Ein Brief an eine Tochter

Von | 11. Februar 2016

(von LISA GRÜNER) Meine liebe Tochter, es tut mir leid, dass ich dir deine Freiheiten, die du erkämpft hast, wieder nehmen muss. Endlich war es soweit, du durftest alleine in die Schule fahren. Und du konntest es auch. Du hast es tüchtig gemacht und hast den Schulweg tüchtig ohne Ablenkungen gemeistert. Du warst pünktlich in der Schule und im Unterricht.Es tut mir leid, dass ich dir diese Freiheit wieder nehmen muss. Ich traue mich nicht mehr, dich alleine in die Schule fahren zu lassen. Noch weniger traue ich mich, dich alleine nach Hause fahren zu lassen. Zuviele Mädchen und Frauen werden auf der Straße angesprochen und belästigt. Allein in meinem Bekanntenkreis wurden bereits fünf Frauen Opfer von Gewalt und Raub. Teils am helllichten Tag.

Als du das erste Mal alleine in den Supermarkt gehen wolltest, um Milch zu holen, war ich besorgt. Ich stand am Balkon und habe den halben Weg beobachtet. Ich war erleichtert, als du angeklingelt hast und zurück warst. Du kamst mit Milch, dem Kaufbeleg und dem Wechselgeld zurück. Es hat dein Selbstbewusstsein gefördert und du hast dich auf die Samstage gefreut. Denn da durfest du jedes Mal etwas mehr einkaufen.

Es tut mir leid, dass ich dir diese Freiheit wieder nehmen muss. Im Asylantenheim in der Parallelstraße wurde vor einigen Tagen ein Drogennest ausgehoben.

Du hast den Schwimmkurs mit Bravour hinter dich gebracht. Du liebst das Wasser und gehst gerne schwimmen. Anfangs bin ich immer am Beckenrand gesessen und habe beobachtet, ob du auch wirklich über Wasser bleibst und dich sicher fühlst. Du schwimmst großartig. Ich konnte drauf vertrauen, dass du mit deinen Freundinnen sicher im Schwimmbad herumspringen und Spaß haben konntest, ohne dass ich stets bei dir sitzen musste.

Es tut mir leid, ich werde dich nie wieder alleine und unbeobachtet im Wasser spielen lassen. Noch weniger werde ich dich mit deinen Freundinnen alleine ins Schwimmbad gehen lassen. Auch wenn wenn das Schwimmbad gleich in der Nähe ist. In drei Schwimmbädern, die ich kenne, wurden Mädchen belästigt.

Wir haben einen tollen Spielplatz neben uns. In deiner Kindergartenzeit warst du viel dort. Das ist erst drei Jahre her. Du kanntest viele Kinder, die dort spielten. Mittlerweile kennst du dort niemanden mehr. Mit deinen älteren Freundinnen durftest du auch mal mitgehen und dort spielen. Ohne Erwachsene.

Es tut mir leid, dass ich dich nicht mehr auf den Spielplatz lassen kann. Es sitzen dort Jugendliche und Männer, in deren Gegenwart ich mich nicht wohlfühle. Genauer gesagt, ich habe Angst. Ich werde dort nicht mehr hingehen. Und du schon gar nicht.

Mit jedem Jahr bekommt ein Kind mehr Freiheiten. Das ist der normale Lauf. Selber essen, sich selber anziehen, das erste Taschengeld, in die Schule gehen, alleine mit den Freundinnen etwas unternehmen, ausgehen. Ich würde dir gerne so viel Freiheiten lassen, wie es deiner Entwicklung entspricht. Ich würde dich gerne in dem Vertrauen aufwachsen lassen, dass man sich frei und sicher im öffentlichen Raum bewegen kann.

Es tut mir leid, dass ich dir all diese Freiheiten wieder nehmen muss. Es tut mir leid, dass ich dich nicht mehr alleine auf die Straße lasse. Es tut mir leid, dass ich mein Vertrauen in Sicherheit verloren habe. Nicht nur aufgrund der Zeitungsartikel in denen fast jeden Tag etwas von Belästigung, Nötigung, Raub und Gewalt steht, sondern aufgrund der Erzählungen von Bekannten, die schon Opfer wurden und die sich auf der Straße nicht mehr sicher fühlen.

