Die Stärke der Islamisten liegt vor allem in der Schwäche Europas

Von | 27. Juli 2016

(WERNER REICHEL) Die meisten deutschsprachigen Medien & Journalisten sind konditioniert wie ein pawlowscher Hund. Nach jedem neuen Massaker starten sie wie auf Knopfdruck ihre Relativierungs-, Verschleierungs- und Beschwichtigungsmaschinerie. Das jeweils (tages)aktuelle Blutbad, der jeweilige Attentäter wird solange durch die mediale Experten-, Talkrunden- und Psychomühlen gedreht, bis nur noch inhaltsleerer Sprachschrott (Blitzradikalisierung etc.) und politisch-korrekter Meinungsbrei herauskommt. Die Bürger werden von diesem Schwall an byzantinischem Geschwurbel völlig verwirrt und sediert.

Man konzentriert sich auf Nebensächlichkeiten, Befindlichkeiten und legt falsche Fährten, um ja nicht in die Nähe des eigentlichen Problems zu kommen. Das wäre für die Propagandisten der gescheiterten Willkommenskultur und der Multikulti-Ideologie fatal. Das gilt es zu vermeiden.

Wie lange sie ihre dümmliche Taktik angesichts der immer schnelleren Abfolge von Attentaten – die in Wahrheit Kriegshandlungen sind –  und der Eskalation des Clash of Cultures durchhalten können, haben sie sich wahrscheinlich noch nicht überlegt. Wie Herr Biedermann hoffen die Gutmenschen, dass sich doch noch alles in Wohlgefallen auflösen wird.

Derzeit versucht man den Heiligen Krieg, der gegen uns geführt wird, mit völlig untauglichen Mitteln zu analysieren. Man ignoriert das große Ganze, jedes Massaker wird als singuläres Ereignis betrachtet und dargestellt. Mal war es ein psychisch Gestörter, dann wieder ein Racheakt, eine Verzweiflungs- oder Beziehungstat und wenn es gar nicht mehr anders geht, eben auch ein islamistischer Anschlag, aber immer sind es ganz unterschiedliche Motive und Ursachen. Zusammenhänge müssen ignoriert werden, damit in der Öffentlichkeit kein beängstigendes Gesamtbild entstehen kann.

Die unzähligen Hofschranzen, sprich Experten, versuchen eine Dampfmaschine mit Uhrmacherwerkzeug zerlegen und wundern sich, warum sie jedes Mal kläglich scheitern, warum ihre Prognosen und Analysen immer daneben liegen. Diejenigen, die schon seit Jahren all das, was derzeit passiert, präzise vorausgesagt haben, gelten nicht nur nicht als Experten, sondern als Aufwiegler und Hetzer. Politisch-korrekte Logik. Über ihren eurozentristischen Tellerrand schauen unsere geschwätzigen Politiker und TV-Experten selten. Es ist nämlich vollkommen egal, ob der jeweilige Attentäter direkt vom IS beauftragt worden ist, sich „blitzradikalisiert“ hat oder ob er einfach gemäß den Zielen der islamistischen Ideologie gehandelt hat. Europa befindet sich im Krieg, auch wenn Politiker und Medien alles daransetzen, diese Tatsache solange zu verschleiern, so lange es irgendwie geht. Unseren Feinden ist das egal, ja, sie haben dieses duckmäuserische Verhalten längst in ihre Kriegsstrategie erfolgreich miteinbezogen. Wahrscheinlich sind selbst die Islamisten über die ausbleibenden Reaktionen und die ausbleibende Gegenwehr überrascht.

Die Stärke der Islamisten liegt vor allem in der Schwäche Europas. In einem Krieg fragt man im Übrigen nicht, ob Soldat XY eine schlechte Kindheit, psychische Störungen oder Neurosen hat. Das ist völlig unerheblich. Er ist ein gegnerischer Kämpfer. Punkt. Die Heerschar an Experten, Psychologen, Feministen, Soziologen und all die anderen Schwätzer versuchen irrelevante Nebenaspekte mit untauglichen Mitteln zu analysieren, sie sind damit Teil des Problems, die fünfte Kolonne der Islamisten. Schuld an den Blutbädern sind, wenn man nicht mit psychischer Störung durchkommt, in der Regel soziale Ungerechtigkeiten und Ausgrenzung, etwas Anderes hat man in den linken Schulen, Universitäten und von seiner Peergroup nie gelernt. Darüberhinausgehende Überlegungen finden nicht statt, alle anderen Aspekte werden ausgeblendet. Zumindest noch.

Denn mit jedem neuen Blutbad wird die politisch-korrekte Elite ein bisschen klüger. Hatte nach Würzburg etwa Renate Künast noch die Polizei für ihren Einsatz kritisiert, hat sie nach München und Ansbach einfach ihren Mund gehalten. Ein gewaltiger Fortschritt. Denn mehr ist von solchen Leuten ohnehin nicht zu erwarten. Alle anderen haben geradezu überschwänglich den Polizeieinsatz im München gelobt. Langsam bemerken selbst Gutmenschen und andere Linke, dass sie ohne „faschistische Bullenschweine“ doch ziemlich wehr- und hilflos dastehen.

