Deutschland steuert auf bürgerkriegsähnliche Zustände zu

(ANDREAS TÖGEL) Dem Wiener Kabarettisten, Helmut Qualtinger, verdanken wir die Figur des „Travnicek“, eines ewig griesgrämigen Misanthropen und Ignoranten. Im Sketch „Travnicek im Urlaub“ gibt er auf die Frage, was ihm denn Spanien sage, zur Antwort: „Offen gestanden nichts. Die Stierkämpf´, a matte Sache. Simmering-Kapfenberg, des nenn´ I Brutalität.“ Der Satz hat sich zum geflügelten Wort entwickelt. Das Fußballmatch der Vereine Simmering gegen Kapfenberg gilt in der Alpenrepublik als Sinnbild extrem harter Auseinandersetzungen.

Die deutsche Entsprechung dieses Zitats lautet dieser Tage: Regierung gegen Pack – da bleibt kein Auge trocken. In ihrem durch keinerlei Selbstzweifel getrübten Bewusstsein, schlechthin das Gute zu verkörpern und – auf fremder Leute Kosten, versteht sich – alles richtig zu machen, kennen deutsche Regierungspolitiker keinerlei Hemmungen, wenn es darum geht, Kritiker abzuqualifizieren, ihnen jede denkbare Niedertracht zu unterstellen und sie aufs Übelste zu beschimpfen. Funktionäre einer im Aufwind befindlichen Oppositionspartei als „Schande für Deutschland“ und als „Rattenfänger“ zu bezeichnen (wie das Finanzminister Schäuble kürzlich getan hat) ist schon stark. Rund 10 Millionen Bundesbürger (12% würden derzeit AfD wählen), sind nach Meinung des christdemokratischen Herz-Jesu-Sozialisten also Ratten. Das ist eine Sprache, wie sie seit 1945 nicht mehr zu hören war.

Aber auch die Fraktion der orthodoxen Sozis ist nicht faul. Jabba-the-Hut-Gabriel macht aus seinem übergroßen Herzen keine Mördergrube und tituliert die Kritiker der katastrophalen Regierungsarbeit kurzerhand als „Pack“. Die spürbare Nervosität der Großkoalitionäre treibt, angesichts der täglich deutlicher hervortretenden, katastrophalen Folgen ihrer frivolen Einwanderungspolitik, täglich neue Blüten.

Der ultralinke Justizminister Heiko Maas etwa, der Gesellschaftspolitik unter Einsatz des Justizapparates treibt (wie das weiland schon sein neomarxistischer Amtskollege Christian Broda in Österreich getan hat und wie es für jedes totalitäre Regime typisch ist), geriert sich plötzlich überraschend als entschlossener Bewahrer des Gewaltmonopols.

Nicht, dass er etwa daran denken würde, den unerträglichen Übergriffen kulturferner Barbaren auf heimische Bürgerinnen unter Einsatz härtester Bandagen zu begegnen. Übergriffen übrigens, die eine unbestreitbare Konsequenz der von ihm und seinen Regierungskumpanen betriebenen, grob fahrlässigen Zuwanderungsförderung bilden. Nein, das natürlich nicht! Er gedenkt vielmehr, das de facto bankrotte Gewaltmonopol des Staates, gegen jene sich da und dort bildende Bürgerwehren einsetzen, die die vom Staat nicht mehr erbrachte Ordnungsfunktion in ihre Hände nehmen wollen. Die Regierung führt mutwillig Probleme herbei, die es ohne ihr Zutun nicht geben würde und geht in der Folge gegen jene vor, die sich dagegen wehren möchten. Man wähnt sich im Tollhaus.

