Noch drei Millionen muslimische Migranten bis Ende 2016?

“Papst Franziskus sagte bei seinem jüngsten Besuch auf der griechischen Insel Lesbos, dass Europa auf die Migrationskrise mit Lösungen reagieren muss, die “der Menschheit würdig” sind. Er beklagte zudem “die dichte Wolke der Gleichgültigkeit, die die Herzen und Seelen verdüstert”. Der Papst demonstrierte dann, was er für eine “der Menschheit würdige” Reaktion hält, indem er 12 syrische Muslime in seinem Flugzeug mit nach Italien nahm. “Das ist ein Tropfen auf den heißen Stein. Aber nach diesem Tropfen wird der Stein nie mehr derselbe sein”, sinnierte der Papst. Die Rede des Papstes beinhaltete nicht einen einzigen Hinweis auf die schweren Konsequenzen muslimischer Migration auf den europäischen Kontinent für die Europäer. Stattdessen war seine Rede mit vielen Gedanken geschnürt wie: “… Barrieren schaffen Trennungen statt den wahren Fortschritt der Menschen voranzubringen und Trennungen führen früher oder später zu Konfrontationen” und “… unsere Bereitschaft weiterhin zusammenzuarbeiten, damit die Herausforderungen, denen wir heute gegenüber stehen, nicht zu einem Konflikt führen, sondern zur Zunahme der Zivilisation der Liebe.”

Der Papst reiste zurück in seine praktisch migrantenfreie Vatikanstadt – diese 12 syrischen Muslime werden von Italien beherbergt, nicht vom Vatikan, auch wenn der Heilige Stuhl sie unterstützen wird – und überließ es den gewöhnlichen Europäern mit den Folgen der “Zunahme der Zivilisation der Liebe” zurechtzukommen.  (weiter hier)

14 comments

  1. Selbstdenker

    Die Kirchen sind Teil des Problems, nicht Teil der Lösung. Sie erwarten sich eine Wiederherstellung ihrer einstigen Macht, wenn wieder Elend, Krieg und Terror herrschen. Die Kirchen nehmen dann wieder Gatekeeper-Rolle von der Hölle im Diesseits zum angeblichen Paradies im Jenseits ein.

  2. Falke

    Der Papst könnte Wohnheime für 10.000 Flüchtlinge auf dem Petersplatz bauen lassen, weitere 1000 in der Peterskirche unterbringen, ebensoviele an seinem Amtssitz und seinem Sommersitz Castelgandolfo, er könnte hunderte Millionen Euro sowohl aus dem Besitz des Vatikans und dessen Bank als auch durch Verkauf seiner Kunstschätze für die Flüchtlinge spenden usw. Solange er nichts davon tut, hat er jedes Recht verwirkt, andere zur Aufnahme von Flüchtlingen (unter Einsatz der entsprechenden finanziellen Mittel) aufzufordern.

  3. Christian Peter

    Man sollte sich vielmehr den unglaublichen Privilegien der katholischen Kirche widmen, es kann nicht angehen, dass eine stinkreiche Glaubensgemeinschaft (die katholische Kirche besitzt Milliardenvermögen und ist die zweitgrößte Immobilienbesitzerin des Landes) auch noch Milliardensubventionen aus öffentlichen Mitteln erhält. Auch andere Privilegien sind nicht mehr zeitgemäß (u.a. Konkordat) und sollten daher beseitigt werden.

  4. Werner Meier

    Man ist versucht, den 1. Mai-Faymann-Sager zu zitieren: “Oaschloch, hoit die Gosch’n!”

  5. Fragolin

    Was nur 3 Miliionen?
    Das wird dem Erdowahn aber zu langsam gehen…

  6. Thomas Holzer

    “Bericht aus Berlin”, ARD
    “Vater” flüchtet alleine nach Deutschland, lässt seine Familie in Syrien zurück!
    Jetzt endlich 🙁 darf er sie nachholen (Mutter und 3 Kinder)
    Erfreulicher Weise reisen diese nach Deutschland, und nicht nach Österreich 😉

  7. Gerald Steinbach

    Thomas Holzer@
    Interessant wäre zu wissen, wie diese nach D gelangen, per Flug oder ..?
    Interessant wäre auch zu wissen, wer diese Reise bezahlt?

  8. Falke

    @Thomas Holzer
    Vor allem muss man sich fragen, was das denn für ein Mann ist, der seine Familie an einem Ort lässt, wo sie (angeblich?) täglich mit dem Tod bedroht ist. Also: entweder ist es dort tatsächlich so gefährlich, dann ist die Chance, dass er die Familie nach 6-12 Monaten nachholen kann, gleich Null. Außerdem hat so ein Mann einen derart miesen Charakter, dass man ihn ohnedies bei uns nicht brauchen kann. Oder: die Familie kann dort ruhig ein Jahr abwarten, bis sie “nachgeholt” wird. Dann kann es ja wohl keineswegs besonders gefährlich sein, folglich gibt es auch keinen Asylgrund.

  9. Alfred Reisenberger

    Der liebe linkskommunische Papst und seine dummen linkslinken Reden! Ich war immer und bin ein praktizierender Christ. Nur jetzt ist der linke Kommunist zu weit gegangen. Ich bin aus der Kirche ausgetreten!! Wird ihm eh egal sein, denn jetzt treten viele einfach zum Christentum über damit sie bei uns bleiben dürfen. Quasi ein Christwerden-Drive -through. Alles so leicht. Mein Glauben an Gott kann mir niemand nehmen, aber die Kirche und ihre Kinderschaender können mich ab jetzt.

  10. Wanderer

    @Reisenberger
    Gute Entscheidung. Ich habe auch einige Zeit bis zu diesem Entschluß gebraucht, aber in letzter Zeit fordern die mehrheitlich linkskatholischen Kirchenvertreter diesen Schritt geradezu heraus.

  11. Lara

    In Syrien und der restlichen muslimischen Welt leiden viele Christen unter extremen Repressalien bzw. werden verfolgt. Sogar in den europäischen Flüchtlingsunterkünften werden sie von Muslimen schikaniert. Was ist dem Papst dazu bis jetzt eingefallen? Habe ich seinen flammenden Appell zum Schutz der Christen verpasst? Oder den der diversen Bischöfe?

  12. mariuslupus

    @Mourawetz
    Quod erat demonstrandum, oder hic Rhodos, hic salta.
    Der Beweis der Klugheit dieses Papstes wird Ihnen sehr, sehr schwer fallen. Beneide sie nicht um die Beweisführung.

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