Nach mehreren Blutbädern mit vielen Toten und Verletzten gibt die Politelite nun zumindest zu, dass wir ein kleines Problem haben könnten; eventuell. Selbst das hat man bis vor kurzem noch abgestritten.  Innenminister de Maizière hat angekündigt, man wolle nun das „subjektive Sicherheitsempfinden“ der Menschen erhöhen. Sprich, es sei zwar eh alles mehr oder weniger in Ordnung, aber mit ein paar symbolischen Handlungen (etwa leere Polizeiautos in Fußgängerzonen abstellen) und anderen Alibiaktionen sollen sich die Leute etwas sicherer fühlen. Wohlgemerkt fühlen, nicht sein.  Das ist zwar angesichts der vielen echten und nicht gefühlten Opfer extrem zynisch, aber für die abgehobene poltisch-korrekte Elite ist selbst das ein Schritt nach vorne. Noch ein paar Massaker, noch ein paar Dutzend Tote und wir sprechen vielleicht nicht mehr von subjektiven Ängsten und Gefühlen, sondern darüber, wie man die Sicherheit im Land ganz konkret erhöhen kann und davon, dass „wir“ nicht mit Terror und Massakern leben müssen. Bis dahin werden aber noch viele Menschen in Europa in die Luft gejagt, überfahren, geköpft, erstochen, erschossen und vergewaltigt.

39 Gedanken zu „Die Stärke der Islamisten liegt vor allem in der Schwäche Europas

  1. Thomas Holzer

    “……..sondern darüber, wie man die Sicherheit im Land ganz konkret erhöhen kann und davon…”

    Ja, das ist die große Frage, Herr Reichel! Wie kann man?!

    Außer durch eine völlige Liberalisierung des Waffenrechtes, sprich dessen ersatzlose Abschaffung.

  2. Carl Schurz

    Selbstradikalisierung und Einzelfälle die nichts miteinander zu tun haben.
    Beziehungsdramen und psychisch traumatisierte Täter. Egoshooterspiele und Mobbing.
    W
    In der DDR wusste man wie man die Nachrichten zu lesen hatte. Wenn man das Gegenteil der Nachrichten und Erklärungen angenommen hatte, dann war man schon recht nahe an der Wahrheit.
    Insofern: die Politik steht mit dem Rücken zur Wand und wird kein bisschen von ihrer Strategie abweichen, bis die Realität sie überrollt.

  3. Rado

    @Thomas Holzer
    Die Europäer sollte zuerst einmal aufhören, ihren Feinden im eigenen Land den Lebensunterhalt zu finanzieren! Dann ist schon viel gewonnen.

  4. Fragolin

    Laut Merkel ist die Lösung doch ganz einfach: Etwas mehr zu seinem eigenen Glauben stehen und mal wieder öfter in die Kirche gehen.
    Na gut, das hat jetzt in Frankreich auch nicht viel geholfen…
    Laut Altmaier haben wir eine viel bessere Lösung: Die Schutzsuchenden zu Familien in Betreuung geben und eine Ausbildung anbieten.
    Na gut, das hat jetzt in Würzburg auch nicht viel geholfen…
    Aber ganz sicher ist eines: Wir müssen einfachh die Kinder der Migranten vom Pflichtkindergarten weg in unser Bildungssystem integrieren, dann wird alles gut.
    Äh, außer in München, da hat es nicht so geklappt…
    Also gut, lehnen wir einfach den Asylantrag ab und fordern wir die Leute auf das Land zu verlassen!
    Hat jetzt in Reutlingen auch nicht viel geholfen…
    Meine Fresse, ist das alles kompliziert.
    Aber es wird sicher alles gut! Wir schaffen das!
    Kommt’s nur alle her, der Islam gehört zu Deutschland und Deutschland gehört den Muslimen!

  5. Fragolin

    Die Erklärbären reiten wieder ihre geistigen Axtattacken auf jedes vernunftbegabte Hirn:
    http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/Wir-duerfen-nicht-paranoid-werden/story/27795132

    Zitat: “Muss man nun Angst haben, wenn jemand mit einem Gartenwerkzeug den Zug betritt?”

    Allein die Frage ist schon ein Witz, denn eine Axt ist kein Gartenwerkzeug. Ein Rechen, eine Astschere, ein kleines Beil von mir aus auch noch, aber keine Axt. Und keine Kettensäge. Aber okay, ich bin kleinlich. Deshalb Weiter im hirnerweichenden Text, die Antwort des “Kriminalpsychologen”. (Übrigens hat mir eine Bekannte, die selbst Psychologie studiert hat, einst bestätigt, dass alle Psychologen einen an der Klatsche haben. Langsam glaube ich, das war gar kein Witz von ihr sondern eine Feststellung.)

    Zitat: “Angst ist nicht falsch und nicht steuerbar. Sie geht auf das zurück, was wir erlebt, gesehen, gehört haben. So ist es nachvollziehbar, wenn man sich nun bedroht fühlt, wenn einer mit Axt den Zug betritt. Aber wir dürfen nicht paranoid werden. Es hilft, wenn man hingeht und höflich fragt, was es damit auf sich hat. Das habe ich sicher schon zwei-, dreimal gemacht.”

