Achtung, Börsen-Falle!

“Nur wenn Sie bereit sind, Ihr Geld 10 Jahre lang – bis 2030 – nicht zu berühren, sollten Sie jetzt überhaupt daran denken, neues Geld an die Börse zu bringen” mehr hier

12 comments

  1. Otto Mosk

    wenn ich aktien kaufe, dann IMMER auf sicht von 10-15 jahren.
    und man muss immer einen totalverlust auf einzelpositionen einkalkulieren.
    also was soll dieser weichei-vorschlag dieses theoretikers&journalisten mark hulbert?
    diese, meist jungen leute, verzapfewn puren blödsinn aus unwissenheit und fehlender praxis.
    ernstzunehmen waren nur kaliber wie kostolany oder auch beate sanders, um aktuell zu bleiben.
    auch ein gottfried heller ist ein guter praktischer analyst.

    aber journalisten, die in ihrem leben noch nie eine aktie länger als 1-2 jahre gehalten haben, sind eben deshalb journalisten und keine investoren;-)

  2. Selbstdenker

    @otto mosk:
    Ich befürchte, dass in der nunmehrigen Wirtschaftskrise (insbesondere in den von der EZB kontrollierten Gebieten) der Turbo-Knopf in Richtung Schuldenmonetarisierung gedrückt wird.

    Die Revealed preferences waren bereits in den Jahren zuvor klar ersichtlich: viele Leute flüchteten in Immobilienwerte, die großteils auf Pump erworben wurden.

    Es ist zu befürchten, dass viele Sparer aus der Mittelschicht – sagen wir mit EUR 50.000 auf der Kante – nun versuchen werden ihr Geld mit Aktien zu “retten”. Aufgrund mangelnder Erfahrung und eines zu kurzfristigen zeitlichen Horizontes werden diese Leute auch dieses bisschen Ersparte verlieren.

    Gold ist bereits relativ teuer und der Silberpreis sehr volatil.

    Im Grunde genommen gibt es für die typischen Sparer der Mittelschicht keine Option mehr.

  3. GeBa

    Ich glaube nicht, dass Sparer mit – sagen wir mit EUR 50.000 auf der Kante – zu Aktien greifen. Diese Leute haben viel zu viel Respekt davor um sich überhaupt mi Aktien auseinander zu setzen.

  4. Herbert Manninger

    Entweder man kauft ein paar Firmen auf, denen es zurzeit dreckig geht, um darauf zu hoffen, dass sich wenigstens ein Teil davon erholt, das kann durchaus einige 100% nach Jahren ergeben.
    Oder man kratzt mühsam charttechnisch Woche für Woche ein paar % zusammen, wobei natürlich auch Charttechniker fundamentale Ereignisse nicht vorhersagen können, die gucken dann bei massiven Ausbrüchen nach oben oder unten durch die Finger.

  5. Selbstdenker

    @GeBa:
    Ich glaube da täuschen Sie sich. Man erinnere sich an die .com Blase und den überhitzen Immoblilienmarkt.

    Wenn die EUR 50.000 Sparer in Aktien gehen, ist dies ein verlässliches Signal eines bevorstehenden Crashs.

  6. Otto mosk

    nur zur Zeit sehe ich diese 50.000 Euro Sparer ängstlich an den seitenlinien sitzend. allerhochstens kaufen sie gold…

  7. Rennziege

    Ich sehe generell keine Börsenfalle, sondern auch jenseits des Atlantiks viele neue Anleger, die das Goscherl voll haben von Sparkonten und Staatspapieren; aber sie haben keine Ahnung von den Mechanismen, bunten Vögeln und Launen der Weltbörsen. Denn leider muss man sich in diesem Biotop ausführlich und nervenstark kundig machen. Und tagtäglich DAX, ATX, NASDAQ und DOW verfolgen.
    Who the f*** is Mark Hulbert, anyway? Auch nur ein selbsternannter “Analyst”, der mit seinen Empfehlungen Naivlinge für seine Fonds und Newsletters ködert, die nur sein eigenes Brieftascherl füllen. 👩‍⚖️

  8. GeBa

    Ich bin als eine der wenigen, die 2007? – weiß das Jahr nicht mehr so genau – mit einem Gewinn von 30% !!! bei MEL (Meinl European Land) ausgestiegen ist. Diese Aktien konnte man damals nicht selbst über eine Bank ordern sondern nur über einen “Berater” kaufen. Dieser fragte mich zu Beginn des Jahres ganz konsterniert, warum ich sie verkaufen wolle. Ich sagte ihm, das gehe ihn gar nichts an und tat es. Dafür klopfe ich mir heute noch auf die Schulter. Allerdings habe ich seither die Nase voll vom Aktiengeschäft, denn bei den anderen Aktien bin ich pari ausgestiegen. No risk, no fun, ok, ich hatte es 🤭

  9. astuga

    Siehe auch der umtriebige Dirk Müller… “Jetzt nicht in Aktien – zu 70% neue Tiefs – E-Euro – Nachhaltigkeits-Trend”

  10. Selbstdenker

    Man wirft ja oft – nicht ganz zu Unrecht – den Deutschen und Österreichern vor, dass sie ihr Geld auf das Sparbuch legen. Wahrscheinlich alte Gewohnheiten der Nachkriegsgenerationen, die noch auf Rechtstaatlichkeit und Hartwährungspolitik vertrauen.

    Auf der anderen Seite sehe ich aber genau diese Gruppe der EUR 50.000 Sparer als die komplett verarschten, weil sie – relativ gesehen – schon was zu verlieren haben aber über zu wenig Finanzvermögen verfügen um sinnvoll investieren zu können.

    Wer nicht EUR 500.000,- Spielgeld hat, verbrennt sich leicht die Finger.

  11. astuga

    @Selbstdenker
    Für die Personen mit € 50.000,- (plus, minus) ist halt auch entscheidend, in welcher Lebensphase man sich befindet, welchen Zeithorizont man hat, welche Lebensumstände und welche Bedürfnisse.

    Da kann sogar das neue Auto (sollen billiger werden!), eine Zahnsanierung oder eine allfällige Haus/Wohnungs-Renovierung das deutlich bessere Investment sein als Aktien und Anleihen.
    Was übrig bleibt in einen schönen Urlaub oder in Edelmetallen anlegen.

  12. Selbstdenker

    @astuga:
    Sogar in Zeiten sich aufbäumender Schuldenmonetarisierung sorgt das Patriachat – dort wo die Menschen das Glück haben und weitgehend vom Feminismus verschont wurden – seine segensreiche Wirkung, wenn auf wundersame Weise Hüften geschmeidiger, Dekoltees absehnlicher und Zähne strahlender werden.

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