10 kluge Thesen zum Klimawandel

Zehn Thesen von Michael Klonovsky zur Frage, wie mit dem Klimawandel umzugehen sei.

1. Der Klimawandel ist ein Faktum, eine erdgeschichtliche Dauertatsache. Wir wissen freilich nicht, wohin er führt, da wir nicht sämtliche Einflussgrößen kennen (Sonnenzyklen!).

2. Ob und in welchem Ausmaß der Klimawandel “menschengemacht” ist, wissen wir nicht.

3. Ganz sicher “menschengemacht” ist die Wahrnehmung des Klimawandels, aus dem einzigen Grund des immer explosiveren Wachstums der Menschenzahl auf diesem klimatisch unruhigen Planeten. Mit der Bevölkerungszahl der “kleinen Eiszeit” vom 16. bis zum 18. Jahrhundert würden wir den Klimawandel als weit weniger katastrophisch empfinden.

4. Unterstellen wir, der Klimawandel sei tatsächlich “menschengemacht” (das heißt: marginal vom Menschen beeinflusst; für die Änderung das Klimas als Ganzes ist der Mensch als Faktor zu unbedeutend), dann gilt: Niemals werden sich alle Staaten der Erde auf einen gemeinsamen Modus einigen, ihn zu stoppen, weil es weder eine Einigkeit der Staaten über Kosten, Aufwand, Verteilung etc. geben wird, noch eine Einigung der Experten, welche Maßnahmen überhaupt sinnvoll wären.

5. Auf den Klimawandel reagieren heißt naheliegenderweise, sich mit seinen Folgen zu arrangieren. Wie, das liegt letztlich bei jedem Land selbst. Das schließt solidarische Leistungen solchen Ländern gegenüber ein, die besonders betroffen sind.

6. Der Blick auf die Klimazyklen der Erdgeschichte zeigt, dass mit einigem zu rechnen ist, aber immer Spezies existierten, die sich mit veränderten klimatischen Verhältnissen zu arrangieren verstanden.

7. Weltgegenden, in denen die Ansicht herrscht, Kinderreichtum sei eine religiöse Pflicht – “Gott schenkt uns Kinder. Also sorgt er auch dafür, dass alles Notwendige da ist” (etwa hier) –, werden wahrscheinlich auch von Gott gerettet und können getrost Seiner Hilfe überlassen bleiben. Der globalen Verbreitung solcher Überzeugungen zu wehren ist von ähnlicher Dringlichkeit wie die Reaktion auf den Klimawandel.

8. Die Atomenergie steht erst am Anfang ihrer Geschichte.

9. Die “Klimarettung” wird zur neuen westlichen Ersatzreligion, mit welcher sich ungeheure Umverteilungen von Menschen und Geldern begründen und die Taschen einer Funktionärskaste füllen lassen. Aus den Reihen der “Klimaretter” rekrutiert sich eine neue Bolschewiki. Diese Leute werden bald Macht und auch Köpfe fordern.

10. Der Klimawandel wird der Menschheit geringere Probleme bereiten als die Maßnahmen, die sie zu dessen Verhinderung ergreift. Die “Klimarettung” ist wahrscheinlich eine größere Bedrohung als der Klimawandel.

4 comments

  1. Sokrates 9

    Die wichtigste Massnahmen zur Klimarettung wäre eine Geburten Beschränkung.Das ist aber voll NAZI und darf nicht einmal gesagt werden!

  2. Sven Lagler

    @sokrates 9 u.a. Ergänzung zu gestern

    Bei einem Besuch im Haus der Natur Salzburg habe ich Schautafeln zum Thema Klimawandel fotografiert

    Aus der Schautafel Warmzeit in Mitteleuropa: „In Warmzeiten wie etwa den der letzten Warmzeit vor 120.000 Jahren, lagen die Temperaturen manchmal über den heutigen Mittel. Die Gletscher waren teilweise kleiner als heute. Das Klima war mild und feucht, die Temperaturen stabil und es regnete mehr. Mitteleuropa hatte viele verschiedene Lebensräume zu bieten.“

    Aus der Schautafel Eiszeit: „Noch vor 20.000 Jahren lag die Stadt Salzburg unter einer 1000 m dicken Eisschicht begraben. Das Eis aus dem Hohen Tauern und Kalkalpen floss über das Salzachtal und das Saalachtal nach Norden. Im Salzburger Becken vereinigten sich diese beiden Eisströme und bildeten einen großen Vorlandgletscher. Dieser mächtige Salzachgletscher schob sich bis Traunstein und Nunreit, über die Trumer Seen und den Wallersee bis etwa 40 km nördlich der Stadt Salzburg ins Alpenvorland hinaus.“

    Nimm das Kreta Thunberg, Frau des Jahres 2019, lerne Geschichte. Dies sind die negativen Begleiterscheinungen vom Schuleschwänzen.
    Kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass die Vor- Vor- Vorfahren der Kelten so viele Bäume fällten und abfackelten um die Gletscher zum Rückzug zu bewegen.
    Wenn wir den Urzustand wiederherstellen wollen, müssten wir sämtliche Häuser im Salzachtal abreißen und dieses den Sümpfen zahlreichen Wasserläufen wiedergeben.

  3. Falke

    Und wenn man schon ernsthaft über den (angeblichen oer tatsächlichen) Klimawandel diskutieren will, dann bitte schön wissenschaftlich seriös, und nicht als kritikloser Bewunderer der Greta Thunberg.

  4. Leitwolf

    Es gibt natürlich soetwas wie Klimawissenschaft. In dieser Disziplin geht es darum das erdgeschichtliche Klima zu erforschen, anhand fossiler Funde oder Eisbohrkernen. Das ist aufwendig und trockenes Zeug, aber so ist Wissenschaft nunmal.

    Analog dazu gibt es die Astronomie wo man mit zunehmend großen und teuren Teleskopen die Sterne beobachtet. Auch das ist trockenes Zeug, wenn die Erkenntnisse auch faszinieren mögen.

    Und dann gibt es noch ganz was Anderes. Die Vorhersage der Zukunft anhand der Sterne. Das nennt man Astrologie und hat mit Wissenschaft genau gar nichts zu tun. Genau das ist es was 97% der vermeintlichen “Klimawissenschafter” auf ihrem Feld praktizieren. Leider nur haben wir noch nicht gelernt zwischen Klimaforschern und Klimahellsehern zu unterscheiden.

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