“Triffst du die Töne der Bevölkerung, bist du ein Populist!”

(JÜRGEN POCK) Kurz vor dem zweiten Durchgang zur Präsidentschaftswahl steigt die Nervosität im linken Milieu, längst läuft ihre Propaganda-Maschinerie auf Hochtouren. Undenkbar der mögliche linke Kontrollverlust, der mit einer Niederlage Van der Bellens einhergehen würde. Da wird der böse blaue Mann an die Wand gemalt, die Spaltung der Republik prophezeit, dort wird gerechtfertigte Kritik am System mit Hetze verwechselt, die Infragestellung impotenter Regierungspolitik mit Populismus gleichgesetzt und Abweichler werden allenfalls ins rechte Eck gedrängt. Das linke Lager solidarisiert sich, es demonstriert Geschlossenheit im Kampf gegen Andersdenkende.
Die linke Stimmungsmache bahnt sich ihren Weg in die öffentliche Diskussion. Intellektuelle und große Teile der Qualitätspresse, vom öffentlich-rechtlichen Proporzfunk nicht zu sprechen, gehen ambitioniert als Fahnenträger in Stellung. Nur allzu oft betreiben sie moralisierende Hofberichterstattung und erklären gesunden Menschenverstand für rechtsradikal. Das propagierte blaue Schreckgespenst vor Augen, kreieren Wahlverlierer in einer linken Allianz ein gemeinsames Feindbild. Seite an Seite werden anstandslos Synergien genutzt, um den linken Sinn für Unsinn unters Volk zu mischen. Die Wiener SPÖ überlässt freiwillig ihre 350 (für den ersten Wahlgang) aufgestellten Dreiecksständer dem linken Professor, natürlich vom rot-grünen Magistrat genehmigt. Die Proponenten der Sozialdemokratie sehen sich zu einer grünen Wahlempfehlung veranlasst, will man doch den historischen Wählerschwund nicht in der Regentschaft eines blauen Bundespräsidenten kulminieren lassen. Der linke Altruismus geht sogar so weit, dass man die Bühne beim desaströsen SPÖ-Maiaufmarsch dazu nutzt, um für den Grünen zu trommeln.
Reflexartig macht die linke Konformitätspolitik die Runde, überschreitet Verstand und Grenzen. In Deutschland verbrüdert sich das links-gerichtete Polit-Spektrum und schlägt wie wild um sich, wenn eine neue politische Kraft erstarkt und sich gegen die Systemparteien richtet. Das linke Gesinnungskartell hyperventiliert, blickt zugleich ängstlich nach Österreich. Der SPD-Chef warnt inbrünstig vor faschistischen Tendenzen im Falle einer blauen Präsidentschaft. Das linke Credo lautet: Triffst du die Töne der Bevölkerung bist du ein Populist.
Im Windschatten dieser Agitation fühlt sich auch die UNO bemüßigt, ihre entbehrlichen Ideen in den Diskurs einzubringen. Just vor der Stichwahl kurbeln die Vereinten Nationen die linke Werbetrommel kräftig an. So frischt Jan Eliasson, stellvertretender Generalsekretär der UNO, die fehlgeleitete Merkel-Doktrin der gemeinsamen europäischen Politik auf und plädiert ganz im Sinne der Brüsseler Beamtenschaft für weiteres Konferieren und Lamentieren.
Schließlich rügt er die politische Polarisierung ausgehend von fremdenfeindlichen Tendenzen und meint damit jedwede Abweichung vom linksorientierten Einheitsbrei. Immerhin haben die Diskussionen, dass mit Flüchtlingen Extremisten oder Terroristen kommen könnten, zur Angst beigetragen und diese bewusst geschürt. Soll heißen: Der wahre Dämon steckt in der oft zitierten Instrumentalisierung der Terroranschläge durch rechte Gruppen, nicht im Islam-Terror selbst.
Synchron zur steigenden Angst vor Wählerschwund und Machtverlust nimmt die Lautstärke des linken Lärms zu. Geblendet vom Nebel ihrer Selbstgefälligkeit betreibt die linke Gemeinschaft genau jene Polarisierung, die sie selbst so vehement verdammt. Ihr Anspruch auf Toleranz trifft auf die eigene Unfähigkeit, eine solche zu leben.

