Achtung, bundesweiter Weichei-Alarm!

(CHRISTIAN ORTNER) Gehört es im Europa des 21. Jahrhunderts noch zu den Verpflichtungen eines Mannes, eine ihm nahestehende Frau im Fall des Falles mit Gewalt gegen einen oder auch mehrere Angreifer zu beschützen, wenn sie in der Öffentlichkeit physisch bedrängt wird?   Seit ruchbar wurde, dass bei den Gewaltexzessen der Kölner Silvesternacht gesunde, kräftige Männer hilf- und vor allem tatenlos zusahen, wie ihre Partnerinnen übel bedrängt worden sind, hat das deutschsprachige Feuilleton eine neue Figur entdeckt: den “postheroischen Mann”, wie ihn die bekannte Publizistin Cora Stephan jüngst in einem Essay für die “Neue Zürcher Zeitung” nannte. “Es gibt den Beschützer nicht mehr”, konstatierte zeitgleich die Hamburger “Zeit” und spottete über den Freund eines der in Köln missbrauchten Mädchen, der sich, zitternd wie Espenlaub, in einem TV-Interview darüber beklagt hatte, dass seine Freundin angegriffen worden sei, obwohl er “doch ihre Hand gehalten” habe.

Tatsächlich machen die Ereignisse der Silvesternacht plötzlich sichtbar, wie sehr sich die Rolle, aber auch das Selbstverständnis des Mannes in den europäischen Komfortzonen innerhalb einiger Jahrzehnte verändert hat. Eine Frau zu beschützen – notfalls auch mit Gewalt -, das wird von diesem Mann nicht mehr erwartet, und das sieht er auch selbst so, das gehört vor allem in den gebildeteren, aufgeklärteren Milieus nicht mehr als Fixpunkt in sein Pflichtenheft.

Man kann das ja durchaus als kulturellen Fortschritt verstehen. “Der postheroische Mann kann mit ‚Ehre‘ wenig anfangen, und auf die Idee, Frauen als schutzbedürftig anzusehen, kommt er schon lange nicht mehr. Sisters are doing it for themselves”, diagnostiziert Cora Stephan. Und: “Ja, die Männer in Westeuropa haben sich in den letzten Jahren als überaus lernfähig erwiesen. Die Jüngeren sind die friedfertige Generation, kennen keinen Krieg und selten Gewalt, haben sich als Einzelkind gegen konkurrierende Geschwister nicht durchsetzen müssen, leben geborgen im Hotel Mama. Eigentlich ist es unfair, sie dafür als Weicheier zu beschimpfen.”

Eh. Aber: Für jeden halbwegs erwachsenen Mann im Vollbesitz seiner geistigen und körperlichen Kräfte wird es trotzdem eine irgendwie ziemlich unbefriedigende Vorstellung sein, im Fall des Falles einfach dabei zuzusehen, wie seine Gefährtin von einem Dutzend fremder Männer eingekesselt und dann sexuell bedrängt wird oder gar noch Schlimmeres erdulden muss. (Umso mehr, wenn das in unserem Kulturkreis übliche Outsourcing dieses Problems an die Polizei nicht funktioniert, weil die, aus welchem Grund auch immer, ihren Pflichten nicht oder nicht schnell genug nachkommen kann.)

Genau das aber wird im Großen und Ganzen vom “postheroischen Mann” erwartet. “Beschützen” erscheint als Anmaßung gegen die Gleichberechtigung, ist aus der Zeit gefallen und impliziert eine unangebrachte Selbstüberhöhung des Mannes. Sollte es wider Erwarten Frauen geben, die das bedauerlich finden, kann man ihnen leider nur raten, bei der nächsten Reinkarnation darauf zu achten, vor jener Zeit auf die Welt zu kommen, die den “postheroischen Mann” geschaffen hat. (“WZ”)

30 comments

  1. Tom

    Was will man sich auch von “Männern” (absichtlich in Anführungszeichen), die über Jahre, “politisch korrekt, genderschwachmäßig und vegan-verschwult” erzogen wurden auch erwarten ? Mal ganz ehrlich, einem Großteil der heutigen “Männer” wurde ein solch (feiges) Verhalten ja geradezu antrainiert. Ich bin ein 70er Jahre Kind und bekam auch die Versuche und Vorstöße, dass Burschen / Jungs, auch gefälligst mit “Puppen” zu spielen haben, mit.
    Gottseidank war meine damals alleinerziehende Mutter nicht im Ansatz so verblödete wie ein Großteil dieser Generation und ließ mich weiter mit meinen “Matchbox”- Autos und Cowboy-Pistolen spielen.

