Wenn es Zeit wird, die Gäste zur Tür zu begleiten

(C.O.)Wer es noch vor einem halben Jahr gewagt hat auszusprechen, dass die Anwesenheit Hunderttausender junger Männer aus extrem gewaltbereiten, frauenfeindlichen und antisemitischen Kulturen in Westeuropa mit gewissen Risken behaftet ist, wurde von medialen Volksgerichtshöfen der politischen Korrektheit im Schnellverfahren diffamiert: Islamophober, Rassist, Nazi lautete das Standardurteil, verkündet via Facebook und Twitter. Berufung nicht vorgesehen.

Mittlerweile wird Tag für Tag prächtig sichtbar, dass sich die Wirklichkeit eher wenig um das Wünschen der Wohlmeinenden schert. Jene Risken, vor denen die vermeintlichen Islamophoben damals gewarnt haben, werden Tag für Tag schlagend. Dabei geht es nicht einmal nur um den Terror im engeren Sinn, also etwa vom Islamischen Staat angeordnete Massaker. Dabei geht es vor allem um jene bestialische Alltagsgewalt, in der Ehefrauen mit der Machete geschlachtet, Juden tätlich angegriffen, Schwule in Asylheimen gemessert oder Festivalbesucher schwer verletzt werden. Allesamt milieubedingte Unmutsäußerungen, die in dieser Form in Westeuropa bisher unbekannt waren.

Dank der staatsmännischen Kunst der deutschen Kanzlerin und ihrer hiesigen Mittäter ist diese Kultur der Gewalt endlich in Westeuropa angekommen. Die unter unendlichen Mühen errungenen zivilisatorischen Fortschritte der vergangenen 200 Jahre sind innerhalb von ein, zwei Jahren erheblich beschädigt worden und werden vermutlich noch weiter beschädigt werden – eine Leistung von herausragenden Dimensionen.

Da aber recht gehabt zu haben bekanntlich nur der Trostpreis des Lebens ist, wird es für die Realisten jetzt notwendig sein, eine schwierige Frage anzugehen: Wie kommen wir aus diesem gewaltigen Schlamassel wieder heraus, ohne dass ein Bürgerkrieg in Europa ausbricht?

Da das Problem im Kern eine viel zu große Zahl von jungen Männern aus gewaltaffinen Kulturen in Europa ist, wird es aus logischen Gründen nicht anders zu lösen sein als dadurch, diese Zahl so weit wie möglich zu reduzieren. Alles andere ist Larifari. Das bedeutet erstens, den illegalen Zuzug junger Männer aus der arabisch-islamischen Welt ab sofort auf das absolute Minimum zu beschränken, ja im Idealfall auf null zu senken. Das ist technisch möglich, erfordert aber Politiker mit angemessen dimensionierten Cojones, die sich das – Stichwort Australien – endlich trauen. Auch Spanien hat bis heute bewiesen, dass das durchaus funktioniert. Man muss nur wollen.

Das bedeutet zweitens, dass der von den Willkommenspolitikern missbrauchte Rechtsstaat wieder robust angewandt wird. Etwa durch Rückbesinnung auf den Grundsatz, dass Recht auf Asyl nur hat, wer glaubhaft machen kann, in seiner Heimat von der Regierung verfolgt zu werden. Und sonst niemand.

Konsequent und vor allem rasch angewendet, würde das die Zahl der jungen Männer aus gewaltaffinen Kulturen erheblich reduzieren helfen. Zur Orientierung: Die Schweiz klärt die Frage, wer Asyl kriegt und wer nicht, in den meisten Fällen innerhalb von 48 Stunden.

Aber warum eigentlich können dann Länder wie Deutschland oder Österreich nicht in einem legistisch-bürokratischen Kraftakt innerhalb von einem Monat feststellen, welche der hier lebenden Hunderttausenden jungen Männer Recht auf Asyl haben, welche nicht – und diese dann möglichst zeitnah zum Verlassen des Landes bewegen?