20 comments

  1. Fragolin

    Das panische Gekeife der Systemschmarotzer und die Wahrheitsverdrehungen in den Medien sprechen ihre eigene Sprache. Jetzt ist es am Volk, die entsprechenden Schlüsse daraus zu ziehen.
    Die zur “Schicksalswahl” aufgeputschte BP-Wahl wird als Willensbekundung der Mehrheit aufgefasst.
    Was das bedeutet, wenn Van der Bellen Präsident wird, also die Mehrheit deklariert, für offene Grenzen, Massenzuwanderung und Assimilation Österreichs in einen Superstaat ohne Mitbestimmung und Vetorecht zu sein, muss man inzwischen keinem mehr erklären.
    Am 22. Mai wählen die Bürger, ob man ihnen das Licht ausknipst. Nicht die Person des Gewählten ist wichtig, sondern seine politische Position wird gewählt. Wählt die Mehrheit Grün, wird es Zeit auszuwandern, solange man noch kann.

  2. Nattl

    Diese Drohungen, dass man Auswandere, sollte der jeweils nicht-präferierte Kandidat gewinnen sind infantil und überaus lächerlich.

  3. Fragolin

    @Nattl
    Was ist daran eine Drohung? Es ist eine Feststellung und eine ganz normale Handlungsoption, wenn man bemerkt, dass die Mehrheit begeistert klatschend Richtung Abgrund rast. Hier gehts nicht mehr um Präferenzen sondern die Zukunft meiner Kinder. Und die ist mir mehr wert als Ihre Einschätzung meines Kommentars.

  4. Lisa

    Da muss ich @Nattl rechtgeben: ich verlasse doch meine Heimat – ja, das gibt es noch, selbst für Weltenbummler! – nicht, wenns nicht sein muss. In Thailand oder Ungarn, in Brasilien oder wo immer auf der Welt mags billige Häusle, tiefere Lebenskosten und besseres Wetter geben – aber ich bin dort ein Eing’schmeckter, selbst wenn ich Devisen bringe, meine Rente dort verputze, selbst, wenn ich den Einheimischen Arbeit und Verdienst bringe – ich bin dort fremd. Die Heuchelei der Linken mit ihrem Internationalismus ist übrigens alles andere als xenophil: die Fremdenfeindlichkeit, bzw. eigene Überlegenheit manifestiert sich lediglich subtiler, hinterhältiger, schwer nachweisbar, da ihre Wortführer eloquenter und meist gebildeter und intelligenter sind als ihre Klientel der “Verdammten dieser Erde”…

  5. sokrates9

    Fragolin@..Was das bedeutet, wenn Van der Bellen Präsident wird, muss man inzwischen keinem mehr erklären.. Ihr Wort in Gottes Ohr! – Genau das geht derzeit total unter! Man appelliert an den harmoniestrebenden Österreicher, der keinen Streit will und der sich schämt wenn die UNO, die EU , die Merkel der Pabst und wer auch immer sonst als moralischer Würdenträger herangezogen wird, ein böses Wort zu Österreich sagen!!