    Wenn einer meine Frau, oder mein Kind auch nur “anlangt”, oder dies versucht, dann gibt es aber so eine “auf die Zwölf”. Das können auch 3, oder 4 solcher “bunten Vögel” sein und wenn ich auch nur einen “mitnehme” …
    Was dieses Gesindel nämlich am meisten fürchtet ist Widerstand, – den sind sie nämlich in diesem “Conchita – verschwulten Europa nicht mehr gewöhnt … – so sieht es aus.

  2. Fragolin

    Ein halbes Jahrhundert Pazifismus, Feminismus, Genderismus – und wem hat’s am Ende des Tages geschadet?
    Den Frauen.
    Glückwunsch!

  3. Thomas Holzer

    @Tom
    Der “Widerstand” im Europa unserer Tage erschöpft sich im Streit um “Ampelpärchen” und in einem singenden Conchita; neuerdings zusätzlich in einem “forschen Nein” und einer Armlänge 😉

  4. Der leiwaunde Johnny

    @Tom:
    klingt ja gut, machen Sie aber – wenn überhaupt – genau 1x! Dann werden Sie ganz schnell erleben, wie gut Polizei und Justiz funktionieren, wenn es darum geht, ausländerfeindliche Übergriffe – und genau dessen würde man Sie bezichtigen – zu ahnden. Immerhin gilt es, dem ach so allgegenwärtigen Rechtsextremismus entschieden entgegenzutreten.

  5. m

    Sie können nichts anderes als uns öffentlich zu beschämen, egal wie wir uns verhalten, was wir sagen, wie sir aussehen was wir tun.

    Ich habe davon die Schnauze gestrichen voll. Sollen die Damen doch sehen, wie zurecht kommen. Nach allem, was uns ungefragt von der Seite angequatscht wurde sind sie dazu mehr als alle anderen hervorragend in der Lage.

  6. Fragolin

    @Der leiwaunde Johnny
    Ich kann @Tom verstehen und gestehe, dass auch ich bei einem Übergriff auf meine Frau oder meine Kinder das Risiko, hinterher als “Ausländerfeind” vor den Kadi gestellt zu werden, billigend in Kauf nehme. Denn ich würde glaubhaft vorbringen, einem Österreicher oder Deutschen, der meine Angehörigen vergewaltigen will, ebenso die Zwölf zu polieren.
    Und dazu gibt mir sofort bei erstem Übergriffsversuch das Strafgesetzbuch das Recht – Notwehrsituation – ebenso wie die Strafprozessordnug mir erlaubt dieser Gestalt “die Freiheit zu entziehen” bis die Uniformierten kommen.
    Für den Rest habe ich eine Rechtsschutzversicherung und den Willen, meine Familie zu beschützen. Wenn es um den Schutz meiner Familie geht sind mir eventuelle rechtliche Konsequenzen vollkommen egal. Jedes Problem wird zu seiner Zeit gelöst.
    “Der Klügere gibt nach” kann bei Vergewaltigung, Körperverletzung oder versuchtem Mord ja nur ein Witz sein. “Stell dir vor es ist Vergewaltigung und keiner greift ein.”

  7. astuga

    Hier treffen sich in der öffentlichen Anklage verschiedenen Fraktionen.
    Jene die den verweichlichten, gegenderten Mann beklagen, und jene die die Schuld ohnehin immer beim heteronormativen, weißen, westlichen Mann suchen und finden.
    Und bei denen Migranten grundsätzlich nie für irgendwas verantwortlich sind.

    Die Wahrheit liegt aber anderswo.
    Erstmals gab und gibt es seit jeher Weicheier.
    Und wie sich Männer aus “heroischen” Kulturen verhalten erleben wir ja gerade.
    Auch hier also: die Begriffe “postheroisch” und “heroisch” bitte nicht umgangssprachlich verwenden. Das ist nämlich gerade nicht damit gemeint.

    Dazu kommt, Gewalt folgt ihren eigenen Gesetzen.
    Oder wie Marc Anton in der TV-Serie Rom anlässlich der Ermordung Caesars sagt, die er nicht verhindern konnte: Ein Rudel Hyänen kann einen Löwen zu Fall bringen.
    Männlicher Widerstand kann Angreifer abschrecken, er kann aber ebenso gut sinnlos sein oder mit einem Bauchstich enden.
    Denn auch Mut ersetzt keine Körperkraft, kein Training und auch nicht selbstsichere Ausstrahlung die Respekt einflößt.
    Die Frauen etwa die zu Ende des Ramadan in Ägypten massenhaft belästigt werden sind auch nicht alle ohne Begleitung.
    Der Freund der jungen Studentin die in Indien zu Tode vergewaltigt wurde konnte ihr auch nicht helfen, sondern wurde verprügelt.

