9/11 – Wir vergessen nicht. Wir werden jeden Tag daran erinnert.

Von | 11. September 2016

(THOMAS EPPINGER) Warum ich den Fernseher eingeschaltet habe, weiß ich nicht mehr. Nur, dass gerade CNN lief. Es muss ziemlich genau 15:00 Uhr gewesen sein. Die Sprecherin berichtete, dass ein Flugzeug in den Nordturm des World Trade Centers gestürzt war. Im Hintergrund rauchte der Turm. Ich hatte kaum erfasst worum es ging, als ich ein Flugzeug in den Südturm krachen sah. Einen Moment lang dachte ich an ein Sportflugzeug, an den absurden Unfall eines Gaffers. Keine zwei Minuten danach schoss mir ein Name durch den Kopf. Osama Bin Laden. Die nächsten 36 Stunden habe ich mit dem Notebook vor dem Fernseher verbracht.
Kurz nach dem Fall der Türme konnte man die ersten Bilder von jubelnden Muslimen sehen. Sie tanzten, sie feierten den tausendfachen Mord. Abstoßender war nur noch die Kaltherzigkeit, mit der die deutsche Meinungselite 9/11 kommentierte.
Als „Kampf der Bösen gegen die Bösen” beschrieb Botho Strauß die Anschläge und die Reaktion des Westens darauf.
Peter Sloterdijk bezeichnete den Anschlag als „Zwischenfall in amerikanischen Hochhäusern“ und meinte mit Blick auf die „Katastrophenlandschaft des 20. Jahrhunderts“: „Der 11. September gehört da eher zu den schwer wahrnehmbaren Kleinzwischenfällen.“
“Sie waren Phallussymbole”, beklagte Adrienne Goehler, grüne Kultursenatorin von Berlin, die „aggressive Symbolik“ der Türme „für Globalisierung, für Kapitalismus, für Weltmacht“.
Roger Willemsen sprach von der „Erhabenheit der Katastrophe” und davon, dass 9/11 „den Terror des Amüsements” unterbrochen hätte.
“Bush ist kein Mörder und Terrorist. Aber die Denkstrukturen sind gleich.” (Ulrich Wickert)
„Symbole von Stolz und Reichtum und Arroganz. Solche Gebäude aufzurichten, das ist die äußerste Arroganz, und die Verletzlichkeit ist damit mit eingebaut.“ (Wolfgang Benz)
„Das war das größte Kunstwerk, das es je gegeben hat. Dass Geister in einem Akt etwas vollbringen, was wir in der Musik nicht träumen können, dass Leute zehn Jahre üben wie verrückt, total fanatisch für ein Konzert, und dann sterben. Das ist das größte Kunstwerk, das es überhaupt gibt für den ganzen Kosmos. Das könnte ich nicht. Dagegen sind wir gar nichts, als Komponisten.“ (Karlheinz Stockhausen)
„So bedauerlich der Tod von 7.000 Menschen in New York ist, gemessen an dem, was sonst noch geschieht auf der Welt, handelt es sich um eine Lappalie.“ (Wiglaf Droste)
„So was kommt von so was.“ (Flugblatt der DIE LINKE-Vorgängerpartei PDS).
In „Kein Krieg, nirgends: Die Deutschen und der Terror“ hat Henryk M. Broder das moralische und intellektuelle Totalversagen penibel dokumentiert. Deutschland erhebt sich gerade zum moralischen Zuchtmeister Europas. Im Krieg der Barbarei gegen die Zivilisation hat es sich um Äquidistanz bemüht.
Seit jenem Tag vor 15 Jahren befasse ich mich mit dem Islam. Ich habe gelernt zwischen dem Islam und den Muslimen zu unterscheiden. Und ich habe erkannt, dass der Politische Islam die größte Bedrohung der freien Welt darstellt, vergleichbar der Bedrohung durch den Nationalsozialismus im 20. Jahrhundert.
„Wir haben es mit einem neuen Totalitarismus zu tun. Nein, er ist nicht neu, er ist nur anders. Nach dem linken Faschismus der Sowjets, nach dem rechten Faschismus der Nazis, ist der Islamismus der Faschismus des 21. Jahrhunderts.“ (Leon de Winter)
9/11. Wir vergessen nicht. Wir werden jeden Tag daran erinnert.

48 Gedanken zu „9/11 – Wir vergessen nicht. Wir werden jeden Tag daran erinnert.

  1. wurden wir von lautem Jubel stiller Mitleser

    An dem Tag waren wir zu Gast bei einem Freund, der als letzter und allein in einer großen, billigen WG-Wohnung, die er im Jahr darauf dann aber verließ (Verwalter&Eigentümerwechsel, zu viel Kriminalität im Haus, Schabenbefall mehrerer Wohnungen, zuletzt wurde nur genau oberhalb seiner Wohnung das Dach abgedeckt, so daß seine Plafonds tropften, weil er wegen der im Stiegenhaus herumliegenden Injektionsnadeln Sozialarbeiter einer Drogenstelle ins Haus geholt hatte…) lebte. Das Haus lag in einer zur Hälfte, zum Drasche Park hin, noch bürgerlichen Gasse, die dann aber kippte, grad an der Bruchstelle.
    An diesem Abend wurden wir durch lauten Jubel aufgeschreckt, viele der Bewohner (unser Freund, eine rüstige 90Jährige und ein Jungliterat waren die letzten einheimischen Mieter) aus der Türkei und anderen muslimischen Ländern stammend, aber auch Serben und Roma (voller Haß wegen der amerikanischen Intervention in den 90ern) bejubelten 9/11 gemeinsam im Stiegenhaus.

  2. Falke

    Und da bekanntlich der Islam(ismus) mit dem Islam nichts zu tun hat, müssen wir uns auch keine weiteren Sorgen wegen der Millionen Muslime in Europa machen und, ganz im Gegenteil, immer noch mehr davon importieren.
    Einmal ganz abgesehen davon, dass es keinesfalls ganz sicher ist, dass uns (der “blöden” Masse) am 11.09.2001 nicht ein ganz großes Theater vorgespielt wurde.

  3. Selbstdenker

    @Thomas Eppinger:
    Vielen herzlichen Dank! Sie schreiben es: wir werden jeden Tag daran erinnert.

    Die Reaktion fast aller europäischer Medien und vieler Zeitgenossen war unerträglich: sie reichte von mehr oder weniger verklausulierter Äquidistanz bis hin zu offen zur Schau getragener Schadenfreude.