  6. Falke

    Was ist denn eigentlich “Populismus”? Kommt aus dem Lateinischen “populus” = Volk, heißt also “Volksnähe” oder eben “dem Volk nach dem Munde sprechen”; meiner Meinung nach nichts Negatives, es sei denn, man (also die “Populismus”-Schreier) betrachtet das Volk als blöd. In diesem Fall dürfte man es ja auch nicht wählen lassen, zumindest nicht mit dem gleichen Stimmrecht wie die “gescheiten” Linken. Ich bin überzeugt, dass diese genau so denken, es aber sich natürlich nicht zu sagen trauen. Dazu passt ja auch das Geschrei der Links-Grünen, wenn jemand direkte Demokratie und Volksabstimmungen verlangt. Das sei “rechtspopulistisch”; mit anderen Worten: man darf dem “blöden” Volk keine direkten Entscheidungen überlassen. Das Beispiel Schweiz wird dann immer mit faden Argumenten beiseitegeschoben. Das heißt, die Links-Grünen wissen genau, dass ihre Ideen nicht mehrheitsfähig sind, wollen sie aber trotzdem – notfalls mit Gewalt – durchdrücken, weil sie überzeugt sind, es seien die einzig richtigen. Das ist deren Auffassung von Demokratie.

  7. Fragolin

    @Lisa
    Heimat ist nicht allein ein geografischer Begriff. Ich bin in der Verantwortung, meinen Kindern einen Ort zu geben, an dem sie in Frieden aufwachsen und an dem sie eine Zukunft haben können. Wenn die Heimat meiner Kinder einst eine andere ist als meine, ist das in Ordnung. Man kann seine Heimat im Herzen tragen und trotzdem an einem anderen Ort wohnen. Ihre Sichtweise, es gehe dabei um ein billiges Haus oder besseres Wetter mag ich gar nicht kommentieren.

    Van der Bellen, die Wellkamm-Plärrer, die aggressiven Linksfaschisten der SA – das sind für mich alles Bausteine der Großen Walze, unter der gerade die Zukunft unserer Kinder zermalmt wird. Alles was unsere Eltern aufgebaut haben, wird vor den Augen unserer Kinder zerstört. Wie sehr müssen diese Unmenschen Kinder hassen! Mit welcher Kaltschnäuzigkeit werden sie einem anwalzenden Mittelalter zum Fraß vorgeworfen, wie zynisch wird die relative Sicherheit ihrer Umwelt in ein unbeherrschbares Chaos gestürzt! Kalt grinsend verteidigt VdB die Abtreibung als “Recht der Frau” und geht nicht mit einem Wort auf die daraus resultierende Rechtlosigkeit des Kindes ein, die bei den Grünen scheinbar Programm ist. Als Objekte pädagogischer Experimente, zweifelhafter Indoktrination oder sexueller Spielchen sind sie ihnen ja noch genehm, aber nicht als kleine Menschen mit einem Recht auf eine intakte Familie und ein sicheres Umfeld, dort wo sie geboren sind und aufwachsen.
    Ich hoffe wir werden das nicht erleben, aber eines kann ich Ihnen prophezeien: Wenn VdB Präsident wird und der linke Flügel der SPÖ sich an die Spitze putscht um dort bis 2018 zu wüten, dann gehen hier die Lichter schneller aus als wir rennen können.

    Die Österreicher haben es jetzt in der Hand, sie bestimmen mit ihrem Kreuz ob es wenigstens eine kleine Chance gibt, dieser Walze die Stirn zu bieten, vielleicht zu erleben, dass Schwerkriminelle aus dem Verkehr gezogen werden oder aggressive Linksterroristen juristisch verfolgt werden, dass Ämter und Behörden endlich wieder ihren eigentlichen Aufgaben nachgehen und Steuergeld wieder für die Zukunft der folgenden Generationen, für deren Sicherheit und Wohlstand investiert wird und nicht allein dem Mästen alter Genossen und junger Krimineller dient. Wenn sie diese Chance verbocken und lieber die linke Selbstzerstörung ausleben, weil ihnen das “gute Gefühl” etwas “gegen rächts” unternommen zu haben wichtiger ist als etwas FÜR die Zukunft zu tun, dann ist hier zwar geografisch weiter meine Heimat, aber es ist sicher keine Heimat mehr für meine Kinder.

