Der imperialistische Islam und wir

(C.O.) Weit haben wir es gebracht in der westlichen Welt des beginnenden 21. Jahrhunderts: Frauen wird von der Polizei empfohlen, nachts nicht mehr ohne männliche Begleitung unterwegs zu sein; Juden überlegen sich zweimal, ob sie in der Öffentlichkeit noch als Juden erkennbar sein wollen, oder fliehen, etwa aus Frankreich oder Schweden, gleich nach Israel; Schwule werden sich nach dem Massaker von Orlando wohl wieder überlegen, ob sie das Risiko eingehen, ihre sexuelle Präferenz öffentlich auszuleben.

Wenn es zu den Stärken eines liberalen demokratischen Rechtsstaates gehört, Minderheiten und Schwächeren zu ermöglichen, ungehindert, ungestört und vor allem ungefährdet den von ihnen bevorzugten Lebensstil zu pflegen, dann ist der Westen in dieser Hinsicht nicht in Gefahr zu scheitern – er ist bereits gescheitert. Aus Inkompetenz, Ignoranz oder politischem Kalkül wurde zugelassen, dass sich Frauen, Juden oder Schwule wieder zu fürchten beginnen, anders als noch vor 10 oder 15 Jahren.

Nicht immer, aber sehr häufig geht dieser skandalöse Rückschritt hinter die im Westen errungenen Freiheiten und Sicherheit Hand in Hand mit dem Vordringen eines imperialistischen Islam. Dies zu verdrängen, zu bestreiten oder zu relativieren, wird das Problem nicht lösen, sondern ganz im Gegenteil noch verschärfen.

Genauso wenig, wie es hilfreich ist, zu verdrängen, dass eine antisemitische, schwulenhassende und frauenverachtende Grundtendenz nicht nur bei gewaltbereiten Radikalen vorhanden ist, sondern unterschiedlich intensiv durchaus auch im Mainstream der islamischen Welt. Ersteres kann damit an Zweiteres andocken. So berichtete etwa im EU-Kandidatenland Türkei eine dem Präsidenten nahestehende Zeitung nach dem Orlando-Massaker wörtlich: “Die Zahl der Toten in der Bar, in die perverse Schwule gehen, steigt auf 50!” Das ist dort durchaus mehrheitsfähig. In den Social Media der islamischen Welt – auch in Europa – schwappte nach dem Anschlag eine Welle des Hasses auf Schwule sondergleichen los. “Ich möchte dem Attentäter gratulieren. Daumen hoch für den Mann! Er hat ein paar von diesen schmutzigen Typen erledigt” – Ähnliches war da häufig zu lesen.

Was insofern wenig verwundert, als Homosexualität ja in großen Teilen der islamischen Welt vom Staat und von der Staatsreligion mehr oder weniger drakonisch verfolgt wird. In Saudi-Arabien oder im Iran, den beiden religiösen Vormächten der Region, durch Köpfen (Saudi) oder Hängen (Iran), anderswo zumindest durch Auspeitschen oder langjährige Haft. Am konsequentesten ist man im “Islamischen Staat”, dort werden Schwule einfach vom Hochhaus geworfen. In der Logik dieser religiösen Ideologie hat der Mörder von Orlando quasi nur auf privatrechtlicher Basis erledigt, was anderswo Staatsbedienstete erledigen.

Dass die Mehrheit der Muslime in Europa große Anhänger der sexuellen Selbstbestimmung von Schwulen und Lesben sind, ist leider auch nicht zu vermuten. Erst jüngst zeigte eine BBC-Umfrage in Großbritannien, wie homophob die Mehrheit der britischen Muslime ist, und wohl nicht nur dieser.

All dies achselzuckend hinzunehmen, bedeutet, jene Werte preisgeben, die den Westen bisher zum lebenswertesten Teil dieses Planeten gemacht haben. (“WZ”)

36 comments

  1. Fragolin

    Und wie reagieren die von regierungsbeauftragten Säuberungsblockwarten kontrollierten “sozialen Medien”?
    Eine Schwulenseite, die es zu bahupten wagt, Orlando hätte sehr wohl mit dem Islam zu tun, wird gesperrt:
    https://jungefreiheit.de/kultur/medien/2016/facebook-sperrt-schwulenportal-nach-islamkritik/
    Über muslimische Seiten, die Freude über das Massaker transportierten, ist ähnliches nicht bekannt.
    Hadmut Danisch hat es auf seinem Blog so ausgedrückt: “Migrant ist das neue schwul.”
    Das alte Liebkind “Homo” wurde von den GutmenschInnen entsorgt und das neue Liebkind “Migrant” umarmt.
    Das alte Schwerverbrechen “Homophobie” ist plötzlich ein Kavaliersdelikt, aber “Islamophobie” wird zum neuen Verbechen stilisiert.
    Manchmal kommt mir vor, der ganze Westen ist nur noch eine Irrenanstalt zur Therapie einer Gruppe Geisteskranker mit Helfersyndrom.
    So gesehen verstehe ich die Verachtung der Muslime für diesen kranken Haufen.