Das von Maas beschworene, staatliche Gewaltmonopol, das sollte der umtriebige Ex-Juso indes wissen, beruht auf einem „Gesellschaftsvertrag“, dessen Einhaltung nur Sinn ergibt, wenn der Staat das vom Bürger an ihn abgetretene Recht zur Gewaltanwendung tatsächlich dazu nutzt, ihn und sein Eigentum vor Aggressionen zu beschützen. Das tut er aber nicht nur nicht, sondern er beteiligt sich durch die ungebrochene Förderung des Zustroms weiterer potentiell gewaltbereiter Migranten, aktiv an einer zunehmenden Verschlechterung der Sicherheitslage im Lande.

Die Bundesregierung und der von ihr geführte Staat arbeiten – mit nicht zu übersehendem Erfolg, der bereits weltweites Erstaunen hervorruft – an der Verwirklichung der ersten multikriminellen Gesellschaft auf deutschem Boden. Da Merkel & Genossen es offenbar auf ihr Panier geschrieben haben, ein Chaos herbeizuführen, wie man es seit Mai 1945 hierzulande nicht mehr erlebt hat, ist Maas´ Ankündigung eines „harten Vorgehens gegen Bürgerwehren“ allerdings nur logisch. Denn couragierte – womöglich sogar bewaffnete – auf privater Basis organisierte Bürger, könnten ja in der Tat versuchen, wieder für jene Ordnung sorgen, die der Leviathan, ohne Sinn und Verstand, systematisch zerstört.

Als interessierter Beobachter aus dem benachbarten Ausland (der allerdings selbst mit einer absolut inkompetenten Bundesregierung geschlagen ist), fragt man sich, welcher Teufel Merkel & Genossen reitet, ihre verheerende Flüchtlingspolitik – trotz der unüberhörbaren Alarmsignale aus zahlreichen Kommunen – unbeirrt fortzusetzen? Was ist aus den Deutschen geworden, von denen Bismarck einst meinte, sie wären stark genug, selbst „den Teufel aus der Hölle zu schlagen“?

Haben tatsächlich diejenigen recht, die meinen, beim Sozialismus handle es sich um eine (infektiöse) Geisteskrankheit, die alle von ihr Befallenen dazu zwingt, nicht nur verteilungs- sondern auch ordnungs- und gesellschaftspolitisch autodestruktive Strategien zu entwickeln und umzusetzen? Schließlich sitzen, das darf nicht übersehen werden, in Deutschland wie in Österreich, ausschließlich Sozialisten in den Parlamenten und Regierungen. Und deren Selbsteinschätzung kommt in keinem Statement besser zum Ausdruck, als in jenem des einstigen österreichischen Kanzlers Sinowatz: „Ohne Partei sind wir nichts“. Wahr gesprochen. Sie sind nichts. Gar nichts.

Wer indes von sich selbst (im Falle der Sozialisten natürlich durchaus zurecht) nichts hält, kann auch keine Wertschätzung für andere aufbringen (schlag nach bei Ayn Rand und Nathaniel Branden). Besonders nicht für diejenigen, die auch ohne Partei „etwas“ sind. Die gesamte Gesellschaft auf dem materiell denkbar niedrigsten Niveau zu versammeln, war und ist die unausweichliche Konsequenz der Umtriebe eines regierenden, linken Pöbels. Die geistige und charakterliche Degeneration der Massen, folgt der von den verkommenen Obertanen verordneten Nivellierung auf dem Fuße. Der massenhafte Import mittelloser Analphabeten, ist für die antibürgerlichen Klassenkämpfer ein willkommenes Mittel, um auf ihrem Weg zum Ziel beschleunigt voranzuschreiten.

Ist es also der in ganz Europa grassierende Sozialdemokratismus, dem die Schuld an Deutschlands Weg ins Chaos zukommt oder geht dieser Staat (wieder) einen Sonderweg? ist es am Ende der sprichwörtliche Selbsthass der deutschen Politeliten und des intellektuellen Lumpenproletariats, der die heute lebenden Insassen der DDR 2.0 dazu zwingt, sich wegen der vor vielen Jahrzehnten von ihren Vorfahren auf sich geladenen Schuld, mit einer selbstmörderischen Politik selbst zu bestrafen?

