Vergeudet die Schweiz gerade 7 Milliarden Euro? Oder…

“… (C.O.) Mit derzeit rund 50 Kampfjets ist die Schweiz im Vergleich zu Österreich, wo meist nur einige wenige Eurofighter startklar sind, eine Art Supermacht der Lüfte. Trotzdem werden die Eidgenossen, weil ein Teil der Flieger veraltet ist (die hiesigen übrigens auch), in den kommenden Jahren 7 Milliarden Euro investieren – mehr als doppelt so viel, wie Österreich jährlich für das gesamte Bundesheer ausgibt -, um ihre Luftwaffe wieder auf die Höhe der Zeit zu bringen. In Österreich dagegen, wo dergleichen wesentlich dringlicher wäre, investiert die neue Regierung vorerst bloß in billige Absichtserklärungen ohne jegliche Verbindlichkeit. mehr hier 

6 comments

  1. sokrates9

    Kein Geld! Wir müssen die Entwicklungshilfe verdoppeln! Ziel ist 0,7% des Bip – ähnlich die Bundesheersumme1
    Dsass 1000 Milliarden seit 1960 Entwicklungshilfe an Afrika geleistet wurde ( nicht von Österreich 🙂 )ohne nennenswerten Erfolg DEAD AID beklagte kürzlich eine sambesische Professorin!
    VdB – der oberste Befehlshaber des Bundesheer ist in Sachen Budget auch verdächtig schweigsam!

  2. Rizzo C.

    Die Neuausstattung der Fliegertruppe kostet ca. 1 Milliarde aufwärts und könnte mit ein wenig Geschick genutzt werden, um der österreichischen Industrie ein wenig mehr Zugang zum Aerospace-Geschäft zu verschaffen. Das haben sogar die Türken geschafft.

    Die Zuwendungen für die zugelaufenen Scharen aus Nahost und Afrika kosten uns demgegenüber 3 Milliarden, auf diverse Budgetposten geschickt versteckt. Jährlich!

  3. Falke

    “Unser” Mann in Brüssel, der wiederbestellte Gio Hahn, hat gerade eben von der österreichischen Regierung mehr Geld für die EU gefordert, vorwiegend für die Migration und den Klimaschutz (weil ja die Briten, leider, leider, ausgefallen sind).

  4. Rennziege

    “Jedes Land hat eine Armee innnerhalb seiner Grenzen, entweder eine eigene oder eine fremde.”
    Diese uralte Erkenntnis des Carl von Clausewitz (1780-1831, Hauptwerk: “Vom Kriege”) hat bis heute nichts von ihrer nüchternen Realität eingebüßt. In Österreich, einst von einem Papst “Insel der Seligen” genannt, werden hanebüchene Parteiprogramme und Karl Marx gelesen, meilenweit entfernt von der geopolitischen Realität.
    Postenschacherei schleimige Aussagen und Prognosen sind alles, was österreichische Parteien und Politik-Hanseln (und -Johannas) abzusondern in der Lage sind.
    Sich (nicht zum ersten Mal, aber das ist lange her) ein Beispiel an den klugen, windgegerbten Eidgenossen zu nehmen wäre ein vernünftiger Entschluss. Aber nein! Österreich ist wieder zum Land der Phäaken geworden, regiert von kaugummiweichen Mäntelchen-nach-dem-Wind-Hängern, gehätschelt von ORF und skurril subventionierten Printmedien.
    Eine funktionierende Landesverteidigung gibt’s nicht mehr, höchstens einen fetten General pro lumpige 100 Milizionäre. (Na gut, der General könnte wenigstens als Schutzschild nützlich werden.) 🔇🔕
    P.S.: Mein Mann ist übrigens Oberleutnant der Reserve (Pioniere) und mag gar nicht glauben, was aus dem Bundesheer, wie er es kannte, geworden ist.

  5. astuga

    Komisch, nicht wahr?
    Jetzt haben wir endlich die ganzen Migrantenmassen, die doch angeblich unser Pensions- und Sozialsystem absichern, und dennoch ist etwa die Hacklerregelung zu kostspielig.
    Und auch sonst läufts nicht rund.

    Also irgendwer in der Politik erzählt da offensichtlich großen Blödsinn.
    Aber wer wohl?
    Ich sehe schwarz, dass wir so auf einen grünen Zweig kommen…

  6. Mourawetz

    Man muss dem ehemaligen SPÖ-Bundesgeschäftsführer für seine Wortspende dankbar sein. Von einer im Niedergang begriffenen Partei kann man diese Empfehlungen wie „schauen, was passiert“ für bare Münze nehmen und weniger mutig als getrost das genaue Gegenteil tun.

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