5 Fakten, die Sie über Erdogan wissen müssen

Von | 11. Mai 2016

1) He drew criticism after comparing his desired presidential system for Turkey with that of Adolf Hitler’s Germany. He was asked by a reporter on December 31, 2015 if it was possible to have an executive presidential system in Turkey.“There are already examples in the world. You can see it when you look at Hitler’s Germany” Erdogan replied. “There are later examples in various other countries.”

2) He said “Our religion [Islam] has defined a position for women [in society]: Motherhood.” He added that, “You cannot explain this to feminists because they don’t accept the concept of motherhood.” Erdogan went on to say, “Sometimes, here they say ‘men and women equality.’ But ‘equality among women’ and ‘equality among men’ is more correct.Violence against women has skyrocketed since Erdogan’s Islamist AKP party began ruling. According to the Turkish Ministry of Justice, from 2003, when the AKP party took power, until 2010, there was a 1,400 percent increase in the number of murders of women.

3) His government blocked Twitter in March 2016. The move came after Erdogan vowed to “wipe out” the social media network that is used by 10 million Turks.The restriction on free speech and flow of information fulfilled a pledge Erdogan made a day earlier. Twitter refused Erdogan’s demands to censor certain links, so the Turkish government got permission from a court to stop the population from using the website.“We now have a court order. We’ll eradicate Twitter. I don’t care what the international community says. Everyone will witness the power of the Turkish Republic,” he declared.He also recently threatened to ban Facebook and YouTube.

4) A prominent Turkish-Dutch journalist was detained for tweets alleged to be insulting to Erdogan.Ebru Umar was arrested on April 23, 2016 in her home in the coastal town of Kusadasi. “Police at the door. No joke,” she tweeted during the incident.The arrest follows an email that was sent out by the Turkish consulate in the Netherlands asking people to forward to them any social media posts which insult Erdogan or Turkey. Turkish authorities have filed close to 2,000 lawsuits against people accused of insulting President Erdogan since 2014. A German comedian will also be prosecuted in Germany for a poem he wroteinsulting Erdogan. The poem focused on hypothetical indecent acts with a goat that the president might enjoy.

5) Two days after his AK Islamist party won the 2015 election, Erdogan began rounding up political enemies in a sweep of arrests.
Journalists, police officers, state governors and many other officials connected to Erdogan’s rival and enemy Fethullah Gulen were arrested at dawn in an operation that covered 18 provinces across the country.In sum, 44 people were arrested with warrants issued for another 13. Gulen, a Muslim cleric who has lived in exile in the United States since 1999, is a former ally of Erdogan. In 2013, a serious investigation into corruption by Erdogan’s inner circle was opened. Erdogan accused the prosecutors and police involved in the investigation of being followers of Gulen and has launched numerous purges and arrests of Gulen supporters since that time.  (hier)

17 Gedanken zu „5 Fakten, die Sie über Erdogan wissen müssen

  1. Werner Meier

    Ein sympathischer Versöhner würd’ ich sagen. Solche Funktionsträger bräuchten wir dringend auch bei uns. Das wird schon noch.

  2. mariuslupus

    Aber hauptsächlich Merkel versteht sich ausgezeichnet mit Erdogan. Jeder von den beiden hat seine Vorstellung von Demokratie. Merkel als Verantwortliche für die FDJ Propaganda, Erdogan als Verantwortlicher für die Propagierung und Verbreitung von Islam in Europa.

  3. Lisa

    motherhood ist aber in unseren zivilisierten Ländern etwas mühseliger als in mittelalterlichen Gesellschaften, wo Gehorsam, Nahrung und Kleidung als Aufwand zwecks späterer Mitarbeit genügten. Heute brauchts in Mittelklassefamilien Lernspielzeug, MArkenklamotten, MuKi-Turnen, Therapien aller Art, Mitbeteiligung der Eltern in Kitas und Schulen, nebst Ballett, Musikunterricht, Förderung in diversen Sportarten von Fussball bis Tennis, bei begüterten Familien kommt auch eine englisch-, französisch – oder neuerdings chinesichsprechende Nanny dazu plus Internate, von wo aus die späteren Geschäftsbeziehungen erleichtert werden… Wenn man das alles weiss, wundert es nicht, dass dabei die Gebärfreudigkeit nicht sehr ausgeprägt ist – und auch die Männer keine grosse Lust haben, die besch*…en Bedingungen zu akzeptieren, die eine Vaterschaft bei evtl. später von ihnen geschiedenen oder ledigen Müttern mit sich bringt. Dank Pille und Kondom lässt sich das ja auch steuern – in beide Richtungen…