    Spätestens ab diesem Zeitpunkt war der Pakt zwischen islamischen Terrorismus und der kulturmarxistischen Schickeria aus dem Medien- und Kulturbereich besiegelt: die im Westen konditionierte Lust an der Selbstzerstörung trifft auf eine expansionistische Ideologie selbsternannter islamischer Herrenmenschen.

    9/11 war nicht “nur” gegen die USA, sondern gegen den gesamten westlichen Kulturkreis gerichtet. Es war auch nicht der erste (versuchte) Anschlag gegen westliche Ziele, sondern der erste, der in Umfang und Wirkung voll und ganz dem Geschmack einer Reihe völlig unterschiedlicher Nutznießer entsprach.

    Für Vieles was heute völlig aus dem Ruder läuft, war 9/11 der Initialzünder, Signalgeber oder der Turbo.

    Eines muss man den Hintermännern der Terroristen lassen: sie haben ein irrsinnig ausgeprägtes Gespür für Befindlichkeiten in der jeweiligen Bevölkerung und für die Schwachstellen der jeweiligen politischen Führung bzw. vom Medien- und Politikbetrieb insgesamt.

    Damit schaffen sie es nicht nur Chaos und Leid zu verbreiten, sondern eine selbstzerstörerische Kettenreaktion falscher Entscheidungen zu initiieren. Man könnte es auch als “Nudging mit Bombengürtel und Machete” bezeichnen.

  4. Der Realist

    Schon wieder ein “Islam-Experte” mehr, die brauchen wir so notwendig wie einen Kropf.
    Abgesehen von ein paar Nostalgikern, wird der Rest der Welt bestimmt nicht jeden Tag daran erinnert. Es gehört halt zum guten Ton der “guten” Menschen, auch 15 Jahre danach noch öffentlich tief betroffen zu sein, nur wen interessiert das wirklich noch. Damals sind in New York zwei hohe Gebäude eingestürzt, mittlerweile wurde wieder eines gebaut, und tagtäglich verhungern weltweit mehr Kinder, als am 11. September vor 15 Jahren beim Einsturz der zwei Türme Menschen ums Leben kamen. Mir ist schon klar, verhungernde Kinder liefern der Medienbranche nicht diese spektakulären Bilder nach der sie giert.
    Und sollte morgen der neue Turm umfallen, mein Interesse würde nicht bedeutend größer sein, als wenn in China ein Reissack umfällt.
    Allein im Irak haben die Amis zig-mal mehr zivile Opfer produziert, als Menschen beim Einsturz der zwei Türme starben.

  5. carambolage

    Beruflich im Außendienst, war ich damals in einem kleinen Wiener Kaffeehaus und hatte mir Essen bestellt. Auf einem kleinen Fernseher an der Decke des Lokals war auf CNN ein Hochhaus zu sehen, aus dem Rauch aufstieg. Mein mangelndes Englisch trug auch dazu bei, dass ich eine ganze Weile brauchte um zu realisieren was da passiert war. Obwohl ich vorher richtigen Hunger hatte, konnte ich die Speise nicht aufessen.
    Später besuchte ich noch ein Stammlokal und alle anwesenden Bekannten waren entweder noch nicht informiert oder sahen die Dinge, die mich fast betäubten, ziemlich locker.
    Daher ging ich bald nach Hause und schaute abwechselnd auf allen Sendern die Meldungen und Kommentare bis 4 Uhr Früh.
    Conclusio: Seit damals begriff ich die Gefahr die vom Islam ausgeht und beschäftige mich intensiv mit dieser Ideologie. Mit meinen bescheidenen Mitteln versuche ich in meinem Umkreis auch andere Menschen aufzuwecken und werde damit nicht mehr aufhören. Das ist für mich der einzig positive Aspekt dieses Massenmordes.

  6. Selbstdenker

    Der Realist bringt den selbstzerstörerischen Total-Relativismus der Westler auf den Punkt.

    @Der “Realist”: Vielen Dank für Ihren Beitrag, der als Negativbeispiel nicht typischer sein könnte.

    Vorweg: am Hunger und am Tod in der Dritten Welt sind die dortigen politischen und religiösen Machthaber sowie eine nicht auf nachhaltige Ernährungsmöglichkeiten ausgelegte (expansionistische) Familienstruktur die Schuld. Punkt.

    Es ist das altbekannte Spiel:
    1) konstituierende Lüge: “Schuld ist der Westen / die Zionisten…”
    2) Projektion: “…für die Verbrechen [der Nicht-Westler, Anm.], den Hunger und den Tod im Land XY…”
    3) Verdoppelung: “…weil der Westen an deren Rohstoffen interessiert ist”

    Auffallend ist, dass gerade in Weltgegenden in denen der Westen über wenig Einfluss verfügt, Hunger, Chaos, Elend, Ausbeutung, etc. am weitesten verbreitet sind.

    Gegen dieses – objektiv nachvollziehbare – Argument lässt sich wie folgt verdoppeln:

    “Ja, weil das Regime XY vom Westen gekauft wurden und nur so tun als ob…”.

    etc., etc.

    Die Behauptung wird nicht auf nachvollziehbare Beweise gestützt, sondern mit einer weiteren Behauptung so weit aufgeblasen, bist sie sich schlichtweg der objektiven Nachvollziehbarkeit entzieht.

    Damit gehen die postmodernen Diskursmethoden kulturmarxistischer Gesinnungsrassisten nahtlos über in den totalitären Konstruktivismus vor-aufklärerischer religiöser Faschisten über.

    Es hat einen gewissen unfreiwillig-tragisch komischen Witz, wenn sogenannte “Anti”-Faschisten über ein faschistoides Mitkopplungssystem (Identity Politics) den Faschismus bekämpfen möchten.

    Klingt fast so “überzeugend” wie “Bomben für den Frieden”, “Iss Dich schlank”, “Kauf Dich reich”, “Endlich frei mit dem Kredit der XY-Bank”, etc.

  7. Erich

    Wieder ein Beitrag, in dem auf den Einsturz eines dritten Gebäudes (WTC 7) nicht eingegangen wird – war ja nicht so dramatisch, ein Gebäude, das ohne dass ein Flugzeug in es geflogen wäre, einfach in sich zusammenbrach. Gedanken darüber sind natürlich Verschwörungstheorien.

  8. Selbstdenker

    Man könnte die Ereignisse, die seit inzwischen mehreren Jahrzehnten stattfinden, auch als Testläufe verstehen: wie weit muss man gehen, bis es einen kollektiven Aufschrei gibt?