Dazu wird es freilich notwendig sein, entweder am Rand der Union oder gleich außerhalb – etwa in Nordafrika – militärisch gesicherte Schutzzonen zu errichten. Dort könnten all jene jungen Männer abwarten, die keinen Anspruch auf Asyl haben, bisher aber trotzdem als „Geduldete“ bleiben dürfen, was erheblicher Teil des Problems ist. Man kann das natürlich auch wieder islamophob, fremdenfeindlich und nazistisch nennen. Aber warten wir ab, wie der Stand dieser Diskussion in ein, zwei Jahren sein wird. (“PRESSE”)

31 comments

  1. Thomas Holzer

    “……militärisch gesicherte Schutzzonen zu errichten. Dort könnten all jene jungen Männer abwarten, die keinen Anspruch auf Asyl haben………”

    Worauf sollen die denn bitte warten, wenn sie keinen Anspruch auf Asyl in EU-Europa haben, auf Godot?!
    Warum sollen sie in “militärisch gesicherten Schutzzonen” “abwarten”? Sicherung, Verpflegung, medizinische Betreuung müsste ja wohl von den EU-Staaten bereitgestellt und finanziert werden.
    Asylanträge sollten an den Außengrenze der EU inner 48 Stunden bearbeitet und entschieden werden, nur dafür wären diese Schutzzonen gerechtfertigt; ein abgelehnter Asylantrag müsste auch die Ausweisung aus diesen Schutzzonen nach sich ziehen, alles andere wäre kontraproduktiv.

  2. wbeier

    Eine einfache und richtige Bestandsaufnahme für “die da draussen”. Ausgeblendet natürlich alle Hintergründigkeit, geopolitische Interessen und die famosen Netzwerke der Handler die hinter dem Geschehen stehen. Verständlich, denn allzu schnell ist man im Eck des belächelten Verschwörungstheoretikers.
    Erweiterte Bestandsaufnahme: Wir kennen ansatzweise den Verlauf der Reise und die Marionetten der Reiseleitung. Was wir nicht kennen ist der Reiseveranstalter sowie Ziel und Zweck der Reise. Tatsächlich die Erschaffung einer hellbraunen, hirntoten Maövriermasse – überwacht, heimatlos, entwurzelt, physisch wie psychisch am Tropf der Macht hängend? Wozu?

  3. Falke

    Der Titel ist falsch: “Gäste” lädt man normalerweise ein; die im Artikel angesprochenen Personen wurden – vielleicht – von Angela Merkel indirekt eingeladen, sonst von niemandem, nicht einmal von Faymann. Es handelt sich um Eindringlinge, die samt und sonders illegal hier sind. Und diese begleitet man nicht zur Tür, sondern – wenn man schon so blöd oder hilflos war, sie überhaupt hereinzulassen – befördert sie mit einem Fußtritt hinaus. Und schon gar nicht beherbergt und verpflegt man Eindringlinge, die den “Gastgeber” dann noch umbringen. Max Frischs Theaterstück “Biedermann und die Brandstifter” ist aktueller denn je.

  4. MM

    In Deutschland wird ja getrennt ausgewiesen, warum die Asylbewerber bleiben dürfen: Von Asyl über Ersatzschutz bis Nichtvollzug der Abschiebung. Asyl macht dabei pro Jahr vielleicht 1000-5000 Menschen aus; insgesamt kaum je mal über 2%. Darauf sollten wir uns beschränken. Ursprünglich galt die Genfer Flüchtlingskonvention nur innerhalb Europas, eingeführt für die politischen Flüchtlingen aus dem Ostblock. Sozialhilfeanspruch ist damit nicht zwingend verbunden und war bei den Flüchtlingen z.B. aus Tschechien und Ungarn auch in der Regel nicht notwendig.
    Es ist auch heute sehr fragwürdig, warum einem Pakistaner oder Nigerianer überhaupt Asyl in Europa angeboten wird. Selbst im Verfolgungsfall könnte er ja ins Nachbarland. Konkret reicht es dort aber, den Landesteil zu wechseln. Außer vielleicht für Christen in Pakistan. Man hört ja oft (jetzt nicht mehr so oft) von der Flucht nach Ägypten, wobei aber verschwiegen wird, dass Maria und Joseph ja nur vorübergehend in die benachbarte römische Provinz geflohen sind. Wichtig ist nämlich nicht nur, dass Menschen sich durch Flucht retten, sondern auch, dass sie nicht zu weit weg gehen, weil sie sonst neue Verwerfungen verursachen.

