Ade 500er, Willkommen 1000-Franken-Schein!

Von | 8. Mai 2016

(ANDREAS UNTERBERGER) Wie hat sich doch der österreichische Nationalbank-Präsident Nowotny aufgeplustert: Der 500-Euro-Schein werde nicht abgeschafft. Jetzt wird er doch abgeschafft.

Das zeigt das Nullgewicht von Nowotny in Europa. Was nicht wirklich überraschend ist, war der Mann doch immer nur ein braver und Unsicherheit ausstrahlender Parteisoldat. Die Abschaffung der 500er macht aber auch klar, dass die EZB wirklich eine undemokratische Katastrophe und Willkürherrschaft ist: Denn sie handelt mit dieser Abschaffung eindeutig gegen den Willen der europäischenBürgermehrheit.

Die Banken werden so noch mehr gezwungen, die teuren Negativzinsen für Einlagen bei der EZB zu bezahlen, weil sie schon rein volumsmäßig ohne 500er kaum genug Platz in ihren Tresoren haben.

Das Allerschlimmste jedoch: Die Abschaffung der 500er Noten ist wohl eine Vorstufe zur Abschaffung des Bargelds in Europa überhaupt. Was man vorerst nur bewusst leugnet. Nach dem miesen Juncker-Prinzip: Schauen wir einmal einen Schritt, was sich die Bürger gefallen lassen, und dann machen wir den nächsten, über den wir vorerst aber nicht reden, um die Bürger nicht zu verschrecken.

Die Machtelite weiß: Wenn das Bargeld dann – bis auf ein paar Münzen vielleicht – endgültig weg ist, dann hat man die Bürger total unter Kontrolle. Dann kann man jede ihrer Geldbewegungen überwachen. Dann kann man alle Bankeinlagen mit negativen Zinsen belegen. Dann kann man die Menschen praktisch grenzenlos besteuern. Dann sind wir wirklich bei George Orwell gelandet.

Und jeden Bürgerwiderstand dagegen wird man dadurch zu ersticken suchen, dass man ihn immer sofort als rechtsextrem und Vorstufe zu einem neuen Holocaust denunziert. Hat man doch schon im Vorjahr eine unglaubliche Flut von Anzeigen gegen angeblich rechtsextreme Bürger auf den Weg geschickt, weil sie unerlaubte Äußerungen gemacht haben (Die „Wienerzeitung“ hat diese Meinungsdelikte bezeichnenderweise sofort zu Fällen rechtsextremer „Gewalt“ umgelogen und der schwer angeschlagene SPÖ-Chef hat gleich einen ablenkenden Besuch ins rathausfinanzierte DÖW gemacht).

Natürlich kann es überhaupt nicht glücken, durch Abschaffung der 500er und des Bargelds auch nur irgendwie die echte Kriminalität in den Griff zu bekommen, was als Grund der – mindestens 500 Millionen Euro teuren! – Maßnahme vorgegeben wird. Ganz abgesehen davon, dass der allerärgste stattfindende Raubzug ohnedies jener der EZB selber ist, die ununterbrochen die Sparer durch marktwidrige Nullzinsen bestiehlt. Mit dem Ertrag dieses permanenten Raubzugs werden die italienischen Landsleute des EZB-Chefs bedient, sowie alle anderen Staaten, die sich damit billig auf Kosten der Bürger weiter verschulden können.

Sie reden ständig von Geldwäsche (siehe auch die von staatlichen Geheimdiensten ausspionierten „Panama Papers“) und wollen doch ständig nur selbst noch mehr von unserem Geld.

Das alles ist nun schon ärger als viele Missstände im historischen Feudalsystem, gegen die einst die bürgerliche Revolution ausgebrochen ist.