    Mein Sohn soll nicht in Lebensgefahr schweben, weil er ein blonder Christ ist, meine Tochter nicht, nur weil sie ihre blonde Schönheit nicht unter einem Wanderzelt versteckt. Meine Kinder sollen weder Objekt der Begierde linksmarxistischer oder altzugekiffter Pädagogik-Experimentierer, grüner Pädophiler oder auf dem Zivilisationsniveau einer Horde geiler Affen dahinvegetierender Männchenhorden werden, und wenn die Mehrheit der Österreicher aber lieber diese Zustände will als wenigstens einmal in ihrer Geschichte eine vernünftige Entscheidung zu treffen, dann wird sich der jetzige Zustand weit verschlimmern. Meine Frau und meine Kinder sind bereits zweimal auf offener Straße am hellichten Tag von marodierenden Männchenhorden angeschrien und einmal sogar tätlich angegriffen worden. Einmal hat meine Frau die Polizei verständigt, das tut sie nicht wieder.

    Nein, werte Lisa, man verlässt seine Heimat nicht leichten Herzens. Aber der Schutz der Kinder geht vor Gefühlsduselei und, mit Verlaub, meine Kinder sind mir mehr Wert als alle Linkswähler dieser Welt zusammen. Deshalb werden die nächsten Wochen darüber entscheiden, ob wir Vorkehrungen treffen, zu Verwandten nach Kanada (wo auch nicht alles rosig ist) oder Bekannten nach Australien zu gehen. Es bedeutet schwere wirtschaftliche Einschnitte und wahrscheinlich Aufgabe des meisten, was wir uns geschaffen haben, ohne Chance, noch einmal so weit zu kommen, aber es gibt Entwicklungen, da sollte man zumindest vorsorgen, wo die Familie in Sicherheit gebracht werden kann, wenn es in den nächsten Jahren, wenn nicht gar Monaten, mehr als ungemütlich wird.
    Nur gedankenlose Menschen haben keinen Plan B.

  8. Fragolin

    @Falke
    “Populus”=”Demos”=”Volk”
    Populismus bedeutet, auf das Volk zu hören, das in einer Demokratie der Souverän sein sollte. Wer Populismus als Schimpfwort einsetzt, beschimpft damit das Volk und beweist seine Demokratiefeindlichkeit.

  9. mariuslupus

    Warum gibt es nur “Rechtspopulisten”, wieso nicht auch “Linkspopulisten”. Die vereinigte Linke verspricht der Bevölkerung etwas was sie nicht halten kann – Wohlstand durch Flüchtlinge, Bekämpfung des Terrorismus durch Enteignung des Bürgers. Die gleiche vereinigte Linke verschweigt alle Misstände, bis sie vor der Wahrheit kapitulieren muss. Macht aus Opfern, Täter. bzw. die Opfer bekommen lebenslänglich, die Täter höchsten Strafen zu Bewährung, wenn überhaupt. Die Linken drohen mit Untergang Europas und versuchen damit populistisch die Bevölkerung zuerst einzuschüchtern und dann zu spalten. Das Monopol des Gutseins, so wird argumentiert, hat die Linke gepachtet, wer anderer Meinung ist gehört zum “Dunkelpack”. Versuchen sich selbst als Europa darzustellen, und vernebeln dass Europa mehr ist als die EU und das brüsseler eurokratische Establishment.

  10. Fragolin

    @mariuslupus
    Neusprech.
    Rechtsradikale – Linksaktivisten
    Rechtsterroristen – Linksautonome
    Rechtsextreme – Linke Demonstranten
    Rechtspopulisten – Linksliberale
    Alles klar? 😉

  11. Reini

    @Fragolin … auf den Punkt gebracht! …
    nur die Spalten vertauscht –
    die Linke Spalte wird in Österreich Gerichtlich verfolgt – die Rechte Spalte hat Narrenfreiheit!