  5. stiller Mitleser

    Prima wording!
    Der Einstieg mit den Gästen (das kennt ja schließlich jeder: Leutchen, die nach einem Fest um vier Uhr früh noch immer in der Küche diskutieren, nachdem sie sich über alle Alk-Reserven hergemacht haben… ) ist wie der Beginn mit einer Nahaufnahme im Kino: man ist gleich mittendrin. Und folgt den Gedankengängen des Autors, zu denen man selber einfach nicht im Stande gewesen wäre, wegen progressistischer oder bürgerlicher Inhibition. Besonders genial die beiden Kurzsätze: “Man muss nur wollen” & “Und sonst niemand” – das hat mantrische Kraft! Und die Presse-Leser mögen das!

  6. Dr.Fischer

    Geheimrat 12.32
    …tun sie ja auch. Ganz aktuell fast überall u. z.B. auch in Ansbach. Und bei uns ebenso.(War nicht Salzburg ein Vorreiter schon im vorigen Herbst?) Bloß mit den BMWs klappt es noch nicht so ganz. Aber wird schon noch werden, irgendwer wird argumentieren, daß Gratis-Öffi oder Gratis-Taxi sich auch summieren würde und man besser gleich ein Auto liefert. Vonwegen Führerschein – da findet sich schon eine Lösung, bin mir sicher.

  7. Gerald Steinbach

    Dr Fischer
    Einen Führerschein haben die alle nur wurde ihnen die gewaltsam abgenommen
    Gott sei dank das Handy Nicht

  8. patriot

    Mutiger Artikel, der sich gegen die “einfachsten Lösungen” wendet, nämlich überhaupt nichts gegen die Massenzuwanderung junger, moslemischer Männer zu tun, und darüber hinaus noch mehr Steuermilliarden in die völlig verfehlte Massenzuwanderungspolitik zu stecken.

    Im übrigen glaube ich, dass alleine die “Androhung” der Unterbringung eines sogenannten “Schutzsuchenden” in ein Lagers in Nordafrika oder auf einer griechischen Insel die meisten sogenannten “Schutzsuchenden” dazu bringen würde, wieder freiwillig nach Afghanistan, Pakistan oder auch in die Türkei zurückzukehren. Und dann bräuchten wir nur noch eine eindeutige biometrische Erfassung, um mehrfach-Einreisen zu verhindern.

    Irgendwann werden sich die europäischen Politiker überlegen müssen:
    Ist es einfacher, den ganzen Kontinent auf den Kopf zu stellen um Terrorismus zu vermeiden (zB will man jetzt Rucksäcke verbieten), ist es billiger Milliardensummen für noch nie funktionierende Integration aufzuwenden, ist es “humaner” Bürgerkriege aufflammen und die Kriminalität explodieren zu lassen?
    Oder ist es nicht doch vernünftiger und humaner(!!!) diese jungen moslemischen Männer mit Zwang wieder aus Europa zu entfernen?