  2. Fragolin

    P.S. Um Missverständnissen vorzubeugen: Mein letzter Satz bezieht sich nicht auf Schwule sondern unsere Gesellschaft als Ganzes.

  3. Calderwood

    @ Fragolin

    Leider werden die “Geisteskranken mit Helfersyndrom” in Europa nicht therapiert sondern sie leben in herrschender Position ihren Wahn aus.

    Wenn Europa nicht bald der Vernunft eine Chance gibt – mit streng bewachten Grenzen und Masseinausweisung der fälschlich “Flüchtlinge” genannten Migranten – dann hat es keine zivilisierte Zukunft mehr. Ob diese notwendigen Maßnahmen von der gegenwärtigen Gesetzeslage gedeckt sind oder nicht, ist dabei egal, denn Gesetze, die großen Schaden anrichten, müssen eben geändert werden.

  4. Mourawetz

    Leider stehen solche Sachen nicht in den Gratis-Zeitungen (heute, österreich), die von den meisten gelesen werden. Wie man ein Volk für dumm verkauft.

  5. wbeier

    @Fragolin
    >Das alte Liebkind „Homo“ wurde von den GutmenschInnen entsorgt und das neue Liebkind „Migrant“ umarmt.<
    Sehr richtig und wirft (für mich) ein deutliches Licht.
    Die Homos waren wohl zur Erodierung der bürgerlichen Gesellschaft ein untaugliches Mittel. Ein Mittel welches selbst integraler Bestandteil (geworden) ist, kann nur unbrauchbar sein. In Wucht und Wirkung wesentlich effizienter erweisen sich eben die Landnehmer und der alte Homo-Mohr kann gehen.
    Wirft aber ein gruppenpsychologisches Bild auf die sogenannten "Gutmenschinnen" und untermauert meine These von der nie überwundenen Pubertät dieser Leute. Für diese scheint jede Form konservativer Ordnung als eine Art "Übervater" gegen den es zu rebellieren gilt.
    Jetzt gibt es eben entsprechende und den Zweck heiligende Mittel aus Afrika und Nahost – auch um den Preis unvorstellbarer Selbstbeschädigung. Aber wer kann (spät-)pubertierenden Gehirnen schon mit Rationalität begegnen?

  6. Fragolin

    @Calderwood
    Seltsamerweise wären solche Maßnahmen serh wohl durch Verfassung und Gesetze gedeckt, im Gegensatz zur parktizierten Massenmigration passfreier Glücksritter. Denn die ständig zitierten Konventionen und Gesetze verpflichten uns eben nicht dazu, uns überrennen zu lassen.
    Es würde genügen, den täglichen Verfassungs- und Gesetzesbruch zu beenden und zu rechtsstaatlichen und demokratischen Verhältnissen zurückzukehren, um die Missstände abzuschaffen. Aber diesen Punkt haben wir scheinbar bereits hinter uns gelassen.
    Berthold Brecht (ausgerechnet…) hat es in die richtigen Worte gefasst: “Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht!” Aber die meisten begreifen nicht einmal das Ausmaß des täglichen Rechtsbruchs durch die Herrscherkaste.

  7. sokrates9

    Mir ist völlig unverständlich wie alle unsere Emanzen und Schwulenverbände die ja jahrelang eigentlich exzellente Lobbyarbeit geleistet haben jetzt wie das Kaninchen vor der Klapperschlange des Islam sitzt
    und völlig paralysiert ist