    Das einzige das man sagen kann ist, dass wir in unseren Gesellschaften Gewalt tabuisiert haben und sie beinahe ritualisiert nur in bestimmten Bereichen dulden.
    Wie das halt so ist, mit großen Widersprüchen.
    Wie der Dienst an der Waffe fürs Vaterland (pfui gack) so ist auch Selbstverteidigung beinahe schon geächtet, aber linke politische Gewalt gilt als eine Form von akzeptabler Folklore (wie früher der Krampuslauf, der natürlich heute auch etwas bedenkliches ist).

    Vor allem haben wir aber als Gesellschaft verlernt, wie man mit Gewalt sinnvoll umgeht und sie auch einsetzt.
    Wie Konrad Lorenz vielleicht sagen würde, wir sind kulturell verhausschweint, eben domestiziert.

  8. astuga

    Als Kultur und Gesellschaft können wir vom Schicksal der Moriori lernen.
    Sie folgten einem Friedenskodex (Nunukus-Gesetz), der jede Gewalt verhindern sollte.
    Als Ergebnis wurden sie als große Mehrheit von einer Minderheit zugewanderter kriegerischer Maori im 19. Jh. versklavt und ausgelöscht.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Moriori

  9. Falke

    Das liegt auch u.a. an den Gesetzen und der gerichtlichen Praxis. Man darf nur ja keine “Norwehrüberschreitung” begehen, man darf sich nur “angemessen” verteidigen; wirksam wehren darf man sich offenbar erst, nachdem man umgebracht wurde; wenn der Angreifer noch dazu ein “Migrant” ist, hat man vor Gericht ohnehin wenig Chancen, da die NGOs ihm ja jede Menge Spitzenanwälte zahlen, damit man dann als “Rassist” und “Ausländerfeind” abgestempelt und verurteilt wird.

  10. Fragolin

    @Falke
    Damit er mich vor Gericht verklagen kann, muss der “Migrant” erstmal eindeutig (!) seine Identität beweisen und sein Anrecht, als Person eine Klage gegen jemanden führen zu dürfen, beweisen. Wer bei einer versuchten Vergewaltigung gestoppt wird, weiß, dass er bei Auffliegen seiner Identität über kein Asyl mehr nachdenken muss – und das bei einer Anklage mit mehr als zweifelhaften Erfolgsaussichten. Wenn er keine Papiere besitzt und mehrere Scheinidentitäten auffliegen, kann er schon mal einpacken. Wenn er so blöd ist, sich seine Zukunft zu verbauen, soll er es versuchen.
    Unsere Hirne werden täglich medial mit diesem Bild penetriert: Wir als rechtlose Pflichterfüller und illegale Invasoren als Pflichtlose mit allen Rechten. Ob dieses Bild der Realität entspricht, legen wir aber immer noch selbst fest. Und wie man mich, vor Allem von Seiten der steuergeldgemästeten Vorfeldorganisationen der regierenden Volksverkäufer “abstempelt”, ist mir so was von egal. Meine Familie, die menschen die mir nahe stehen, sind mir wichtiger als meine Reputation in den Augen von Orchideenstudienversagerinnen und Vollidiotinnen.

  11. Fragolin

    Und nochwas zum Thema Verweicheierung der gesamten Gesellschaft:
    Der Islam gehört bekanntlich zu Deutschland, Karneval scheinbar nicht mehr:

    https://jungefreiheit.de/kultur/gesellschaft/2016/angst-vor-islamischen-terror-kinderkarneval-abgesagt/

    Anstatt eine schwerbewaffnete Security rund um das gesamte Gebäude zu positionieren und jeden Gast zu kontrollieren, Unbekannte abzuweisen und jedem eine “Zwangsfrikadelle” aus deutschem Hausschwein zu kredenzen wird abgesagt. Die Kinder lernen somit früh: der Klügere gibt nach. Auch wenn er damit der Dumme ist.