  9. Yann Peters

    Herr Ortner,

    sein Sie mir nicht bös’, aber ohne irgendeine Grundlage zu konstatieren, dass Gewaltverbrechen in Österreich und Deutschland rapide zunehmen und in Folge zu behaupten, dass dieser Anstieg mit flüchtenden Menschen zu tun hat; sowie den Islam und offensichtlich auch alle anderen Kulturen Nord-Afrikas und des nahen Ostens als “gewaltaffin” zu bezeichnen, ist denke ich per Definition islamophob und rassistisch. Besonders kurios erscheint mir in diesem Zusammenhang aus österreichischer Perspektive den hiesigen Antisemitismus und Gewaltverbrechen gegen Juden auch diesen, wie Sie sie nennen “gewaltaffinen”, zu unterstellen.
    Dabei würde ich Ihnen ja gerne recht geben. Es ist doch nicht von der Hand zu weisen das eine interkulturelle Diskussion notwendig ist und dass aus einen Krisengebiet nicht nur Opfer, sondern auch Aggressoren flüchten können. Es wäre nur sehr erfrischend diese Diskussion ohne Rassismus und ohne “Flüchtlinge raus!” Parolen zu führen.

  10. Selbstdenker

    Ein Aspekt, der mir immer mehr in den Sinn kommt: es wird nicht nur ein Kuluturkampf geführt, sondern “unsere” Irren in Politik, Medien und Justiz haben die inhärente ökonomische Logik archaisch-tribalistischer Kulturen ins Europa des 21. Jahrhunderts gebeamt.

    Derartige Kulturen können sich keinen bleibenden Wohlstand aufbauen: wenn es kurfristigen Wohlstand gibt, kommt es zur Bevölkerungsexplosion (für den Einzelnen sinkt damit das Wohlstandsniveau wieder beträchtlich).

    Und findige Warlords – heutzutage auch in Komplizenschaft mit Sozial-Konstrukteuren – lassen sich eine Begründung und entsprechende Mittel zur Plünderung von dem, was sich ein anderer aufgebaut hat, einfallen.

    Diese Logik erklärt meiner Meinung nach die enge Zusammenarbeit von Kirchen, NGOS, Sozialverbänden, dem linken akademisch en Milieu und den grossteils nicht real verfolgten Migranten aus dem Nahen Osten.

    Man hat sich – vereinfacht gesagt – zur gemeinsamen Plünderung verabredet. Auch die Methoden der Kriegsführung von Kulturen mit niedrigem Entwicklungsniveau hat man nach Europa geholt: Plündern, Männer töten oder versklaven und Frauen vergewaltigen oder versklaven.

    In jedem Krieg kommen solche Dinge vor. Aber es macht einen Unterschied, ob systematische Vergewaltigungen als Waffe eingesetzt werden.

  11. Selbstdenker

    Und was mich am messen schockiert: jeder, der aus so einem Kulturkreis stammt, weiss sowohl die Symbolik als auch die Geschehnisse zu deuten.

    Den Angreifern wird auf allen Kanälen widergespiegelt, dass die Angegriffenen nicht einmal kapieren, dass sie gerade angegriffen werden.

  12. wbeier

    @Selbstdenker
    Ja, das mit der Verabredung zur gemeinschaftlichen Plünderung hat etwas.

  13. Selbstdenker

    @wbeier:
    Das Ding hat irrsinnig viele Facetten. Charakteristisch ist meiner Meinung nach die enorme Anzahl offenkundiger Widersprüchlichkeiten und nachweisbarer Lügen.

    Der “Charakter” typischer Linker ist derart vom Neidreflex deformiert, dass sie Leistungen anderer, die es gewagt haben etwas ungefragt besser zu können, nicht verkraften können. Und das vielleicht sogar noch ohne abgelegtes linkes Gewissensbekenntnis!

    Da “unsere” Linken aus heutiger Sicht aber selbst das Establishment bilden, haben sie den Beutezug in Form einer verlängerten Werkbank und Dauer-Leiharbeitern aus dem Nahen Osten organisiert.

    Wie gut, dass es da welche vom Morgenland gibt, die die richtige Einstellung mitbringen, praxiserfahren sind, gemeinsame Feinde haben und auch über einen guten Draht zu ganz oben verfügen.

