Das Sturmgeschütz des Finanzamtes

“Offshore-Leaks, Lux-Leaks und jetzt Swiss-Leaks: Die Süddeutsche Zeitung ist das Sturmgeschütz des Finanzamts. Die Redaktion veröffentlicht regelmäßig Informationen aus internen Bankunterlagen, an die sie durch Whistleblower kommt. Was die Zeitung nie erwähnt: Dass sie selbst ihre Leser auf die Steuerhinterziehung im Ausland hingewiesen hat und sich dafür von den Banken bezahlen ließ. Ich war damals in der Redaktion dafür zuständig…” (hier)

5 comments

  1. Fragolin

    Ist doch ein Spitzen-Geschäftsmodell.
    Erst verleitet man jemanden zu einer Straftat, und wenn dann eine Belohung zur Ergreifung ausgesetzt wurde, verpfeift man ihn und kassiert. Und kann sich noch in aller Öffentlichkeit als Retter feiern lassen.
    Man muss sich ja nicht mit sowas wie Gewissen herumplagen.
    Das ist nur hinderlich.

  2. DNJ

    Adenauer: Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern.
    Auch gleichzeitig sollen in Zeitungen schon widersprüchliche Auffassungen vertreten worden sein.

  3. Rennziege

    17. Februar 2015 – 14:51 H.Trickler
    Die Situation der MSM-Printmedien ist doch seit Jahren bekannt: angepasster Gefälligkeitsjournalismus, um nicht zu verhungern. Und ein Whistleblower namens Heiser (nomen est omen) ist keine Ausnahme. Bei ihm ist das Auspacken nach sieben Jahren halt Selbstgefälligkeitsjournalismus: um seinen Job bei der “taz” abzufedern, die nicht anders als die Süddeutsche PR-Texte bereitwillig mit redaktionellen Inhalten verrührt.
    Was heutzutag’ alles als Verpfeifer auftritt! Die meisten schmücken sich mit geschwollenen ethischen Motiven, sind aber nur hinter der Kohle her. Snowden ist ein typischer Vertreter dieser Nonvaleure.

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