Es tut mir leid, dass sich deine Welt seit einem Jahr so sehr verändert hat.

42 Gedanken zu „Ein Brief an eine Tochter

  1. Gisela Boezio

    Tun sie alle was recht ist und in ihren Kräften steht, um diese Menschen für unsere Gesellschaft zu erziehen! Wer aus dem Rahmen fällt muss sofort raus! So wurde es vor ca 50 Jahren, mit Selbstverständlichkeit gehandhabt! Mein Mann war Ausländer u verstand, dass er sich sogar besser als Deutsche zu benehmen habe! Ist gelungen! D.h. Auch, dass wir nicht nur integrieren sondern auch erziehen müssen, bis Ihre Tochter Ihre Freiheit wieder erlangen kann! Hoffentlich u Bald!

  2. Cato

    Hervorragend geschrieben.

    Stimmt leider in allen Punkten.

    Ich habe eine 18-jährige Tochter die mit Ihren Freundinnen tagsüber von ausländischen Buben und Jugendlichen in gebrochenem Deutsch auf ordinäre und eindeutige Weise belästigt werden. Tagsüber, im Zentrum Wiens. Man stelle sich das vor, was sich in dieser Stadt und diesem Staat verändert hat.
    Und kein Politiker der links-grünen Schickeria nimmt dieses Problem zur Kenntnis. Und wundert sich, dass die Menschen in ihrer Angst und Sorge Schutz bei rechten Parteien suchen.

  3. Walter Schwarzbart

    Ja, toll erzählt!
    Diese links-linke Politik unserer “Politiker”, denen nur am Wohlergehen von vielen Trittbrettfahrern der tatsächlich Betroffenen dieser menschlichen Tragödien liegt, müssten nur mal einige klare Entscheidungen treffen. Entscheidungen auf die wir so lange warten. Ich fürchte nur dass der Tag kommt an dem eine erste grössere Randgruppe die Geduld verliert…. Was wenn sich in diesem herrlichen, ziemlich dicht besiedelten Europa Anarchie beginnt breit zu machen? Stellen wir uns vor in allen betroffenen Ländern beginnen sich richtige (militärisch) ausgerüstete Bürgerwehren zu bilden. Damit sich unsere Kinder und wir uns wieder sicher fühlen können. Wohin führt das dann? Ich möchte den Gedanken nicht weiter verfolgen….

  4. nattl

    Nicht immer auf die Politiker der links-grünen Schickeria alleine losgehen. In der Bundesregierung sitzen SPÖ und ÖVP. DIE lassen das passieren und schauen zu. Und die Österreicher haben sie gewählt. Und wären morgen Wahlen, wären die Systemparteien wieder vorne dabei. Das hat man gut letztes Jahr bei der Wiener Landtagswahl gesehen.

    Mich kotzt diese Convenience-Gesellschaft an, die nur kommentiert aber nicht handelt. Wo ist denn der Generalstreik der besorgten Bürger? Nein, das wollen wir nicht, denn das wäre pfuigack pöhse rechts.

    Ich empfehle, die kleine Lisa darauf vorzubereiten, dass sie irgendwann ein Kopftuch tragen wird und Eigentum eines Mannes ist. Denn das wird passieren, irgendwann, während hier und in anderen Foren und Blogs kommentiert wird.

  5. Thomas Holzer

    @nattl
    Wenn alle! links sind, ist es egal, wie sie sich bezeichnen 😉

  6. rubens

    Vor etwa 15 Jahren wurde mein Sohn, damals 9 Jahre Zeuge, wie ein gleichaltriger Bub in eine Seitengasse geschleppt wurde. Es ist gut ausgegangen, weil der Täter losließ als – ich nehme an – sah, dass jemand zuschaut. Die beiden Jungs leifen erschrocken in die Musikschule. Der betroffene Bub versteckte sich ängstlich im WC. Die Musikschule hat es nicht als notwendig angesehen, Anzeige zu erstatten. Das tat eine Stunde später seine Mutter. Da war der Täter längst über alle Berge. Seit diesem Zeitpunkt waren meine Kinder in der Entwicklung zu mehr Selbständigkeit mehr eingeschränkt als vorher. Durch diese ungeordnete Zuwanderungspolitik (sind nur zum Teil Asylberechtigte) ist Warnstufe Rot angesagt, weil einmal betroffen zu viel ist.