    Man muss sie nur in grosser Zahl zu uns holen und ihnen sagen: seht Euch an, was mein Nachbar hat – holt es Euch und ich kümmere mich um die passende Rechtfertigung.

  14. Frank Baumann

    “Aber warum eigentlich können dann Länder wie Deutschland oder Österreich nicht in einem legistisch-bürokratischen Kraftakt innerhalb von einem Monat feststellen, welche der hier lebenden Hunderttausenden jungen Männer Recht auf Asyl haben, welche nicht – und diese dann möglichst zeitnah zum Verlassen des Landes bewegen?”
    Diese Frage ist ebenso logisch wie berechtigt.
    Die Antwort leider auch: Da nichts unternommen wird, den derzeitigen Status quo positiv (im Sinne der einheimischen Bevölkerungen) zu verändern, muß davon ausgegangen werden, daß hier wissentlich und mit voller Absicht gehandelt wird, um die in dem Artikel beschriebenen Verhältnisse herbeizuführen.
    Die Konsequenzen dieses Handelns liegen klar auf der Hand, nur weigert sich eine Mehrheit der Bevölkerung dies wahrzunehmen.

  15. Rheintaler

    Erich Honecker hat sich aus seiner Gruft gemeldet:
    “Ihr wolltet doch immer offene Grenzen! Ihr habt doch die Mauer weggerissen! Ist es das was ihr wolltet? Nun seht ihr, wie gut es euch in der DDR ging! Keine Ausländer, keine Anschläge, keine Moscheen. Gute Schulbildung und eine behütete Kindheit. All das wolltet ihr nicht mehr. Seht zu, wie ihr klar kommt.”

  16. P. Eugen

    Bin kein Anhänger Stronachs. Aber diese Schutzzonen fordert(e) er schon seit Jahr und Tag. Vom Rotfunk und seinem ‘Experten’ Filzmeier lächerlich gemacht und beleidigt… Wie soll so ein vernünftiger Diskurs zustande kommen? Wahrscheinlich muss der Leidensdruck noch steigen. Zu Lasten der einheimischen Bevölkerung…

  17. mariuslupus

    “Aber warten wir ab, wie der Stand dieser Diskussion in ein, zwei Jahren sein wird.” Eine optimistische Perspektive. Die Frage ist, wie weit die Meinungs- und Diskussionsfreiheit in zwei Jahren, aussehen.
    Zum Stand der aktuellen Diskussion einige Zitate : Die Presse – “(Die Flüchtlinge), einmal in Europa gelandet, bekommen all das nicht, was sie gesucht haben, können aber nicht mehr zurück”. Diese zwei Behauptungen in einen Satz, gehen voll an der Realität vorbei. Warum ist es selbstverständlich dass sie, die Flüchtlinge, von wo auch immer, in Europa landen und wieso können sie nicht mehr zurück ? Zwei Behauptungen die beide nicht stimmen.
    Nürnberger Zeitung, in der Wiener Zeitung: ” Eine Religion, die Horror verbreitet, die keine Lebenshilfe und Seelsorge bietet, besitzt keine missionarische Kraft. Deshalb ist die Angst vieler Westeuropäer vor einer Islamisierung des Abendlandes eigentlich gegenstandlos “. Klingt pastoral, könnte von Merkel stammen, bolendet die Realität aus. Es hat noch nie eine Islamisierung missionarischer Art, auf freiwilliger Basis, gegeben.
    Islam wurde immer mit Gewalt verbreitet. Wer etwas anderes behauptet weigert sich die Geschichte der Bosnier, Kosovaren, Albaner zur Kenntnis zu nehmen.
    Ausgehend von der aktuellen situation der Diskussionen in den Medien ist optimistisch zu hoffen, dass es zu einer kritischen und offenen Diskussion in der Zukunft kommen wird.
    @Yan Peters
    Offensichtlich geht es nicht ohne die Rassismus Keule. Aber auf dieser Basis ist eine Diskussion nicht möglich.
    Notwendig ist eine Diskussion, die auch Alternativen zu diesen kopflosen Kurs in der “Flüchtlingspolitik” berücksichtigt. Dazu hat der Artikel von C.O. beigetragen.