  12. Fragolin

    Dynamik der Berichterstattung:
    ÖRTV live von Weiberfastnacht Köln: Viel polizei, alles sicher, alles toll. Keine Vorkommnisse.
    ÖRTV am Freitag früh: die üblichen Kleinigkeiten, keine besonderen Delikte, alles toll und man sieht mal wieder: alles nur Panikmache.
    Heute, Samstag: http://www.spiegel.de/panorama/weiberfastnacht-koelner-polizei-nimmt-in-karnevalsnacht-mehr-als-200-anzeigen-auf-a-1075802.html
    https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2016/asylbewerber-wegen-vergewaltigungen-festgenommen/
    ÖRTV? Kinderprogramm…

  13. Michael Hagenbeck

    Das dumme für uns Männer ist doch folgendes: Wenn wir eingreifen (und genau das habe ich einmal getan), wird angezeigt und landet vor Gericht. Und dann erlebt man, dass die Frau, der man gehlfen hat, einen vorwirft, man hätte überreagiert, es sei doch alles gar nicht so schlimm gewesen und-so-weiter. Diese Erfahrung hindert mich jedoch nicht daran, weiter an meinen Vorsätzen und meiner Hilfsbereitschaft festzuhalten.

  14. Mona Rieboldt

    Und in diesem Jahr rechnet man mit 2 Millionen neuen Asylanten zu denen, die schon da sind. Dazu soll Familiennachzug kommen. Da sich Muslime stark vermehren, zumal diese Familien dann mit Geld zugeschüttet werden, wird deren Zahl immer größer. Dazu kommt, dass sich diese Gruppen stets zusammen rotten, Schlägereien sind auch heute schon üblich zwischen den moslemischen Clans, Großfamilien.

    Wie sollen da sich deutsche Männer gegen die vielen jungen Männer wehren? Gerade zahlenmäßig ist da ein Ungleichgewicht, zumal wir gar nicht so viele junge Männer mehr haben, die es mit ihnen aufnehmen könnten. In Deutschland sind es nur Rocker und Hooligans, die keine Angst vor Salafisten etc. haben. Und die werden von der Polizei verfolgt.

    In D sind wie in der DDR alle Parteien gleich, ob CDU, SPD, Linke, Grüne, auch FDP, alle wollen mehr Asylanten. Ausnahme ist die AfD, da ist nur die Frage, wann die verboten wird von den Einheitsparteien. Es wird ja über ein Verbot nachgedacht, der Generalbundesanwalt prüft ja schon.

  15. astuga

    @Fragolin
    Damit er mich vor Gericht verklagen kann, muss der „Migrant“ erstmal eindeutig (!) seine Identität beweisen…”

    Das wäre richtig bei einem Zivilprozess.
    Aber wenn zB Gewalt mit Verletzungsfolge im Spiel ist, dann ermittelt der Staatsanwalt mit dem Strafrecht.
    Da kann das mutmaßliche “Opfer” dann auch ein krimineller Illegaler sein, der sich bereits wieder ins Ausland abgesetzt hat.
    Auch Polizisten haben ja mit derartigem zu kämpfen.
    Wobei deren Chancen unbeschadet davonzukommen wahrscheinlich größer sind als die eines normale Bürgers.
    Ganz abgesehen von den Kosten des Rechtsanwaltes und dem ökonomischen Schaden, auch bei einem Freispruch.

  16. astuga

    Manche meinen dazu, und ich empfehle das ausdrücklich nicht:
    “Wenn die Chance besteht, dann macht man sich am besten unerkannt vom Acker (Gesicht immer auf den Boden oder Hand bzw Tuch vorhalten).
    Wobei man darauf achtet, dass man gegebenenfalls nicht wegen unterlassener Hilfeleistung belangt werden kann (aber natürlich nicht mit dem eigenen Handy telefonieren).

    Wird man erwischt, kann man sich immer noch darauf ausreden, man hätte jede weitere Eskalation und Gefährdung vermeiden wollen.
    Denn niemand kann verlangen, das man sich einer Gefahr aussetzt (zB durch Freunde des Angreifers etc.).
    Muss halt glaubwürdig rüberkommen.”

  17. Wanderer

    Ich weiß nicht warum hier jeder betonen muss, dass er seine Frau auch mit Gewalt verteidigen würde. Das ist doch eine Selbstverständlichkeit, alles andere ist asozial! Durch das gruppenweise Auftreten aller Orientalen, wird sich halt die Erfolgsaussicht arg in Grenzen halten. Das wird nun das eigentliche Problem.Wenn man nur den eigenen Bekannten hilft, kann man im Ernstfall auch nicht auf die tatkräftige Unterstützung durch autochthone Mitbürger zählen. Die wäre jedoch dringend erforderlich.