  7. JCR

    So traurig … so wahr.

    Ich bin in einem kleinen Nest in OÖ aufgewachsen. Damals bin ich schon als 6-jähriger täglich mit meinem besten Freund von der Schule nach Hause gegangen. Der Schulweg waren ca. 5 Minuten, trotzdem brauchten wir für unseren Heimweg regelmäßig ein, zwei oder drei Stunden. Wir haben uns einfach hingesetzt und geplaudert. Worüber auch immer 6-jährige Kinder so plaudern.

    Seit letztem Jahr gibt es in unserem Dorf ein Asylantenheim in dem 30 “Flüchtlinge” sitzen. Diese streunen täglich durch das Dorf, genau dort, wo sich einst unser Schulweg befand. Seine Kinder kann man da niemand mehr unbegleitet nach Hause gehen lassen. Die Kinder von heute haben die Freiheiten von vor 25 Jahren alle verloren. Das ist eine schreckliche Katastrophe. Und wir alle wissen, dass 2015 erst der Anfang war.

    @nattl: Sie haben völlig Recht. Kommentieren hilft nichts. Anpacken muss man!! Aber da scheitern Sie an der Feig- und Faulheit der österreichischen Massen. Ich habe es bereits mehrmals probiert. Den Menschen hier wurde seit Jahrzehnten von linken Parteien (SPÖ/ÖVP/Grüne sind EIN nicht unterscheidbarer Einheitsbrei) jegliche Selbstständigkeit und Mannhaftigkeit aberzogen. Wir leben in einer leistungs- und männerfeindlichen Welt. Hier lässt man sich eher den Kopf abschneiden, als dass man sich wehrt.

    Austria is doooooomed!!

  8. sokrates9

    “Die letzten Tage der Menschheit”??-Es kriselt gewaltig! Die Politik versucht mit Verboten, Absage von Massenveranstaltungen infolge Terrorverdacht / Sturm den Deckel noch auf den Topf zu halten, doch es wird nicht funktionieren! Das Rot- Grüne Experiment mit tatkräftiger Mithilfe von pseudoschwarzen die ihre Philosophie und Ethikstunden geschwänzt haben ist gerade am scheitern! Das Pendel schlägt um und das wird wahrscheinlich schmerzhaft werden! Panem et cirsensis!. Nachdem man der Bevölkerung immer mehr das Vergnügen nimmt und sie das Brot teilen soll wird es einen Aufstand geben!

  9. Herr Superg'scheit

    @nattl
    Zustimmung! Das Problem ist leider, dass die überwältigende Mehrheit der bequemen Bürger (zu denen ich mich auch zähle) und vor allem der politischen Entscheidungsträger noch immer nicht in ihrem persönlichen Umfeld von dem ganzen Irrsinn betroffen ist. Wir fahren in unseren Autos, gehen einkaufen, urlauben und alles ist eigentlich wie immer. Nur die Nachrichten sind anders. Und immer mehr Menschen auf der Straße schauen anders aus. Aber an denen fährt man ja nur vorbei. Und daheim im Speckgürtel ist die Welt ja eh in Ordnung. Noch. Und wenn sie irgendwann auch dort nicht mehr in Ordnung ist, wird es zu spät sein. Wir wissen das, tun aber nichts. Wie alle Gesellschaften und Kulturen in der Geschichte, die untergegangen sind. Wohlstand macht träge.

  10. Marcel Elsener

    @nattl
    Ich verstehe den ersten Teil Ihres Kommentars nicht. SPÖ und ÖVP sind doch links. Wäre mir neu, wenn die sich als rechts bezeichneten. Ansonsten haben Sie durchaus Recht. Der Bürger sollte von der Politik keinerlei Lösung für seine Probleme erwarten und sich selbst darum kümmern; das nennt man Emanzipation.