  8. Fragolin

    @wbeier
    Die durchschnittlichen Gutmenschen teilen sich für mich einmal in grünhirnige Bobos aus dem “irgendwas-mit-Medien”-Umfeld und zum anderen in Systemgewinnler in höheren Funktionärsbereichen; diese Leute meinen es wirklich gut und begreifen nicht, dass sie die nützlichen Idioten für eine herrschende Kaste spielen, die dabei ist, unter dem Vorwand einer “gerechteren” Welt den Rahm für sich abzuschöpfen, die absolute Macht an sich zu reißen und dafür ganze Völker über die Klinge springen zu lassen. Die hassen den konservativen Nationalisten nicht, sondern der steht ihrem Wirken nur im Weg, also wird er bei den nützlichen Idioten solange verhetzt, bis die ihn hassen und bekämpfen.
    Die vollkommen idiotischsten nützlichen Idioten sind dann die, die ihren fremdgeschürten Hass auf ihre eigenen Wurzeln dann in Aggressione, Gewalt und neuerdings auch Mordversuchen ausleben. In den Zuchtanstalten der Medien-Bobos und Systemerhalter von morgen hirngewaschen begreifen sie ob der Überheblichkeit, als “Akademiker” vulgo Orchideenabsolvent ja zur Intelligenzia und damit den einzig wahrheitsbesitzenden Menschen zu gehören, während alle Andersdenkenden dumpfe Vollpfosten sein müssen, überhaupt nicht, dass das, was ihnen da durch die ideologisch verknoteten Hirnwindungen kriecht, nichts mit der Realität zu tun hat.
    Mächtige finden immer nützliche Idioten, und in einem System, in dem die Mächtigen die Deutungshoheit über Gut und Böse haben und jeder Gut sein muss um nicht am Scheiterhaufen oder unter einem Batzen Steine zu enden, ist es schwer, Menschen davon zu überzeugen, dass “Gut” und “Böse” sinnlose Begriffe sind, mit denen sie einfach nur für dumm verkauft werden. So gesehen sehe ich wenig Chancen, diese Menschen von anderen Ansichten zu überzeugen; das funktioniert höchstens (und oft nicht einmal dann) über persönliche Erfahrungen. Die Gutmenschen werden wir nicht mehr los, die Frage ist nur, ob wir es wirklich nicht mehr schaffen, uns aus der Umklammerung der Hirngewaschenen zu befreien.

  9. Fragolin

    @sokrates9
    Im Gegensatz zur ständig zurechtgezimmerten Windmühle des homophoben weißen Hetero-Mannes, der die Schwulenszene durch seine reine Existenz bedroht, greifen Muslime auch gerne mal zur Tat um die Welt in ihrem Sinne zu verändern. Wenn man den Hetero ankeift, dreht der sich um und winkt ab, weil er sich nicht einmal traut “Ach leck mich doch!” zu sagen, weil er nicht weiß, ob das nicht als Aufforderung aufgefasst wird. Aber der Muslim lässt sich nicht ankeifen. Und von Schwulen, Frauen oder anderen minderwertigem gekkreuch schon lange nicht.

  10. sokrates9

    Fragolin@ Man hat es ja erfolgreich geschafft ganzheitliches Denken, in Zeitabständen die über eine Wahlperiode hinausgeht , nicht mehr zu lehren! (Fliederfach).
    Wenn man jetzt die Situation Afrika sieht wo es zu einer Bevölkerungsexplosion von nie dagewesener Größe kommen wird und man verhindert dass dies(brutal) am eigenen Kontinent gelöst wird, sondern alle Hilfesuchen in das Arbeitslosenparadies Westeuropa einlädt, frage ich mich was hier das strategische Ziel sein kann ? Europa in Armut zu stürzen , islamische Konflikte für einen Bürgerkrieg nach Europa zu importieren, einzig dazu dass die Waffenindustrie ihre Profite hat, kann es das sein? Oder denkt man – auch dank des Alters unserer Eliten – kaum einer jünger als 50 – hinter mir die Sintflut?? Was soll diese HOTSPOT- Idee – auch von mir aus in Afrika? – wer bekommt da Asyl?? Alle homosexuellen, Afrikaner, alle die hervorragend lügen können und ihre politische Verfolgung nachweiden können? Da bleibt doch dank der Asylindustrie wieder niemand über!

  11. wbeier

    @Fragolin 09:28
    Danke für ihre Sicht der Dinge. Diese Diskussion über das Woher und Wohin – also die ganz simple Frage nach Motiven – findet unter Kritikern der Verhältnisse kaum statt.

