Der Schulden-Crash kommt

Sovereign debt, corporate debt and consumer debt are all at all-time highs. The US government has $22 trillion of debt and is running $1 trillion+ deficits every year. There’s a record $15 trillion of corporate debt. And the US consumer has racked up around $4 trillion of debt (not including mortgages). And you don’t have to take my word for it that this is all going to end badly… Last week, one of the most respected hedge fund managers in the world came out with a warning scarier than anything we could have dreamed of. mehr hier

6 comments

  1. tomj

    Schulden sind insofern irrelevant, als unser gesamtes Wirtschaftssystem letztendlich darauf basiert. Ich empfehle in diesem Zusammenhang Paul C. Martin und seine Ausführungen zum

  2. tomj

    Relevant in diesem Zusammenhang ist eigentlich nur die Frage, ob sich genügend Neuschuldner finden, um das Werkl am Laufen zu halten. Solange das gegeben ist (und ggfls. über die Zentralbanken als “Lender of Last Resort” erreicht werden kann), gibt’s kein Problem.

  3. CE___

    @ tomj

    Sorry, aber wenn mir jemand sagt Schulden seien irrelevant und man müsse nur genügend Neuschuldner finden, quasi “olé, immer weiter so”, dann kann ich diese Person(en) nicht (mehr) ernst nehmen. Voodoo-Lehre vom Feinsten. Haaresträubend.

    Es gibt genau zwei Möglichkeiten aus dieser im Artikel beschriebenen Sackgasse:

    Hyperteuerung durch Hyperinflation, damit die nominalen Schuldenstände (privat, Gewerbe/Industrie, Staat) wieder in eine zinstragfähige Relation zum nominalen BIP, konkret aber gemeint nominalen Unternehmens-EBITA’s, Gehälter/Löhnen und schlussendlich Steuereinnahmen kommen. Und dass am besten schnell, 10, 20 % per meses, nicht per annum, wohlgemerkt.

    Jeder weiss das dies eine Atomisierung alles erarbeiteten Sparvermögens bedeutet welches nicht rechtzeitig in Realwerte geflüchtet ist, und sei der Realwert eine ordinäre Bratpfanne.

    Dies ist der Sinn allen QE’s; dass sich das Hyperteuerungs-Ergebnis aber nicht einstellt liegt meines Erachtens an vielen kleinen Realitäten, hier einige Gedankensplitter:

    Per se schon hohe Sättigung einer veralternden Wohlstands-Bevölkerung in USA, Japan, Europa mit (langlebigen) Konsumgütern, immense Produktivitätsgewinne durch Automatisierung/Roboterisierung, so weit einmal trotz Unschärfen da und dort doch weltweiter Freihandel wo immer am “billigsten” Standort produziert und dorthin verschoben werden kann wenn Inputpreise woanders steigen, generell Produktions-Überkapazitäten in vielen Produktbereichen.

    Die andere Möglichkeit: Bankrotte, Schuldenabstreichung. Halt der Weg des “offenen Visiers”.

    Jeder weiss das damit alles erarbeiteten Sparvermögen auch weg ist, sofern man nicht wieder siehe oben rechtzeitig in welche auch immer greifbare Realgüter ausgewichen ist, und sei es man hat sich 100 Bratpfannen als “Ausweich-Anlage” in den Keller gelegt, um ganz extrem zu sprechen (damit läuft man vielleicht sogar weniger Gefahr einer staatlichen Enteignung als mit einer äquivalenten Anzahl Silbermünzen und kann diese Pfannen nach einem Neustart immer noch “auf den Markt” werfen)

    Und die Politik schlingert halt da jetzt irgendwie dahin, zwischen dieser Skylla und Charybdis.

  4. Thomas F.

    Womöglich haben wir bald einen sehr langen ‘Government Shutdown’, wenn niemand mehr bereit ist, dem Government Geld zu leihen. Ob Geld drucken dann noch helfen wird, werden wir sehen.
    In Venezuela, hat es das Problem nicht gelöst. Und die Goldreserven der Zentralbank sind, so berichtet man, gerade am Weg nach Moskau. Maduros Freunde werden sie verlässlich verwahren. Beim Anschluß Österreichs war auch eine der ersten Amtshandlungen der neuen Machthaber, die Goldreserven nach Berlin zu schaffen.

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