    Politiker fürchten übrigens nichts so sehr wie die Emanzipation der Untertanen; denn nach erfolgter Emanzipation erkennen die Bürger, dass die Politiker eigentlich weitgehend überflüssig (um nicht zu sagen schädlich) sind. Der durchlaufene Emanzipationsakt trennt den selbstbewussten Bürger vom Untertan. Nur der unemanzipierte Untertan hängt ständig am Rockzipfel von Mutti Staat, winselt um irgendwelche Rechte und soziale Wohltaten, die dieser gewähren soll, und gibt im Gegenzug seine ganze Freiheit dafür her.

    Ansonsten ein treffender Brief von Frau Grüner, der die Realität wesentlich besser beschreibt als all die Dampfplauderer mit ihren Phrasen in den ideologisch abgehobenen Feuilletons. Die Feuilletonisten haben normalerweise entweder gar keine Kinder, oder deren Kinder leben in geschützten Biotopen von Privatschulen, sodass sie solche alltägliche Probleme der schnöden Plebejer gar nie mitbekommen; die merken schon lange nichts mehr – geschweige denn, dass sie Intellekt besässen…

  11. Dickschädel

    Vielleicht bewuemen sich unsere dumpfen Polidiga einmal statt über rechtliche Vorgehensweisen zu sprechen – hier zu handeln – denn der Rechtsbruch der Politiker war ja schon im Sommer, als man fast eine Million Asylanten und Wirtschaftsflüchtlinge und Kriminelle durch Österreich durch winkte – und jetzt quacken die gleiche Politiker über “sich ans Recht halten” – auch wenn das nur Blödsinn ist – denn – bei Rechtsbruch des Asylsuchenden hat er ganz einfach das Land zu verlassen und möglichst in einer unbequemen Herkules und nicht in einem Luxusliner!

  12. mariuslupus

    Wo bleiebn die Feministen die bei jeder anerkennenden oder freundlichen Satz einer Frau gegenüber in Machismo und Sexis,t Geschrei ausgebrochen sind. Jetzt wird einer ganzen Generation von jungen Frauen der Handlungs- und Bewegungsspielraum eingeschränkt, sie werden durch die Invasoren eingeschüchtert. Die (un)verantwortlichen Politikerinen und die indoktrinierten und indoktrinierenden Fernsehmoderatorinen bezeichnen Unisono die Ängste der jungen Frauen als hysterisch.
    Aber die Politikerkaste sieht jeden Übergiff eines Asylanten gegen eine Frau, nur als Anlass zu befürchten dass dieser, Übergriff, selbstverständlich immer ein Einzelfall, die Fremdenfeindlichkeit der Ultrarassisten unterstützt. Alles was zu inneren Sicherheit in den betroffenen Ländern von den Migrantenbeschützern gesagt wird, braucht gar nicht rezipiert werden. Am besten man hört diesen Leuten nicht zu, liest in den Zeitungen nicht was sie ihren Hofberichterstatter diktiert haben, dreht den Fernseher ab, wen sie auf dem Bildschirm erscheinen. Es gibt andere wertvolle Sendungen – Tom and Jerry, Muppets Show.

  13. Gerald

    Eine Politikumfrage nach Silvester ergab in Nordrheinwestfalen(Köln), dass die grüne Partei auf 28% kam, das ist zwar ein Prozent weniger als vor Silvester, aber immerhin.
    Wir müssen zur Kenntnis nehmen, dass sich die Gesellschaft stark verändert hat und das es schick ist, links zu wählen, man gilt als einer der über den über den Tellerrandschauer, man gilt als gscheit, man gilt als weltoffener, moderner,….usw., natürlich spielen hier die Medien eine große Rolle.
    Wahrscheinlich gilt es auch cool mit Pfefferspray aus den Haus zu gehen

  14. snoozeberry

    Liebe Tochter,
    vor einigen Jahren hätte ich dich ins Ballett schicken können, doch ab 2016 wirst du, sobald du stehen kannst, in Judo geschickt.
    Vor ein paar Jahren hätte ich Muskikunterricht in Erwägung gezogen, aber jetzt wird es Schießtraining.
    Die Zeiten ändern sich, aber eines ist sicher, du wirst deine Freiheiten behalten. Mit allen Mitteln.