  12. Falke

    Die Links-Grünen geraten ja immer mehr in Erklärungsnotstand: Jahrelang haben sie Homosexualität als erstrebenswert (oder zumindest als absolut “normal”) gepriesen und gefördert (gerde gestern gab es ja wieder diese mehr als entbehrliche “Regenbogenparade” auf dem dafür gesperrten Ring), seit einem knappen Jahr bereiten ihnen die Massen moslemischer Eindringlinge organsmusähnliches Vergnügen. Allerdings merken sie plötzlich ganz erschrocken, dass beides nicht zusammenpasst. Sie helfen sich aber selbstbetrügerisch damit, dass die homophoben Moslems ja eine winzige Minderheit sei, die mit dem Islam nichts zu tun hat, und ansonsten Augen zu und durch! Um keine Missveratändnisse aufkommen zu lassen: Ich habe absolut nichts gegen Homosexuelle, ebenso bin ich gegen deren Diskriminierung. Was mich aber maßlos aufregt, sind diese pentranten Veranstaltungen und öffentlichen Auftritte, womit den armen Heteros sozusagen – ätsch! – gezeigt werden soll, dass die Schwulen und Lesben ja viel mehr Spaß haben und eigentlich von der Natur bervorzugt wurden. Sexualität ist Privatsache und soll es auch bleiben, da soll jeder mit jedem – vorausgesetzt es geschieht einvernehmlich – tun, was ihm beliebt. Die breite Öffentlichkeit interessiert das überhaupt nicht und würde gerne damit verschont bleiben.

  13. stiller Mitleser

    Aufklärungsversuchen wird mit Verleugnung begegnet – aber auf den Opportunismus ist doch immer Verlaß.
    Wenn Auflagen sinken, Geld und Jobs rarer werden, wenn Stimmen und damit Geld und Ämter verloren gehen – dann wird der Karren ächzend wenden. Natürlich werden erhebliche Schäden verbleiben.

  14. Austrian

    Der deutsche Sprach- und Kulturraum macht gerade mal 1% der Weltbevölkerung aus, und keiner macht sich die Mühe, diese “Kultur” auch nur in Ansätzen zu verteidigen. Im Gegenteil: Unser “Schurkenstaat” (grüne Glawischnig und VdB) haben nichts Wichtigeres zu tun, als unser Land zu verunglimpfen. Und unsere Regierung fährt unsere Wirtschaft, unsere Kultur und unsere Bildung durch Massen-Einwanderung frontal an die Wand ! Wir haben nicht die geringste Chance gegen die viel stärkeren 99% der Weltbevölkerung unsere Sprache, Kultur und unseren Wohlstand zu behaupten. Wir können derzeit bei unserem “Untergang” direkt zusehen ! Wie sagt man in Hollywood ? “Ja, unsere Welt wird untergehen ! Aber wenigstens sind wir im TV live dabei !” – Wenn’s nicht so traurig wär, könnte man fast darüber lachen . . .

  15. Selbstdenker

    Sehr geehrter Herr Ortner, vielen Dank für diesen ausgezeichneten Artikel!

    Die Vorkommnisse in Köln und in Orlando zeigen sehr plastisch um was es den Linken ultimativ geht: um das Ausspielen der Bevölkerung untereinander. Vermeintlich unterdrücke Gruppen werden solange unterstützt, wie man sie mit geringen Kosten und Risiko gegen explizit deklarierte Feindbilder (Männer, Besserverdiener, Christen, Juden, Heterosexuelle, etc.) ausspielen kann.

    Sobald es ans Eingemachte geht (sexuelle Selbstbestimmung der Frau, Chancengleichheit, Schutz von Minderheiten gegen Verfolgung, etc.) lassen Linke diese Menschen einfach fallen.

    Frauen und Schwule haben das Pech, dass Linke den wachsenden grundsicherungsaffinen muslimischen Einwanderungsmileus den Vorzug geben. Wobei ich keine Zweifel daran habe, dass sie auch Muslime fallen lassen würden, sobald diese das Bestreben entwickeln unter den Bedingungen freiheitlich verfasster westlicher Länder aufzusteigen und die Grundsicherung hinter sich zu lassen.

    Wer – so wie die Linken – nur in kollektivistischen Aggregaten “denkt”, verachtet ultimativ die Individuen und ihre elementarsten Rechte. Für sie sind Minderheiten nur Bauern im machtpolitischen Schachspiel.

    Ausgerechnet die von Linken stets verächtlich gemachten Menschen kämpfen – häufig sogar unter Einsatz ihres Lebens, ihres guten Rufes und ihrer Karrierechance – für kostbare Güter, die ALLEN zur Verfügung stehen: Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und Schutz vom Einzelnen vor der Übriffigkeit der Masse und der Stärkeren.