Wie dem auch sei: Die Hoffnung lebt, dass, wenn schon nicht aus eigenem Antrieb, sondern erst im Gefolge verlorener Regionalwahlen, auch in den Zentralen der Großparteien die Vernunft wieder einkehrt – ehe es zu Pogromen kommt oder Deutschland auf bürgerkriegsähnliche Auseinandersetzungen zusteuert.

22 comments

  1. Astrid G.

    Warum werden die Artikel von Andreas Toegel nicht korrekturgelesen? Die Zeichensetzung ist in ihnen (anders als in allen anderen Artikeln hier) so oft sinnentstellend falsch …

  2. waldsee

    vielleicht braucht europa diese art von “katharsis”,aber was folgt? kann denn danach eine reconquista überhaupt noch stattfinden?

  3. nattl

    @Astrid G: wenns an Argumenten mangelt, kritisiert man die Rechtschreibfehler. Wenn das nix hilft, kommt die Nazikeule. Go home, you leftist.

  4. Rado

    Warum “steuert …zu”? Wie nennt man zB das hier? im Netz machen sich einige Leute die Mühe “Einzelfälle” zu sammeln. Meiner Meinung nach ein lückenhafte Liste, weil zB. der Vorfall in Passau fehlt.
    Februar Liste
    http://www.zukunftskinder.org/?p=53125
    Januar Liste
    http://www.zukunftskinder.org/?p=52992#more-52992
    Und weil gerade dieses Zitat mich heute aufgeschreckt hat, frage ich mich, ob wir uns nicht bereits in einer Vorstufe Ethnischer Säuberungen befinden. Die Drahtzieher dabei sind wohlgemerkt nicht die Migranten.
    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/wie-die-franzosen-auf-die-nacht-von-koeln-reagieren-14052460.html
    … Überhaupt hätten französische Frauen viel früher als die deutschen gelernt, dass es in gewissen Zonen zu bestimmten Zeiten eben gelte, die Blicke zu senken und die Röcke gegen Hosen zu tauschen. „Die ,verlorenen Gebiete der Republik‘ sind zunächst für die Frauen verlorengegangen“, schreibt Habib. Und zwar aufgrund desselben „Cocktails von Einschüchterung und Belästigung“ wie in Köln, der, weil er langsamer und leiser daherkam als nun in Deutschland, nur weniger Beachtung fand …

    Wer einen Rechtschreibfehler findet, darf ihn behalten!

  5. Falke

    Tögel meint, dass verlorene Regionalwahlen vielleicht zu Änderungen (oder gar Vernunft) führen könnten. Er scheint der festen Überzeugung, dass Demokratie und unverfälschte Wahlergebnisse sozusagen in Stein gemeißelt sind. Sein Wort in Gottes Ohr – ich bin mir nicht so sicher, ob die derzeit herrschenden Sozialisten (egal, wie sie sich auch nennen mögen) bei drohenden Verlusten nicht Wahlergebnisse fälschen oder Wahlen ganz abschaffen würden. Es klingt mir noch das geflügelte Wort im Ohr: “Wenn Wahlen etwas bewirken oder ändern würden, wären sie schon längst verboten”.

  6. Falke

    Nachtrag: Einen Schritt in diese Richtung hat ja Sigmat Gabriel schon getan: Er will die AfD vom Verfassungsdienst “überwachen” lassen, offenbar eine erste Stufe in Richtung Verbot.

  7. Astrid G.

    @nattl: ?? Bisher habe ich angenommen, dass ad hominem wenigstens einen Anlass braeuchte, aber Ihr Posting zeigt anderes. Ich habe inhaltlich weder pro noch contra geschrieben. Sie kennen vielleicht den Text mit den Kartoffeln (“Ein Bauer verkauft einen Sack Kartoffeln …”)? Auf welcher politischen Seite stehen da jene die alle Rechtschreib- und Grammatikregeln abschaffen wollen? Wie positionieren Sie sich da selbst?

