Abschieben, aber wie?

“….Der Streit zwischen der EU und Pakistan über eine Rückführung abgewiesener Flüchtlinge flammt wieder auf. Pakistan schickte 30 aus der EU ausgewiesene Flüchtlinge wieder zurück nach Griechenland. Bereits auf dem Flughafen in Rawalpindi bei Islamabad kontrollierten Beamte die 49 Passagiere noch an Bord des Charter-Flugzeugs. 30 der Flüchtlinge durften das Flugzeug nicht verlassen, Pakistan verweigerte ihnen die Einreise….” (hier)

19 comments

  1. Fragolin

    Man muss es positiv sehen: Immerhin haben wir jetzt 19 heimgeschickt. Das war den Aufwand doch wert, oder? Und jetzt sind es nicht mehr ganz so viele, nur noch eine knappe halbe Million, die wohl kein Asyl bekommen wird und heimkehren müsste. 499.981 hört sich doch gleich besser an als 500.000.
    Wenn wir in dem Tempo weitermachen, schaffen wir das mit nur 26.000 Flügen; also bei 3 am Tag ist das locker in 25 Jahren zu schaffen….

  2. Thomas Holzer

    Aus ganz Griechenland, von EU-Europa gar nicht zu sprechen, wurden nur 49 Pakistani zur Abschiebung zusammengezogen?! Und, so die Maschine keine Zwischenlandung tätigte, war sie definitiv nicht ausgelastet………….so viel zur Effizienz der Maßnahmen “unserer” Politikerdarsteller und deren Lakaien

  3. Lisa

    Auf welches Recht stützen sich die Staaten, die ihre zurückgeschickten Flüchtlinge nicht aufnehmen? Einfach Willkür, mal ja (wenn bestochen), mal nein? Oder verletzter Stolz? “Wenn es dir bei uns nicht passt, geh doch,brauchst aber nie wieder zu kommen”. Oder Kalkül: Wenn du zurückkehrst statt Geld heimschickst, stecken wir dich ins Gefängnis, verfolgen dich, foltern – das ist ein Asylgrund und die müssen dich behalten. Noch eine Frage: Könnten sie möglicherweise auch in ihre alte Heimat zurückflüchten?

  4. mariuslupus

    Alles hat zwei Seiten. Ist diese Bauchlandung bei der”Abschiebung” gut oder schlecht. Gut könnte sein dass Merkelisten merken könnten dass was Pakistan jetzt im kleinen macht, sich weigert, Erdogan im grossen veranstalten wird. Aber die Gutmenschen sind so oder so, nicht lernfähig. Schlecht ist, dass die Gutmenschen beschliessen werden, Abschiebungen nicht möglich ist.. Alle Migeranten bleiben hier !
    Davon abgesehen dass diese misslungene Abschiebung ein ökonomischer Wahsinn ist. Ein Flugzeug zu chartern für 49 Wirtschaftsflüchtlinge. Warum können diese Leute, offensichtlich lauter Männer, genau so zurückgehen wie sie gekommen sind.? Aber dass ist, dank den Gutmenschen, sicher nicht zumutbar.

  5. Falke

    Das zeigt wieder einmal, dass es nur eine Lösung geben kann: gar nicht einreisen lassen!

  6. Christian Peter

    Zuerst lässt man illegale Einwanderer ohne Papiere einreisen und dann wundert man sich, dass andere Länder die Einreise ohne gültige Papiere verweigern – großes Kino.

  7. O.d.S.

    Wir vom Orden haben uns ein ganz probates Mittel ausgedacht. Österreich sollte eine Insel kaufen, sie zu Staatsgebiet machen und Nichterwünschte dorthin bringen. Es wäre nicht einmal eine Abschiebung. Die Illegalen wissen ja woher sie kommen und werden von selbst von der Insel abhauen. Wohin die Illegalen dann gehen, kann uns herzlich egal sein!

  8. Christian Peter

    @O.d.S

    Weit effektiver : Illegale Einwanderer (schon gar nicht ohne Papiere) erst gar nicht einreisen zu lassen.

  9. Christian Peter

    @O.d.S

    Illegale Einwanderer, die man nicht einreisen lässt, braucht man auch nicht abzuschieben, logisch, oder ?