    1) Inwiefern, kann man ohne Gegenwehr Tatsachen komplett verdrehen (siehe der “Realist” oben)?
    2) Ist man bereit, die eigene Überzeugungen sowie die eigenen Einflusszonen und deren physischen Manifestationen in Form von Grenzen zu schützen?
    3) Lassen es sich die Männer gefallen, wenn ihre Frauen und Kinder sexuell angegriffen werden?
    4) Lässt man es zu, dass tragende Institutionen gegen die eigene Bevölkerung umprogrammiert werden?
    5) Ist man zu Schutzgeldzahlungen bereit?
    6) Unterwirft man die eigene (säkulare) Rechtsordnung der fremden (“göttlichen”) Rechtsordnung?
    7) Stellt man sein eigenes kulturelles Erbe zur völligen Disposition?

    Der politische oder religiöse Radikale wähnt sich im Besitz der ultimativen Gewissheit. Er braucht die liberalen Systeme im westlichen Kulturkreis nur solange zu hacken, bis ihm irgendein liberaler Selbstzweifel die Tür einen Spalt öffnet.

    Einmal drinnen, kann er das System mit Hilfe kultivierter Perverslinge und lobotomierter Eunuchen von innen heraus zerstören. Danach gibt’s wirklich Elend, Unterdrückung, Sklaverei, Folter, Krieg, Vergewaltigung, Hunger, Genitalverstümmelung, etc., aber das ist “kein Problem” mehr, da niemand mehr da ist, der Fragen stellt.

  9. astuga

    Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wie ich, als das Attentat immer noch im Gange war, mit dem 49er Richtung Urban Loritz-Platz gefahren bin.
    Die ersten Nachrichten hatte ich noch daheim verfolgt, musste aber wegen eines Temins nach Mariahilf.
    Etwa auf der Höhe der Station Johnstrasse stand ein älterer Muslim mit grauem Rauschebart vor dem Hauseingang auf dem Gehsteig und betete mit freudestrahlendem Gesicht, während die dreckigen Ungläubigen… äh, einheimischen Passanten ahnunglos vorbeiliefen.

    Im Nachhinein war dann 911 für viele ein Augenöffner in Sachen Islam, auch für mich.
    Vor allem aber die (Streit-)Gespräche die ich danach mit Muslimen geführt habe.
    Davor war ich eher positiv-gleichgültig eingestellt.

  10. astuga

    Im übrigen vergesse ich auch Kenia (bereits vor 911), London, Bali, Madrid und Paris nicht.

  11. Rennziege

    @Selbstdenker 11:19, 12:11
    Sehe diesen Thread erst jetzt. Es juckt mich in den Pfoten, ebenfalls etwas dazu zu sagen; aber Sie haben bereits alles dargetan. Vielen Dank!
    Auch Ihre Reaktion auf @Realists Geschmacklosigkeit sitzt kinngenau. Mein Uppercut wäre allerdings weniger wohlerzogen ausgefallen. Die Seuche namens USA-Bashing, natürlich Juden, Kapitalisten und Banken stets einschließend, ist offenbar nach wie vor virulent.
    Gottseidank gibt’s in Christian Ortners Wohnzimmer nur wenige dieser Dumpfbacken. (Hab’ nach Monaten wieder mal beim Unterberger vorbeigeschaut, wo Antisemiten, Verschwörungs-Gurus und Amerikahasser einander auf Schultern und Schenkel klopfen: für stets denselben Müll, den sie gebetsmühlenhaft orgeln. Brrr!)

  12. gms

    astuga,

    > Im übrigen vergesse ich auch Kenia (bereits vor 911), London, Bali, Madrid und Paris nicht.

    Wie wäre es mit Oklahoma? Während dort laut Bildberichten und Polizei vor Ort eine von zwei Sprengladungen im Inneren des Hauses detonierte, einigte man sich für die Historie auf einen mit Sprengstoff beladenen LKW /vor/ dem Gebäude. Daß dies nicht mit der verursachten Beschädigung zusammenpaßt, juckt offensichtlich nur Paranoiker.

    Wie kam man auf den von Terroristen gelenkten LKW? Eine anonyme Anruferin nannte der Polizei einen verdächtigen LKW inkusive Kennzeichen, und dann wurde doch glatt von einem joggenden Beamten die Hinterachse des Fahrzeuges auf einem fernen Feld inklusive Nummernschild gefunden. Das waren alle nötigen Fundstücke für die Narrativbildung vom erstmaligen Terror auf dem Gebiet der USA.

  13. Rennziege

    11. September 2016 – 13:07 — astuga, @Erich
    Danke für diesen Link, der nur einer von vielen ist, die auch dieses Verschwörungsgerücht fundiert ausräumen. Aber der Einsturz dieses benachbarten Gebäuden spornt Amateurstatiker immer noch an, ein internes Komplott zu behaupten. Dem Massenmord Twin-Towers-Katastrophe geht’s ja ebenso. Schwer vorstellbar, dass es so viele Unterbelichtete gibt; aber die haben offensichtlich nixxx Besseres zu tun.

  14. Thomas Holzer

    “Vorweg: am Hunger und am Tod in der Dritten Welt sind die dortigen politischen und religiösen Machthaber sowie eine nicht auf nachhaltige Ernährungsmöglichkeiten ausgelegte (expansionistische) Familienstruktur die Schuld. Punkt.”

    Und der Herr Hofer fordert in einem Interview in der Wochenendausgabe der “WZ” einen “Marshallplan” für Nordafrika von zumindest 100 Milliarden, natürlich finanziert durch die EU, ergo auch Österreich (oder, auch möglich, fordert er vor Überweisung aber nach Beschlussfassung einen Austritt Österreichs)
    Der Mann wird auch immer erratischer, respektive war es schon immer, außer in seiner Weinerlichkeit, da bleibt er mehr als nur standhaft

  15. Selbstdenker

    @Rennziege:
    Es waren Geschmacklosigkeiten wie von der “Realist”, die man nach 9/11 (zu) lange stehen ließ ohne die zugrundeliegenden Prämissen auf ihren Wahrheitsgehalt hin zu überprüfen.

    Der Zeitgeist der Jahrtausendwende bot den idealen Rahmen für einen Frontalangriff: der kalte Krieg schien vorbei und viele taumelten geschichtsvergessen, hedonistisch, kreditgetrieben oder gelangweilt und auf Sinnsuche umher.

    “Wir sind die Zweitgeborenen der Geschichte, Leute. Männer ohne Zweck, ohne Ziel. Wir haben keinen grossen Krieg, keine grosse Depression. Unser grosser Krieg ist ein spiritueller. Unsere grosse Depression ist unser Leben. Wir wurden durch das Fernsehen aufgezogen in dem Glauben das wir alle irgendwann mal Milionäre werden, Filmgötter, Rockstars. Werden wir aber nicht! Und das wird uns langsam klar. Und wir sind kurz, ganz kurz vorm Ausrasten.” 
    Tyler Durden im Fight Club (1999)

    Dieser Generation konnte man alles erzählen und hat dies auch getan. Das ideologische Springkraut hat man (zu) lange nicht bekämpft; mit dem Resultat, dass man der Plage heute quantitativ kaum mehr Herr wird.

