Abschied von Deutschland – aber von welchem?

“….Nach der Jahrtausendwende wurde Deutschland weltoffen und entspannt und damit endlich ein «normales» europäisches Land. Die Masseneinwanderung droht dieses Erfolgsmodell nun infrage zu stellen….” (NZZ,2016, hier)

21 comments

  1. Thomas Holzer

    “. Eine Mehrheit der Zugewanderten besteht aus jungen Männern, die weder durch Familie noch durch Arbeit «befriedet» und gebunden sind und deren Religion oder Nationalgefühl nicht zu einem säkularen und wenig national gestimmten Deutschland passt”

    Und dies (Religion und Nationalgefühl, noch dazu bei jungen Männern als und in Masse) verbunden mit mehr als nur geringer (Aus)Bildung bildet genau den Sprengsatz, welchen jeder -halbwegs Vernunftbegabte- schon 2015 erkannte.

  2. Herbert Manninger

    Wenn 92%, laut Umfragen, der Wähler und vor allem Wählerinnen dafür sind, wird’s schon so passen.
    Gemäß dem Sprichwort: Wenn es den Eseln und Eselinnen zu gut geht, gehen sie aufs Eis tanzen….

  3. mariuslupus

    Unsinniges Denken mach auch vor angeblich aufgeklärten Geistern wie es H.Broder sein soll, nicht halt: “…könnte es sein, dass wir die Flüchtlinge mehr brauchen als sie uns. Wir geben ihnen Obdach, und sie geben uns unser gutes Gewissen zurück”. Zitat, Weltwoche, 2017, 18, S.67.
    War nicht ironisch gemeint. Von Broder. Ganz, ganz ernst.

    Abschied von Deutschland ? Warum eigentlich nicht. Genau so sinnvoll, wie der Abschied von der EU.
    Deutschland, als Deutschland, hat seit seiner Entstehung 1871 überwiegend im negativen Sinne in Europa agiert und die Entwicklung Europas negativ beeinflusst. Für die Entwicklung Europas wäre der Fortbestand der einzelnen Länder und Staaten mit einer deutschsprechenden Bevölkerung sinnvoller. Die Gründung des Deutschen Reiches hat das Gleichgewicht der Kräfte in Europa nachhaltig zerstört. Die Nachwirkungen
    haben, nicht nur, den Verlauf des 20. Jahrhunderts geprägt, sondern sind auch am Anfang des 21. Jahrhunderts zerstörerisch wirksam. Deutschland dominiert die europäische Politik und diese Dominanz wird zu Zerstörung der abendländischen Werten und der Rechtsordnung, führen.
    Der Abschied von Deutschland, sowie von der EU, würde positive Perspektiven für Europa eröffnen.

  4. waldsee

    Die Veränderer suchen Schutz ,gemeint ist Versorgung , im Sozialstaat.
    Dann gibt es noch die religiösen Eiferer,die die gesamte Welt mit ihrem Schwachsinn und Weltbild beglücken wollen und die selbsthassenden Deutschen,die jeden zwingen ,Teil der 1000-Jahre-industrie (es gibt noch andere ) zu werden .Ich–und >95%– sind nachher geboren und haben es satt
    gebetsmühlenartig damit (39-45) von verschiedenen Propagandaschulen belästigt zu werden.
    Die neuen Kulturen auf deutschem Boden sind bunt und fröhlich,aber werden trotzdem für blaue Flecken sorgen,bei vielen.

  5. Mona Rieboldt

    mariuslupus
    Broder analysiert lediglich damit die deutsche Politik und die vielen “Flüchtlingshelfer”. Es ist eine Analyse, mit der er einen richtigen Punkt in der massenweise Aufnahme dieser illegalen Asylanten trifft. Nun kann man ein Volk besser manipulieren, wenn man ihm seit Generationen eintrichtert, es seien alle Deutschen schuldig an den Nazis. Daher auch die politisch geförderte Willkommenskultur.