  4. Reini

    … er könnte den BK der SPÖ in Österreich als Nebenjob annehmen,… einige seiner Wähler sind schon hier,… 😉

  5. Christian Peter

    Immerhin wurden die Visafreiheit für die Türkei von der EU mittlerweile auf Eis gelegt, da sich der Erdogan weigert, die Bedingungen zu erfüllen. Die EU wird gut beraten sein, endlich Lösungen zu finden, ohne sich von größenwahnsinnigen Diktatoren wie Erdogan erpressen zu lassen.

  6. Mona Rieboldt

    Normalerweise hat das EU-Parlament gar nichts zu sagen. Es nickt das ab, was die Kommission beschließt. Und Merkel wird es schon richten, dass die Kommission der EU zustimmt zur Visafreiheit. So wie ich das Ganze kenne, ist die Weigerung eher eine Nebelkerze für das Volk. Ich gehe davon aus, dass die Visafreiheit kommen wird. Leider!

  7. Thomas Holzer

    @Fragolin
    Dumm wäre er, würde er es nicht ausnützen, daß sich Merkel und sie damit für die ganze EU freiwillig in Geiselhaft dieses Rumpelstilzchen begeben hat 😉

  8. Rennziege

    Mutti Merkel pfeift auf dem vorletzten Loch, da ihr Rückhalt in der CDU allmählich zerbröselt, in der ehemaliigen Schwesterpartei CSU schon zerbrochen ist: weniger wegen Erkenntnis der bitteren Zukunft der Bürger, sondern weitaus mehr (wia bei uns dahaam) aus Sorge um das persönliche Wohlergehen aller möglichen Polit-Fuzzis.
    Binnen weniger Wochen könnte la bella Angela Geschichte sein, was an den langfristigen Auswirkungen ihrer Teflon-Politik wenig ändern wird. Andere Pappnasen werden an die Futtertröge watscheln, große Töne in die Mikrophone und Kameras spucken, aber die Zeche nicht zahlen müssen.
    Nicht anders in Österreich: Faymanns Rücktritt (oder Tritt seiner Genossen in den Allerwertesten) begeistert den staatsgefütterten Boulevard, darunter auch “Die Presse” — und allenthalben wird ein “frischer Wind” herbeigeredet. Leider können die nachrückenden Mumien weder frischer noch lauter furzen als ihre Vorgänger. Tot ist halt tot, da helfen keine Pillen.

  9. Mona Rieboldt

    Rennziege
    Mutti Merkel ist wie eine Krake, die sich mit vielen Armen festhält. Und ihre Beifallklatscher in der CDU sind auch noch da. Und Seehofer macht mit Merkel gemeinsam Wahlkampf. Tot ist die Merkel noch lange nicht, zumal sich keine andere Stelle für sie zur Zeit findet. Ich denke, liebe Rennziege, da sind Sie zu optimistisch, dass Merkel bald Vergangenheit wäre.

  10. Christian Peter

    @Rennziege

    ‘Frischer Wind..’

    Auf den Ex – Taxler folgt ein Kommunikationswissenschaftler aus der geschützten Werkstätte ÖBB – das wird heiter werden.

  11. Fragolin

    @Christian Peter

    Die Personaldecke im roten Sumpf ist erschreckend dünn. Außer Intriganten, Blindschlichen und durch Protektionismus eingehebelte Freunderl und Verwandte, deren Hauptqualifikation der aus Inkompetenz resultierende Bedarf nach Wohlversorgung ist, ist da nicht mehr viel zu holen. Kompetenzfreie Dummschwätzer und wohlbehütete Dilettanten.
    Aber gut so. Weit und breit kein Roter in Sicht, der kein Wahlhlefer für die Opposition ist. Die Selbstzerlegung geht weiter.