  8. Fragolin

    @Falke
    Das besonders perfide: Gabriel wütet gegen die AfD, weil diese das geltende Gesetz zitiert, applaudiert aber seiner Genossin Nahles, wenn diese in schlechter Kommunistenmanier mit Waffengewalt gegen Kleinunternehmer vorgehen will, obwohl dies dem Gebot der Verhältnismäßigkeit widerspricht (das die Linksextremen allerdings sowieso im Klassenkampf nicht anerkennen).
    Man beachte, wie sich die revolutionäre Radfahrergruppe aus meinem oben geposteten Link nennt.
    Man stelle sich vor, nur ein einziger hätte bei der AfD-jugend damit geprahlt, den Stern eines Dönerbudenbesitzers abgefackelt zu haben. Was da los wäre…
    Es ist diese beispiellose Verlogenheit, die das Volk ankotzt, auch wenn Siggi es dann eben als “Pack” bezeichnet. Dieses Kompliment geben wir gerne zurück!

  9. Fragolin

    Noch ein kleiner Nachtrag zu dem Link von weiter oben:
    Auch hier wieder die putzige Bezeichnung “Linksautonome” für aggressive, brutale Gewalttäter.
    Aber wer Kritik an der Politik äußert wird selbst bei vorsichtiger Wortwahl sofort als “rechtsradikal” bezeichnet.
    Die Medien können es nicht lassen. Sie kommen nicht raus aus ihrem selbstgestrickten Korsett aus knallroter Wolle mit besodners engen Maschen zum Einfangen neutral formulierter Meldungen, nur durchlässig für politisch korrekt meinungsbildende Manipulation. Sie wehren sich gegen den Ausdruck “Lügenpresse”, und das zu Recht, denn sie lügen nicht, nein, schlimmer, sie manipulieren.
    Sie versehen die Wahrheit mit Attributen, keiner schreibt mehr von “Pegida” oder “AfD” sondern nur noch “die islamhassende/fremdenfeindliche Pegida” oder “die rechtsextreme/rechtsradikale AfD”. Keiner käme auf die Idee, die Grünen als “deutschhassende” Partei oder “linksradikal” zu attributieren, auch wenn Frau Roth vor Plakaten “Deustchland verrecke!” und “Deutschland du Stück Scheiße!” marschiert. Und die ist keine kleine Funktionärin.
    Und wieso ist der Aufmarsch deutschhassender selbsterklärter Volksfeinde eine “Demonstration”, die Demonstration von Regierungskritikern aber ein “Aufmarsch”?
    Als aus einer Pegida-Gruppe eine halbleere Plastikflasche in Richtung eines Journalisten flog, heulten die vereinigten Presstituierten auf, wie brutal doch dieses rechtsradikale Gesocks wäre; gerade noch getoppt vom Wurf eines Farbbeutels gegen eine geplante Asylunterkunft. Wo sind jetzt die Statements zu den (ja bereits zur Normalität in Deutschland gehörenden) “Entglasungen” und “Erwärmungen” der Linksradikalen, dieser “Sozialistischen Antifa”, die sich nicht zufällig mit “SA” abkürzen lässt?
    Bürgerkriegsähnliche Zustände, besonders was die hetzende Kriegsrhethorik der Systempresse im Namen der herrschenden Parteihäuser betrifft, haben wir schon. Das Volk als “Pack” und “Dreck” zu beschimpfen und ständig mit der Nazi-Gewissenskeule Marke “Dunkeldeutschland” zu massieren ist der eigentliche Antrieb der “Radikalisierung der Gesellschaft”. Diese scheint gewollt und der Ausbruch des Bürgerkriegs angestrebt zu sein. Wie viele Autos muss die SA noch abfackeln, wieviele Angriffe auf andersdenkende Demonstranten starten, bis dem Volk der Kragen platzt? Und dann kann man wieder den hässlichen Nazis die Schuld in die Schuhe schieben…