  18. Yann Peters

    @mariuslupus
    Sehen Sie, ich finde es ermüdend, wenn versucht wird Argumente dadurch zu delegitimieren, indem man “Rassismus-Keule” ruft. Auch nach dem zweiten Lesen des Artikels, gerät der Autor in Erklärungsnot, weil er ohne jede Grundlage suggeriert, dass die von ihm geschilderte “bestialische Alltagsgewalt” rapide zunimmt und in einem direkten Zusammenhang zu den im letzten Monat die Schlagzeilen dominierenden Gewaltverbrechen steht, weil für dieses wie auch für jenes und überhaupt für alles “gewaltaffine” Migranten aus dem nahen Osten verantwortlich sind.
    Nun ist diese Logik natürlich glaubhaft, wenn die Prämisse der “gewaltaffinen” Kulturen akzeptiert, eine Prämisse, die ich jedoch für rassistisch und deshalb jeder dem Diskurs angemessen und vernünftigen Grundlage entbehrend halte.
    Ich würde sie also bitten mir auf argumentativer Basis zu begegnen und nicht die in gleichem Maße rhetorisch als auch begrifflich absurde “Rasissmus-Keule” – Keule zu schwingen.

  19. Selbstdenker

    @mariuslupus:
    “Offensichtlich geht es nicht ohne die Rassismus Keule.”

    Die Rassismus-Keule ist inzwischen eine sehr stumpfe Waffe. Ihr inflationärer Gebrauch durch linke Überzeugungstäter hat maßgeblich zur Abnutzung beigetragen.

    Ganz abgesehen davon wird täglich immer deutlicher, dass Linke die größten Rassisten und Antisemiten überhaupt sind. Rassismus ist ein direkter Ausfluss von Identity Politics.

    Selten wurde es einem so deutlich vor Augen geführt, was passiert, wenn man Prinzipien wie Eigentum, Leistung und intellektuelle Redlichkeit salamitaktisch zerstört:

    Ohne Eigentum gilt das Recht des Stärkeren.
    Eine Entkopplung des Einkommens von Leistungs- und Risikobereitschaft führt in Misswirtschaft und Sklaverei.
    Manipuliertes und gefälschtes Geld führt zu tragischen Kettenreaktionen falscher ökonomischer Entscheidungen.
    Ein – nur durch staatlichen Zwang durchsetzbarer – negativer Zinssatz führt zur Kapitalaufzehrung auf individueller wie auch auf gesellschaftlicher Ebene.
    Die Errichtung von Meinungs-Monokulturen führt zu sinkendem Wohlstand, weniger Chancen für alle und ultimativ zur fortschreitenden Verblödung.

    Wer glaubt, die Realität ficken zu können, den wird die Realität auf kurz oder lang von hinten ficken.

    Pardon my French. Drastische Sachverhalte lassen sich manchmal nur mit drastischen Worten beschreiben.

  20. Yann Peters

    @Selbstdenker
    Danke, dass Sie das Stichwort “jeder dem Diskurs angemessenen und vernünftigen Grundlage entbehrend” so eindrucksvoll aufgegriffen haben.

  21. Selbstdenker

    @Yann Peters:
    Anstatt Unterstellungen in noch größere Unterstellungen einzumauern (ein Verhalten, das man von Spielsüchtigen und pathologischen Lügnern gut kennt), würde ich von Ihnen gerne ein sachliches Argument hören (sofern Sie eines haben).

    Face it: ihr Narrativ säuft gerade vor den Augen aller mit einem mächtigen Krawall ab. Und Ihnen fällt nichts anderes ein, als den Überbringer der schlechten Nachricht üble Attribute anzudichten.