  12. Thomas Holzer

    @Fragolin
    Wo ist denn in diesem Land die Personaldecke dicker?!
    Die Grünen z.B. haben als “Finanzreferentin” für den IV.Bezirk genau jene Frau inthronisiert, welche für die 500.000 Miese des “Cafe Rosa” der ÖH verantwortlich war und nie zur Rechenschaft gezogen worden ist

  13. Fragolin

    @Thomas Holzer
    Leider haben sie Recht, und zwar aus einem Grund: eine (jede!) Partei ist ein Verein, in dem die Machtstrukturen dazu führen, dass hauptsächlich Intriganten und Fieslinge nach oben treten. Nicht umsonst führt das Parteifeudalsystem zu der eigentlich urkomischen Trennung zwischen einer parteiabhängigen Regierung (der Normalform) und der sogenannten “Expertenregierung” – daraus lässt sich nämlich sauber ableiten, dass es einen Unterschied zwischen Ministern, die aus den Reihen der Parteifunktionäre rekrutiert werden, und Ministern, die Experten sind, also Ahnung haben was sie tun, gibt. Im Umkehrschluss muss man daraus folgern, dass Parteifunktionäre auf Regierungsbänken keine Experten sind und keine Ahnung haben, was sie eigentlich tun. Sieht man ja auch jeden Tag.
    Aber egal, solange jemand ein politisches Format hat; Ecken, Kanten und Rückgrat. Denn frei nach Saint Exupery muss man keine Bretter sägen können, um ein Schiff zu bauen, sondern Menschen für das Meer begeistern, und schon bauen die selbst die Schiffe. Aber auch das haben die Parteien nicht mehr. Die größte Aufgabe eines Parteifunktionärs ist das Lavieren um politisch korrekte Begriffe und die Gunst der Klientel. Funktionäre sehen ihre Aufgabe nicht darin, Menschen für ihre Ziele zu begeistern, warum auch, man kann sie ja dekretieren. Funktioniert zwar nicht, aber inkompetente Intriganten müssen das nicht wissen. Wer seinen Karriereweg über Lug und Betrug, Schleimerei, Fahrradfahren und Intriganz gegangen ist, fängt oben angekommen nicht plötzlich an, sich um andere Menschen zu scheren.
    Die Personaldecke ist bei allen faktisch Null. Bei den sogenannten “Volksparteien”, die einst eine breite politisch aktive Basis hatten, fällt es nur besonders auf. Dass die Grünen seit je inkompetente Vollidioten mit dem Anspruch der Intellektualität sind, macht es auch nicht besser.

  14. Lisa

    @Hanna: Was haben Sie denn nicht verstanden? ich führs trotz des etwas ungezogenen “Hä?” nochmal aus: die vom Islam via Erdogan “motherhood” ist in industrialisierten und westlichen Ländern, wohin seine islamischen (oft aus ruralen Gegenden kommenden) Türkinnen emigrieren, ein Schuss ins Knie: Brangelinas oder von der Leyens können sich viele Kinder leisten, eine Frau, die kaum Schulbildung hat und sich nur auf die “Aufzucht” der Kinder konzentriert, tut ihnen keinen Gefallen. Über kurz oder lang werden sie in der Schule und im Beruf merken, dass da grosse kulturelleund kognitive Lücken bestehen. Das hat nichts mit der Intelligenz zu tun: bei gezielter Einzel-Förderung kann man das ausgleichen. Zudem bleiebn diese Mütter oft ihr Leben lang “Mütter” und können ihren Nachwuchs nicht seine eigenen Wege gehen lassen. Diese Entwickluing konnte man bei den italienischen “Gastarbeitern” beobachten, die in der zweiten und dritten Generation eine der tiefsten Geburtenraten aufweisen.

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