Auch die folgende Prophezeiung ist nicht schwer: Da die Menschen ja irgendwie ihren bitter erworbenen Besitz schützen wollen, wird jetzt ein unglaublicher Run auf Goldmünzen einsetzen, sowie auf Immobilien, sowie auf Schweizer 1000-Franken-Noten. Denn die Eidgenossen schaffen diese nicht ab, obwohl jede einzelne Note noch viel wertvoller ist als ein 500-Euro-Schein. Und selbst wenn auch die Schweizer Notenbank dessen Abschaffung wollen sollte, würden die direktdemokratischen Stimmbürger sie daran hindern.

Schon in den letzten Jahren haben die Bürger ja dem an der Leine von Schuldnerstaaten gehaltenen Euro nicht mehr getraut. Insbesondere die Österreicher haben ihre Sparquote von Jahr zu Jahr signifikant reduziert. (TB)

 

31 Gedanken zu „Ade 500er, Willkommen 1000-Franken-Schein!

  1. Christian Peter

    Bloß geht es beim drohenden Bargeldverbot nicht um staatliche Überwachung, sondern vor allem um wirtschaftliche Interessen multinationaler Konzerne und der Finanzindustrie. TTIP ist das beste Beispiel dafür, wie weit die korrupte Politik bereit ist zu gehen, bloß um wirtschaftliche Interessen von Konzernen und der Hochfinanz durchzusetzen.

  2. mariuslupus

    @Christian Peter
    Verstehe nicht, dieser Purzelbaum von der Abschaffung des Bargeldes, zu der Hochfinanz, ist nicht nachvollziehbar. Die Regierungen sind tatsächlich korrupt, aber nicht um die Hochfinanz zu schützen, sonedrn um ihre eigene Klientel zu kaufen und die Wiederwahl zu sichern.
    Ausserdem welches Interesse hat eine marxistische Regierung die Hochfinanz zu schützen ? Und, gibt es in den Staaten des ehemaligen Westeuropa, auch eine andere Regierung als eine marxistische ?

  3. carambolage

    @Christian Peter
    Genau um das Gegenteil geht es. Den staatl. Eliten, Etatisten in der EU geht es um die totale Kontrolle des Staatsbürgers. Ohne Bargeld ist überhaupt keine Gegenwehr, kein Aufmucken möglich. Jeder kann und wird mit seinen finanziellen Angelegenheiten unter die “Sachwalterschaft” des Staates gestellt werden. Die Hochfinanz und die multinationalen Konzerne arrangieren sich mit den Staaten, die sind gegenseitig von einander Abhängig. Was haben die mit dem bisschen Bargeld zu tun, was uns noch den Hauch eines freien Bürgers erlaubt?

  4. Nattl

    […]Die Banken werden so noch mehr gezwungen, die teuren Negativzinsen für Einlagen bei der EZB zu bezahlen, weil sie schon rein volumsmäßig ohne 500er kaum genug Platz in ihren Tresoren haben[…]

    Offenbar stellt sich Hr. Dr. Unterberger den Tresor einer Bank wie Onkel Dagoberts Geldspeicher vor…

  5. Selbstdenker

    @carambolage:
    Genau darum geht es.

    Ein bekanntes Softwarehaus baut bereit eine Lösung für die Echtzeitauswerung von Kontendaten unterschiedlichster Banken. Wetten, dass
    a) das Kontenregister,
    b) die Bargeld Abschaffung,
    c) die Schaffung einheitlicher Schnittstellen für Transaktionsdaten,
    und d) die gerade neu entwickelte Echtzeitzusammenfassung miteinander zu tun haben?