    Die Linken sind durch und durch korrupt und moralisch bankrott!

  16. Johannes

    Es geht nicht um den Islam, wenn sie so wollen und um in der Diktion von Erdogan zu sprechen, könnte man unsere Linken sagen lassen: “Der Islam ist nur das Gefährt auf das wir aufsteigen um die verhasste autochthone Bevölkerung zu unterdrücken und zu zerstören“ Das Problem der Spinner wird sein das sie von diesem Gefährt an die Wand gefahren und erdrückt werden bevor sie nur ein Transparent ausrollen oder wie neuerdings üblich einen Pflasterstein von einem Dach werfen können.
    Warum der Rest unserer gemäßigten linken Schickeria von Kunst, Politik, und GIS (früher Rundfunk und Fernsehen) mitmachen? Keine Ahnung!

  17. Fragolin

    @Johannes
    Erklärungsversuch zu Ihrer abschließenden Frage: Gruppendynamik.

  18. Fragolin

    @Falke
    Einerseits will man uns erklärbären, dass die radikalen Muslime im Verbad dieser Truppe eine winzige Minderheit sind, die nur besonders aggressiv und laut ihre Machtansprüche stellen, aber andererseits soll man nicht wahrhaben, dass die regenbogenparadierenden kreischbunten und schrill fordernden Papageien und Durchgedrehten nur eine winzige Minderheit unter den Schwulen und Lesben darstellen und die meisten einfach ihr Leben in Ruhe leben und ihre Sexualpraktiken ohne öffentliche Vollzugserklärungen im stillen Kämmerlein praktizieren wollen.
    Das zweierlei Maß wird von den üblichen Verdächtigen mit Lautstärke und Gewalt in eine Gesellschaft gedroschen, die eigentlich nur in Ruhe ihren Geschäften nachgehen möchte.

  19. Bösmensch

    Erstaunlicherweise sind all die friedensbewegten LGTB-Menschen oft Anhänger jener Parteien, die dem Bodensatz aus Orientalien Tür und Tor weit öffnen. Ich schätze, dass das gegen-Rechts-Sein schwerer wiegt als die eigene Sicherheit.

  20. Falke

    @Fragolin
    Das vermute ich auch, nämlich dass der großen Mehrheit der Homosexuellen diese Paraden, Bälle usw. peinlich sind. Daher erweisen deren Organisatoren und Teilnehmer den Homosexuellen damit einen Bärendienst und erreichen genau das Gegenteil dessen, was sie wollen. Damit bringen sie nur weite Teile der Bevölkerung, die an sich nichts gegen Homosexuelle hat und mit deren Gleichstellung durchaus einverstanden ist, gegen diese auf – und das sind nicht nur diejenigen, die sich wegen der Verkehrsstaus ärgern.

  21. Mona Rieboldt

    Falke
    Das sehe ich auch so. Jeder soll sein Sexualleben so gestalten, wie er will, Einvernehmlichkeit vorausgesetzt. Was nervt, wenn vor allem von Grünen Homosexualität als bessere Lebensform dargestellt wird. Diese schrill bunte Regenbogen-Reklame mit ihren Paraden ist mit Sicherheit auch nicht geeignet, für mehr Akzeptanz zu sorgen. Und laut Gender gibt es noch 46 andere Geschlechter 😉

    Bei Orlando wurde dann laut Presse darüber nachgedacht, ob der Mörder nun durch IS-Ideologie verblendet war oder ob er nur ein Schwulenhasser war. Waren die Judenmörder der Nazizeit verblendet von der Ideologie oder nur Judenhasser. Das ist die gleiche Idiotie wie bei Orlando, hier die Tat vom Islam zu trennen.

  22. gms

    Fragolin,

    > Die durchschnittlichen Gutmenschen [..] „irgendwas-mit-Medien“-Umfeld

    Was sicht trivial erklären läßt. Irgendwas-mit-Medien-Leute sind perfekte kommunikatorische Multiplikatoren und werden daher von öffentlichen und privaten Geldgebern auch entsprechend gehätschelt mit Aufträgen, Föderungen, Informations- und Networkingveranstaltungen und was sonst noch für deren Willfährigkeit dienlich ist.

  23. gms

    Mona Rieboldt,

    “Diese schrill bunte Regenbogen-Reklame mit ihren Paraden ist mit Sicherheit auch nicht geeignet, für mehr Akzeptanz zu sorgen.”