  18. mariuslupus

    @Fragolin
    Versuchen sie diesen Bericht in einer TV Diskussion zu bringen. Es kommt zu Solidarisierung der Feministin mit dem dort anwesenden Mufti und einen Vertreter der einer NGO – Gutmensch, mit Unterstützung der Moderatorin.
    Das Ergebnis wird klar und eindeutig sein. Die armen, drangsalierten Migranten, bedauernswert einerseits und die brutalen russischen Männer, andererseits.
    War das ernst gemeint dass ein wegen Vergewaltigung überführter Migrant abgeschoben wird ?

  19. astuga

    Ihr habt ja Recht.
    Das Problem ist aber ein anderes.
    Bei uns hat man diese Form der Solidarität oder des Rechts zu Gunsten des staatlichen Gewaltmonopols aufgegeben.
    Anders als etwa jemand der zB aus einem arabischen Familienclan stammt und in Deutschland lebt.

    Wir erwarten, dass uns Politik, Justiz und Polizei vor Gewalt schützen und im Fall des Falles die Täter zur Verantwortung ziehen.
    Nur funktioniert das immer weniger, wie man auch aktuell sieht.
    Und wir schlucken das, eventuell mit geballter Faust in der Tasche.

    Täter die dann auch noch aus einer Kultur stammen in der man eventuell den Vergewaltiger seines Kindes selbst richtet, und die Staatgewalt schwach und korrupt ist, die empfinden ohnehin nur Verachtung für unsere Gesellschaft.
    Weil sie, im Guten wie im Schlechten, ihr individuelles Recht auf Gewaltausübung (Faustrecht und Selbstjustiz) nie aufgegeben haben.

  20. astuga

    Nachtrag: Nach deren Verständnis hat Recht wer stark genug ist, sich das Recht zu nehmen.

  21. Johannes

    Zum einen ist es nicht so leicht gegen eine Übermacht an gewaltbereiten Verbrechern den Helden zu spielen, zum anderen ist es immer eine Gradwanderung, vor allem wenn man ev. vom Pfefferspray bis zum Elektroschocker oder noch mehr bewaffnet ist, diese Verteidigungsstrategien können ganz leicht darin enden, dass man selber vor Gericht steht .
    Zum zittern wie Espenlaub, ich war kürzlich auf dem Weg zur Arbeit, im Zugabteil ging plötzlich ein sogenannter “südlicher Typ “ grundlos auf einen österreichischen Jugendlichen los und drohte ihn zu verprügeln, ich und ein weiterer Zuggast gingen insofern dazwischen das wir den Angreifer niederprüllten, natürlich war ich bereit auch körperlich einzuschreiten wenn es notwendig wäre. Dannach muß ich zugeben als ich den Weg zur Arbeit zu Fuß fortsetzte zitterte ich auch ein wenig. Wir werden wohl noch ein wenig Routine sammeln müssen und dürfen um mit der Kaltblütigkeit Aggressoren zu begegnen wie es notwendig ist.

  22. perry

    @fragolin
    wir sind im a…!!! als ich vor einigen monaten am wiener hauptbahnhof die dort lagernden flüchtlinge” sah, wusste ich instinktiv: wir sind verloren!

  23. cmh

    Die Integration wird so ablaufen, dass wir lernen, uns in der Multikultiumgebung an die – sagen wir es gelinde – robusten Überredungskünste der Neubürger zu gewöhnen. Wir müssen dann die Techniken, die heute in Syrien kulturell adäquat gehandhabt werden, auch selber anwenden.

    Wenn die Polizei nicht kommt, oder wenn sie kommt die eigenen Leute festnimmt und damit deren Frauen und Kinder wehrlos weiteren Angriffen ausliefert, dann kann es sich niemand mehr erlauben, die Polizei zu holen. Man wird selber, gemeinsam mit den Nachbaren überreden müssen. Man wird sich selber die Hände schmutzig machen müssen und nach heutigem Verständnis schuldig werden. Dafür danke ich täglich den gutmenschlischen Vollpfosten.

  24. astuga

    @Johannes
    Das Zittern hinterher ist normal, das ist bloß das überschüssige Adrenalin.
    Für einen Durchschnittsbürger sind das schließlich keine Situationen mit denen man alltäglich zu tun hat.

  25. pippin

    Die Hälfte des Turnunterrichts in der Schule für ein fundiertes Selbstverteidigungstraining verwenden! Es kann nicht sein, dass jeder dahergelaufene Primitivling (jedweder Provinienz) nur provokant zu schauen braucht und der Normalbürger hat sich mit demütig gesenktem Haupt davon zu schleichen.

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