  6. Selbstdenker

    Meinte “Echtzeitauswerung von Transaktionsdaten unterschiedlichster Banken”

  7. Thomas Holzer

    Da muß ich ausnahmsweise den Herrn Nowotny in Schutz nehmen! 😉
    Er war halt in der Minderheit mit den Deutschen und einigen wenigen anderen

  8. Falke

    @Thomas Holzer
    Stimmt schon, Nowotny hat, zusammen mit Deutschland und Lettland, dagegen gestimmt. Allerdings bezieht sich Unterberger hier nicht auf das Abstimmungsverhalten Nowotnys, sondern auf seine großmaulige Ankündigung, dass die Abschaffung des 500-ers nicht zustande kommen würde, weil er das (mit Hilfe vieler anderer) verhindern werde, also eine maßlose Überschätzung der eigenen Person. Was bekanntlich voll in die Hose gegangen ist.

  9. Christian Peter

    @carambolage

    lassen Sie sich nicht für dumm verkaufen. Die EZB wird von ehemaligen Goldman Sachs – Banker Mario Draghi geführt – alles was diese Bank tut, liegt im Interesse der Finanzindustrie.

  10. Selbstdenker

    @CP:
    Sie lassen sich für dumm verkaufen.
    Wie offensichtlich muss etwas werden, bis es auch ein Narr begreift?

  11. Christian Peter

    @Selbstdenker

    Dass eine Bank wie die EZB, die von einem ehemaligen Goldman Sachs – Banker geführt wird, nicht die Interessen der Staaten vertritt, sollte offensichtlich genug sein. Alle Maßnahmen der EZB der vergangenen Jahre dienten der Finanzindustrie, Billionen aus öffentlichen Mitteln wurden in Richtung Banken/Finanzindustrie umgeleitet.

  12. Thomas Holzer

    @CP
    “…….Billionen aus öffentlichen Mitteln wurden in Richtung Banken/Finanzindustrie umgeleitet.”

    Da haben Sie schon recht! Ändert aber nichts an der Tatsache, daß es auch! um die totale Kontrolle jedes einzelnen Untertan durch den Staat, die EU geht.

  13. Selbstdenker

    @CP:
    Sie haben es noch immer nicht begriffen: Big Finance und Big Government arbeiten eng zusammen. Man plant einen Debt-Equity Swap; bei nicht sehr solventen Häuslbauern auch als “Generationenkredit” bekannt.

    Der einzige Unterschied: die Hypothek wird auf das Häuschen der Mizzi-Tante abgeschlossen um die eigene Drogensucht zu finanzieren. An sich hochgradig kriminell, aber der Staat kann das halt.

  14. Rennziege

    Enstpannt und lustig bleiben, Buam und Dirndln!
    Nun, da die Panama Papers,
    … in denen absolut nichts Wesentliches oder gar Justiziables steht,
    der Affenzirkus rund um TTIP,
    … solche Verhandlungen werden stets hinter verschlossenen Türen geführt; erst das fertige Vertragswerk wird veröffentlicht und unterliegt sodann der parlamentarischen Zustimmung aller involvierten Regierungen,
    die österreichische Präsidenten-Nachwahl zu einer fast weltweiten Panik gehypt wurde,
    … obwohl es sich um eine stinknormale demokratische Prozedur handelt …

    Nun also, da diese Tränengaswolken allmählich verwehen, kann zu Ende geführt werden, was in deren Windschatten längst zum fait accompli gediehen ist:
    EU-weite Abschaffungs des Bargelds und bürgerlicher Grundrechte,
    Schuldenschnitt und neuerliche “Kredite” (sprich: Geschenke) für Griechenland, bald auch für Italien, Frankreich und die Länder der iberischen Halbinsel,
    kurz gesunkene Eindringlingszahlen als Rechtfertigung für die Aufnahme weiterer Heerscharen aus aller Herren Länder zu missbrauchen,
    sowie damit die eh schon dicken Wadeln der islamischen Eroberungskohorten zu veritablen Standbeinen zu machen.

    Oisdann: ein Packerl Euro-Fünfhunderter horten, solang man für deren Abhebung noch nicht in Handschellen abgeführt wird — in der Hoffnung, dass das EZB-Versprechen ihrer unbeschränkten Gültigkeit nicht nur eine Windhose ist; die Schlepper, die wir dann brauchen werden, um der EU zu entfleuchen, werden herich (danke, Schweijk!) die Papierchen wohl noch akzeptieren.