    Jep, vor Allem Afrikaner und Araber sollte man offener empfangen und sie höflich fragen, wofür sie eine Axt, ein Dönermesser oder einen so komisch ausgebeulten Rucksack mit Reißleine und Drähten mithaben. Die geben dann bereitwillig Auskunft.

  6. Wanderer

    Toller Beitrag, Herr Reichel, wie immer! Nachdem Polen gerade eine deutsche Erklärung zu den Gewalttaten (eine mit polnischem Opfer) verlangt, relativiert der ORF die Reutlinger Beinahe-Köpfung wieder als Beziehungstat. Macht es das propagandistisch wirklich besser ? Beruhigt das tatsächlich jemanden, wenn er erfährt, dass der Täter eh kein Terrorist sondern ein gewöhnlicher Moslem war?

  7. Eiserner

    Es würde nur mehr ein europäischer patriot act helfen. Es gibt aber niemanden unter den Verantwortlichen, der das erkennt bzw. durchzuführen imstande ist. In Kürze: die Lage ist hoffnungslos, das alte Europa stirbt.

  8. sokrates

    Jeder Migrant ist ein potentielles Risiko! Wir brauchen keine, wer welche will, soll sie nehmen! Klare Worte – Viktor Orban !

  9. Reini

    … vielleicht versiegt der Flüchtlingsstrom, wenn es in Mitteleuropa gefährlicher wird wie in deren Herkunftsländer,… oder sie flüchten von Europa zurück! …

  10. stiller Mitleser

    Bei den Berichten über den Reutlinger Mord werden Altersdifferenz (er 21, sie 45) und Herkunftsland des Opfers weggelassen um die realiter recht unwahrscheinliche “Beziehung” plausibler erscheinen zu lassen.

    Bei Problemen im eigenen Umfeld wird der Service der Polizei vom politisch korrekten Milieu selbstverständlich energisch eingefordert und in Anspruch genommen. In einem vorstädtischen Wiener Bezirk, alte Gemeindebauten, alte Mietskasernen, restliche alte Einheimische, viele Migranten, gabs über 10 Jahre lang einen florierenden, von Afrikanern betriebenen Drogenverkauf. Bei einer der beiden, von der SP-Bezirksvorstehung kalmierend organisierten Bürgerversammlungen zu dem Problem, wurden an die Anrainer kleine Taschenlampen (mit Kurbelbetrieb! voll öko!) zur “Hebung des subjektiven Sicherheitsgefühls” verteilt;
    geändert hat sich natürlich nichts. Recht überraschend verlagerte sich der Marktplatz nach 10 Jahren gänzlich an die U6. In Gürtelnähe, als Wohngebiet nicht sehr attraktiv, aber immerhin noch attraktiv und vor allem irgendwie erschwinglich, haben sich viele Bobos angesiedelt, darunter auch welche mit Kindern, denen der Drogenmarkt vor der Haustür ebensowenig gefiel wie den Rentnern in der Vorstadt. Aber sie waren besser im Indienstnehmen der Polizei, beim Lobbyieren und Durchsetzen ihrer Interessen; das gleiche läßt sich bei Lärmproblemen und allen möglichen städtischen Konfliktthemen feststellen…

  11. Thomas Holzer

    @Reini
    Das denke ich, wird eher nicht passieren; das Clan-, Stammes- und Religionsdenken wird eher das Gegenteil bewirken, weil sie glauben ja, ihren Clan-, Stammes- und Glaubensbrüdern im Kampf beistehen zu müssen.
    Wenn man derart in einer freiwillig gewählten, geistigen und intellektuellen Beschränktheit verhaftet bleibt, und dies auch noch massenhaft, jeder Versuch des Ausbrechens aus diesem Käfig auf das Härteste bestraft wird, sehe ich keine Möglichkeit, einer -wenn auch nur langsamen- gedeihlichen Entwicklung dieser Menschen.

  12. Falke

    Der ORF sorgt sich natürlich um das Seelenheil seiner (Zwangs-)Konsumenten und gibt daher gute Tipps gegen die Terrorangst. Gestern in der ZiB1: Eine “Psychotraumatologin” erklärte dem dummen Volk, dass die Wahrscheinlichkeit, einen Autounfall zu haben, wesentlich höher ist, als von einem Attentäter ermordet zu werden. Mein Erleichterung war sofort riesengroß. Weiters empfahl die Dame, nicht immer im Fernsehen und im Internet nach neuen Nachrichten zu suchen, und vor allem keine “Skandalmedien” zu lesen, sozusagen nach dem Motto “was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß”. Jetzt weiß ich jedenfalls, was ich zu meiner Beruhigung tun muss: nicht mehr Auto fahren,TV und Internet abschalten, “Standard” lesen. So kann mir nichts mehr passieren. Danke, ORF!

  13. Christian Peter

    In Reutlingen handelte es sich übrigens um keine Beziehungstat, das war eine Lüge. In polnischen Medien war zu erfahren, dass es keine Beziehung zwischen dem Opfer und dem Täter gab.