    Der Realist schwafelt das gleiche Zeug daher, wie behütete deutsche Jugendliche, die sich in den 2000er-Jahren Bong-rauchend Michael Moore Filme reinzogen.

  16. cmh

    Wer hat uns in den letzten 50 Jahren wehrunfähig gemacht? – Die Moslems waren es nicht!
    Wer sorgt seit 40 Jahren dafür, dass wir unser Kinder abtreiben? – Die Moslems waren es nicht!
    Wer sagt uns seit 100 Jahren, Arbeiten ist ein überflüssiges Leid? – Die Moslems waren es nicht!
    WEr häuft seit 50 Jahren immer neue Schulden auf? – Die Moslems waren es nicht!
    WEr meint, es ginge auch ohne Religion? – Die Moslems waren es nicht!
    Wer hat die Shule ruiniert? – Die Moslems waren es nicht!
    Wer hat die Bildung infantilisiert? – Die Moslems waren es nicht!
    Wer sagt, der Staat ist alles und ohne die Partei ist jeder nichts? – Die Moslems waren es nicht!
    ….

    Die Moslems sind bei uns und unseren grün/dumpf/dummen/sozialistischen Eliten (Haha) einfach nur auf eine Goldader gestoßen, die sie jetzt ausbueten. Wer will ihnen diesen Wunsch verwehren?

    Klagen ist zwecklos. Hin und wieder sollte man sich nicht zu gut sein, und auch von Marx lernen. Zwar nur in den Methoden und nicht in den Zielen, aber schlimme kann es nicht mehr werden.

  17. gms

    Rennziege,

    “spornt Amateurstatiker immer noch an”

    Amateure also, soso.

    “Schwer vorstellbar, dass es so viele Unterbelichtete gibt; aber die haben offensichtlich nixxx Besseres zu tun.”

    Unterbelichtet trifft es vortrefflich, so man tatsächlich dem offiziellen Bericht zum Hergang glaubt. Wieviele Flugzeuge waren der Legende nach involviert? Richtig, es waren vier, zwei in die Twin-Towers, eines ins Pentagon und eines stürzte auf freiem Feld ab. Wieviel Blackboxes wurden gefunden und ausgewertet? Keine einzige, in Ziffern: 0.

    Daß weder bei den Twin-Towers noch beim Pentagon oder WT7 die Schäden auch nur ansatzweise mit der behaupteten Ursache zusammenpassen (wie ebenso nicht in Oklahoma), erklärt man zickig durch vertieftes Wissen über die Amateurhaftigkeit jener Hundertschaften von Statikern und Sprengmeistern, für die nur eine einzige Erklärung in Frage kommt, der gezielte Pull-Down. Alles Amateurhuren, außer Mutti, nicht wahr?

    Woher weiß man vom ‘Hauptattentäter’ Mohammed Atta? Sein angesengter Reisepaß segelte wundersam aus der Staubwolke am Ground-Zero, die gesammten Anschlagpläne hatte er im Taxi auf den Weg zum Flughafen vergessen und sein schriftliches Bekenntnis fand man im Reisegepäck, welches die Fluggesellschaft versehentlich nicht an Bord der Maschine brachte. Na das überzeugt doch, oder?

    Obwohl sich die vier Ereignisse über Stunden hinzogen, war keine einzige Millitärmaschine in der Luft, die bei derartigen Vorfällen speziell in den USA innerhalb von Minuten den betroffenen Luftraum sichern. Warum taten sie das nicht? Die Maschinen waren zufällig anderwärtig auf einer Übung! Besondere Übungen in Sachen Time-Schifting vollführte die BBC, die vom Einsturz des WTC7 berichtete, noch bevor dieser stattfand.

    Wer hat die Schäden am Ground-Zero beseitigt und insbesondere die Stahlträger eingeschmolzen, bevor es zu deren vertieften Untersuchung kam? Dieselbe Firma, die auch Oklahoma bügelte. Bekannte sich Bin-Laden zum Anschlag? Nein, was bei derartig grandiosen Anschlägen natürlich das Normalste der Welt ist; den islamistischen Coup des Jahrtausends vollführen und dann sagen, man war’s nicht.

    Psychopathen in der Administration labern noch lange vor 9/11 über die Notwendigkeit eines zweiten Pearl-Harbors, und dann geschieht justament unter Bush jr. etwas, das dem Globus von wegen War-on-Terror die Handschrift von Irren aufzwingt. Bei diesem Kontext und dem tonnenschweren Bockmist, den man zur Erklärung der Sachverhalte aufstapelte, muß man tatsächlich an gerüttelter Unterbelichtheit leiden, so man die offizielle Darstellung schluckt.

  18. waldsee

    viele westler haben noch nicht begriffen ,was islam bedeutet.(der ist immer politisch.)
    im gegensatz dazu haben muslime
    verstanden was westen bedeutet.sie und von ihnen verfolgte und drangsalierte kommen hunerttausenderweise nach europa.
    wahrlich,so denken halt viele,man muß ihnen nur einmal die chance geben,wie europäer zu handeln.
    allah sei dank für die dummheit der europäer.

  19. Rennziege

    11. September 2016 – 15:56 — gms
    Vor Monaten habe ich Ihnen mitgeteilt, von Ihren Postings keine Notiz mehr zu nehmen, weil Ihr Oberlehrerzeigefinger selbstherrlich, nur aus Internet schöpfend, also bildungsmäß in der Tat unterbelichtet ist. Heute mach’ ich eine Ausnahme: All das, was mit Gerüchten zu widerlegen versuchen, wurde x-mal untersucht, in Hunderten Ausschüssen und Tausenden Augenzeugenberichten zerpflückt — und als zutreffend bestätigt.
    Wer’s wie Sie partout besser zu wissen glaubt, geselle sich hörig zu Ihren Gesinnungsgenossen beim Unterberger und der “Krone”.
    Alles Gute für Ihr weiteres Leben im Wolkenkuckucksheim der Vorgestrigen, und endgültig ade!

  20. Rennziege

    P.S.: Beim Tippen auf dem Smartphone fielen ein “dem” und ein “Sie” unter den Tisch. Kundige werden wissen, wo.