  10. Mario Gut

    “eine Sardelle ist ein Walfisch, der alle Phasen des sozialistischen Aufbaus durchschritten hat”

  11. mariuslupus

    Die Hoffnung auf eine nach Spielregeln der parlamentarischen Demokratie mögliche Veränderung der linkstotalitären Machtausübung der z.Z. agierenden Regierungen in D und A, sollte man lieber nicht haben. Enttäuschung ist vorprogrammiert.
    Tatsache ist dass das Vorhaben weitere Migranten hereinzuschleusen ungebremst weiter geht. Jeder der glaubt dass die Herrschenden etwas an ihren Absichten korrigieren werden ist mindestens naiv.
    Unbeantwortet bleibt die Frage warum diese Migranten Lawine losgetreten wurde. Alles was zu den Ursachen gesagt wurde, bewegt sich im Bereich von Spekulationen, oder Verschwöhrungstheorien. Merkel hat keine Absichtserklärung abgegeben, sonder meinte nur sie wird es schaffen. Ob es die Untertanen, die Merkel in Geiselhaft genommen hat, auch schaffen wollen, wurden sie nicht gefragt. In einen totalitären Staat ist die Meinung der Bevölkerung für die Herrschenden, uninteressant und irrelevant.

  12. Rennziege

    7. Februar 2016 – 14:08 Astrid G.
    Liebe Astrid,
    außer der Neigung Herrn Tögels, bisweilen überflüssige und arhythmische Kommata zwischen Subjekt und Prädikat zu setzen, lässt sich an seiner Sprache nichts bekritteln. Von einer “Abschaffung aller Schreib- und Grammatikregeln” kann nicht die Rede sein; diese beherrscht Andreas Tögel besser als so mancher gepriesene Qualitätsjournalist unserer Tage. Bleiben S’ entspannt!

  13. gms

    „Wenn Wahlen etwas bewirken oder ändern würden, wären sie schon längst verboten“.

    Wer das Geldsystem beherrscht, dem ist egal, wer die Gesetze macht. Nach diesem Prinzip wurden die USA und deren Regierungen schon erfolgreich übernommen und instrumentalisiert, für Europa stand dasselbe auf dem Fahrplan und fand in der Währungsunion und dem perpetuierten Transfer politischer Macht lokaler Parlamente und Regierungen nach Strassburg und Brüssel seine bisher erfolgreiche Umsetzung. Verbunden mit der Unterwanderung aller relevanten Entscheidungsgremien steht Europa seit dem Ende des zweiten Weltkriegs exakt auf jener zunehmend schiefen Ebene, wo es dem Plan der Globalisten folgend auch hingehört.
    Deutschland, dessen Bevölkerung wie sonst nirgendwo in westlichen Demokratien von Mitsprache über tatsächlich politisch Relevantes ausgeschlossen ist, liegt seit jeher dabei im Zentrum der Auseinandersetzung, was generell in und mit Europa geschieht. Der Schuldkomplex wird demgemäß hochgekocht und dominiert als entscheidender Faktor.

    Daß der Kampf gegen sogenannte Rechtspopulisten zunehmend intensiviert werden würde, wurde hier bereits vorhergesagt. Für diese zutreffende Prognose war weniger vertieftes Wissen um die Verfaßtheit der handelnden und exemplarisch schon genannten Protagonisten dieser Brandschatzung wider den gesitteten politischen Diskurs nötig, sondern Kenntnis der Hintergründe.
    Was Plutokraten ihren mannigfaltigen Exekutoren auf politischen Bühnen und in den Medien ins Auftragsbuch scheiben, ist in Veröffentlichungen ihrer unzähligen Thinktanks und Vereinigungen [1] nachlesbar. Demgemäß ist das Aufkommen sogenannter ‘Rechtspopulisten’, alternativ auch ‘Euro- und EU-Skeptiker’ genannt, welche gar zusätzlich Verständnis für Rußland aufbringen und Islamisierung ablehnen, die größte und mit allen Mitteln abzuwendende Gefahr für jene, die langfristig mit Europa andere Pläne haben [2].

