Kampf den ruchlosen Ladenschluss-Verbrechern!

(ANDREAS TÖGEL) Firmenpleiten und Ankündigungen eines Stellenabbaus, haben derzeit Hochsaison. Jüngstes, trauriges „Highlight“: die weiland von den Sozialisten verschacherte Bank Austria, die nun nicht, wie ursprünglich angekündigt, „nur“ 150, sondern sogar 300 Mo Euro einsparen will. Mit dem Abbau von ein paar Putzfrauen und der Beschaffung billigeren Toilettenpapiers, wird das nicht abgehen. Österreichweit werden wohl 70 Filialen, so der Vorstand, dran glauben müssen.
Dass es den Banken derzeit insgesamt nicht allzu gut geht, verdankt sich der von den Obertanen und den Zentralbanken, planwirtschaftlich organisierten und den Märkten oktroyierten Nullzinspolitik, die nur einen Typ Hauptgewinner kennt: die überschuldeten Staaten.
Besonders hart gebeutelt, werden unserer Tage allerdings die Gastronomiebetriebe, die gleich mehrfach unter Druck geraten. Rauchverbote, die Verpflichtung zur Schaffung barrierefreier Zugänge (dem Unternehmen ist es faktisch amtlich verboten, auf den Besuch behinderter Kunden zu verzichten – Stichwort „Antidiskriminierung“), Verbot des „kleinen Glückspiels“, zunehmend rigidere Parkraumbewirtschaftung in den Städten und – als ob das nicht schon genügen würde – die dräuende Registrierkassenpflicht, von deren Einführung sich der Fiskus einen wahren Geldregen verspricht.
Dieser hochgiftige Cocktail, wird zur Ausdünnung des gastronomischen Angebots führen – insbesondere jenes der klassischen Kaffeehäuser. Der Obmann der Wiener Kaffeehäuser in der Wirtschaftskammer, Berndt Querfeld, spricht von jährlich einem Viertel der Betriebe, die dem stetig zunehmendem Kosten- und Regulierungsdruck nicht gewachsen sind, und daher zusperren würden.
Der Ökonom Joseph Schumpeter, prägte im Zusammenhang mit dem stetigen Wandel des Wirtschaftens, einst den Begriff der „kreativen Zerstörung“. Im vorliegenden Fall dagegen, handelt es sich um eine politisch motivierte, mutwillige Zerstörung, der nichts Gutes nachfolgt. Das billige Mittagsmenü zu sechs oder sieben Euro, dem derzeit nicht wenige Rentner gerne zusprechen, wird es bald nicht mehr geben. Wer sich künftig – ohne zu kochen – preisgünstig ernähren möchte, wird am Angebot übelriechender Dönerbuden kaum mehr vorbeikommen.
Dafür werden, wie der stets zum Staunen bereite Kakanier erfährt, an einer anderen Front Arbeitsplätze geschaffen – und zwar an jener der Filmkunst. Titel des unter dem Einsatz einer namhaften Summe an Steuermitteln geförderten Filmprojekts: „So verhindert man eine Abschiebung“. Es geht darin um die Darstellung konkreter Handlungsanweisungen, zwecks Vereitelung (rechtmäßiger!) Amtshandlungen. Im Grunde handelt es sich um einen Fall für den Staatsanwalt. Einziger Grund, weshalb der niemals tätig werden wird: Die Förderung des Projekts erfolgte durch einen von den Grünen initiierten „Kulturverein“ namens „Wienwoche“. Alles klar?
In einer Zeit, da jeder Initiative Raum gegeben werden sollte, die geeignet ist, die Wirtschaft zu beleben und neue Arbeitsplätze zu schaffen, ist in Österreich das genaue Gegenteil der Fall. Während jeder gelegentlich die heimischen Grenzen überschreitende Zeitgenosse, ein Lied davon zu singen weiß, wie kommod es ist, auch an Sonn- und Feiertagen einkaufen gehen zu können, heißt es in Österreich konsequent: Rollbalken runter! Als Speerspitze der Geschäftsverhinderungssturmtruppen fungiert – wie könnte es anders sein – die Gewerkschaft. Voller Stolz verkündet die GPA vollmundig, mit serienweisen Anzeigen gegen jene ruchlosen Unternehmer vorzugehen, die sich erfrecht haben, am achten Dezember ihr Reisebüro offenzuhalten. Was für ein schöner Abwehrerfolg gegen die Interessen nichtsnutziger Konsumenten!
Dass viele der in Einkaufszentren befindlichen Betriebe, gegenüber ihren Vermietern vertragsbrüchig geworden wären, hätten sie geschlossen gehalten (weil die Öffnungszeiten vielfach einen Bestandteil der Mietverträge bilden), kümmert Herrn Katzian und seine klassenkampfgestählten Genossen wenig. Ihre Arbeitsplätze sind ja – im Gegensatz zu denen ihrer bemitleidenswerten Klienten – bestens gesichert…