  21. Thomas Holzer

    @Rennzieger
    aber “gms” ist doch im Besitz der allein gültigen Wahrheit, genauso wie die Fundamentalisten vom anderen Ufer. Ob die sich wohl ob ihres selbst gegebenen Alleinvertretungsanspruchs in der näheren Zukunft in die Haare bekommen werden?!

  22. Thomas Holzer

    @cmh
    50 Jahre Demokratie; mit Verlaub – beklagen Sie sich bitte beim Salzamt.
    Kein Politikerdarsteller musste und wollte weiter als in Wahlperioden denken; alles selbst verschuldet, eben von der Mehrheit!

  23. gms

    Rennziege,

    “Vor Monaten habe ich Ihnen mitgeteilt, von Ihren Postings keine Notiz mehr zu nehmen, weil Ihr Oberlehrerzeigefinger selbstherrlich, nur aus Internet schöpfend,.”

    Was wollen Sie monieren? Daß die offiziellen Berichte zu 9/11 und Oklahoma im Internet verfügbar sind? Was wollen Sie ergänzend beweisen? Die Vermutung, man müsse nur als erster in der Debatte untergriffig werden und mit versuchten Beleidigungen aufkreuzen zur Erlangung von Glaubwürdigkeit?

    Traurige Show, werte Rennziege, sehr traurig.

    “also bildungsmäß in der Tat unterbelichtet ist.”

    Sie haben also die Berichte gelesen und kommen zum selben Urteil, wonach Grimms Märchen ähnlichen Wahrheitsgehalt aufweisen. Anders ist Ihr Internet-Geschreibsel nicht decodierbar.

    “Heute mach‘ ich eine Ausnahme”

    Ja, machen Sie das oder lassen Sie’s, schreiben Sie Tagebuch darüber, veranstalten Sesselkreise mit Gleichgesinnten wie den von der Seitenlinie mitschnatternden Muppet-Holzer oder drehen einen Film darüber. Das ist total aufregend, gar nicht offtopic, kindisch oder sonstwie mit sattsam bekannter Zickigkeit erklärbar.

  24. Mourawetz

    Wir sind dabei, uns zurück zu entwickeln, als Gesellschaft und Mensch. Etwa 1200 Jahre vor unserer Geburt.

  25. astuga

    @gms
    Ansonsten schätze ich ja Ihre Beiträge sehr.

    Ich könnte auch noch den Reichstagsbrand oder die Versenkung der Lusitania anführen, aber auch die beiden haben – mal ausnahmsweise tatsächlich – nichts mit dem Islam zu tun.

  26. Rado

    Auch diese Dinge habe ich mir gemerkt:
    Wolfgang Joop: „… Ich bin nicht sicher, ob das schreckliche Bilder waren. …”

  27. carambolage

    @Rennziege
    Es ist vergebene Mühe Verschwörungstheoretiker von ihren fixen Ideen wegzubringen.
    Die lesen und schauen nur die Dinge, die ihre Meinung bestärken, auch wenn das noch so wirr und einseitig ist.
    Lassen wir sie doch unter ihren Aluhüten weiter schmoren und ignorieren sie, die Zeit ist echt zu wertvoll.
    Liebe Grüße, carambolage

  28. Christian Peter

    @carambolage

    Hat nichts mit Verschwörungstheorien zu tun. Dass zwei Wolkenkratzer durch Einschlag eines Flugzeuges dem Erdboden gleichgemacht werden, ist mehr als verwunderlich. Selbst geplante Sprengungen von Gebäuden durch Sprengexperten verlaufen meist nicht derart reibungslos (sah mir erst gestern im Fernsehen erstmals die Aufnahmen an).

  29. gms

    carambolage,

    “Die lesen und schauen nur die Dinge, die ihre Meinung bestärken, auch wenn das noch so wirr und einseitig ist.”

    Mit wirr und einseitig ist der offizielle 9/11-Bericht, der WTC7 mit keiner Silbe erwähnt, perfekt beschrieben.

    Welche der oben schon genannten Aussagen zweifeln Sie an? Daß von allen Flugschreibern kein einziger gefunden wurde respektive verwertbare Daten lieferte? Die Umstände, wie man zu den Attentätern und die Pläne rund um Atta kam? Die wider alle miltiärische Protokolle unterlassene Luftraumsicherung trotz mehrfacher Entführung von Airlinern oder die präkognitive Berichterstattung der BBC?

    Das Ganze würde meilenweit gegen den Wind stinken, selbst wenn die vier betroffenen Gebäude anders eingestürzt wären, sich beim Pentagon tatsächlich Wrackteile befunden hätten oder die rasche und höchst effektive Beseitigung der Stahlträger durch Einschmelzen unterlassen worden wäre.

    “Lassen wir sie doch unter ihren Aluhüten weiter schmoren und ignorieren sie”

    Schauen Sie, auch diejenigen, die wie Sie hier bar aller Faktennennung ach so charmant als Spinner vorführen wollen, haben im Grunde nichts dagegen, wenn Artisten der geistigen Selbstfesselung Ihrer Preisklasse die Physik neu erfinden oder an Märchen aus tausend und einer Nacht glauben wollen. Nichts ist tröstlicher als standfester Glaube, kohärent mit den amtlichen Bibeln der Regierungen, nicht wahr?

    Würden die so Gepolten nun auch noch Abstand davon nehmen, aus dem Windschatten ihrer ostentativen Glaubensfestigkeit heraus mit Dreck auf Andersdenkene zu werfen, bliebe uns allen die eine oder andere erbärmliche Caramolage erspart.

  30. astuga

    @gms
    Nicht dass es viel Sinn haben wird…

    Aber tatsächlich wurden die Flugschreiber ja gefunden!
    Nicht alle, aber das ist auch nicht verwunderlich, denn anders als behauptet, sind sie nicht unzerstörbar.
    Sie halten bloß sehr viel aus.
    Aber selbst aus dem Umstand, dass sie gefunden wurden werden Verschwörungstheorien gestrickt.
    Etwa weil angebliche (!) Zeugenaussagen sich darin unterscheiden, wo genau sie aufgefunden wurden.

    Dazu möchte ich nur eines anmerken.
    Glauben Sie wirklich, dass jemand der fähig ist, eine Verschwörung mit hunderten, wenn nicht tausenden, Beteiligten durchzuziehen und geheim zu halten…
    Bei der große Verkehrsmaschinen zerstört, und riesige Gebäude die 24/7 von Menschen genutzt wurden gesprengt werden.
    Und bei der hunderte Menschen als Beteiligte sang- und klanglos verschwinden.
    Also glauben Sie wirklich, dass so jemand vergisst, sich auch um die Flugschreiber zu kümmern?