  15. Christian Peter

    @Selbstdenker
    @TH

    man braucht doch nur zu überlegen, wer von einem Bargeldverbot am meisten profitiert. Staaten zwecks Kriminalitätsbekämpfung ? Wohl kaum. Selbstverständlich ist es die Finanzindustrie, die von einem Bargeldverbot enorm profitiert, der schwer angeschlagene Finanzsektor möchte sich durch Bargeldverbote einen Zugriff über die Vermögenswerte der Bankkunden sichern. Was hat der Bankkunde von einem Guthaben, wenn es nicht möglich ist, das Geld von der Bank zu beheben ? Im Prinzip handelt es sich dabei um nichts anderes als eine Enteignung der Bankkunden. Ein weiterer Vorteil : Im Falle von drohenden Bankenpleiten sehen die neuen EU – Bestimmungen vor, dass das Vermögen der Sparer und Anleger zur Sanierung der Banken herangezogen werden soll (‘Bail-In’). Das funktioniert natürlich nur, wenn Sparer ihr Geld nicht rechtzeitig von der Krisenbank abziehen, was im Falle eines Bargeldverbots erheblich erschwert würde. Nicht umsonst kamen die und kommen Vorschläge zur Abschaffung von Bargeld von krisengeschüttelten Banken, welche sich dadurch Zugriff auf die Vermögenswerte der Kunden sichern möchten.

  16. gms

    Trompeter,

    “man braucht doch nur zu überlegen, wer von einem Bargeldverbot am meisten profitiert”

    Nein, man braucht nicht nur das, kann doch jeder Schwachmatiker sich erkennbar im Überlegen und ostentativem Stirnrunzeln üben, sondern auch die geistige Kapazität, Puzzlesteine als solche zu erkennen und im Gesamtbild richtig einzuordnen. Würde denken helfen, brauchten wir deine Zeichenfolgen hier nicht, weder als Anlaß zum Ignorieren, Brechreizunterdrücken noch zum Kommentieren.

    Daß das Ganze auf Umverteilung von Wohlstand und auf Machtanhäufung hinausläuft, ist eine Binsenweisheit, wie dabei aber der von dir heiß geliebte Staat instrumentalisiert wird und wer tatsächlich als Sieger vom Platz gehen will, kannst du dir in deinem naiven Mickeymouse-Universum in hundert Jahren nicht ausmalen.

    Zum Mitsingen bewußt einfach textiert: Es gibt Zentral-, Investment- und Consumerbanken. Richtig ist, wonach das aktuelle und gezielt verkorkste Geldwesen eines der entscheidenden Brecheisen wider die bürgerliche Gesellschaft ist. Anders aber, als von dir bis zum Kotzen trompetet, verlaufen die Konfliktlinien nicht zwischen Finanzindustrie und Bürger, sondern zwischen Zentralbanken im Zusammenspiel mit einigen wenigen großen an Zentralbanken beteiligten Investmentbanken gegen den Rest.

    Mittelfristig sollen Consumerbanken aus dem Geschäft gedrängt und deren Möglichkeiten zur Kreditvergabe via Giralgeld auf Null reduziert werden. Die dürfen dann einzig und allein elektronisches Zentralbankgeld umschaufeln und Konten führen, die echten Gewinne aber verbleiben bei jenen, die aktuell sowohl Zentralbanken wie auch Regierungen in der Hand haben. Damit verblödete Leute wie du dabei mitspielen, trommelt man die Mär vom ‘Vollgeld’ und der ‘Monetative’, sprich die finale Ausbaustufe der Knechtschaft, die in tauben Ohren aber irgendwie nach Erlösung klingt.