  15. Hanna

    Absolut treffend geschrieben, danke. Ein Hinweis: Auch, wenn es hier um ein Kind oder eine Jugendliche geht, die Situation betrifft uns alle Frauen (und Buben und junge Männer) – und ich bin jetzt über fünfzig und sollte es nach Jahrzehnten des Abrackerns endlich einmal eher “gut haben”, aber nada. Die Kinder und Jugendlichen stellen sich auf das ein, womit sie aufwachsen, aber erwachsene Frauen/Menschen über 45 hier in diesem Land, die leiden enorm. Ich selber bin Vergewaltigungsopfer gewesen, und ich weiß, wovon ich rede. Allerdings gehöre ich zu der Gruppe von Frauen (in Wien, aber ich bin aus Kärnten), die so zornig sind, dass uns besser nie nie nie jemand anmacht. Wenn wir schon verletzt werden sollen, dann werden wir dafür sorgen, dass auch das Leben der Attackierer nie wieder ohne Schmerzen sein wird. So denken wir. Und auch, wenn meine Kinder groß sind, so bin ich jederzeit bereit, irgendein Kind in meiner Nähe zu beschützen. Ohne Rücksicht auf Verluste. (Allerdings würde ich auch eingreifen, wenn irgendein/e Erwachsene/r attackiert wird, und dazu gibt es Haarspray, Feuerzeug, Schraubenzieher, Stinkb*mben, Rauchb*omben, Knallfrösche und sowas, und hell yes, das Zeug ist effektiv).

  16. Hanna

    Allen Frauen kann ich empfehlen, Bücher über die Matriarchate der Vorzeit zu lesen (oder zB “Die Göttin im Federkleid” / Luisa Francia), dann wird schnell klar, dass nur eine Macht Europa retten kann – die Frauen. Der Islam ist eine geballte Männerfantasie, und den Teufel werd’ ich tun, mich von Männern versklaven zu lassen, die zu wenig im Kopf haben, und daher nur ihrem Drang folgen müssen. Aber es gibt auch Gute: Nicht umsonst war der Begründer der “Wicca”-Bewegung (die uralte weibliche Stärken wiederbeleben wollte) ein Mann. Und es hat nichts mit “Verweiblichung” zu tun, wenn ein Mann Frauenpower unterstützt – ganz im Gegenteil. Nur Männer, die stark sind, innen und außen, wollen, dass Frauen frei sind und was zum Sagen haben.

  17. Falke

    Ich erinnere mich an eine Bürgersendung im Fernsehen mit dem Bundestaxler, wo sich ein Dame beklagt hat, dass sie schon von Flüchtlingen belästigt wurde und dass sie sich abends nicht mehr auf die Straße traut. Darauf der Taxler: “Solche subjektiven Gefühle muss man ernst nehmen”. Punkt. Aus.

  18. Alfred Reisenberger

    @Herr Super’gscheit! Erstens, cooler Name. Stimmt vollkommen was sie schreiben. Viele unserer Politiker werden das nie erleben, was wir erleben oder erleben könnten. Ich fahre U6 und U3. Diese Damen und Herren werden vom Chauffeur abgeholt, wohin gebracht, wenn nötig bewacht und werden mit uns und denen nie in Beruehrung kommen. Man soll ja niemanden etwas böses wünschen, nur immer öfter ertappe ich mich dabei.

  19. sokrates9

    Dieser Brief sollte allen Abgeordneten mit der Bitte um Stellungnahme geschickt werden! Wir müssen unsere Politiker wesentlich mehr unter Druck setzen!

  20. Alfred Reisenberger

    Nicht ganz passend, aber weil es mir gerade einfällt: wann hat eigentlich das letzte Mal jemand etwas von den Neos gehört?

  21. Alfred Reisenberger

    @ Sokrates! Ich bezweifle, dass unsere Abgeordneten sinnerfassend lesen können. Das muss man aber um diesen Brief zu verstehen.

  22. Herbert

    Gut geschrieben……wie hätten wir alle vor einem Jahr darauf reagiert, wer hätte gedacht dass es in so kurzer Zeit so schlimm wird. Bei uns im Ort lauern die Asylanten sobald es finster wird auf der Straße, keiner traut sich mehr alleine außer Haus zu gehen.
    Ich habe noch keine Kinder aber ich fürchte mich wirklich sehr vor der Zukunft, vor allem wird es noch weit schlimmer werden denn unsere Politiker haben vollkommen den Verstand verloren, was muss denn noch alles passieren? Täglich liest man in den Zeitungen von neuen Belästigungen bzw. Vergewaltigungen, wir müssen uns in unserem eigenen Land fürchten und können uns nicht frei bewegen.