    Und dann bringt er auch noch genau die Terroristengruppe, die schon einmal versucht hat die Twin Towers zu zerstören (Bombe in der Tiefgarage), dazu sich zu dieser Tat zu bekennen.
    Da glaube ich im Zweifelsfall doch eher an Ockhams Rasiermesser (die einfachste und in sich schlüssigste Lösung ist auch relativ sicher die korrekte).

  31. gms

    astuga,

    “Nicht dass es viel Sinn haben wird…”

    Eine redlich geführte Debatte ist selten sinnlos. Gentleman agree on facts.

    “Aber tatsächlich wurden die Flugschreiber ja gefunden!”

    Das wurde nicht in Abrede gestellt. (“Daß von allen Flugschreibern kein einziger gefunden wurde respektive verwertbare Daten lieferte?”)

    “Aber selbst aus dem Umstand, dass sie gefunden wurden werden Verschwörungstheorien gestrickt.”

    Vier Flugschreiber wurden gefunden, vier nicht, die gefundenen waren angeblich unbrauchbar. Die Boxen sind für Horrorszenarien konstruiert und gleichfalls dafür, per Ortung nach Crashes jedweder Art gefunden zu werden. Wenn keine einzige davon etwas hergibt in einem Fall, wo angesichts der Umstände mutmaßlich Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt wird für die Rekonstruktion der Ereignisse, dann dünkt das etwas sonderbar.

    Daß wiederum keine Militärmaschine vorschriftsmäßig zur Luftraumsicherung aufstieg, weil die ausgerechnet an diesem Tag indisponiert waren, obwohl jeder Militärpilot allein das schon als Bullshit entlarvt, fällt nicht minder fliegerisch in die Kategorie ‘too good to be true’.

    “Glauben Sie wirklich, dass jemand der fähig ist, eine Verschwörung mit hunderten, wenn nicht tausenden, Beteiligten durchzuziehen und geheim zu halten…”

    Was bedeutet “geheim”? Eigentlich ist es irrelvant, wieviele Leute davon wissen, solange es nicht an die große Glocke kommt und jeder mit berserkerhaftem Furor zum Irren gestempelt wird, der den artifiziellen Narrativen nicht folgt.

    “Und dann bringt er auch noch genau die Terroristengruppe, die schon einmal versucht hat die Twin Towers zu zerstören (Bombe in der Tiefgarage), dazu sich zu dieser Tat zu bekennen.”

    Wieviel Zeit vergingen zwischen 9/11 und dem ‘Bekenntnis’ dazu? Es waren laut Deutschlandradio über drei Jahre! Ausgestrahlt wurde das ‘Bekennervideo’ vier Tage vor der Wiederwahl Bush’s 2004 [1]. Wir haben also den Jahrtausendcoup im Jahr 2001 schlechthin, und derjenige der es war, meldet sich im denkbar besten Augenblick 2004. Würden Sie als erfolgreicher oberster Islamist derart handeln?
    Vielleicht ist ja glaubwürdiger, er hätte sich, wie der Spiegel im Jahr 2011 berichtet, ‘wenige Monate nach den Terroranschlägen am 11. September’ bekannt [2]. Plausibler?

    Wir haben also einen Hauptdrahtzieher mit denkbar langer Leitung, wir wissen um die Beziehungen zwischen der CIA und Al-Quaida seit Rußland versus Afghanistan und erleben Jahre später die Versenkung der Leiche Bin-Lades irgendwo im Ozean. Egal wo man hingreift, es trieft nur so vor Absonderlichkeiten.

    “Da glaube ich im Zweifelsfall doch eher an Ockhams Rasiermesser (die einfachste und in sich schlüssigste Lösung ist auch relativ sicher die korrekte).”

    Ich mag Ockham ebenfalls. Daher habe ich erst recht Probleme mit einem Anführer der Attentäter, der im Taxi die Anschlagpläne vergißt, sein Bekennerschreiben ausgerechnet im Gepäck aufgibt und dieses gefunden wird, weil die Airline den Koffer irrtümlich nicht an Bord brachte. Das Flugzeug vaporisiert beim Einschlag in den ersten Tower, doch Attas Paß wird am Ground-Zero leicht angesengt gefunden. Ist das glaubwürdig, noch dazu, wo dies die einzige Fährte war und der glorreiche Bin-Laden selbst keinen Mucks machte?

    Hier passen an allen vier Gebäuden (Twin-Towers, WTC7, Pentagon) weder die Physik noch die einrahmende Story, ohne Ockhams Messer nicht und schon gar nicht mit ihm.

    Würde man auf die restlichen Ungereihmtheiten eingehen, ließen sich Romane erzählen über Telephonate die selbst nach der dritten korrigierten Erklärung niemals stattgefunden haben können, Augen- und Ohrenzeugen, die genau wußten, was sie wahrnahmen, Photos mit abgezirkelt gekappten Eisenträgern, Leute die sich verplapperten, andere die diesen Anschlag ankündigten, und so weiter und so fort. Egal welchen Aspekt man betrachtet, es paßt nicht und profitiert hat davon einzig und allein eine bestimmte Kaste, und jeder hier im Forum weiß, wie es im Handumdrehen danach weiterging auf unserem Globus.

    Den Reichstagsbrand und die Versenkung der Lusitania hatten Sie selbst schon genannt, ergänzende evidente False-Flag-Aktionen ließen sich trivial nennen, wie ebenso die nicht durchgeführte Operation Northwoods schon aus dem Jahr 1962, bei der nicht minder amerikanische Passagierschiffe versenkt und zivile Flugzeuge abgeschossen hätten werden sollen. Es hat halt über drei Jahrzehnte gedauert, bis die Dokumente freigegeben wurden, und 9/11 wird ebenso an die Oberfläche durcksickern, mit oder ohne Deklassifikation.

