mio genesen und die Infektionszahlen sind höher als vor einem Jahr als es noch gar keine Impfung gab!Bekommen sie da eine vernünftige Antwort?Warum gibt es da keine Ehrlichkeit, von EMA zugelassene Imfstoffe verschwinden nach 3 Monaten wieder, aus einer Impfung werden 2, dann 3 dann 4 dann stht das Christkind nicht vor der Tür–.Offensichtlich ist die Wirkung viel geringer als man geglaubt hat. Ob die Mär stimmt dass Geimpfte, auf der Intensivstation intubiert, einen milderen Verlauf haben kann ich nicht beurteilen, rational ist es für mich nicht nachvollziehbar.Fairerweise muss man auch das Alter, Übergewicht, multiple Erkrankungen da nicht wegschweigen.Was könnte man tun? Mal die Intensivbettenanzahl erhöhen – wir haben die letzten Jahre sicherlich 200.000 Migranten / sonstige ich habe immer nur gelesen dass Intensivstationen abgebaut wurden.Dieser unbewältigbare Pflegermangel – sie sebst drücken sich da um eine Antwort ob die Ausbildung wirklich 4 Semester dauern muss.Bei einer stufenweisen Verantwortungshierarchie und mit crashkursen lassen sich in kurzer Zeit sensationelle ergebnisse erzielen! Sorry das ist ein wahnsinnig anstrengender Job mit enormen Belastungen ager diese Oberwissenschaft kann das auch nicht sein.Somit wäre mit Verdoppelung ein großes Problem gelöst.Wir hatten früher mal philippinische Krankenschwestern , was hindert uns daran 1000 chinesische Pfleger zu organisieren??Bitte kommen sie als braver EU – Bürger nicht mit dem Argument das geht nicht weil die mit Sinovac geimpft sind!!Impfzwang für Kinder? Das ist derzeit ein Thema. Wie viele geimpfte OPAs liegen auf der Intensiv, angesteckt von ihren Enkeln?Warum konzentriert man sich nicht auf die vulnerablen Gruppen und gibt Millionen für Kinderimpfung aus??Ein großes Potential wären auch die Migranten, aber bitte nicht die 16 Jährigen mit Bart, sondern die die tatsächlich auf der Intensiv liegen. Vermute da gibt es viele Alte. Die wären mit Geld anzusprechen! wenn der OPA da 600.-€ kassiert wird schon die Verwandtschaft entsprechenden Impfzwang herstellen und die karrenweise zu den noch freiwilligen Impfungen bringen.Spitalsaufenthalte sind schon das letzte Glied der Kette. Ist die Medikamentenprophylaxe ausreichend? Offensichtlich auch Tabu Thema!Fragens den Penniger warumer sich so lange Zeit lässt!

  19. Johannes

    Sokrates9:
    1.000 Chinesen einfliegen lassen?
    Wie lange würden Sie brauchen um chinesisch zu lernen?
    Wie lange um so gut chinesisch zu können, dass Sie sich zutrauen würden dort in hoher Verantwortung für Menschenleben, zu arbeiten?

    Die gemeldeten Infektionszahlen haben für mich persönlich keine Bedeutung.
    Wer, ob geimpft oder ungeimpft sich mit leichten Symptomen zu Hause oder auf Normalstationen auskuriert spielt keine Rolle.

    Wer auf der Intensivstation landet ob geimpft oder ungeimpft kämpft um sein Leben, ich habe nie behauptet, wie Sie schreiben, es gäbe dann unterschiedliche Prognosen allein wegen des Impfstatus,. Warum unterstellen Sie mir das?
    Was laut dem Leiter der Intensivstation am AKH Fakt ist, 85% der wegen einer Covidinfektion intensivpflichtig gewordenen Patienten sind ungeimpft.