  14. Falke

    Ach ja, hätte ich fast vergessen: Auch Kardinal Schönborn fühlte sich bemüßigt, gute Ratschläge zu erteilen. Viel war es zwar nicht, aber wichtig: “Rache wird nicht helfen”. Also wohl freundliche Therapiegespräche mit Terroristen und solchen, die es noch werden wollen. Jedenfalls ja nicht (er)schießen.

  15. Fragolin

    @Falke
    Ach, da werden die Angehörigen der Toten aber erfreut sein, dass sie nicht bei einem Unfall ums Leben gekommen sind. Die Dummheit und Präpotenz dieser propagandistischen Leichenfledderer ist kaum noch zu überbieten. Man fragt sich langsam, vor was man sich mehr ekeln soll, vor den für ihre Religion mordenden Idioten oder vor den für ihre Ideologie Mörder verharmlosenden Idioten.
    Abgesehen davon, dass unseren Erklärbären und -rinnen scheinbar das Höschen feucht wird, wenn sie endlich mal wieder einen Vergleich bringen können, bei dem es um Autos geht, ist es nicht einmal ein Vergleich, weil sich nicht einmal eine kleine Ecke findet, an dem etwas hinkt. Genau die selben Vollkoffer, die flächendeckend Tempo 30 fordern und Autos aus Gummi und mit 127 Luftsäcken, damit es niemals wieder Verkehrstote gibt, nehmen diese Verkehrstoten jetzt als Argument für schulterzuckende Akzeptanz der Opfer muslimischer Aggressionsausbrüche her. Wer gegen Verkehrstote autofreie Städte fordert, sollte so konsequent sein und gegen terrortote muslimfreie Städte fordern. Wenn schon Vergleich, dann bitte richtig!

  16. Geheimrat

    Ob Asylindustrie, Migration, Zuwanderung, Caritas, Familiennachzug, Politiker, Euro, EU, Drogen im Park, das Messern, Kopfzertreten, Totschlagen, paramilitärisch organisierte Großfamilien, Moscheebau, Kopftuchexplosion, Vielfalt, Buntheit, Bereicherung, Schwimmunterricht im Anzug, Burka, Bildungsferne, Kriminalitätsstatistiken, Maulkorb, Denkverbote, Kritikverbote, Pressekodex , Selbstzensur, Willkommenskultur, Kollaboration, Verräter, das Besetzten wichtiger politischer Ämter und anderer Schaltzentralen mit muslimischen Ausländern und anderen Beutemachern, vorauseilender Gehorsam, Duckmäusertum, Islamunterricht, Halal, Geburtendjihad, Kindergeld u. Sozialhilfe für alle, das Einklagen islamischer Sitten vor Gerichten, Universitäten, Schulen, Kindergärten im alltäglichen Leben,
    die Transformation, das Ausdünnen, die Vertreibung …usw.

    Natürlich geht es nie um die Interessen des Volkes.
    Es ist eine Invasion, ein Beutefeldzug, ein Angriff unvorstellbaren Ausmaßes…

    Wenn man das erkannt hat, versteht man auch all die Mosaiksteinchen der sich beschleunigenden Salamitaktik, die das Ende unserer Kultur und unserer Zukunft, diesmal irreversibel, einleiten wird.
    Also: Schön Steuern und GIS zahlen und fleissig arbeiten und Fernsehen glotzen.
    Aber: Bei uns gibt es keine Gegenwehr! Denn:
    Wir machen das Scheunentor weit auf und haben Blumen in der Hand.

  17. Thomas Holzer

    @Gerald Steinbach
    Nein, mit der Frau Petry hatte er eine Beziehung (glaubte er), er wurde aber nach dem ersten “encounter” von ihr in die Wüste geschickt; ergo war seine Tat eine Beziehungstat, an welcher Frau Petry die alleinige Schuld trägt 😉

  18. wbeier

    @Geheimrat
    Schön aufgeschlüsselt, aber sehen sie sich doch beispielsweise das aktuelle Politbarometer in Deutschland an. Sie werden die Sinnlosigkeit unserer Kritik erkennen……. vox populi
    Was in den Köpfen und im Gemüt dieses Volkes wohl vorgeht? Ist es tatsächlich degeneriert (Schäuble)?
    Was soll überhaupt diese gebetsmühlenartige, oppositionelle Reduktion auf “Merkel muss weg”?
    Was macht Merkel schon? Sie schleust keine Illegalen, sie lässt keine muslimischen Intensivtäter wiederholt wieder frei, sie wirft keine Autochthonen aus ihren Wohnungen um “Platz zu machen”, sie schreibt keine Artikel in der Systempresse und putzt nicht die Häusl in den Unterkünften > Merkel macht gar nichts! Das sind schon die Heerscharen der Hiwis und Vorteilsnehmer in einem Volk mit zweifelhaften Charakter.und diesen deckt Merkel schonungslos auf. Darum: Merkel muss bleiben!

  19. Geheimrat

    @wbeier

    Weil Sie schon den Schäuble erwähnen, da hebe ich ein hübsches Zitat von ihm:

    “Muslime sind für uns alles andere als eine Bedrohung. Sie sind eine Bereicherung, machen unsere Ordnung vielfältiger, sie sind erwünscht und gewollt”.