  6. Mona Rieboldt

    waldsee
    Da bin ich ganz Ihrer Meinung. Ich bin ebenfalls viel später geboren und möchte auch nicht ständig das Aufwärmen der Nazizeit haben, auch nicht als Nazi bezeichnet werden, weil ich gegen die massenweise Aufnahme von Asylanten bin.

  7. Thomas Holzer

    @Mona Rieboldt
    der Hitler hat schon recht gehabt mit seinen 1000 Jahren: 12 Jahre 3.Reich, 988 Jahre Vergangenheitsbewältigung, Aufarbeitung, Schuldbekenntnis 😉

  8. Mona Rieboldt

    mariuslupus
    Deutschland ist nach Ihrer Meinung an allem schuld. Da ist halt die Frage, warum Österreich dann stets D folgt. Und an den Weltkriegen waren alle anderen europäischen Länder völlig unschuldig, nur das böse Deutschland hat alles allein gemacht. Da muss man schon arg einfach denken.

    Dass Deutschland mehr oder weniger die EU beherrscht ist richtig. Wer am meisten zahlt, bestimmt halt. Das ist fast überall so. Dennoch sind in der Asylantensache gerade die Visegrad-Staaten Merkel nicht gefolgt. Nur Österreich hat begeistert mit gemacht bei der Willkommenskultur und einen Präsidenten gewählt, der gern noch mehr Asylis will über den Brenner “nicht schließen”. Dazu ist er nicht der einzige Österreicher, der der EU begeistert zustimmt.

    Und wenn Sie Deutschland auflösen wollen, dann sollten wir das auch mit Österreich machen. Aber das wird A dann schon selbst tun, da sie ja ständig D alles nachmachen.

  9. perry

    @Mona Rieboldt

    gnädige frau, ich darf ihnen vollkommen recht geben!

  10. mariuslupus

    @Mona Riebold
    Freut mich, dass wir der gleichen Meinung sind. Habe auch nicht behauptet dass Deutschland Schuld ist. Schuld ist eine moralische, aber keine politische Kategorie.
    Leider sind die Wähler in beiden, von ihnen angesprochenen Ländern, kurzsichtig und von der Propaganda einer erfolgreichen Hirnwäsche unterzogen.
    Habe schon immer gemeint, dass die Anbindung Österreichs an Deutschland historisch gesehen, immer zum Nachteil des erstgenannten Landes, ausgegangen ist. Aber die Menschen lernen nicht aus der Geschichte. Ist eine Tatsache.

  11. Mona Rieboldt

    Thomas Holzer
    Über 70 Jahre nach dem Krieg wird der Kampf gegen Nazis und Rechte immer größer durch Antifa und Linke. Heute ist es ja auch ganz ungefährlich.
    Ebenso ist es mit Feministinnen und ihrem Geschrei über angeblich sexistische weiße Männer, von denen droht ihnen keinerlei Gefahr. Daher schweigen sie bei moslemischen Machos, das könnte ja gefährlich werden.

  12. Thomas Holzer

    @Mona Rieboldt
    Sie schreiben es! Leider haben Sie recht 🙁

  13. Mona Rieboldt

    mariuslupus, perry
    Da können die Österreicher noch so die Deutschen beschimpfen und ihnen vor das Schienbein treten, es nützt nichts. Die Deutschen lieben die Österreicher trotzdem und jedes Jahr fahren tausende deutsche Touristen nach A. Und davon lebt und profitiert die österreichische Wirtschaft auch.

    Und Merkel muss man nicht folgen, soll sich A doch mit Polen und Ungarn verbünden. Die Polen haben Österreich schon einmal geholfen gegen den Ansturm moslemischer Krieger auf Wien.

  14. Mona Rieboldt

    Thomas Holzer
    Nur dass die Antifa genau so agiert wie die SA damals. Versammlungen sprengen, Leute bedrohen, körperlich angreifen, Autos abfackeln, Parolen auf Häuser schmieren, Fenster einschlagen von Leuten, die sie als politische Gegner bezeichnet. Und die Antifa bekommt Geld von der SPD, Ministerin Schwesig.