62 comments

  1. Christian Peter

    @Fragolin

    ‘Forenkommunist, einfach nur peinlich..’

    Als einer, der kaum fähig ist, klare Gedanken zu Papier bringen, sind Sie ganz schön frech. Meiden Sie bitte Gossensprache und Beleidigungen, sonst werde ich ihre (ohnehin kaum beachtenswerten) Beiträge in Zukunft ignorieren.

  2. Fragolin

    @Christian Peter
    Das steht Ihnen jederzeit frei.
    Mit Ignorieren kennen Sie sich eh aus, also von mir aus auch meine Beiträge.

  3. Rennziege

    Gestern abend, am Ufer des paradiesischen Lake Muskoka, duftumweht von Grillkohle, Ribeye Steaks, Pfeifen, Zigarren und Zigaretten, habe ich mir erstmals seit Monaten zwei Tschiks gegönnt: geschnorrt von einem eigenhändig drehenden Teenie, der mit meinen älteren G’schrappen befreundet ist. Also verkehren meine Kinder mit Verbrechern — laut Christian Peter. Igitt!
    Weit gefehlt. Auch die anderen ~20 Anwesenden fanden diesen Abend wunderbar. Ich kann CP nur empfehlen, sich ebenfalls gelegentlich eine oder zwei Selbstgedrehte aus naturreinem Indianertabak zu gönnen. Das würde seine verkrampften Hirnwindungen ein wenig entknoten.

  4. Thomas Holzer

    “Toleranz” wird von gewissen Menschen nur dann akzeptiert, wenn sie staatlich oktroyiert wird

  5. Christian Peter

    @Rennziege

    was sie privat tun, ist ihre Sache. Es geht in dieser Diskussion auch nicht um Moral, sondern bloß darum, Nichtracher vor Rauchern in bestimmten Bereichen zu schützen. In ihrem Heimatland Kanada ist das Rauchen übrigens neben der Gastronomie auch noch in Bars und Diskotheken verboten. In vielen kanadischen Bundesstaaten überdies in privaten Fahrzeugen und in manchen sogar im Freien.

  6. Christian Peter

    Nachhilfeunterricht für Tabaklobbyisten : Anti-Tabak-Politik in Australien. Der Raucheranteil in der Bevölkerung konnte durch geeignete Maßnahmen konservativer Regierung halbiert werden. Heute zählt Australien mit einem Raucheranteil von 12,5 % zu den Ländern mit der niedrigsten Raucherquote weltweit.

  7. Christian Weiss

    “Wirklich liberal Gesinnte befürworten eine rigorose Anti-Tabak-Politik, denn durch Tabakkonsum werden den Steuerzahlern gewaltige Kosten aufgebürdet, während sich die Tabakkonzerne die Hände reiben.”

    Ihre Faktenresistenz scheint mir pathologischer Natur zu sein. Immer und immer wieder behaupten Sie den selben Mist, aber er ist und wird nicht wahr dadurch.
    Raucher spülen über Tabaksteuern Milliarden in die Staatskassen. Je nach Land liefern sie sogar einen Zustupf ins Rentensystem, obwohl sie die geringere Lebenserwartung haben. Ein Blick auf die Kosten im Gesundheitssystem zeigt, dass diese jenseits der 80 explodieren. Ein Alter, dass aber gerade die Nichtraucher weit häufiger erreichen.
    Die Datenerhebungen zu den Kosten, die Raucher verursachen, sind eindeutig: Sie sind deutlich billiger als Nichtraucher!!