    Die Zufriedenheit mit ihrem Wirken schlägt sich unter anderem in jährlichen Scorings nieder [3], die bewerten, wie entsprechende Teilziele im vergangenen Jahr erreicht wurden. Topwerte gibts für die Rußlandsanktionen der EU und den Atomdeal mit dem Iran, Abzüge im Geldpolitischen hangelt es für ‘Austeritätspolitik’, welche die beabsichtigte Schuldenvergemeinschaftung und Eurobonds verzögert. Zur Global-Warming-Religion heißt es im O-Ton: ‘The COP21 climate change deal in Paris was a triumph for internationalism’. Das noch nicht durchgepeitsche zentrale Flüchtlings- und Einwanderungsregime ist wiederum Anlaß zur Sorge in entsprechenden Kreisen.

    ‘Ordo ab chao’ als verdichtete Formel dazu, Krisen gezielt herbeizuführen und selbige für die Herbeiführung einem genehmer gesellschaftlicher Umbrüche zu nutzen, ist Wahlspruch der plutokratischen Globalisten, die von oben herab entschieden wider die Interessen der Indiviuen agieren.

    Diese ‘Verschwörung’ wird omnipräsent auch von genuinen braunen und roten Spinnern thematisiert, die dabei das Wirken eines global agierenden Zionistentums behaupten. Die Rothschilds sind tatächlich involviert, doch die Nachfahren von Rockefeller, Ford, Canegie sowie unzähligen nichtjüdischen Dynastien nicht minder. Israel, dessen Beziehungen zu Rußland sich langsam normalisieren, kritisiert die Islamisierung Europas ebenso, wie die Achsen der USA zu Saudi-Arabien und jetzt zunehmend dem Iran, sowie die Vorgänge in der Ukraine.
    Das Anstreben eines Palästinenserstaates und die Teilung Jerusalems ist erkärtes Ziel der Plutokraten, nicht der Juden generell und schon garnicht der Zionisten. Die mediale ‘Putiniserung’ Netanjahus wird demgemäß ebenso intensiviert werden, wie die Stigmatisierung von Produkten aus ‘besetzten Gebieten’.

    Wer abschließend glaubt, der Austausch von Merkel durch Schäuble stellte eine Änderung zum Besseren dar, verkennt die Durchtriebenheit der Marionetten [4] und deren Strippenzieher bei weitem. Turnt man sich durch die Unterlagen der Hintermänner (wie etwa [5]), referenzieren diese wiederum auf das Material derer, die sie erfolgreich eingespannt hatten (ie [6]).

    [1] ChatamHouse, Council on Foreign Affairs und deren lokale Zweigstellen, Atlantik-Bücke, Trilateral Commission
    [2] google: cfr europe populists
    [3] ecfr.eu/scorecard/2016/extras/introduction
    [4] cducsu.de/upload/schaeublelamers94.pdf
    Auch im Währungsbereich gibt es bereits den kräftigen Ansatz eines festen Kerns der Fünf. Sie entsprechen (gemeinsam mit DK und IR) am ehesten den Konvergenzkriterien des Maastrichter Vertrages. Dies ist deswegen so bedeutend, weil die Währungsunion der harte Kern der Politischen Union ist (und nicht, wie in
    Deutschland oft verstanden, ein zusätzliches Integrationselement, das neben der Politischen Union steht).
    [5] ecfr.eu/article/commentary_germany_then_and_now343
    [6] dgap.org/sites/default/files/event_downloads/radoslaw_sikorski_poland_and_the_future_of_the_eu_0.pdf

  14. Frank Fendt

    ad Astrid G.
    “Auf welcher politischen Seite stehen da jene die alle Rechtschreib- und Grammatikregeln abschaffen wollen? Wie positionieren Sie sich da selbst? ” Lernen Sie doch selbst erst einmal die korrekte Zeichensetzung, bevor Sie andere kritisieren. ( Ein Hinweis – der fehlende Beistrich in Ihrem Post ).
    PS: Kennen Sie die Inkompatibilität von Glashaus und Stein?