  15. Thomas Holzer

    @Mona Rieboldt
    Ich schreib es ja schon seit bald Jahrzehnten; Linksnationale und Internationalsozialisten sind “Brüder” im Ungeiste, niemals Gegner, sondern Konkurrenten um das nahezu idente Massensegment

  16. mariuslupus

    @Mona Riebold
    Hatte nicht und habe nicht vor, die Deutschen beschimpfen. Leider sind sie mit ihren Land etwas zu gross geraten und erliegen der Versuchung zu bestimmen, anstatt sich vornehm zurückzuhalten.
    Ceterum censeo, Österreich sollte sich seiner Geschichte und seiner Wurzeln besinnen. Bedeutet, enge Partnerschaft mit Ungarn, Polen, Slowakei, Tschechien. Österreich liefert sich zum dritten mal innerhalb eines Jahrhunderts einer Bevormundung aus Berlin. Von den drei Protagonisten der Fremdbestimmung war nur der erste ein autochthoner Deutscher, die anderen zwei Ausländer.

  17. Mona Rieboldt

    mariuslupus
    Keiner zwingt Österreich, sich von Berlin bevormunden zu lassen. Warum macht A das freiwillig? Auch hier geht es um Geld. Man kann sich mit den Visegradstaaten verbünden, die sind aber auf das Geld der EU angewiesen, sonst wären sie schon lange pleite. Und wer bezahlt das meiste Geld in die EU? Und da sind wir wieder bei der Bevormundung des Geldgebers Deutschland. Es steht jedem Land frei wie England aus der EU auszutreten, sie werden es aber nicht tun, der Grund ist Geld.

  18. Wanderer

    @mariuslupus
    “Österreich sollte sich seiner Geschichte und seiner Wurzeln besinnen.”
    Letztere liegen erwiesenermaßen in Bayern und ein bisschen in Schwaben…aber ich weiß, worauf Sie hinaus wollen

  19. mariuslupus

    @Wanderer
    Sicher sind es die Bajuwaren die das spätere Österreich, geprägt haben. Das Aargau sollte aber, auch nicht vergessen werden. Die Entwicklung Österreichs ist aber in die andere Richtung, nach Osten gegangen. Aber, eine Union Bayerns mit Österreich würde mehr Gemeinsamkeiten ergeben, als die Unterjochung Bayerns durch die Preisen.

  20. mariuslupus

    @Mona Riebold
    Sie haben Recht, nur eine kurze Ergänzung.
    Die Entscheidung Österreichs für einen Vormund im Land der Preussen hat weniger pekuniäre, als historische Gründe. Die Monarchie wurde von einen nicht besonders klugen Mann regiert. Dieser hatte nach einer Niederlage beschlossen, sich als Besiegter vom Sieger bevormunden lassen. Der Besiegte hielt dem Sieger im nächsten, gemeinsamen Krieg die Treue. Am Ende waren sie dann beide gleich. Beide wurde zu Verlierern.
    Diesen Hang zu freiwilligen Bevormundung wurde zu Tradition und wird unreflektiert von Generation zu Generation weiter gegeben.
    In einer Sache möchte ich doch widersprechen. Die Visegrad Staaten wären nicht Bankrott, sondern sie würden bescheiden wirtschaften. Beispiel, die Autofabriken in der Slowakei und in Ungarn haben nichts mit der EU zu tun. Korea ist nicht in der EU. Pleite sind die EU Vorzeige Staaten – Italien, Frankreich, Spanien,Griechenland und Deutschland eigentlich auch. Deutschland, ist konkursreif, lebt auf Kosten der nächsten Generationen, schmeisst aber mit Geld um sich.

  21. Christian Peter

    @mariuslupus

    Außerdem stimmt es nicht, dass die Visegrad – Staaten großartig von den EU – Subventionen profitieren, es sind vor allem ausländische Konzerne, die davon profitieren, einerseits, weil sie kostenlosen Zugang zu den osteuropäischen Märkten erhalten und andererseits, weil ca. 80 % des Geldes, dass diese Staaten an Subvention erhalten an westeuropäische Konzerne fließen (Straßenbau, etc.).

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