  12. Mona Rieboldt

    Fragolin
    Ich finde es merkwürdig, wenn eine Partei als populistisch bezeichnet wird, aber die Partei, die das als Schimpfwort für andere benutzt, sich selbst demokratisch nennt.
    Die Antifa ist mit der damaligen SA gleichzusetzen. Es ist die Schlägertruppe der Linken, die von der SPD Frau Schwesig Geld aus dem Topf “gegen rechts” bekommt.

  13. Wanderer

    @Fragolin
    Der Zeitpunkt zum Kofferpacken ist noch nicht gekommen, wenn vdB die Wahl gewinnt. So unglaublich es klingen mag, ich kenne viele vdB-Wähler mit sehr migrationskritischer Einstellung. Es sind gutmütige, freundliche Leute, denen man 40 Jahre eingetrichtert hat, dass mit den Freiheitlichen (in Regierungsverantwortung) die Nazis wiederauferstehen oder zumindest der Anschluss an Deutschland erfolgen würde. Wenn diese politisch unbedarften Wahlberechtigten in nächster Zeit (und nach zahlreichen weiteren Muslim-Schwerverbrechen) einsehen, dass das kompletter Schwachsinn ist, könnte sich die Situation in Österreich mittelfristig nochmals verbessern. Langfristig bin ich absolut bei Leys Prognose: ein muslimisch dominiertes Europa mit abgekapselten christlich dominierten Regionen in Ost- (und eventuell) Mitteleuropa. Dann wird es Zeit auszuwandern.

  14. Fragolin

    @Wanderer
    Wer die Wähler des Herrn VdB sind und dass sie ja nur Gutes tun und “rrächts” verhindern wollten wird dann belanglos sein, wenn er an der Macht sitzt. Denn sollte in 2 Jahren (was für eine unendliche Zeitspanne in einer verfehlten Politik!) wirklich die FPÖ eine Mehrhreit erreichen, würde er sofort deren Regierung verhindern. Was dann? Heulen und Zähneknirschen?
    Nein, es ist egal, wer einen österreichfeindlichen Menschen mit bekannt grünfaschistischer Attitüde wählt, wenn dieser erst einmal im Amt sitzt. Und wer jetzt noch immer nicht aufwacht, nach der Vergewaltigung am Praterstern, dem Totschlag am Brunnenmarkt, dem linksfaschistischen Terror gegen eine Totenwache, der wird sogar nach noch einmal hundert Verbrechen “blau verhindern” als wichtigste Aufgabe betrachten und dem wird die Zahl der Kollateralschäden egal sein. Nein, wenn JETZT kein Ruck durch das (Wahl-)Volk geht, wann dann????

  15. Seerose

    @Lisa
    Nein, niemand verlässt seine Heimat und seine Wurzeln mutwillig und aus purer Lust an der Freud.
    Nur, mein Mann und ich, beide 68, aufgewachsen ich in Meidling und er in der Brigittenau, sind heute Fremde in unserem Land. Dabei gehts wirklich nicht darum, dass woanders die Lebenskosten niedriger, die Behausungen billiger sind und das Wetter besser.
    Aber, was sollen wir hier noch. Unser Umfeld wird unfreundlicher, ja ablehnend. Wir sind ein Störfaktor in den Augen von Muslimen, wir besetzen eine Wohnung, die ihnen zusteht, wir beanspruchen Leistungen, die an uns verschwendet sind, gehören wir doch zu einer Menschengattung, die sie nur verachten.
    Unsere Tochter ist bereits gegangen, was uns sehr traurig gemacht hat, worüber wir heute aber froh sind.
    Jeder, der kann und der es irgendwie schafft dieses Land, das ich von ganyem Herzen geliebt habe, zu verlassen, hat meine Hochachtung. Und wenn Kinder vorhanden sind, dann ist Zögern nicht angebracht.

