Das wahre Problem der Türken in Deutschland und Österreich

Von | 25. April 2017

“….Aus heimischer Sicht interessiert vor allem die Frage, warum die Zustimmung zur möglichen Transformation der Türkei in eine islamische Autokratie bei uns signifikant höher ausfiel als in der Türkei selbst. Besonders auffällig ist die Diskrepanz der Ergebnisse in den anglo-amerikanischen Ländern und manchen europäischen Sozialstaaten. Auf Ja entfielen in Belgien 75%, in Österreich 73%, in den Niederlanden 71%, in Frankreich 65% und in Deutschland 63% der abgegebenen Stimmen. In diesen fünf Ländern wurden 2,3 der insgesamt 2,9 Millionen Stimmen außerhalb der Türkei abgegeben. Hingegen kam Erdogan in Großbritannien nur auf 20% und in den USA auf 16%….” (weiter hier)

26 Gedanken zu „Das wahre Problem der Türken in Deutschland und Österreich

  1. Thomas Holzer

    Nicht die Türken, Araber, Afrikaner sind per se das Problem, sondern vielmehr die Politik in A, D macht diese Großteils “zu einem Problem”, wie folgender Satz aus diesem Artikel belegt:
    “Amerika ist ein selektives Einwanderungsland, das eine völlig andere Klientel anzieht als die Sozialstaaten Österreichs oder Deutschlands”

    Mitte der 90er Jahre sagte mir mal ein recht aufgeschlossener Türke, welcher in Istanbul lebte und das St. Georgs-Kolleg absolviert hatte, sinngemäß: “Wir schicken euch (sprich nach A,D, etc.) die Türken, die wir hier im Land nicht brauchen können, weil zu ungebildet, zu rückständig”

  2. waldsee

    Nicht die Naivität der europ.Führungsschicht war das alleinige Problem,sondern der islam.
    Religionsauftrag:der lautet Expansion. Die in die viele Zehntausend gehende Anzahl (missionierende)Priesterschaft konnte die muslim. Leute bei der “Stange” halten.
    Die Multikultikultur wird nicht nur bunt.
    Bunt sind dann die vielen blauen,gelben,grünen ….Flecken am Körper als Folge von Auseinandersetzungen.

  3. waldsee

    übrigens: mit nicht islam. Einwanderern(auch Aleviten) gibts keine Probleme.
    Die Zurückdrängung religiöser Vorstellungen muß endlich begonnen werden.Ein Anfang wäre :keinerlei öffentliche finanzielle Förderung (auch ausSaudiArabien,Golfstaaten….) gestatten .

  4. sokrates9

    Sämtliche Merkblätter der Gemeine Wien und anderer Institutionen gibt es auf türkisch? Beitrag zur Integration? Wehe wenn wer fordert dass Kinder in der Schulpause Deutsch reden sollen ! Sofort wieder Forderungen von Nazis!- Menschenrechte werden mit den Füßen getreten!

  5. stiller Mitleser

    zum Artikel: ausgezeichnete Analyse und zusätzlich ist auch noch “Waldsee” und seiner These über die Funktion der Islam. Vereine & Kleriker zuzustimmen

    @ Thomas Holzer
    das St.Georgs Kolleg ist eine Elitenschule und die Verachtung situierter Türken für die ländliche Unterschicht (die sich oft in den Elendsgürteln der Städte ansiedelt, von Taglöhnerei und Kriminalität lebte) ist bekannt…

  6. stiller Mitleser

    @ Waldsee 8.41
    die türk.islam.Vereine waren der politische “Transmissionsriemen” um Wähler zu generieren, und ansonsten hat man sie schalten&walten lassen und sich um nix gekümmert, Hauptsache beim Freitagsgebet wird verläßlich empfohlen wer zu wählen sei!
    Und da die ÖVP da den Kürzeren zog, haben sie versucht wenigst die Aleviten (Minorität, darunter Händler und Gebildete, aber auch einfache Leute aus Istanbul und vor allem Ankara) zu patronisieren und sich für die Anerkennung des alevitischen Ritus (der Musik erlaubt, poetischer und spiritueller ist, kein Kopftuch, eine lange Verfolgungsgeschichte durch Sunniten…) als Religion eingesetzt.

  7. wbeier

    Wenn sie ihre Alte nicht zu heftig dreschen und den Müll trennen ist das Integrationsziel doch erreicht. Mit welcher Impertinenz soll hier eigentlich deren Positionierungen und innere Verfasstheit zu unserem Problem erklärt werden?