  10. O.d.S.

    Werter Anhänger der Parteiendiktatur Peter!

    Die Grenzen zu schließen ist ein naturrechtlicher Grundsatz eines jeden Staates. Auch eine Masseneinwanderung ist abzulehnen. Ihnen scheint aber entgangen zu sein, dass wir in keinem Staat mehr leben, sondern im Bundesland Österreich. Die von Ihnen ach so geliebte Partei FPÖ, selbst nur an Futtertrögen interessiert, hat ganz im Stile des Populismus eine Position bezogen, die weder Fisch noch Fleisch ist.

    Vollkommen notwendig vor jedem anderen Schritt wäre ein Parteienverbot und ein Abschied von dieser EUdssR.

  11. Christian Peter

    @O.d.S.

    ‘die von Ihnen ach so geliebte FPÖ’

    wäre gerne ein Fan der FPÖ, allerdings ist mir die Strache – FPÖ viel zu sehr dem linken Mainstream angepasst und sowohl in Sachen Einwanderungspolitik, als auch Europapolitik und in anderen gesellschaftspolitischen Fragen zu weit links. Dennoch wäre mir ein H.C. Strache als Bundeskanzler um Welten lieber als ein Herz – Jesu – Demokrat oder gar ein Sozialist.

  12. Mona Rieboldt

    Da ist Pakistan aber nicht allein. Die Kriminellen, die aus Tunesien nach Deutschland gekommen sind, nimmt Tunesien auch nicht zurück. Und mancher afrikanische Staat will seine eigenen Leute auch nicht zurück.

  13. Christian Peter

    @Mona Rieboldt

    Den vermeintlichen Pakistani wurde die Einreise verwehrt – völlig logisch – weil sie keine gültigen Papiere bei sich führten. Nur von Idioten regierte Länder wie Österreich und Deutschland lassen illegale Einwanderer ohne Papiere einreisen.

  14. Christian Peter

    Preisfrage : Welches Land lässt Menschen einreisen, von denen man nicht einmal weiß, aus welchem Land sie stammen ?

  15. Hanna

    Aber arg paradox ist das schon: Zig-tausende Auswanderer, bei uns “Flüchtlinge” genannt, die keinen anderen “Flucht”-Grund hatten als dass sie in ihrem Land einfach nicht mehr leben wollten, wegen der Missstände – was ein legitimer Grund ist, auswandern zu wollen, man frage ein paar Tausend ÖsterreicherInnen, aber deshalb kann man nicht einfach nach Amerika, zB, reinspazieren, nur, weil’s einem dort taugen würde – also diese Zig-Tausenden waren vorher nicht verfolgt in ihrem Land. Wenn sie jetzt aber zurück gebracht werden, wird ihre Regierung keine Freude mit ihnen haben und sie werden eventuell jetzt wirklich verfolgt werden (LandesverräterInnen, DeserteurInnen), und jetzt hätten sie dann einen Fluchtgrund. Brr. Die Welt ist ein Haufen Exkrement, in vieler Hinsicht. Man sollte ein Mistkäfer sein, dann ginge es einem seelisch besser. Aber ev. war das ja alles schon einmal so, deshalb ist in Ägypten auch der Skarabäus heilig. (Sorry, aber mein Verstand schlägt manchmal über die Stränge.)

  16. Hanna

    Vergaß zu erwähnen – eine positive (?) Integrations-Aktion, heute erlebt: Im Auer-Welsbach-Park hielten sich heute ca. 30 Flüchtlinge mit BetreuerInnen in der Hundezone auf. In der Hundezone. Die HundebesitzerInnen und ihre Fellkinder beobachtend. War irgendwie interessant, sich wie im Zirkus zu fühlen. Kann doch nicht sein, dass Erwachsene so darüber staunen, dass Hunde bei uns Haustiere sind?! Ich meine – was machen die, ehe sie auswandern, sich NICHT über das Land informieren, in das sie ziehen?

  17. AD

    @Hanna

    man wollte diesen Migranten vielleicht nur unsere Werte näher bringen und demonstrieren, dass bei uns nur Hunde so gehalten werden und nicht ??? 🙂

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