9 Bedingungen für eine Gesundung des Gesundheitssystems

(A. UNTERBERGER) Es war von der ersten Stunde an klar gewesen: Die Zusammenführung der neun Gebietskrankenkassen zu einer gesamtösterreichischen Gesundheitskasse ÖGK löst entgegen der Propaganda von Schwarz-Blau keines der wirklichen Probleme des Gesundheitssystems. Genauso klar aber war und ist freilich: Das von SPÖ und Gewerkschaft so gepriesene alte System war um nichts besser, sondern noch schlechter. Die Probleme und ihre Lösungen liegen ganz wo anders. mehr hier

2 comments

  1. net

    Manchmal hat auch der Unterberger Recht.
    Das es keine Wahlmöglichkeiten gibt und die Beamten wieder eine Extraklasse haben ist letztklassig

  2. Selbstdenker

    “Während man bei den Gebietskrankenkassen jetzt die eigenen Organisationen jedes Bundeslandes abgeschafft hat, behalten einige privilegierte Gruppen wie die Beamten oder Selbstständigen gesonderte, eindeutig bessere Versicherungssysteme.”

    Das könnte daran liegen, dass Selbständige Selbstbehalte zahlen und – was das Pensionssystem anlangt – deutlich länger arbeiten. Aber beides wollen die roten Heuchler ja nicht.

    Die SVS ist nicht so dysfunktional wie die GKKs – deshalb sind die SVS-Versicherten aber nicht automatisch “privillegiert”. Wenn die Versicherten der GKK (ÖGK) ähnlich “privillegiert” wie jene der SVS sein wollen, müssten konsequenterweise auch bei den GKKs (ÖGK) Selbstbehalte eingeführt werden. Im Pensions-Bereich müsste das faktische Pensionsantrittsalter an jenes der Selbständigen angepasst werden, um auch hier gleich “privillegiert” zu sein.

    Die aktuelle “Diskussion” (treffender: SPÖ-AK-GKK-ÖGB Kampagne) ist pure Heuchelei.

    Zu beleuchten wäre vielmehr der Umstand warum Arbeitnehmer faktisch Zwangsmitglieder der SPÖ sein müssen. Es ist ein offenes Geheimnis, dass der Dunstkreis aus AK, GKKs und ÖGB als Vorfeldorganisationen der SPÖ agiert und ein reger personeller Austausch zwischen diesen Organisationen und der SPÖ stattfindet.

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