    Und gleich noch eines:

    Der Minister wörtlich: „Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Flüchtlingskrise uns nicht so schwer treffen wird wie die zwei Weltkriege des letzten Jahrhunderts.“

    Also wenn der keinen Sprung in der Schüssel hat……………

  20. gms

    Geheimrat,

    “Natürlich geht es nie um die Interessen des Volkes. Es ist eine Invasion, ein Beutefeldzug, ein Angriff unvorstellbaren Ausmaßes… Wenn man das erkannt hat, versteht man auch all die Mosaiksteinchen der sich beschleunigenden Salamitaktik, die das Ende unserer Kultur und unserer Zukunft, diesmal irreversibel, einleiten wird.”

    Die besten Schlachten sind diejenigen, bei denen sich der Gegner selbst zerstört. Wie an anderer Stelle bereits dargelegt, handelte es sich bei der “Willkommenskultur” im Spätsommer des vorigen Jahres definitiv nicht um ein Spontanereignis, sondern es wurde Jahre davor schon eingefädelt.

    Die Allzweckwaffe der ewigen deutschen Schuld diente als Überbau, geschärft wurde sie durch nachweisliche politische Anweisungen an Redakteure zur “kultursensiblen” Berichterstattung, dem Trommeln einer letalen demographischen Entwicklung ohne millionenfache Zuwanderung und zugleich dem gezielten Unterschlagen aller relevanten Fakten.

    Man wußte nicht, welch ein Szunami über Europa hereinbrechen würde? [1] Welch ein Hohn! Die Auswirkungen der 40%igen Kürzungen der Geldmittel für UN-Flüchlingslager konnte man nicht absehen, obwohl selbst im EU-Parlament laut öffentlichen Protokollen die Zustände in den Camps in den Jahren 2013 und 2014 Thema waren?

    Die Bürger wurden gezielt verarscht und von den Medien durch fragmentierte Berichte bar größerer Bezüge gefüttert. Lampedusa und Mare Nostrum klopften die Herzen mit tränengetränkten Bildern weich, während zugleich tausend Kilometer ostwärts in der Türkei sich im Verborgenen die Masse zur späteren Lawine auftürmte und mit dem inszenierten Bild eines toten Jungen am Strand von Bodrum in Gang gesetzt wurde. Das sorgsam angerichtete Buffet war eröffnet.

    Versagt hatte hierbei niemand, das war lehrbuchhafter 21st-century-warefare mit Soldaten ohne schwere Waffen wider das eigene Volk, das nun in einem Mix aus Zorn und Ohnmacht oszilliert und, wenn der Plan aufgeht, die Einschränkung seiner bürgerlichen Freiheit hinnimmt, falls dadurch potentiell das eigene physische Überleben wahrscheinlicher wird. Same procedure as every decade.

    [1] publicintelligence.net/al-zaatari-refugee-camp/
    publicintelligence.net/syrian-refugee-camps/

  21. Geheimrat

    @gms

    Aber wenn man sieht, mit welchen Lügen und falschen Versprechungen die Leute nach Deutschland gelockt werden, zieht es einem ja die Schuhe aus. Das läuft ja nicht nur über private Internet Kommunikation sondern wird auch von arabischen TV-Sendern kolportiert und unterstützt.
    Wen wundert es, dass die alle zu uns wollen, wenn die Mutti jedem ein Haus, ein paar tausend Euro Begrüßungsgeld und ein Auto versprochen hat.
    Und die Glücksritter glauben das natürlich…….

  22. Geheimrat

    Zum selben Thema:

    Illner ZDF, Dez. 2015: Flüchtlinge erwarten eigenes Haus & monatliche Rente zu bekommen. Dauer 1:15 min

  23. gms

    Geheimrat,

    “Aber wenn man sieht, mit welchen Lügen und falschen Versprechungen die Leute nach Deutschland gelockt werden, zieht es einem ja die Schuhe aus.”

    Richtig, und ohne einen wahren Kern eingedenk dessen, was den Bundesbürgern mit allen Formen der Bereicherung durch Schatzsuchende eingetrichtert wurde, könnte es derartig überzogene Botschaften nach außen hin schwerlich geben. (Es irritiert allein Outsider, wonach ausgerechnet Daimlers Dieter Zetsche aus dem Chor der Wir-brauchen-sie-um-jeden-Preis-Rufer besonders hervorragte.)

    Was zugleich die Macher des von Ihnen verlinkten ARD-Machwerks übersahen, die uns damit das Bild sträflich irregeleiteter Menschen verklickern wollten: Was war denn nun das Motiv der Wanderungsbewegung? Das nackte Überleben wohl kaum. Wenn böse Schlepper dergestalt Marketing für eigene Leistungen betreiben können, gehen zentrale Narrative des Mainstream verdammt ins Leere.

    Wir hätten es exemplarisch nicht mit einem speziell knallroten Medienforscher zu tun, erführen wir nicht druckfrisch aus seinem berufenen Munde, es seinen die sozialen Medien, die ihr Besonderes zur umsich greifenden Unruhe beitrügen [1]. So kann man unter anderem lesen: “Wir haben uns dieser Kommunikationstechnik zwar sehr rasant anvertraut, die meisten von uns wissen aber zu wenig über ihre Gesetzmäßigkeiten, etwa, nach welchen Kriterien die Storys gefiltert werden, die in unseren Timelines auftauchen.”

