400 Menschen, die 19 Milliarden Dollar verloren haben

Warum die Superreichen 2015 ein wenig ärmer geworden sind (aber dabei nicht wirklich verarmt sind), hier.

3 comments

  1. Lisa

    Kann man vielleicht auch noch nachzeichnen, wie sie zu den 19Milliarden gelangten? Also, ehrlich, mene Mitleid hält sich in Gre n…

  2. gms

    Lisa,

    > Kann man vielleicht auch noch nachzeichnen, wie sie zu den 19Milliarden gelangten?

    Haben Sie das Video gesehen? Genannt werden dabei auch Unternehmer, deren Reichtum sich signifikant vermehrte. Die Topprofiteure namens Jeff Bazos und Amancio Ortega vereint, wonach sie den Konsumenten jenes verkauften, wonach diese verlangten, sprich sie haben Bedürfnisse befriedigt.
    Zugleich unterliegen Internet-Handel respektive Herstellung und Vertrieb von Bekleidung bislang keinem nennenswerten Staatseinfluß. Topverlierer war Carlos Slim im Telekomsektor. Dieser Markt ist ebenso stärker politisch beeinflußt, wie etwa der Strommarkt, deren Protagonisten im letzten Jahr an den Börsen ebenfalls gründlich Federn lassen mußten. Staatseinfluß ist sicherlich nicht monokausal für Schwankungen, kommt allerdings als verschärfendes Moment hinzu.

    Überlagert wird das Ganze zusätzlich von zentraler Geldpolitik und den dabei ausgelösten Assetpreis-Blasen. Die KGVs (Unternehmenswerte in Relation zu deren Erträgen) sind in den letzten Jahren beträchtlich gestiegen, sprich obwohl die Wirtschaft stagniert, sind Unternehmen am Papier in Geld bewertet signifikant mehr wert.
    Das Geld wurde entwertet, der reale Wohlstand hat sich nicht nennenswert erhöht. Die Fabrik, die gestern irgendwo in der Landschaft stand, ist heute noch diesselbe, aber deren Preisschild wurde inflationsbedingt umgepinselt.

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