25 Jahre in der EU-Eine Bilanz

(A.U.) Vor 25 Jahren ist Österreich der EU beigetreten. Das war – und ist auch aus heutiger Sicht – eine absolut richtige Entscheidung. In vielerlei Hinsicht völlig falsch war und ist jedoch der Weg, den die EU in den letzten 20 Jahren gegangen ist. Diese zwei Aussagen sind nur scheinbar ein Widerspruch. mehr hier

5 comments

  1. sokrates9

    Die EU eine zentralistisch, undemokratische kommunistische Vereinigung! Fängt schon mit den Begriffen “Kommissare” an!Was hat uns die Eu gebracht? 16% Wirtschaftswachstum – Schweiz / Norwegen hat wesentlich mehr – “Harte Währung”, der Mittelstand wird enteignet durch Inflationierung und Minuszinsen, Islamisierung Europas, Flutung mit für den Wirtschaftsprozess völlig ungeeigneten Migranten der 3.Welt, Zensur und Diktatur, Verlust der wissenschaftlichen Kraft Europas! Das einzige Argument was die EU immer positiv darstellt: Friedenssicherung, eine Lüge – Balkan – die auch nicht stimmt: Außerdem zu glauben dass sich Frankreich Deutschland ohne EU wieder den Schädel einschlagen würde ist mehr als naiv!

  2. CE___

    Also aus dem Wissenstand Neujahrstag 2020 sehe ich das völlig konträr zu Hrn. Unterberger.

    Mit dem Wissen von heute ist und war die Mitgliedschaft Österreichs in der EU und dem Euro mindestens sinnnlos, jedoch mehr und mehr kontroproduktiv.

    Und das ich damals dafür war reihe ich heute in meine größten wahlpolitischen Fehler ein die ich als Bürger machen konnte.

    Darum Schlussstrich, und Ö raus aus der EU und dem Euro im Geiste des “Cut the losses”.

    Für einen Marktzugang und Marktaufbau in die ehemaligen Ostblockstaaten, also dafür hat Ö sicher nicht die EU benötigt, zumal diese Staaten ohnehin erst 2004 der EU beigetreten sind, und die “wichtigsten wirtschaftlichen Dröpse schon gelutscht waren”.

    Die viel gepriesene Preisdeflation bei Konsumgütern über die letzten 20-30 Jahre, diese Sporen gehören Ostasien und deren bereitwilliger Arbeiterarmee angesteckt, und nicht den Bonzen in Brüssel.

    Am 27.12. hat der Kurier in einem Artikel unter dem “Schlagwort “mehr Reichtum” gross verkündet dass sich die Österreicher 16% mehr leisten können wegen dem EU-Beitritt.

    Kostete mir nur einen müden Lacher, bevor ich mich veräppelt fühlte.

    Also wenn das der grosse Sprung und “Reichtum” ist auf 25 Jahre hochgerechnet….manche Propaganda sollte man halt doch eher für sich bewahren, ansonsten wird’s peinlich…

    Aber gut, wenn man den Leuten nichts handfestes geben kann, dann gib zumindest nette Worte…darum das Gedöns mit “Friedensdividende”.

  3. Der Realist

    Der Beitritt war grundsätzlich ja nicht falsch, nur hat sich die EU in die falsche Richtung entwickelt, das ist auch ein Mitgrund für den Brexit. Zudem sitzen in Brüssel und Umgebung vermehrt Personen, die sonst nirgendwo zu gebrauchen waren, ähnlich den Sektflaschen am Neujahrstag. Außerdem zeigt sich Österreich gegenüber den EU-Institutionen extrem unterwürfig, da wird keine noch so eigenartige Entscheidung oder Verordnung hinterfragt, alles was von Brüssel kommt gilt als sakrosankt. Wagt es jemand Kritik an der EU zu üben, wird er reflexartig als EU-Gegner diskreditiert, auch wenn die Kritik noch so berechtigt ist.
    Der Erweiterungswahn einiger EU-Bürokraten hält weiterhin an, bald werden die nächsten Hungerleiderstaaten aufgenommen, das kann nur zu noch größeren Belastungen der Nettozahler führen.
    Auch die Definition als das größte “Friedensprojekt” zieht nur auf den ersten Blick, für den in Westeuropa seit Ende des Weltkrieges herrschenden Frieden ist bestimmt nicht die EU verantwortlich, dafür wäre sie auch zu spät gegründet worden. Hauptverantwortlich waren wohl der wirtschaftliche und militärische Zustand ganz Europas nach dem Krieg, und auch die Schrecken des Krieges haben sich tief in das Bewusstsein der Politiker und Staatsmänner eingeprägt. Schließlich hat sich auch auf beiden Seiten des “Kalten Krieges” die Erkenntnis durchgesetzt, dass ein Krieg nicht wirklich mehr zu gewinnen ist.
    Die aktuell größte Sorge der EU-Bonzen und ihrer unterwürfigen Anhänger in den Mitgliedsstaaten ist wohl, dass der Brexit für die Briten doch nicht die prognostizierten negativen Auswirkungen hat und es Nachahmer ermutig,t auch diesen Schritt zu gehen.
    Eines sage ich immer wieder, geht die Entwicklung der EU in der eingeschlagenen Richtung weiter, wird sie eines Tages von ihrem eigenen Gewicht erdrückt werden, spätestens dann, wenn die Bevölkerung der großen Zahler zu rebellieren beginnt.

  4. Johannes

    Ich denke das größte Defizit der EU ist sein Demokratiedefizit, ich habe bei der letzten EU – Wahl weder Ursula von der Leyen noch einen ihrer Komissare direkt gewählt. Ich höre also jetzt andauernd von Menschen die ich zum Teil gar nicht kenne, die aber an die Spitze der EU-Führung stehen, was sie mit mir vorhaben.

    Da könnte genauso irgendein Politbüro gleich selber bestimmen wer 450 Millionen Menschen führen soll. Demokratie ist das nicht. Die Präsidentin der Europäischen Komission ist das Ergebnis eines Feilschens das Frankreich für sich entschieden hat.

    Wirtschaftlich ist die EU eine Erfolgsgeschichte, die Versuche daraus ein Vereinigte Staaten von Europa zu machen sind gescheitert, weil Europa nicht homogen ist, weder in der Mentalität, noch in der Sprache und schon gar nicht in geschichtlichen Fragen.
    Man muss endlich respektieren das die meisten Menschen ihre Nationale Souveränität nicht aufgeben wollen.
    Hat man das endlich akzeptiert kann man sich weiterentwickeln.
    Setzt man die Selbstaufgabe weiterhin als wichtigstes Ziel fest kommt man nicht vom Fleck und die Fronten verhärten sich immer mehr.

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