    Für jemanden der weiß wie zustandekommt, was man tagein-tagaus am in europäischen Haushalten meist begafften Möbelstück betrachten kann, ist obige Aussage ungewollt verblüffend ehrlich. Wer füttert uns denn im Stundetakt mit feuchten Kinderaugen und sorgsam frisierten Kulturbereicherern? Wem verdanken wir Berichte über gewalttätige Grenzschützer etwa in Ungarn, die der Darstellung nach nichts anders wollen, als wehrlose Frauen mit Schlagstöcken zu maltätieren? *Das* ist Mainstream -> tinyurl.com/Refugees-Fence
    Reuters, AP und AFP als Drehscheiben der Propaganda bringen Gewalt emotional behaftet und in Hochglanz dann und und nur dann, wenn sie der politischen Absicht dient [i.e. 2]. Meinungslenkung und Empörungsmanagement findet statt, und wenn nun selbst die in sozialen Medien besonders umtriebigen NGOs dort die Deutungshoheit verlieren, dann müssen Obertanen eben andere Seiten aufziehen. Hausjell legt schon mal die Schienen dorthin.

    [1] derstandard.at/2000041889523/Publizistikprofessor-Hausjell-Soziale-Medien-machen-uns-in-Zeiten-des-Terrors
    [2] publicintelligence.net/madrid-athens-protest-photos-sep-2012/

  24. Fragolin

    @Geheimrat
    Ich bin erschüttert! Die ARD bereits fest in der Hand rechtsnationaler Pegida-Hetzer?! “Alternativrundfunk Deutschland”?
    Die Schattenstasi des Maasmännchens hat uns gerade verklickert, dass die Stigmatisierung der “Flüchtlinge” als “Wirtschaftsflüchtlinge” ganz böses rassistisches Hate-Speech ist, und dann hetzt dieser unsägliche Zwangsgebührensender fröhlich drauflos, da wären “gut situierte” Syrer gekommen, die einen Job gekündigt und ein Haus verkauft haben, um hier eine Datscha von Mörkel geschenkt zu bekommen und ein Begrüßungsgeld von 3000 Euro und monatliche Dhimmi-Steu… äh, ich meine natürlich Sozialversorgung? Also das klingt nicht nach “Schutzsuchende” sondern eindeutig nach “Wohlversorgungssuchende”.
    Ich hoffe, Frau Kahane hat noch gute Verbindungen zu ein paar Ex-Kollegen mit Außendiensterfahrung und schickt die mal den verantwortlichen Redaktueren der ARD vorbei, damit die sich, getreu den Vorgaben ihres Chef-Maasi, in Zukunft zweimal überlegen was sie so auf den Bildschirm beamen.

  25. Geheimrat

    @gms

    Natürlich kann man alles auch ganz anders sehen. Das Ziel dürfte doch dasselbe sein, auch wenn die betreibenden Interessengruppen andere sind…….

    Globale Planung der Massenmigration

    Dass die Machteliten im Rahmen einer „Neuen Weltordnung“ eine Weltregierung, eine „global governance“, anstreben, wird inzwischen vielfach so offen ausgesprochen, auch von deutschen Politikern wie Merkel und Schäuble z. B., dass man sich schon gar nicht mehr dem Vorwurf eines „Verschwörungstheoretikers“ aussetzen kann, wenn man darauf hinweist. Das ist natürlich nur durch die Entmachtung der Nationalstaaten, die sukzessive Übertragung ihrer Souveränitätsrechte auf übernationale Organisationen wie die UNO, NATO, IWF, EU usw. zu erreichen. Sie ist ja auch kontinuierlich im Gange (s. die Schilderung in: Die EU als Vorstufe).

    Aber Kraft und Widerstandspotential der Staaten sind wesentlich in den Nationen, den Völkern und ihren spezifischen Kulturen begründet, in denen die Menschen weitgehend ihre seelische Verankerung finden. Für einen Globalisierer muss daher neben die politische Entmachtung und Aushöhlung der Nationalstaaten als zweites Ziel die Auflösung der Völker treten, die sie umfassen. Nur eine „enthomogenisierte“, durchmischte Bevölkerung, in der sich keine innere Gemeinsamkeit einer Fremdsteuerung widersetzen kann, ist leicht zentral lenkbar.

    Eine Durchmischung geschieht in der Regel nicht freiwillig. Sie kann nur von außen durch erzwungene Flüchtlings- und Massenmigrations-Ströme herbeigeführt werden, gegen die sich die Völker aus Gründen des geschaffenen internationalen Rechts, der Humanität und auch wegen der teilweisen Komplizenschaft der eigenen Regierung nur schwer wehren können.
    Weiter:

    https://fassadenkratzer.wordpress.com/2016/04/02/globale-planung-der-massenmigration/

  26. Marianne

    “Denn mit jedem neuen Blutbad wird die politisch-korrekte Elite ein bisschen klüger”
    Die Frage ist eher, werden die Wähler klüger? Die Gehirnwäsche der vergangenen 3-4 Jahrzehnte macht sich bezahlt. Wären wir noch in der Lage unserem Hausverstand zu vertrauen (auch außerhalb vom Billa), hätten diese Politdarsteller längst den nassen Fetzen kennen gelernt. Aber wir denken großflächig korrekt: wir mögen zwar ruppige Fußballspiele aber ruppige Kontrollen bei illegalen Grenzübertritten-das geht gar nicht.