    Wie lange wird es noch dauern bis wir endlich auf die Straße gehen, uns das nicht mehr gefallen lassen – alle zusammen? In meinem Bekanntenkreis haben fast alle die gleiche Meinung wie ich, wenige sind jedoch bereit aktiv auf die Straße zu gehen – man könnte ja als Nazischwein abgestempelt werden!

    Ich habe mit meiner Freundin im November letzten Jahres den Waffenschein gemacht – habe ich eigenltich nicht so schnell vor gehabt aber so können wir uns wenigstens im Haus verteidigen falls doch mal jemand versucht einzubrechen. Auch sind wir beide sehr aktiv im Sportschießen um auch mit halbautomatischen Gewehren und Schrotflinten umgehen zu können – bin froh dass dies meine Freundin so begeistert mitmacht – schließlich muss sie auf meine Eltern und vielleicht zukünftigen Kinder aufpassen und sich verteidigen können falls es doch schlimmer wird und ich für den Krieg eingezogen werde – Hoffe das dies nie passiert aber sicher ist sicher!

    Ich genieße jeden Tag den ich glücklich mit ihr und meiner Familie verbringen kann

  23. wbeier

    @Herbert
    Waffenschein gibts in Ö nicht!
    Ausserdem ist jedem angeraten, sich über die Umstände, Verhältnissmäßigkeiten und Folgen von Notwehr und Nothilfe umfassend zu informieren bevor man sich hier irgendwelchen Phantasien hingibt.

  24. Guenther Berger

    Rudolf Burger, der bekannte Philosoph in einem Artikel der Vierteljahreszeitschrift “Tumult”:

    “Wir erleben gerade die größte islamische Invasion seit den Zeiten Prinz Eugens”.

    Es gibt nur einen Unterschied:

    “Wir leisten keinen Widerstand”.

    Wer über die Rechte der Ungläubigen und der ungläubigen unverschleierten Frauen und Kinder in der Scharia informiert werden will, kann das zB über “Hajat TV” oder über Google, YouTube, etc sehr leicht bewerkstelligen.
    Es ist schon verblüffend, dass wir mit einer ausserordentlichen Naivität und Indolenz unserer Unterwerfung entgegengehen.
    Willkommen in Eurabia liebe Dhimmis.

    Adieu Abendland, adieu sichereres und säkulares Europa.

  25. Herbert

    @wbeier
    Es ist natürlich Waffenbesitzkarte gemeint!
    Irgendwelche Phantasien? Eine Frage an dich: Angenommen du schläfst und hörst einen Lärm (eingeschlagenes Fenster, etc….) auf jeden Fall bist du dir sicher dass ein Einbrecher kommt, was machst du? Lässt du dich umbringen bzw. willst du zuschauen wie man vielleicht vor deinen Augen deine Frau und/oder Kinder verletzt oder schlimmeres macht?
    Ich für meinen Fall greife in so einem Fall auf jeden Fall zur Waffe und verteidige mich – ist mein gutes Recht, keine Sorge ich habe mich schon sehr gut mit dem Fall Notwehr beschäftigt (lautes Rufen, Warnschuss, etc…) ein Schuss aus der Waffe ist sicher das letzte Mittel – in meinem Fall zuhause schlägt bei einem Einbruch da auch die Alarmanlage an und wenn jemand trotz schrillender Alarmanlage weiter macht rechnet dieser mit einer Konfrontation der Bewohner (heißer Einbruch) – er wird also sicher auch bewaffnet sein bzw. auf Gewalt gegen Bewohner vorbereitet sein – ich lasse in so einem Fall meine Familie nicht hilflos dem Einbrecher ausgeliefert!

    Auch meine Phantasien bezüglich Krieg usw… ist nicht komplett aus der Luft gegriffen – der Krieg ist bereits da (Terroranschläge, usw…).

    Einige Menschen leben leider in einer Welt die noch rosa ist aber ich bin da lieber auf einiges vorbereitet, wenn es dann doch nicht so kommt ist es umso schöner jeden Tag zu genießen!