    [1] deutschlandradio.de/bin-laden-bekennt-sich-zu-anschlaegen-am-11-september.331.de.html?dram:article_id=198623
    [2] spiegel.de/video/anschlaege-9-11-als-bin-laden-sich-zum-terror-bekannte-video-1124974.html

  32. Fragolin

    Wieso ist jeder, der an der offiziellen Darstellung zweifeln, Aluhutträger? Weil die USA noch niemals nich gelogen haben? Und absolut niemals über Leichen gehen würden?
    Es braucht keine Verschwörungstheorie (also das angebliche Wissen um eine meist selbstkonstruierte kausale Kette) um einfach zu zweifeln.
    Ich maße mir nicht an, irgendwelches Wissen über eine selbstgebastelte “Wahrheit” zu besitzen, aber ich bewahre mir trotzdem einiges an Zweifel, was die offiziellen Darstellungen betrifft. Zufälle gibt es immer wieder. Aber eine Verkettung von Zufällen ist zuviel des Zufalls. Zumindest bleibt der Geruch, es könnte zumindest in den inneren Kreisen der US-Army und der Administration Sympathisanten mit den Terroristen gegeben haben, Kollaborateure, die den Angreifern Informationen zuspielten oder dafür sorgten, dass eben eine Übung zu einer ganz bestimmten Zeit stattfand oder im Nachhinein fingierte Spuren zu irgendwelchen Identitäten führten.
    Dass sich jahrelang niemand zu diesem Anschlag bekannte, auch nicht jene, die sonst jeden durchdrehenden Musel mit Dönermesser für sich reklamieren, ist allein schon mehr als seltsam. An der Angst vor der Verfolgung durch die USA kann es kaum gelegen haben, denn die gab es schon vorher und hat bisher noch kein einziges Terrornetzwerk wirklich von seinem Treiben abgehalten; ganz im Gegenteil: Terror ist ein schreckliches Mittel zur Erlangung der ultimativen Aufmerksamkeit – und dann halten ausgerechnet die altbekannten ADHS-Gestörten die Füße still nach so einem Kracher?
    Nein, da ist mehr als genug faul rund um 9/11. Und man braucht nicht hunderte involvierte Ermittler für ein getürktes Ergebnis sondern nur einen, der eine falsche Fährte legt, einen angesengten Pass “findet” oder einfach nur zum Finden auslegt; einen Koffer oder eine Blackbox austauscht oder einer Baufirma ein offiziell aussehendes Fax zuspielt, gleich mal da drüben am linken Eck mit dem Aufräumen zu beginnen, bevor noch einer kommt und dumme Fragen stellt. Nein, zum Vertuschen und Verdrehen von Informationen braucht es nicht viel. Da reicht (mal als Beispiel) ein kleines Reihenhaus in England mit einer einzigen Person, die als “syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte” die Meldung herausgibt, Assad würde aus Hubschraubern Fassbomben mit Chlorgas abwerfen, und schon schreibt das die ganze westliche Presse unhinterfragt als Wahrheit ab – obwohl Assad nicht nur eine der modernsten Armeen im Nahen Osten und zusätzlich den Russen als Verbündeten hat und Chlorgas abwerfen so ziemlich das unwirksamste ist, was man tun kann – ein paar Leute mit tränenden Augen und die ganze Welt ist empört über den Giftgasangriff blabla – was ich sagen will, es braucht keine tausende Involvierte für eine Falschinformation, es reichen eine Handvoll Drahtzieher, und alle darunter tun nur das, was sie immer tun, befolgen Befehle oder hecheln vor die Nase gehängten Würsten nach und – das Allerwichtigste! – stellen keine Fragen und Zweifeln nicht.
    Deshalb bitte Zweifler nicht mit Verschwörungstheoretikern gleichsetzen, das ist nämlich das übliche Propagandasprech der Obertanen, um jeden, dessen Zweifel ihn auf eine gefährliche Spur schicken, einfach als Spinner abzutun. Wo es keine Argumente gibt, geht es gegen die Person.

  33. Fragolin

    Zusatz: Sollte, was geschehen sein kann, der angeblich abgestürzte 4. Flieger von der eigenen Luftwaffe abgeschossen worden sein, wird das niemals publik werden, denn niemals wird zugegeben werden, dass US-Soldaten US-Zivilisten gezielt abgeschossen haben. Niemals und unter keinen Umständen. Das würde einen innenpolitischen Flächenbrand auslösen.
    Und nein, es geht hier nicht um die USA. Alle anderen gehen mit der Wahrheit ebenso verhaltenskreativ um. Jeder biegt es so hin, wie es ihm nutzt.

  34. Rado

    Was ich auch nicht vergesse, sind diese Herrschaften mit ihren Zitaten:
    Wolfgang Joop: “Ich bedaure nicht, dass das Symbol der Twin Towers nicht mehr steht, weil sie kapitalistische Arroganz symbolisierten”. Der Komponist Karlheinz Stockhausen bezeichnete die Anschläge vom 11. September als “das größte Kunstwerk, das es je gegeben hat.” Beide Herrschaften sind übrigends mittlerweile auch in Rauch (oder was immer) aufgegangen. Das war die Lektion fürs Leben, Burschen!

  35. mariuslupus

    Es braucht keine Verschwörungsthorie, oder ganz sicher keine der den Ablauf der Ereignisse am 11.9. in Frage stellt. Der Ablauf war so, wie er war.
    Die Frage ist, wo sind die Leute geblieben die diese Aktion vor Ort koordiniert haben und die die Befehlsgewalt hatten. Unmöglich dass 16 Männer gleichzeitig die ausführenden, sowie auch die Koordinatoren sind. Wieso hat die CIA, NSA, FBI niemanden präsentiert der die Befehle ausgegeben hat und entschieden hat wie der Ablauf der Aktion sein soll. Es wurde ein Bösewicht erfunden und im Schlafrock, mit Bart und Puffen, der Öffentlichkeit präsentiert. Ist bekannt, der Hofer wars, (Nein nicht der Hofer von der FPÖ, der andere, der Hofer vom Ambros).
    Und dieser Bösewicht wurde ohne Prozess vom Freiedensnobelpreisträger, freudig von der Kandidatin der Demokraten, assistiert, abgemurkst.
    Wieso war seit dieser Aktion der islamische Terrorismus nicht in der Lage eine ähnliche, koordinierte, logistisch extrem anspruchsvolle Aktion durchzuführen. Alles was seither der islamische Terror zu Stande gebracht hat, waren primitive Sprengungen oder Erschiessungen.
    Jede militärische oder geheimdienstliche Operation, hat taktische und stretegische Ziele. Die taktischen Ziele wurden erreicht, prestigeträchtige Objekte wurden zerstört, und es wurde gezeigt dass die USA
    verletzbar sind.
    Aber was ist mit den strategischen Zielen geschehen ? Wer, hat welche strategische Ziele erreicht ?
    Cui bono ?