  27. Selbstdenker

    @gms:
    Ich bin ganz bei Ihnen: zufällig war bzw. ist da gar nichts.

    Das was meiner Meinung das Rahmenprogramm dieser Geschehnisse besonders charakterisiert, ist
    a) das Ausmaß und die Detailliertheit von Planungsarbeiten im Vorfeld (diverse EuGH-Urteile zum Asyl- und Sozialrecht, Ausweitung / Erhöhung der Mindestsicherung, diverse “Leerstandskonferenzen”, etc.)
    b) das sehr auffällige Mitwirken der alten (TV, Zeitungen…) und neuen (Facebook, Twitter…) Medien
    c) das konzertierte rechtsfreie Agieren von staatlichen Institutionen und privaten Einrichtungen
    d) die Steuerung größtmöglicher Menschenmassen mit Halb- und Unwahrheiten (Hoaxing, Flashmobs…)
    e) Menschenopfer zur gezielten Produktion grausamer Nachrichten und Bilder mit dem Ziel der emotionalen Beeinflussung der Medienkonsumenten

  28. Fragolin

    @Selbstdenker
    Aber nicht nur Medienkonsumenten sondern auch Behörden und Medien selbst.
    Allein der Irrsinn von heute, wo sich die Mujahiddin wieder halbtot lachen konnten über die Kuffar, die wie quiekende Schweine wegen jedem, sorry, Furz durch die Botanik rasen, von Panik getrieben und Angst gepeitscht.
    Was ist passiert? In einer bayrischen Kleingartensiedlung, fast einen Viertelkilometer(!) von einem Asylheim entfernt, knallt einer Gruppe Sprayer eine ihrer Dosen in der Sommerhitze durch den Koffer, diese lassen das brennende Utensil liegen und gehen stiften – Großaufgebot der Polizei, MPi im Anschlag, breaking news, Schnappatmung, rechtsradikaler Angriff, fast hätte jemand Merkel das Schirmchen aus dem Cocktail gezogen – und? Nichts. Eben eine zerknallte Spraydose von Hauswandverschönerern, vielleicht sogar ein paar Antifas auf dem Weg zur Verschönerung des örtlichen AfD-Büros. Ob sich sowas in der Viertelkilometerzone befand war kein Thema. Ist auch bedeutungslos. So wie die ganze Meldung. Aber erstmal Panik auslösen und mit Großaufgebot und SEK anrücken und herausfinden, wie weit das nächste Asylheim ist. Für eine konkurrierende serbische Security-Firma lag der Koffer zu weit vom Hauteingang entfernt…
    Und dann? Großaufgebot! Noch mehr Panik, Panik zum Quadrat, Katastrophenalarm und Himmelherrgottnochwas – zehntausende müssen evakuiert werden, ein Einkaufszentrum mit 170 Geschäften am Stadtrand von Bremen totalgeräumt, breaking news, Eilmeldung, Liveübertragung, Expertenmobilisierung… Was ist passiert? Leute wollen einen 19-jährigen Algerier gesehen haben, der aus der örtlichen Psychiatrie abgängig ist (Mein Gott, kommen jetzt bloß noch Bekloppte her oder was?) und die Polizei ist sofort angerückt und hat ihn – tja, nicht gefunden. Also Großalarm, sofortige Evakuierung, totale Panik…
    Die Bummbis haben schon gewonnen. Die Angst hat sie schon im Griff. Wenn ein Kind demnächst beim Vorbeigehen an einer Flüchtilantenburg einen Pups lässt wird wahrscheinlich von einem Giftagsangriff ausgegangen und ein Bataillon der chemisch-atomaren Abwehr rückt zur Dekontamination an. Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man nur noch lachen.

  29. Fragolin

    Nachtrag: Und dann schwurbeln unsere Erklärbären von “diffusen Ängsten”, die die “Rechtspopulisten” schüren. Wenn jemand diffuse Ängste schürt dann eine in Dauerpanik befindliche Exekutive, die inzwischen bei jedem kleinen Pups mit hunderten Sondereinsatzkräften und MPi im Anschlag anrückt. Wenn sogar die sich nur noch aufmunitioniert aus dem Auto trauen, wie soll sich dann der entwaffnete Michel fühlen, he?

  30. Thomas Holzer

    @Fragolin
    Ich hatte Ihnen eigentlich weniger Panikmache und vor allem Polemik zugetraut, aber natürlich, man darf sich irren.
    Eine gewisse Obsession ist Ihnen nicht abzusprechen, leider.

