30 Jahre Mauerfall: Das trojanische Pferd ist in der Stadt

Nur 30 Jahre nach dem Fall der Mauer hat die Deutungshoheit wieder eine sozialistische Ideologie, die seit 1848 ihre Verachtung des Menschen unter Beweis stellt. Die begeisterungsfähigen Kinder haben das trojanische Pferd des konzeptlos-infantilen Klimaschutzes hinter die Befestigungsanlagen gezogen. Langsam öffnet sich nun die versteckte Tür und die Feinde der Freiheit, die die Dinge zu Ende denken, übernehmen die Stadt. / mehr

7 comments

  1. Selbstdenker

    Ausgezeichneter Beitrag von Maxeiner auf der Achse!

    “Die Avantgarde, die zu Ende denkt und deren Ausprägung auf den Straßen in Form von Kindern, Jugendlichen und denen, die es gerne wieder wären, hedonistisch-harmlos daherkommt, zieht – ceteris paribus – die richtigen Schlüsse. Sie sind radikal, sie müssen radikal sein, da sie die Wahrheit kennen. Wer die Wahrheit kennt und die Geschicke der Welt nicht zum Besseren wendet, macht sich schuldig. Ihre totalitäre Weltsicht, die die Werte der Aufklärung negiert und uns zu apokalyptischen Phantasien der Selbstgeißler des Mittelalters zurückführt, ist in sich schlüssig. Dabei zeigt sie vor allem eins: Ein bisschen Klimaaktivismus gibt es nicht, er ist immer totalitär. Wer nicht mit uns hüpft, ist gegen uns.”

    Basierend auf falschen Prämissen kann man nicht zu Ergebnissen kommen, die sich in der Realität als richtig erweisen. Vermeintliche überdurchschnittliche “Belesenheit” und “Moral” wirken hier wie ein Turbo um noch schneller ins Verderben zu rasen.

    “Nur 30 Jahre nach dem Fall der Mauer hat die Deutungshoheit wieder eine Ideologie, die seit 1848 ihre Verachtung des Menschen unter Beweis stellt. Die begeisterungsfähigen Kinder haben das trojanische Pferd des konzeptlos-infantilen Klimaschutzes hinter die Befestigungsanlagen gezogen. Langsam öffnet sich nun die versteckte Tür des Holztieres und die Feinde der Freiheit, die die Dinge zu Ende denken, übernehmen die Stadt.”

    Machtpolitikerinnen, die die Dinge vom Ende her denken sind in Deutschland bereits am Ruder. Und in den USA wäre eine gleichgesinnte Schwester 2016 fast an die Macht gekommen, was man dem bis dato medial unbescholtenen Donaldo seitdem sehr übel nimmt.

    Diese “Damen”, die direkt der Johannesoffenbarung entsprungen sein könnten, unterstützen Bewegungen, die basierend auf falschen Prämissen die Dinge nicht im Sinne der Realität sondern im Sinne der politischen Vorgaben ihrer Herrinnen zum Ende denken.

  2. TomM0880

    Cool finde ich, dass die Frau Herr und die Frau Maurer in den Nationalrat einziehen. Von den Grünen kann man ja nichts anderes erwarten, aber dass die SPÖ im Sturzflug noch Vollgas gibt ist wunderbar.

  3. Selbstdenker

    @TomM0880:
    Die Sozialisten, “Sozialdemokraten” und neuerdings “Progressiven” befinden sich im gesamten Westen seit den 1960iger Jahren in einem permanenten Selbstradikalisierungsprozess.

    Und wenn sie keine Wahlen gewinnen können, verabschieden sie sich rasend schnell von der Demokratie. Sie haben schlichtweg die Taktik den Mehrheitsverhältnissen angepasst, weil sich eine radikale Minderheit immer gegen eine indifferente Mehrheit durchsetzt:

  4. TomM0880

    @Selbstdenker
    Tirol ist ja schon verloren zu sein, wenn man an den Grünenkuschler als Landeshauptmann und den kommunistischen Bürgermeister in Innsbruck und ihren geistigen Absonderungen denkt.

    Ich finde es Spitze, dass die Grünen die FPÖ ständig als rechtsextrem bezeichnen (zum Teil leider gerechtfertigt), aber in ihrer Überheblichkeit nicht erkennen, dass sie sich am anderen Spektrum der politischen Skala befinden und sie durchaus zum Teil als linksextrem (das Wort gibt es anscheinend nicht) bezeichet werden können.
    Warum das nicht geschieht liegt bekanntlich an den grünen Sympathisanten in den Redaktionsstuben in ganz Europa.

    Aber meine Ausführungen sind hier ja bekannt und nichts neues. Ich verzeihe, falls ich jemanden gelangweilt habe.

  5. Selbstdenker

    @TomM0880:
    In Tirol – wie auch anderswo – darf man die Leute nicht mit “ihrer” Regierung verwechseln. Von den Menschen her ist Tirol nach wie vor geradezu ein Bollwerk des Hausverstandes.

    Das Problem ist, dass man seitens der ÖVP Tirol die ideengeschichtlichen Grundlagen verloren hat und sich an der veröffentlichten Meinung grün-marxistischer TT-Chefredakteure und den anderen todlangweiligen Auswürfen inzestuöser “Medienschaffender” oriertiert.

    Sie wissen schon, diese Art von “Medienschaffenden”, die sich selbst als “urbane Elite” begreift, die unter der Woche in jenem kleinstädtischen Studentenghetto arbeitet, das sich aufgrund ihrer Durchsetzung mit Tintenburgen Landeshauptstadt nennt um am Wochenende zum Zweitwohnsitz am Land rausfährt, um von dort aus den “einfachen” Leuten die Welt zu erklären.

    Die FPÖ ist keine Option, da sie wie ein Magnet auf intellektuell herausgeforderte Krawallbrüder wirkt, die der Sache mehr schaden als nützen. Mit dem dem anderen Sozialismus – wenn auch häufig nur symbolisch und aus Dummheit – zu kokettieren erscheint mir nicht der richtige Ansatz zu sein um das Grundübel des Sozialismus zu bekämpfen.

    Das Gegenteil von Sozialismus ist nicht der N-Sozialismus, sondern kein Sozialismus.

    Und das schätze ich an meinen Landsleuten: sie durchschauen häufig komplexe Dinge sehr lange bevor sie diese überhaupt benennen können.

  6. Johannes

    Die gewählte Politik müsste in scharfen Worten alle Versuche einer Diktatur, sei es durch NGOs sei es durch verschiedenste Gruppierungen die wie Pilze aus den Boden der sozialen Medien sprießen entgegen halten.
    Nicht durch Verbote, zumindest nicht dann wenn keine Straftat vorliegt, aber durch klare Worte.
    Und diese klaren Worte fehlen, die Politik ist sich ihrer arbeitenden Wähler so sicher das sie sich viel lieber um die laut schreienden und fordernden Quereler kümmert, sie umsorgt, ihnen alle Wünsche von den Augen abliest und im vorauseilenden Gehorsam versucht ihnen alle Wünsche zu erfüllen.
    Es ist die pure Angst der Politiker heutiger Zeit vor der Konfrontation. Man hat Angst vor dem schwarzen Block und Allen die mit ihm sympathisieren, es ist viel leichter dem medialen Zeitgeist zu huldigen als mit ihm Sträuße auszufechten.
    Es ist der Bequemheit der Politik geschuldet dass das Land langsam und beständig durch Kleingruppierungen ruiniert wird.

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