  16. mariuslupus

    @Fragolin
    Gute Ergänzung, ist mir eh alles klar.
    Der Weg den die Linke konsquent geht und den anderen, nicht ganz so Linken vorschreibt, führt direkt in einen faschistischen Staat. Faschismus ist eine extrem attraktive Ideologie. Dessen ist sich die Linke bewusst. Die ersten Schritte in dieser Richtung sind bereits gegangen – Aushebelung der Grundrechte, Willkür im Umgang mit gültigen Gesetzen, Monopolisierung der politischen Entscheidungen durch eine kleine Clique von Machthungrigen. Faschismus geht in kleinen, leisen Schritten, vor.

  17. Lisa

    @Fragolin und @Seerose: Das mit dem Haus, den Lebenskosten und dem Wetter schrieb ich, weil deutsche Auswanderer vor allem dies als Motiv angeben,w enn sie nach Spanien oder Thailand emigrieren. Sie leben dort in Parallelgesellschaften und das nenne ich nicht Heimat: ubi bene ibi patria – schon recht, aber für mich (als Vielgereiste) heisst Heimat auch: hier kann ich mitgestalten, hier spreche ich, wie man hier spricht, hier kenne ich, wenn auch oft nur vom Sehen, Abertausende von Mitmenschen, weiss, wie sie etwa ticken, hier werden meine Steuerbeiträge – je nachdem! – zum Gemeinwohl verwendet, oder auch mal verschwendet… Auch die Heimat im eigenen Herzen oder gar im Jenseitszu verorten, ist Sprachspielerei. Klar hat jeder linke, die Internationale Singende und jeder merkantilsitisch-global Agierende kein Interesse daran, so etwas wie Heimat positiv zu bewerten. In diesem emotionale Vakuum setzen sich dann Nationalistische fest… Auswandern ist für Rentner oder aus irgendwelchen andern (oft asozialen: Pädosexualität, Drogen, Steuern) Gründen eine Option. Aber für den engagierten stimm- und wahlberechtigteb Bürger ist die Frage doch eher: “Flüchten oder standhalten?”

  18. Seerose

    @ Lisa
    Die Anwort ist fuer mich zwar nicht einfach, aber klar:
    Fluechten.
    Ich zahle seit 53 Jahren in Oesterreich – und da in Wien – Steuern. Ich kann es nicht gutheissen, dass von meinem (unreinen, hurenhaften) Steuergeld, Zuwanderer bezahlt werden, die Frauen nicht die Hand geben, aber den Teil der Mindestsicherung der von Frauen erwirtschaftet wird, gerne in beide Haende nehmen. Das alles ist derart verlogen und ungerecht.
    Ich habe 42 Jahre in diesem Land unselbstaendig gearbeitet und Steuern volle Laenge bezahlt – mein Mann auch – ich habe mich nie darueber beklagt, mir war klar, dass Schulen, medizinische Versorgung, Unterhalt fuer kranke und nicht arbeitsfaehige Personen, also alle Sozialabgaben von den arbeitenden (und gesunden und gluecklicheren ) Menschen erbracht werden muessen.
    Aber, ich sehe nicht ein, dass all diese Errungenschaften auch Menschen zugute kommen muessen, die unsere Werte mit Fuessen treten, die gar keine Fluechtlinge, sondern Gluecksritter sind.
    Ich moechte das nicht, Unsere beiden Kinder haben bereits Oesterreich verlassen und wir tun das auch, weil ich nicht moechte, dass nur 1 Euro unserer Steuerleistung Menschen zugute kommen, die uns verachten.
    Es wird fuer uns sicher nicht leicht sein, ausserhalb von Europa Fuss zu fassen, aber es kann nicht sein, dass dieser Wahnsinn weiter unterstuetzt wird.
    Wirkliche Fluechtlinge und davon gibt es einige, ja, die muessen unterstuetzt werden. Ich kenne einige z.B. aus dem Iran, die verzweifelt sind, weil das vor dem sie geflohen sind, sich hier wieder manifestiert. Und das laesst sich nicht schoenreden und unter den Tisch kehren.

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