    Selbst wenn das der Fall sein sollte und zugleich niemand hier explizit in Abrede stellt, sie dürften legal und legitim diese schrillen Paraden abhalten, so sollten wir alle doch in bester liberaler Tradition dafür werben, daß diesbezügliche Toleranz, bei denen es eine solche erfordert, auch weiterhin gepflogen wird.

  24. Fragolin

    @gms
    Richtig, es gehört zur Demonstrationsfreiheit, dass jeder Irrsinn auf die Straße getragen wird.
    Es gehört aber auch zu Meinungsfreiheit, Irrsinn als solchen bezeichnen zu dürfen.
    Und da hapert’s bei uns gewaltig.

  25. Fragolin

    @Mona Rieboldt
    Fein erkannt, Werteste. Man muss nur die Bezugsgröße ändern um die Verlogenheit zu erkennen.

  26. Mona Rieboldt

    gms
    Die schrillen Regenbogenparaden mit halbnackten Schwulen sind natürlich zu tolerieren. Aber sie müssen einem keinesfalls auch noch gefallen. Und ich sagte lediglich, dass sie nicht zu der Akzeptanz führen, die sich wohl die Veranstalter wünschen. Von Intoleranz war bei mir keine Rede.

  27. Fragolin

    @Mona Rieboldt
    Ich bin mir nicht einmal sicher, ob das Ziel der Veranstalter Akzeptanz ist. Provokation scheint mir eher der Antrieb zu sein. Aber sollen sie, eine freie Gesellschaft erträgt jede Meinung, jeden Schwachsinn und auch jede Provokation, solange sie nicht aus Gewalt besteht. Deshalb benötigt eine solche auch keine Verbotsgesetze, Maulkörbe und Internetblockwarte.

  28. gms

    Fragolin,

    “Ich bin mir nicht einmal sicher, ob das Ziel der Veranstalter Akzeptanz ist. Provokation scheint mir eher der Antrieb zu sein.”

    Womit wir postwendend bei oben eingemahnter Toleranz angelangten.

    Die Motivzuschreibung, andere wollten provozieren, ist mitterdings eine der abgelutschtesten Allzweckbehauptungen von links kommend. Wozu sich als Vernünftiger in derselben Untugend üben, selbst wenn diese spezielle Absicht im Anlaßfall zuträfe und dabei zugleich zwecks Wirkung einen entsprechend empörungsaffinen Adressaten erfordert? Wird nicht zugleich mit dieser Figur das eigene auf die Provokation folgende schändliche Verhalten dem Auslöser angelastet?

    In Debatten Geschulte mögen nun replizieren, man selbst als Person würde eingedenk menschlicher Größe ja nicht provoziert werden, aber andere, die würden gar schrecklich leiden und für diese gelte es in die Bresche zu springen. Sollen wir den Linken auch diesen Bockmist nachmachen?

    Sozialisten lassen sich auch aufplatteln, ohne daß man deren ureigensten Turnübungen nachhampelt. Das vermeidet Fronten, die man weder braucht noch beabsichtigt.

  29. Selbstdenker

    @gms:
    Minderheiten profitieren von den individuellen Abwehrrechten freiheitlich verfasster Gesellschaften. Es braucht – wie Sie treffend beschreiben – kein extra Gesülze, sondern “nur” ein entschlossenes Einstehen für unser westliches Betriebssystem.

    Was bei den Linken besonders auffällig ist, ist ihre ausgeprägte Neigung eigenes Verhalten auf andere zu projizieren: die “Debattenkultur” rund um die Migrationskrise und den Brexit zeigt wie verfault der Kern der linken Weltanschauung ist.

  30. astuga

    Solange die Homosexuellen ausgerechnet den Islamverstehern und Jihadleugern wie unserem BK. Kern zujubeln, solange wird sich nichts ändern.

    Übrigens auch zum fremdschämen, den Spruch von wegen “es ist 2016” in Bezug auf homosexuelle Thematik hat sich Kern vom kanadischen Premierminister Trudeau ausgeborgt:

    “When asked at a press conference why he was passionate about a gender-balanced cabinet, Trudeau responded with the now-legendary line – because it’s 2015.”

    Kern hat scheinbar nicht mal eigene Gedanken und Einfälle.
    Alles reine Inszenierung.

  31. Reini

    … wir schreiben das Jahr 4556,…. die 1. Regenbogenparade in Mekka! … 😉

  32. astuga

    Außerdem das Jahr 2016, jenes Jahr in welchem die Partei des Herrn Kern erneut tausende gewaltbereite Homophobe einwandern lässt.

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