  8. Rennziege

    18. Dezember 2015 – 19:35 Christian Peter
    Kanada hat keine Bundesstaaten, sondern 10 Provinzen und 3 Territorien, alle formell immer noch britische Kronländer, deren Rechte und Pflichten keineswegs von Ottawa zentral bestimmt werden. Und in Ontario kenne ich keine Kneipe, auf deren Terrassen nicht geraucht werden darf. Wie z.B. auch in Florida und Texas. Find’ ich gut so, obwohl ich nur selten rauche; es tät’ mir nie einfallen, in einem Auto oder in geschlossenen Räumen, zuhaus schon gar nicht, zu rauchen. Ebensowenig im Freien, wenn dort Leute anwesend sind, die es stört.
    Hat was mit Benimm zu tun, gööö? So einfach ist das, auch ganz ohne staatliche Knute.

  9. Christian Peter

    @Christian Weiss

    das glauben Sie doch nicht wirklich ? Das Teuerste im Gesundheitswesen sind Behandlungen Schwerkranker, wie etwa Krebsbehandlungen, etc. Raucher verursachen Zeit ihres Lebens 5 x so hohe Kosten wie Nichtraucher. Dass diese ein wenig früher sterben und ein wenig Tabaksteuer zahlen, fällt kaum ins Gewicht. Zudem verursacht Tabakkonsum neben den Gesundheitskosten hohe volkswirtschaftliche Kosten (Krankenstände, verminderte Arbeitsleistung, etc.). Nach einer deutschen Studie verursacht der Tabakkonsum in Deutschland Kosten von etwa 35 Milliarden Euro pro Jahr.

  10. Christian Peter

    @Rennziege

    ‘Frage des Benehmens’

    wäre die Menschheit perfekt, bedürfte es keines Staates, keiner Gesetze und keiner Verbote. Bis es soweit ist, werden wir mit staatlichem Zwang leben müssen.

  11. Rennziege

    18. Dezember 2015 – 22:40 Christian Peter
    Danke für Ihre Replik. Eine perfekte Menschheit wurde ja schon öfter angestrebt, stets von mörderischen Diktaturen. Vor unseren Augen auch jetzt wieder: in Paris durch 40.000 Fans der New World Order, die durch die Hintertür der “Klimarettung” alle Staaten und Menschen des Erdballs entmündigen und aussackeln will. Alles unter der Schirmherrschaft der UNO, versteht sich.
    Ziel: eine perfekte Menschheit, frei von allem, was frei macht — wirtschaftlich, ethisch, kulturell, geistig und gesellschaftlich kastriert. Wenn “es so weit ist”, wie Sie erhoffen, werden Sie und ich uns im Grab wohler fühlen als im Leben.

  12. gms

    Rennziege,

    “Ziel: eine perfekte Menschheit, frei von allem, was frei macht”

    Der erfolgreich dressierte Bürger will durch Pappa Staat vor Konsumterror ebenso bewahrt werden, wie vor versehentlichen Begegnungen mit Rauchenden. Analog hat auch Magersucht nichts mit eigener mentaler Disposition zu tun, weshalb die Fleisch gewordene Frauenquote namens Heinisch-Hosek uns aktuell wissen läßt: “Die Schuld liegt dabei nicht beim Model, sondern bei denen, die sie anstellen”.

    Der korrupte Politiker ist nicht schuld, wenn er unterm Tisch Geld einsteckt, wie auch derjenige nicht, der sich krankhungert oder sein Geld für Tand rauswirft, den er gerade im Shoppingkanal erblickte. Wer wollte da schon einem militanten Nichtraucher nahelegen, er möge zur Wahrung seines Seelenheils entweder Raucherkneipen fernbleiben, oder mit den Konsequenzen seiner freien Entscheidung leben. Das muß man einfach einsehen.

    Verglichen mit dem heutigen Opferkult war jener der antiken Indianer Mittelamerikas eine sprichwörtliche Kinderjause. Der heutige Bürger wird zum Opfer erzogen, und was man hier und anderswo mitkriegt, verteidigt er dies Rolle des permanenten Underdogs vehement. Brainwashing wirkt!

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