  15. Seerose

    Ich wuerde nicht zuviel Hoffnung in Wahlen setzen. Wenn das Ergebnis nicht stimmt, dann wird manipuliert. Ich waere froh, wuerd ich mich irren. Aber, wir werden sehen. Und es wird bei uns dann nicht anders sein.

  16. Heinrich

    Jabba-the-Hut-Gabriel … made my day / evening – danke, man hat eh so wenig zu lachen
    🙂 HU

  17. gms

    Seerose,

    “Ich wuerde nicht zuviel Hoffnung in Wahlen setzen.”

    Das ist insofern nachvollziehbar, alsdaß die Souveränität der Staaten sowieso schon viel zu weit abgegeben wurde. Exemplarisch hierfür ist unter anderem. der unlängst zum EuGH-Präsidenten ernannte Koen Lenaerts. Natürlich mag es Zufall oder genuine rote Naturblödheit sein, wenn er in diese entscheidende Position gelangt und im richtigen Moment, von Medien artig öffentlich zirkuliert, behaupten kann, Sozialleistungen dürfen für Asysberechtigte nicht reduziert oder gedeckelt werden, Obergrenzen an Zuzug könne es nicht geben und ein Einwanderungsregime der EU müsse geschaffen werden [1].

    Entstammt so eine Figur aber ausgerechnet jenem Dunstkreis [2], aus dem gehäuft andere bekannte Handpuppen entsteigen und besagter Dunstkreis von einem der engagiertes Gesellschaftsklempner des CFRs zur Manipulation Europas kreiert wurde [3], dann glaubt man nicht mehr Zufälle.

    Der Mann macht als Höchstrichter einfach seinen Job im Sinne derer, die ihm dazu verholfen haben.

    [1] diepresse.com/home/recht/rechtallgemein/4920904/Bei-Asyl-gibt-es-einfach-keine-Obergrenzen
    EuGH-Präsident Koen Lenaerts fordert mehr Solidarität in der EU. Sozialleistungen für Asylberechtigte dürfe man nicht kürzen.
    [2] fulbright.be/2015/alumnus-of-the-month-q-and-a-with-koen-lenaerts/
    [3] https://de.wikipedia.org/wiki/J._William_Fulbright
    en.wikipedia.org/wiki/J._William_Fulbright

  18. gms

    Ergänzend zum ‘Fulbrighter’ Koen Lenaerts oberster EU-Richter und dessen für Plutokraten ideale Rechtsansichten: Rund 300.000 zumeist junge Leute wurden seit der Gründung des Programms 1946 dergestalt vereinnahmt. Wie in allen diesen Kreisen ist Networking oberstes Gebot, zugleich überhäuft man sich gegenseitig mit Preisen und Ehrungen, zitiert einander und gibt wechselseitig Studien in Auftrag, aufdaß auch andere ostentativ bestätigen, was man selbst behauptet.

    eca.state.gov/fulbright/facts-and-common-questions
    What is expected from Fulbrighters?
    In addition to carrying out their proposed projects, Fulbrighters are expected to involve themselves in the host community, sharing their culture while at the same time observing the host culture. After their grant periods, Fulbrighters are encouraged to bring what they have learned through this cultural exchange home and teach others about the cultures they have experienced. Fulbrighters are also encouraged to continue the Fulbright experience by reaching out to their home communities, participating in Fulbright alumni activities and networking with other Fulbrighters.
    sweden.usembassy.gov/sp_10302013.html
    Fulbright is an amazing tool to advance American engagement around the world.

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