    Geht’s noch?

    Wie können Linke eigentlich die enormen direkten und indirekten Schäden ihrer Politik mit dem Gewissen vereinbaren? Ich glaube die Antwort zu kennen, daher erwarte ich mir auch keine sachliche Replik von Ihnen.

    Schönen Sonntag noch.

  22. Selbstdenker

    Ein Nachtrag noch – speziell für Sie, lieber Yann Peters.

    Nachdem ein immer größerer Graben zwischen dem Zerrbild der “heilen” Welt der Links-Bourgeoisie und der Lebensrealität der meisten Menschen aufbricht, übt man sich in den Marotten der Spießer um so Gegenargumente zu delegitimieren. Diese ganzen ungewaschenen Bauern (aka “Modernisierungsverlierer”) sollten gefälligst den Mund halten und die finanzielle und gesellschaftliche Rechnung für Euch begleichen.

    Soll ich an ein paar “Höhepunkte” linker Diskussionskultur erinnern?

    Der Grün-Politiker Wabl, der im österreichischem Parlament die Hackenkreuzfahne weht.
    Das Skandieren von Slogans wie “unseren Hass könnt ihr haben”.
    Die zahlreichen Hexenjagden gegen Andersdenkende.
    Die “Feierlichkeiten” der Linken zum Begräbnis von Margreth Thatcher (“The witch is dead”).

    Wie steht es hier mit der “Angemessenheit” zum Diskurs, zum Ort bzw. zum Anlass?

    Ein Heuchler, der plötzlich den Spießer gibt, bleibt trotzdem ein Heuchler:
    “Dir Federn in den Arsch zu stecken macht dich noch lang’ nicht zum Huhn”

  23. Yann Peters

    Na, na, na. Da hat wohl jemand einiges an Zorn gegen die Linke abzuarbeiten. Nun, ich diene diesbezüglich nur ungern als Kratzbaum, auch weil ich derartig beschäftigt bin diese ganzen Federn um meine Glutealregion zu applizieren, aber ich bin sicher Sie finden diesbezüglich Foren mit anderen “Spielsüchtigen und pathologischen Lügnern” in denen Sie sich austoben können.

  24. Selbstdenker

    @Yann Peters:
    Wenn Ihnen die Facts nicht passen, dann können Sie sie ja einfach in “Hate-Facts” umverpacken. Nicht die Dosis macht das Gift, sondern wer es schluckt, stimmts?

  25. Lynn

    Wie mir mein Stiefopa erklärte, woran man erkennt, ob ein Bürgerkrieg läuft oder ein Krieg.
    Er sagte: „Wenn ein Teil eines Volkes einer Meinung ist, und ein anderer Teil desselben Volkes anderer Meinung, und die bekriegen sich deshalb – dann ist es Bürgerkrieg.
    Wenn aber fremde Volksteile hereingeholt werden, die die autochthone Bevölkerung angreifen – dann ist es ein Krieg!“
    Da allerdings bereits jetzt schon eine sogenannte ‘Antifa’ Krawalle gegen deutsche Patrioten veranstaltet… sind wir bereits im Bürgerkrieg.
    Es wird also später dann Bürgerkrieg UND Krieg gleichzeitig geführt bei uns.
    Danke, Frau Merkel!

  26. Thomas Holzer

    @Yann Peters
    Daß sich in Ruanda vor 12 Jahren inner weniger Wochen Hutu und Tutsi zu mehr als Zehntausenden bestialisch abschlachteten, hat natürlich nichts mit einer “gewaltaffinen Unkultur zu tun; daß Afrika, trotz oder wegen enormer Bodenschätze, grosso modo nicht in der Lage ist, prosperierende Strukturen zu schaffen, ist natürlich die Schuld der Europäer und nicht deren eigene.
    Wie naiv darf man eigentlich noch sein, ohne besachwaltet zu werden?!