    Nur meine eigene Meinung, wenn du anders denkst (rosa Welt) respektiere ich das auch voll!

  26. Gerald

    Ja das Leben in Österreich, Deutschland, Schweden,…. hat sich für uns verändert, das seltsame ist, das wir unser Leben umgestellt haben, die Schutzsuchenden haben ihre Gewohnheiten beibehalten, sollte dies nicht umgekehrt sein?

  27. mariuslupus

    @snoozeberry
    Super auf den Punkt gebracht. Trotzdem bin ich dagegen. Als steuernzahlender Staatsbürger habe ich mit der Staatsgewalt einen Vertrag – ich zahle Steuern, die Staatsgewalt schützt mich. Diesen Vertrag hat es schon im Mittelalter gegeben.Die Bauern haben an den Adel gezahlt, dafür wurden sie vom Adel geschützt. Im Falle eines feindliche Überfalles fanden die Bauern Schutz in der zuständigen Burg. Die Wahrscheinlichkeit dass der Burgherr die Bauern ausgesperrt hat und sie den marodierenden Türken überlassen hat, war äusserst gering. Der Adel wusste dass der Bauer nützlich ist. Die heutigen linken Oligarchen sind der Überzeugung dass der Bürger nur stört. Man kann ihn den Marodeuren ausliefern. Ohne Schutz.
    Diesen Vertrag haben die Regierenden einseitig gebrochen. Haben schon im brechen von Verträgen Routine. Warum sollen sich Staatsbürger an diesen Vertrag halten? Eigentlich würde genügen wenn eine grösser Anzahl von Steurzahlern sich weigern würde, Steuern zu zahlen. Aber dazu kommt es nicht. Der Mensch ist feige, und lieber als letzter und nicht als vorletzter, gehängt werden.

  28. Thomas Holzer

    @Guenther Berger
    Eine Frau Hamann hat ja in ihrer gestrigen Kolumne in der “Die Presse” als Überschrift verkündet: “Die nächste Flüchtlinge holen wir besser direkt mit dem Flugzeug”
    Dummheit, gepaart mit Naivität und bedingungslosem Glauben in die eigene Ideologie erachte ich mehr als nur fahrlässig.
    Und eine Nato-Flottille nimmt Kurs auf die Ägäis, aber der Herr Stoltenberg hat schon öffentlich angemerkt: “Es geht nicht darum, Flüchtlingsboote zu stoppen und zurückzudrängen.”
    Wofür dann die Schiffernakeln dorthin dampfen, bleibt mir verborgen

  29. Thomas Holzer

    @Gerald
    Sie haben den Unterschied zwischen Flucht und “Invasion” treffend auf den Punkt gebracht 😉

  30. Guenther Berger

    Nun, den Steuerstreik wird es nicht geben, weil er ja definitiv nicht möglich ist. Von Karl Heinz Grasser mal abgesehen, wird der überwiegenden Mehrheit der Staatsbürger ja die Lohnsteuer sofort abgezogen. Ersichtlich am monatlichen Lohnzettel auf dem die Differenz von Brutto und Netto ca bei 30 Prozent liegt.
    Auch ein Boykott der Mehrwertsteuer ist schwer zu bewerkstelligen beim täglichen Einkauf, Tanken, etc.

    Ich sehe da keine wirksamen Optionen. Mein kümmerliches Einkommen rechtfertigt auch keine Konstruktion von Schachtel GmbHs oder Konten auf den Kaiman Inseln.

  31. Guenther Berger

    Die Umma kommt seit 30 Jahren nach Europa. Der Djihad hat schon lange begonnen. Er hat begonnen mit den Lügen der Moslemvertreter vom toleranten, friedlichen und unpoltischen Islam.
    Der kalte Krieg wird aber schön langsam heiß. Er richtet sich vorerst gegen Frauen und Kinder, die schon als Kriegsbeute betrachtet werden.
    Migration, Fertilität, Djihad Attacken missverstanden als “Terrorismus”, Einschüchtern, verklagen, töten von “Beleidigern” des Korans oder des Propheten,…..

    Ein infernalischer Mix, dessen Ziele unsere Politiker (mitsamt einer indolenten MInisterialbürokratie)
    und Journalisten noch nicht einmal begriffen haben.