    Jetzt haben Sie recht und stellen sich zu Recht die Frage wie kann das sein, dass aus dieser nunmehr relativ kleinen Gruppe der nicht geimpften Menschen ein derartiger Überhang auf den Intensivstationen entsteht?
    Es muss wohl etwas mit der Impfung zu tun haben.
    Wahrscheinlich würde es einen großen Nutzen ergeben wenn sich alle zu einer Risikogruppe gehörenden Personen impfen ließen, so wie es Dr. Markus Franz hier empfohlen hat.
    Wir hätten uns viel Streit und Zerwürfnis in der Gesellschaft ersparen können wenn wir von Anfang an konsequent darauf hingearbeitet hätten und wenn diese Menschen diese Notwendigkeit auch erkannt hätten.
    Eines sollte uns aber klar sein das Virus mutiert und kann somit zu einer laufenden Veränderung der Gefährlichkeit führen, sowohl zu einer harmloseren als auch gefährlicheren Variante.
    Es nützt niemanden wenn man, vielleicht aus Häme oder Schadenfreude diese laufenden Veränderungen als Versagen der Medizin und Forschung ausspielen möchte.

    Abschließend zu ihrer Frage der Pflegekräfte, ja es ist keine Atomwissenschaft, ob eine spürbare Erhöhung der Kapazit
    möglich ist ist eine politische Frage.
    Ob es sinnvoll ist auf Intensivbehandlung zu setzen wenn eine harmlose Impfung das verhindern könnte ist eine andere Frage.
    Es geht darum großes Leid zu verhindern und meiner Meinung nach nicht darum möglichst viele Intensivbetten zu füllen.

  20. sokrates9

    Johannes@ Alle täten sich leichter wenn es offene, rationale Diskussionen geben würde und man nicht dauernd von allwissenden (selektiv ausgewählten)Experten Aussagen bekommen würde, die dann in kürzester Zeit nicht offen revidiert, sondern unter den Tisch gekehrt werden.Warum beispielsweise Virologen ex cathedra erklärten mit 2 Impfungen sei alles vorbei, andereseits wissen müssten dass das Virus grippeähnlich ist und dauernd mutiert sodass man sich jährlich Grippe impfen lassen muss ist mir ein Rätsel. Warum werden, wenn trivial falsche Prognosen gestellt werden die Leute nicht ausgetauscht?
    Das mit den chinesischen Pflegern verstehe ich nicht. Wenn ich in China erkranke wäre ich froh von Pflegern behandelt zu werden, die Kommunikation des Patienten auf der Intensiv ist sicherlich nur eingeschränkt möglich.
    Ich unterstelle Ihnen gar nichts, es gibt aber die Aussage mit Impfung ist der Verlauf milder, niemand sagt aber dass dies natürlich nicht für die Intensivstationen gilt, wo leider auch geiimpfte liegen.
    Völlig einverstanden dass Zielgruppenrelevantes Impfen wesentlich sinnvoller wäre als Diskussionen wie viele Kinder dem (geimpften) Opa den Tod bringen.Die Diskussion der Überbelastung der Intensivstationen kommt daher dass man dies als einige Begründung hernimmt warum man Menschenrechte overrulen und eine Zwangsimpfung anordnen darf.Wobei schon die Frage wenn es Bevölkerungszunahme gibt, ist Österreich nicht um beinahe 2 Mio gewachsen?, warum es damit einhergehend nur Bettenabbau gegeben hast, zulässig sein muss.
    Bin auch der Meinung dass man früher bei der Behandlung von Krankheiten ansetzern muss, aber auch warum es so lange dauert bis Medikamente entwickelt werden.Die Idee Prämie für Risikommigranten wäre auch zu diskutieren die Familienclans für die 600€ viel Geld ist würden Omi/Opa schnell überzeugen dass Impfung sinnvoll ist :-).Ist nicht o leicht möglich wenn man leugnet dass Migranten ( logischerweise) häufig auf der Intensiv liegen
    Jetzt befürchtet man Doppelbelastung Grippe / Covid – wäre nicht Grippezwangsimpfung angesagt??

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