  8. mariuslupus

    “Das Problem der Türken in Deutschland und in Österreich”. Das Problem für den nichttürkischen Teil der Bevölkerung ist dass die Türken kein Problem haben, weil sie die Spielregeln bestimmen. Das Problem der nichttürkischen Ethnien in diesen Ländern sind Politiker, die nach der Pfeife der türkisch-moslemischen Vereine einen peinlichen Veitstanz aufführen.
    Das die Türken kein Problem haben, zeigten sie auch bei ihrer Entscheidung für Erdogans muslimisch-totalitäre Diktatur. Nur der hat Probleme, der fremdbestimmt ist. Dass ist die, noch Mehrheitsgesellschaft, die Probleme hat. Türken haben kein Problem. Sie handeln selbstbestimmt, pardon Führerbestimmt und zielgerichtet.
    Türkinen haben vielleicht Probleme. Aber die türkischen Männer und die einheimischen Feministen verbieten ihnen, über ihre Probleme zu reden.

  9. Christian Peter

    Es gibt eine ganz andere, einfache Erklärung für dieses Phänomen : In Ländern wie Österreich und Deutschland ist die Auslandsgruppe der Türken wesentlich größer als in den USA. Es ist eine bewiesene Tatsache, dass sich Auslandsgruppen umso schlechter in die Gesellschaft des Aufnahmelandes integrieren, je größer diese Gemeinde wird bzw. ist. Somit ist dieser Umstand einer völlig verfehlten Einwanderungspolitik in den vergangenen Jahrzehnten geschuldet.

  10. Christian Peter

    Die Zahlen sind aufschlussreich :

    Türkischer Bevölkerungsanteil in den USA : 0,06 %
    Österreich : 4,1 – 5,7 %
    Deutschland : 3,7 – 4,2 %.

  11. Falke

    Die Antwort darauf gibt ja der Artikel selber: Die USA (wie auch Kanada, Australien) wählen sich ihre Immigranten je nach Qualifikation aus, Österreich und Deutschland nicht. Man muss sich nur die Einzelergebnisse in der Türkei selbst anschauen: in den großen Städten sowie in den Tourismusregionen gab es teilweise mehr als 60% Nein-Stimmen. Die Ja-Stimmen kamen großteils von der “einfachen” Bevölkerung des anatolischen Hochlandes – und genau von dort stammen auch fast alle türkischen Einwanderer bei uns, die ihre gesellschaftspolitische und religiöse Einstellung offenbar “erfolgreich” an ihre hier geborenen Nachkommen weitergeben.

  12. Christian Peter

    @Falke

    Irrtum, der wahre Grund ist schlicht die Größe der Auslandgruppe Türken in Österreich und Deutschland mit einem Anteil von ca. 5 % an der Bevölkerung. Je größer eine Auslandsgruppe, desto schlechter integriert sich diese in die Gesellschaft des Aufnahmelandes.

  13. Thomas Holzer

    Lese gerade: 5. Sammelabschiebung aus Deutschland nach Afghanistan abgeschlossen.
    Sage und Schreibe 14! Afghanen wurden mit dem Flugzeug nach Kabul ausgeflogen.
    Würde eine privat geführte Airline so “effizient” arbeiten, wäre sie schon vor ihrem Jungfernflug pleite 😉
    Und das alles mit dem Geld der Steuerzahler; daß die sich nicht mal ansatzweise über derlei Verschwendung alterieren, verblüfft mich immer wieder aufs Neue.

  14. Thomas Holzer

    Nachtrag: Habe nicht bedacht, daß diese geringen Passagierzahlen vielleicht der “deutschen Gründlichkeit” geschuldet sind 🙂

  15. Thomas Holzer

    Noch ein Nachtrag: Lese gerade, daß sich Frau Merkel bei einem Besuch einer “Programmierschule” für Flüchtlinge in Berlin mit den Worten: “Flüchtlinge können einen Beitrag gegen Fachkräftemangel leisten” hervortat.

    Entweder will diese Frau nicht dazulernen, oder sie kann es wirklich nicht, weil es ihren ideologischen Horizont übersteigt.

  16. Mona Rieboldt

    Thomas Holzer
    Vielleicht kommen auf jeden abgeschobenen Afghanen vier deutsche Beamte, die auf ihn aufpassen, damit er nicht randaliert und der Flug auch stattfinden kann. Wundern würde es mich nicht.