  36. Rado

    @mariusplus
    Der Hauptgrund dafür, an eine verschwörungstheorie zu glauben, ist eigentlich nur, dass die USA ihre Kriege oft mit spektakulären Inszinierungen beginnen. Ganz spontan bringe ich ein halbes Dutzend zusammen. Es finden sich aber bestimmt noch mehr Fälle:

    Lousitania Zwischenfall – Ein Munitionsfrachter mit Zivilisten drappiert
    Pearl Harbour – Die decodierte Kriegserklärung der Japaner an die eigenen Truppen unterdrückt.
    Tonking Zwischenfall – Eine Lüge
    USS Liberty Zwischenfall – Bis heute ungeklärt, hätte vermutlich ein Casus-Belli werden sollen, wenn sich die Besatzung umbringen hätte lassen.
    Saddams Massenvernichtungswaffen – Eine Lüge, auch mithilfe des Deutschen BND

  37. astuga

    @
    Fragolin und gms
    Es vergingen eben nicht wie behauptet Jahre bis sich jemand zu 911 bekannt hat und das auch öffentlich wurde!
    http://www.spiegel.de/video/anschlaege-9-11-als-bin-laden-sich-zum-terror-bekannte-video-1124974.html
    Die USA hatten wohl zudem damals selbst kein großes Interesse das detailliert zu diskutieren, weil es ihre falsche Schuldzuweisung an den Irak konterkariert hätte.

    Außerdem wurde den USA ja von Seiten Bin Ladens bzw der Taliban schon davor gedroht.
    Teil dieser Strategie waren auch bereits die Anschläge auf das Konsulat in Kenia und auf das US-Kriegsschiff im Jemen gewesen.
    Und der 1. Anschlag in der Tiefgarage der Twin Towers, der nicht so erfolgreich war wie von den Terroristen erwartet.
    Bereits Präsident Clinton ließ damals die Taliban in Afghanistan zur Vergeltung bombardieren.

  38. astuga

    @mariuslupus
    Entschuldigen Sie mal!

    Was waren denn die großen Anschläge nach 911 in Madrid, London, Bali oder zuletzt in Paris (Bataclan, Charlie Hebdo)?
    Nicht gerechnet jenes im Bombay (indisches 911 genannt), oder die zahlreichen in Pakistan.

  39. mariuslupus

    @astuga
    Kein Problem. Bleibe dabei. Es waren primitive Sprengstoffanschläge oder Erschiessungen von unschuldigen Leuten.
    Der Gegensatz zu TwinTower und Pentagon ist, dass es sich am 11.September um eine koordinierte Aktion, die hoch professionell ablief, gahandelt hat. Seither waren die moslimischen Mörder nicht in der Lage eine Aktion mit dieser exzellenten Planung durchzuführen.

  40. gms

    astuga,

    “Es vergingen eben nicht wie behauptet Jahre bis sich jemand zu 911 bekannt hat und das auch öffentlich wurde! [link]

    Verzeihen Sie die unverhohlen zynische Frage: Was glauben Sie ist der Grund, weshalb ich oben (heute um 03:45) direkt an Sie gerichtet die Worte schrieb: “Vielleicht ist ja glaubwürdiger, er hätte sich, wie der Spiegel im Jahr 2011 berichtet, ‚wenige Monate nach den Terroranschlägen am 11. September‘ bekannt [2]. Plausibler?”

    Unter [2] brachte ich dann in meinem Posting exakt denselben Link, den Sie selbst hier anführen. Worauf wollen wir uns nun einigen? Auf die Story vom Deutschlandradio 2004, wonach nun endlich ein Bekenntnis vorliegt, auf die Geschichte vom Spiegel 2011, daß das Bekenntnis wenige Monate nach dem Anschlag kam oder daß es für islamistische Terroristen das Natürlichste der Welt ist, mit ihrer eigenen Urheberschaft monatelang hinterm Berg zu halten?

    “Die USA hatten wohl zudem damals selbst kein großes Interesse das detailliert zu diskutieren, weil es ihre falsche Schuldzuweisung an den Irak konterkariert hätte.”

    So what? Bin Laden stand vom ersten Tag an als Drahtzieher fest. Für ein zeitnahes medienwirksames Bekenntnis brauchte er keine Mithilfe der US-Regierung, oder doch?
    Wie soll also die These lauten — daß er Funktstille übte, um die Pläne von Bush, Rumsfeld und Cheney nicht zu sabotieren und dies der Administration half, postwendend am 7.Oktober 2001 in Afghanistan einzumarschieren und sich den Irak für 2003 aufzuheben, aus dem sich Bin Laden hätte schon im September 2001 melden müssen?

  41. Selbstdenker

    Anschlagspläne auf das WTC sind nicht neu.

    Ich kann mich noch gut erinnern, wie ich bei einem New York Trip im Jahr 1995 an den streng bewachten Zwillingstürmen vom WTC vorbeikam; es stand an jeder Ecke ein Soldat mit einer MP in der Hand.

    Der Grund war der, dass gerade ein Strafprozess gegen den blinden ägyptischen Prediger Omar Abdel-Rahman stattfand. Er war der Drahtzieher vom Anschlag auf das WTC im Jahr 1993 bei dem ein mit Sprengstoff beladener Kleinlaster im Parkdeck vom WTC abgestellt und ferngezündet wurde.

  42. astuga

    @gms
    Natürlich diente das ganze aus Sicht der Taliban bzw Bin Ladens und seiner Vordenker zur Eskalation.
    Man wollte den globalen Jihad.

    Nur haben sich die Herrschaften verkalkuliert, denn einerseits gab es nicht den großen antiwestlichen Aufstand in der islamischen Welt (nicht mal in Saudi Arabien wurde die Führung gestürzt).
    Und andererseits hat sich die USA als weniger zögerlich und schwach erwiesen als von den Jihadisten angenommen.

    Es gibt ja die “letzten Worte” Bin Ladens an seine Anhänger in ihrem Rückzugsraum im Tora Bora-Gebirge.
    In denen er sich bei ihnen entschuldigt, weil seine Strategie dazu geführt hatte, dass die USA sie noch aus den letzten Höhlen herausbombardierten.
    Dass Regierungen, Diktaturen oder auch nur War Lords in den Krieg ziehen und die Lage völlig falsch einschätzen ist nun wirklich nichts neues.

  43. gms

    astuga,

    “Dass Regierungen, Diktaturen oder auch nur War Lords in den Krieg ziehen und die Lage völlig falsch einschätzen ist nun wirklich nichts neues.”

    Ausgangspunkt war der sonderbare Umstand des unterlassenen zeitnahen Bekenntnisses zum Anschlag. Vermutete falsche Einschätzungen begründen hierbei kaum etwas, oder?

    Zum Recap: Wir haben, veröffentlicht 2011, ein Video, das Bin Laden angeblich Monate nach dem Anschlag in einer Art von Interview zeigt. Dann haben wir eines von 2004, bei dem er direkt in die Kamera spricht und von dem man damals sagte, das sei das erste Bekenntnis. Können wir uns daher darauf einigen, daß 2004 erstmalig ein Bekenntnis auftauchte?

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