Auf ins Übermorgenland!

(C.O.) Amerika, so sprach einst der große US-Außenpolitiker Henry Kissinger, habe keine Freunde, sondern Interessen. Wie sehr das stimmt – nicht nur für die USA, sondern für jeden Staat -, belegt der jüngste spektakuläre Friedensvertrag der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) mit Israel. Bei aller ritueller, quasi milieubedingter Kritik an Israel dürfte die Golf-Monarchie schon vor einiger Zeit erkannt haben, dass ein Ausgleich und eine wirtschaftliche, vielleicht einmal gar militärische Kooperation mit dem Judenstaat in ihrem nationalen Interesse sind. Auch ohne, dass Israel plötzlich zum Freund wird. Nicht nur, weil die ganze Region massiv vom schiitischen Iran bedroht wird, sondern vor allem, weil Israel als Partner den VAE, aber auch anderen arabischen Staaten wie Oman, Bahrain, Katar, Kuwait und vielleicht in fernerer Zukunft sogar Saudi-Arabien mit seinem Know-how, seinen intellektuellen und ökonomischen Ressourcen helfen kann, eine stabile nahöstliche Prosperitätszone jenseits des Erdöls zu errichten, eine Art Übermorgenland. Auch wenn das heute noch naiv klingen mag. mehr hier

5 comments

  1. Cora

    Wenn sich nicht Trump sondern Obama diesen Erfolg ans Revers heften könnte, wäre Asseljhom ein freudiger Bejubler des Friedensvertrags. Deshalb kritisiert er den Erfolg der “falschen Seite”.

  2. sokrates9

    Der ” Idiot Trump” wie er so gerne in der europäischen Presse bezeichnet wird hat mehr Intelloigenz und Gespür für weltpolitische Zusammenhänge wie sämtliche Politiker der EU zusammen!Wer denkt derzeit in der EU schon an Morgen? Wir sind doch mit der Bekämpung einer nicht vorhandenen Pandemie voll ausgelastet!

  3. Falke

    Es ist zu viel der Ehre, dem linksextremen Israelfeind und Willkommensklatscher Asselborn noch irgendeine Aufmerksamkeit zu schenken.

  4. Johannes

    Junker, Asselborn, Brok, Karas, vier Namen von Politiker bei denen ich immer den Eindruck habe sie sind schon so lange in ihrer Brüsseler Parallelwelt zuhause das sie wirklich glauben Europa sei zu ihrem Besitz geworden.

    Die da draußen also die restlichen 444 Millionen seien einfach zu dumm um zu verstehen, wie es scheint.

    Asselborn und Brok reagieren regelmäßig extrem gereizt wenn man ihnen die Gefolgschaft verweigert.
    Eigentlich eine Darstellung von unglaublich unfreiwilliger Komik, wäre ich Regisseur für eine Slapstick – Serie ich würde alles geben um die beiden zu gewinnen. Junker wäre Gaststar.

    Aber in der realen Welt, in unserer EU ? Da bleibt das Lachen im Hals stecken.

  5. Rado

    Möchte in den Vereinigten Arabischen Emiraten nicht einmal angemalt sein. Habe vor einiger Zeit das Buch des österreichischen Arztes Eugen Adelsmayer “Von einem, der auszog” gelesen. Ein Shithole-Country erster Art und Güte, wie es Mr. President so treffend fomulierte. Mitsamt ihren goldenen Wasserhähnen. Mir kann ausser Israel der gesamte Orient, mitsamt seinen Bewohnern und seiner “Kultur” gestohlen bleiben.

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