Hayek, Keynes und Corona

Von | 1. Juli 2021

Seit den 1980er Jahren geht das sinkende Wirtschaftswachstum in den Industrieländern mit sinkenden Zinsen einher. In den letzten Jahren wurden die Zinsen sogar vermehrt negativ. Gleichzeitig haben sich die Investitionen, das Produktivitätswachstum und das reale BIP-Wachstum verlangsamt. Die Rezession, die durch die Lockdowns zur Bekämpfung der Corona-Pandemie 2020/21 ausgelöst wurde, hat den Niedergang der Zinsen beschleunigt. Selbst wenn sich die Weltwirtschaft erholt, haben die Zentralbanker auf der ganzen Welt bereits signalisiert, dass die Zinsen noch lange Zeit niedrig bleiben werden. Was geht hier vor sich? Unterschiedliche Ökonomen haben unterschiedliche theoretische und empirische Erklärungen für den weltweiten Rückgang der Zinsen geliefert. mehr hier

Ein Gedanke zu „Hayek, Keynes und Corona

  1. CE___

    „…Digitales Zentralbankgeld könnte dabei helfen, einem Geldcrash vorzubeugen …“

    Vom Regen in die Traufe soll die Lösung sein?

    Digitales Zentralbankgeld ist die totale und totalitäre Kontrolle des Staates über Geld und damit über die Bürger.

    Damit ein jeder der gerade in politischer Opposition zur gerade herrschenden Machtclique steht sofort finanziell ausgeknippst werden kann.

    Und dieses Risiko besteht in jeder politischen Konstellation von „Rinks und Lechts“.

    Und ausserdem wird eine Inflation nicht dadurch verhindert nur weil etwas „digital“ sei.

    Nur wenn etwas begrenzt ist, wie Edelmetalle durch die Begrenztheit der zu einem gewissen Edelmetallpreis förderbaren Vorkommen, oder meinetwegen Bitcoins mit maximal 21 Mio zu schürfenden Einheiten, verhindern oder zumindest erschweren Inflation und dadurch hervorgerufe Überschuldungorgien, Teuerungsorgien, etc.

    Wenn also ein digitales Zentralbankgeld mit immer neuen Digitaleinheiten auch umbegrenzt herausgehauen wird, und es würde ganz sicher so kommen, ist diese Übung sinnlos, und es bleibt nur die totalitäre Kontrolle über die Bürger übrig.

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