    Adieu Abendland

  32. Johannes

    Was treibt einen Faymann, Ostermayer, Landau, Schwertner, Schönborn, Konrad, Chalupka, und wie sie alle heißen dazu, uns das an zu tun? Es ist so wie es Frau Grüner beschreibt, wer gibt euch das Recht uns so zu unterdrücken, und uns unserer Freiheit zu berauben?

  33. Thomas Holzer

    @Johannes
    Das Wahlvolk gibt ihnen anscheinend das Recht!
    Weil es gibt de facto keinen Widerstand; weder auf der Straße noch an der Wahlurne.
    Leider werden wir die wahre Intention der Politikerdarsteller wahrscheinlich erst in Jahrzehnten erfahren

  34. snoozeberry

    @mariolupus
    An finanzielle Erziehungsmaßnahmen hab ich auch schon gedacht, schließlich werden nicht nur Sicherheitsleistungen gekürzt, sondern auch die Gesundheitsversorgung. Alledings kommt bei wenigen Tagen SteuerVerzug schon Post vom Finanzamt.
    Ich denke überlege die entstandenen Kosten (Sicherung des Hauses, Selbstverteidigungskurse, Kosten für Gaspistole etc) an den Staat zu schicken, mit Bitte um Rückerstattung.

  35. Wanderer

    Toller und trauriger Text zugleich. Das gilt auch für 99 % der Kommentare. Klagen hilft uns aber nicht. Unsere auf das Individuum bezogene Gesellschaft führt nun einmal zu Geburtenraten, die unseren Fortbestand mittlerweile fast nicht mehr möglich machen. Selber schuld; das ist der einzige grosse Nachteil unserer Lebensweise. Geburtenstarke Völker füllen mit der Gutmenschenpolitik nicht nur die Lücke auf (was notwendig und steuerbar wäre), sondern ersetzen uns. Wozu sollen die sich integrieren, wenn sie in den nächsten Jahrzenten bundesweit 50% der Bevölkerung ausmachen? Das ist keine Schwarzmalerei, sondern nüchterne Demographie. Den Vorgang hat Spengler bereits vor langer Zeit beschrieben. Jetzt trifft es halt uns. Kinder machen und sich solange wehren wie es geht ist die Devise! Vor der Auswanderung, die hier gerne angekündigt wird, sind noch einige andere Optionen offen. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

  36. Alfred Reisenberger

    Eine Frage an das Forum: warum sind so viele Kommentare nur unter Pseudonamen abgegeben und nicht unter dem richtigen Namen? Kann es sein, dass mancher Angst hat und zu seiner Meinung nicht steht? Das ist der Sache auch nicht gerade dienlich. Die Wahrheit braucht sich nicht zu schämen und auch nicht fürchten.

  37. ostarrichio vecchio

    Meine (völlig aberrante) Steuervorauszahlung für das I. Quartal 2016 geht demnächst raus. Im Verwendungszweck werde ich zusätzlich notieren: „Kein weiteres Schutzgeld ohne Schutz“. Ist zwar für den Hund, aber Nadelstiche sind besser als komplette Kapitulation. Die Wut steigt und die Enteigner müssen das spüren. Snoozeberrys Idee die Zusatzkosten für Sicherheitsleistungen den Staatsversagern in Rechnung zu stellen – s. 18:07 – ist sehr gut.

  38. Fragolin

    @Alfred Reisenberger
    Um es sinngemäß mit Terry Pratchett zu sagen: “Ein Ritter, der mit offenem Visier kämpft, ist nicht nur ein besonders mutiger sondern bald auch ein besonders toter Ritter.” 😉
    Wer meinen Klarnamen eruieren möchte, kann dies jederzeit tun. Wer in den Fokus der zweifellos mitlesenden Kontrollbehörden oder prüfenden Blockwarte kommt – an dieser Stelle mal wieder schöne Grüße an die stummen Gäste – braucht sich nicht der Illsaion hingeben, “anonym” zu sein. Denen gegenüber, die meine Meinung auf den Prüfstand stellen, stehe ich jederzeit zu meiner Meinung.
    Ich habe aber auch eine Privatsphäre. Wer dort eindringen will, soll sich wenigstens Mühe geben müssen.

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