  27. mariuslupus

    @Selbstendenker
    Dass die Rassismus Keule stumpf geworden ist, gehört in den Bereich des Wunschdenkens. Die Rassismus Keule gewinnt an Effizienz, die linke Propagandamaschinerie sucht unermüdlich nach anderen Möglichkeiten jede Diskussion abzuwürgen. Und ist dabei ausserordentlich erfolgreich. Eine inhaltliche Dikussion wird verunmöglicht.
    Eine inhaltliche Diskussion würde bedeuten – gibt es Alternativen zu alternativlosen “Flüchtlingspolitik”
    von Merkel.
    Eine inhaltliche Diskussion würde bedeuten – braucht Europa die unkontrollierte Infiltration von sogenannten Flüchtlingen
    Eine inhaltliche Diskussion würde bedeuten – werden diese illegalen, von Merkel eingeladenen, Zuwanderer fähig sein für ihr Lebensunterhalt aufzukommem.
    Wie sind die Chanchen dieser Leute auf dem Arbeitsmarkt – Analphabeten, oder funktionale Analphabeten, keine Ausbildung, dazu kommt 8 Stunden Arbeitstag, cca 230 Tage im Jahr. Integration in den Arbeitsmarkt nach 5 Jahren cca 20 %.
    Hier hilft keine Ideologie, es geht um Tatsachen. Ein Flüchtling verursacht Kosten von cca 1200 Euro im Monat, mal 1 Million, mal 20 Jahre, + Familie. Ohne Einzahlung in das Sozielsystem. Welches Sozialsystem soll diese Belastung aushalten ?

  28. gms

    Yann Peters,

    “ohne irgendeine Grundlage zu konstatieren, dass Gewaltverbrechen in Österreich und Deutschland rapide zunehmen und in Folge zu behaupten, dass dieser Anstieg mit flüchtenden Menschen zu tun hat; sowie den Islam und offensichtlich auch alle anderen Kulturen Nord-Afrikas und des nahen Ostens als „gewaltaffin“ zu bezeichnen, ist denke ich per Definition islamophob und rassistisch.”

    Denken Sie auch es wäre klüger gewesen, von zwei Definitionen zu sprechen? Halbwegs wache Zeitgenossen könnten andernfalls eine Gleichsetzung erkennen und daraus wiederum ableiten, man würde es angesichts der Kulturlastigkeit des Themas mit der sprachlichen Sorgfalt nicht so genau nehmen und damit trefflich die Kriterien der üblichen Debattenverkleisterer erfüllen.

    Solche Zeitgenossen neigen nämlich auch zum absurden Aufpumpen ihrer Sprechblasen, wie exemplarisch mit den Worten: “Islam und offensichtlich auch alle anderen Kulturen Nord-Afrikas”, was in seiner offensichtlichen Apodiktik ausgerechnet jener schelmischen Geisteshaltung gleichkommt, der man sich so wortreich entgegenstellt.
    Vervollständigt wird das bekannte Bingo durch den einleitenden Rammbock einer behaupteten unterlassenen Konstatierung steigender Verbrechenszahlen, als müßte man initial alles rhetorisch rapide aus dem Weg räumen, damit eigene nachfolgende Ausführungen nicht gar so grundlagenlos aussehen.

    Neben der von Ihnen inkriminierten Zuschreibung einer Gewaltbereitschaft islamischer Kulturen stehen aber nicht minder explizit Frauen- respektive Schwulenfeindlichkeit und Antisemitismus auf dem Prüfstand. Was denken Sie als Experte, geben die Definitionen von “islamophob” und “rassistisch” her, so sich jemand anschickt, kulturbedingte Konnexe zu konstatieren? Oder schließen Sie sich dem Urteil an, die vorherrschende Nomosphobie ließe gemeinsam mit ihrer Schwester in Gestalt der Vernunftaversion keine zweckdienlichen Auskünfte zu?

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