  31. mariuslupus

    Europa ist nicht nur schwach, Europa geht dem Ende zu. Das ist eine Tatsache. Diese Tatsache wurde von den Linken erfogreich herbeigeredet, die Bevölkerung wurde erfolgreich einer Gehirnwäsche unterzogen.
    Die Geschichte Europas wurde von den Linken auf die Zeit zwischen 1933 und 1945 reduziert. Dadurch hat Europa ständig nach hinten geschaut, die eigenen Perspektiven völlig aus den augen verloren. Europäische Politiker haben sich für immer und alles, was auf der Welt geschah entschuldigt, meinten ständig “Altlasten” bewältigen zu müssen und haben sich , wo sie nur konnten im vorauseilenden Gehorsam, unterworfen.
    Vernachlässigt wurden Europas Errungenschaften – Aufklärung, Trennung von Kirche und Staat, Rechtstaatlichkeit.
    In dieses Machtvakuum wurden fremde Usurpatoren eingeladen Einzug zu halten. Die Unfähigkeit von Europa, bzw, der zuständign Politiker, sich gegenüber eingeladenen Eindringlingen, zu wehren, wird in absehbarer Zukunft zum Untergang der europäischen Kultur, führen,

  32. astuga

    “Die Stärke der Islamisten liegt vor allem in der Schwäche Europas.”
    Könnte man so sagen, doch was wir als Islamisten bezeichnen ist nur ein Symptom.
    Denn richtig ist auch:
    Die Stärke der muslimischen Machteliten liegt in der Korrumpierbarkeit und Ignoranz der westlichen Machteliten.

  33. Fragolin

    @Thomas Holzer
    Ich mache die Panik nicht, ich lache gerade darüber. Ich hätte Ihnen zugetraut, dass Sie das erkennen.

  34. Deutsche Südtirolverbündete

    Meine volle Anerkennung für diesen hervorragenden Artikel, lieber Herr Reichel!

  35. Selbstdenker

    @Fragolin:
    Mein subjektiver Eindruck ist der, dass der allgemeine Stresspegel und die Gereiztheit in Alltagssituationen seit einem Jahr inzwischen massiv gestiegen ist. Dass man den Leuten einen On- und Offline-Maulkorb verpasst, verstärkt die Situation zusätztlich.

    Vielleicht täusche ich mich, aber aber da lädt sich gerade massiv etwas auf. Und die Rezepte der Linken sorgen nicht für eine Entschärfung, sondern für eine zustätzliche Eskalation.

    Die Frage, ob es Inkompetenz oder destruktive Absicht ist, werden wir wohl erst in einem Jahrzehnt wissen, wenn die jeweiligen “Sieger” die Geschichte entsprechend schreiben.

  36. gms

    Selbstdenker,

    “Die Frage, ob es Inkompetenz oder destruktive Absicht ist, werden wir wohl erst in einem Jahrzehnt wissen, wenn die jeweiligen „Sieger“ die Geschichte entsprechend schreiben.”

    Wenn das zerknitterte Gesicht der Oligarchie in seiner jüngsten Wortspende zur Causa-Prima sogar explizit Bezug nimmt auf “eine Wiederholung der österreichischen Präsidentschaftswahl”, sich gnädig auf 300.000 Flüchtlinge pro Jahr für die Union herunterhandeln läßt und auch das Wort Eurobonds nicht mehr explizit in dem Mund nimmt [1], dann bedarf es keiner besonderen Begabung mehr, um zwischen den Zeilen einiges Muffensausen zu diagnostizieren.

    Wollte man spekulieren, so hatte man es mit dem eigenen Erfolg übertrieben. Wer konnte auch ahnen, daß die versammelten Chattering-Classes derart geschlossen und konzertiert agieren würden, daß selbst noch den Naivsten das Ganze irgendwie sonderbar dünken mußte. Gabriels Sager vom “Pack” und Gaucks jüngst ausformuliertes Problembewustsein brachten als Sandkörner dann doch mehr ins Rollen, als man als hauptamtlicher Meinungsvorturner den Untertanen zumuten sollte.

    Game-Changer im Allgemeinen war das Internet, im Speziellen mutmaßlich der Ausgang des Brexit-Referendums, wonach ein rasches Heimspielen der europäischen Agenda noch vor den kommenden Wahlen speziell in Frankreich und der BRD unmöglich wurde. Der Feldversuch in Schweden ist gelungen, dessen Übertragung ins Zentrum des Kontinents aber steht verdammt auf der Kippe, aufdaß einmal mehr die eingangs genannte Angst des Establishments regelrecht greifbar wurde.

    Weitere Maulkorbaspirationen werden erkennbar in die Hose gehen, wonach eher zu vermuten ist, daß man sich auf eine Vertagung der nächsten Schritte einigt, Druck aus dem Kessel nimmt und sich auf die kommenden Wahlen konzentriert, wobei Deutschland immer noch eine Koalition der Blockparteien hergibt, die, und das ist eine vage Vermutung, selbst Frankreich mit dem gezückten Scheckbuch und allenfalls homöopathischen Dosen an Zuzüglern zu weiteren Integrationsschritten bewegen könnte.

    George Soros sieht jedenfalls noch eine Chance und pfeift seinen Jüngern Mut zu mit den abschließenden Worten: “Doch so lange es eine Strategie mit Erfolgsaussichten gibt, sollten alle Menschen, denen das Überleben der Europäischen Union am Herzen liegt, sich geschlossen hinter sie stellen.”

    [1] wiwo.de/politik/europa/plan-von-george-soros-sieben-punkte-so-loesen-wir-die-fluechtlingskrise/13900490.html

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