  17. mariuslupus

    @Mona Riebold
    Wie lange dauert es, bis der abgeschobene Afghane dank der Unterstützung des Steuerzahlers, wieder in Europa, ohne Papiere, aber mit super Handy ausgerüstet, wieder auftaucht. Oder, jeder abgeschobene Afghane ist ein qualifizierter Schlepper.

  18. mariuslupus

    @Thomas Holzer
    Sie haben aber einen guten Magen, dass sie solche Nachrichten ohne Brechreiz evtl. mehr, verkraften.

  19. Mona Rieboldt

    mariuslupus
    Es gibt einen Marokkaner, der schon xmal abgeschoben wurde und jedes Mal wieder in D war. Der ein oder andere Afghane wird auch wieder kommen, dann natürlich mit einer anderen Identität, als Iraker oder ähnliches.

  20. Wanderer

    Besser könnte das Abstimmungsergebnis die rechte Argumentation in dieser Thematik nicht untermauern. Seit Jahr und Tag wurde in rechten Medien vor einer europäischen Zuwanderungspolitik gewarnt, die mittelfristig in der Abschaffung der westlichen Demokratie resultieren wird. Jetzt haben wir das von den Eurotürken auch schriftlich, doch der Wähler interessiert sich kaum dafür! Kein empörter Aufschrei, keine Demos, keine wirkliche Diskussion im Bekanntenkreis – weitermachen wie bisher.

  21. Thomas Holzer

    @Wanderer
    In (EU-)Europa wird von den verbliebenen Autochthonen nur dann demonstriert, wenn keine Gefahr besteht. Gilt sowohl für die Mehrheit als auch für die Minderheit der Antifa (denen droht ja de facto auch keine Gefahr vom Staat, auch wenn sie sich sowohl an “öffentlichem” als auch privatem Eigentum vergreifen

  22. KTMTreiber

    Das wahre Problem des Großteils der in Deutschland und Österreich lebenden Türken ist deren fehlender Intellekt. Wären meine Gattin und ich vor einigen Jahren nach Kanada ausgewandert und unser Sohn in diesem Land geboren worden, dann wäre seine Muttersprache Englisch (vom ersten Tag an) gewesen. Seine ersten Worten wären demnach “mum” und “dad”, gefolgt von “police, ambulance und fire truck”, gewesen. Ihm wäre auch die deutsche Sprache vermittelt worden, doch dies nur sekundär. Wir hätten Ihn zu einem stolzen Kanadier erzogen. Wir wären Kanadier geworden, dankbar, dass uns dieses Land aufgenommen hat, würden uns noch gerne an die unbeschwerten Jahre in Österreich erinnern und unseren Beitrag in der neuen Heimat leisten.

    Fairer- und ehrlicherweise sollte man jedoch bedenken, dass in den letzten Jahrzehnten nicht gerade die geistige Elite aus diesem Land (Türkei) nach D und Ö drängten …

  23. Christian Peter

    @KTMtreiber

    Damit hat das nichts zu tun. Glauben Sie ernsthaft, Erdogan – Anhänger wären allesamt Analphabeten ?

  24. KTMTreiber

    @Christian Peter

    Nein, glaube ich nicht und das habe ich auch nicht geschrieben. Ich denke jedoch, dass diese Leute ganz anders “ticken” als der Großteil der Leute mit denen ich Kontakt und Freundschaften pflege.

  25. Christian Peter

    @KTMTreiber

    Das Problem ist ein ganz anderes, je größer eine Auslandsgemeinde (z.B. Türken), desto schlechter integriert sie sich in die Gesellschaft des Aufnahmelandes, was ganz besonders für Muslime gilt. Das lässt sich in Frankreich (Nordafrikaner) und allen anderen Ländern der Erde beobachtet und wurde von der wissenschaftlichen Forschung bewiesen. Manche Türken sprechen selbst nach 15 Jahren Aufenthalt in Deutschland/Österreich kein Deutsch, weil sie fast ausschließlich mit der türkischen Auslandsgemeinde interagieren. Bei Türken und Muslimen anderer Herkunftsländer wurde beobachtet, dass die Integration in der zweite und dritte Generation sogar abnimmt, obwohl dies eigentlich umgekehrt sein sollte.

  26. Christian Peter

    @KTMTreiber

    Daher ist die Zustimmung der türkischen Auslandsgemeinde zu Erdogans Reformen in UK und in den USA weit geringer als in Ländern wie Österreich und Deutschland, wo diese Gemeinden ungleich größer sind (Anteil von 5 % in Österreich und Deutschland, hingen nur 0,8 in UK und 0,06 in den USA).

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