60 Jahre Unabhängigkeit (1): Was wurde aus den Kolonien?

Von | 9. Dezember 2020

1960 gilt als das „Jahr Afrikas“. Nicht weniger als 17 ehemalige europäische Kolonien erlangten damals ihre Unabhängigkeit. Sie nahmen recht unterschiedliche Entwicklungen, leider nur allzu häufig keine gute. Wie die 17 afrikanischen Staaten heute 60 Jahre später dastehen, wird in dieser zehnteiligen Reihe erläutert./ mehr

6 Gedanken zu „60 Jahre Unabhängigkeit (1): Was wurde aus den Kolonien?

  1. Rado

    Wird mM. Zeit, auch über die positiven Seiten der Kolonialgeschichte zu sprechen. Zb. darüber, dass sie das Ende der jahrhundertelangen Sklavenjagden bedeutete. Nämlich der von Afrikanern auf dem Europäischen Kontinent.

  2. Kluftinger

    In diesem Zusammenhang ein lesenswertes Buch:
    Volker Seitz: “Afrika wird armregiert oder wie man Afrika wirklich helfen kann”
    (Seitz ist in diesem Blog kein Unbekannter)

  3. Allahut

    “Was würde aus den Kolonien?” ein Blick auf Afrika, und diese Frage ist beantwortet. Den “Unabhängigen” ist es gelungen, in relativ kurzer Zeit eine ganzen Kontinent herunterzuwirtschaften, und das trotz vielfach enormer Bodenschätze. Nicht zu vergessen, die unzähligen Milliarden an Entwicklungshilfe und sonstiger Hilfen vor Ort.
    Für die Unfähigkeit zu regieren und zu wirtschaften sind garantiert nicht die ehemaligen Kolonialmächte verantwortlich, wie es uns die hiesigen Realitätsverweigerer zu erklären versuchen. In Zukunft wird man uns erzählen, der Klimawandel ist schuld.

  4. Franz Meier

    Ja, es ist traurig. Die Hautfarbe schwarz wird es nie und nimmer erlauben, die wahren Ursachen des Versagens der afrikanischen Gesellschaften und Eliten zu benennen. Die Bevölkerung Afrikas hat nämlich überhaupt nichts von den sinnlosen, idiotischen Diskussionen der linksurbanen Intellektuellen und Akademiker im Westen. Die Linksurbanen sollten sich für den Dienst in Afrika melden: Bau und Unterhalt von Strassen, Eisenbahnen, U-Bahnen, Kläranlagen, Müllverbrennungsanlagen, Kraftwerken, Spitälern und Schulen wären ein gutes Betätigungsfeld für die idealistischen linksurbanen Akademiker. Auch praktisch orientierte Agrarspezialisten und Agrarökonomen könnten statt zu einem westlichen Grosskonzern, statt zu Goldman Sachs, statt zu McKinsey oder PWC auch nach Afrika gehen und dort einige Jahre etwas Handfestes leisten. Da gibt es viele junge Idealisten die sich an Eisenbahnschienen ketten gegen den nächsten Kastortransport, die sich im Hambacher Wald Baumnester bauen und Kot auf Polizisten werfen, die beim G20 Treffen in Hamburg ganze Strassenzüge anzünden und von Häuserdächern Betonplatten auf Polizisten werfen, die das Black Lives Matter Thema gleich direkt aus USA übernehmen und bedenkenlos gleich auf unsere Gesellschaft anwenden möchten. Ein freiwilliger Einsatz in der Entwicklungshilfe in Afrika wäre doch ‘mal etwas anderes, etwas zum Vorzeigen., etwas wirklich Bedeutendes.

  5. Falke

    Recht interessant, allerdigs dürfte der Autor Schwierigkeiten mit einfacher Mathematik haben:
    “Mauretanien: Bevölkerung 4,5 Millionen ….. Hauptstadt Nouakchott ….. zählt heute 950.000, das ist ein Drittel der Bevölkerung des Landes”

  6. Johannes

    Es wird sehr wichtig sein das Europa die immer gleiche dumme Leier von der ewigen Schuld am angeblichen Leid Afrikas abschüttelt.

    Diese Geschichte ist zu einer manifesten europäischen Psychose geworden. Kein Bericht der öffentlich Rechtlichen über Afrika kommt ohne die obligatorischen Geisselungen der europäischen Gesellschaft aus.
    Man muss natürlich wissen das es hier um etwas ganz anderes geht als vorgegeben.
    Wie bei vielen anderen vom Mainstream veranstalteten Konstruktionen geht es auch hier einzig darum die Bevölkerung mit Schuldgefühlen solange einzudecken bis diese vermeintliche Schuld verinnerlicht in jedem einzelnen verankert ist.

    Der Großteil des Verständnisses für Afrika ist in Europa eine künstlich geschaffene ewige Schuld und Sühne Verpflichtung.

    Hat mit Afrika an und für sich nichts zu tun sondern ist ein Instrument die Gesellschaft in Europa dem widerspruchslosen Gehorsam ein Stück näher zu bringen.

    Während China und Russland sehr konkrete Ziele verfolgen scheitert Europa in Afrika an seiner Liebe zur Selbsterniedrigung der Europäer welche einzig dem Ausbau linker Macht dient.

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