    Hättest du, lieber Trompeter, nicht bloß erbärmlich als Verstärker der Kakophonie dein Instrument gespielt, sondern gelegentlich das Tagesgeschehen verfolgt, wäre dir vielleicht valide Kritik der Banken aus der zweiten und dritten Liga gegen die Praktiken der Zentralbanken aufgefallen. Entweder kennen sie die die Agenda, oder sie wittern zumindest das Kommende.

  17. Selbstdenker

    @CP:
    Das stimmt zwar, jedoch vergessen Sie die zweite Seite der Gleichung: den Staat. Es haben sich zwei gefunden, die ein Geschäft zu Lasten Dritter abgeschlossen haben.

    Sie unterstellen hier einen Interessensgegensatz, den es gar nicht gibt. Wenn Sie sich an die Politik gegen die böse Finanz wenden, ist das in etwa so, als würden Sie sich an die Gemeindeaufsicht wenden um Korruptionsfälle in einer Gemeinde zu melden: die arbeiten zusammen.

    Machen Sie die Augen auf und seien Sie kein Narr: noch mehr Macht für die Politik führt zur Allmacht von Big Finance / Big Government. Es ist das gleiche Monster, nur dass es zwei Köpfe hat.

  18. Selbstdenker

    Man kann nur dankbar sein, dass der Interviewte vorher offenbar eine Line Coke gezogen hat. Solche zufällige Unbeherrschtheiten sind Momente der Wahrheit. Kein Wunder, dass es für bestimmte Positionen als Leadship-Seminar verpackte Derailment-Tests gibt.

  19. gms

    Selbstdenker,

    “Ich erlaube mir nochmals den folgenden Clip zu posten”

    Danke, ich hatte mich vor Wochen darüber gefreut, als Sie ihn zuerst hier einstellten. Was vorige Woche in diesem Kontext von mir gebracht und von der Zensur gekickt wurde:
    tinyurl.com/BoomAndBustByDesign [ führt zu einem harmlosen jpg auf Blogspot ]

  20. Selbstdenker

    @gms:
    Vielen Dank! Der Cartoon bringt es auf den Punkt 🙂
    Der Zeichner hat wirklich einige subtile Details integriert; z.B. die fehlende Abfahrt…

    Ich glaube das Shadowbanning und zum Teil auch die Löschungen erfolgen automatisch durch die Moderationssoftware. Aber Sie haben recht, est ist ärgerlich, wenn völlig unbedenkliche Inhalte ausgebremst oder ausgeleitet werden.

    Programme sind halt “auch nur Menschen”.

    Kennen Sie übrigens den Chatbot von Microsoft (“Tay”), der binnen 24 Stunden vom Netz genommen wurde, weil die künstliche Intelligenz zu “rassistisch” wurde?

    http://www.dailymail.co.uk/sciencetech/article-3507826/Tay-teenage-AI-goes-rails-Twitter-bot-starts-posting-offensive-racist-comments-just-day-launching.html

    😉

  21. gms

    Selbstdenker,

    “Der Zeichner hat wirklich einige subtile Details integriert; z.B. die fehlende Abfahrt…”

    Yep. Die zweite Subtilität liegt in den umherflatterenden IOUs (für ‘I owe you’), die implizit einen Unterschied zwischen dem amerikanischen und europäischen Geldsystem ausmachen. Während in den Staaten frisches Zentralbankgeld noch mit der Bereitschaft des Finanzministeriums einhergehen muß, dafür Steuerzahler in die Haftung zu nehmen, agiert die ECB hierbei völlig frei nach eigenem Gutdünken. Das erklärt auch, weshalb 1913 zeitgleich mit der Fed dort Einkommenssteuern eingeführt wurden und die Pflicht zur Tributleistung an die Staatsbürgerschaft unanbhängig vom tatsächlichen Lebensmittelpunkt gebunden ist (Stichwort IRS).

    Beschreibt somit die Fed noch deutlich den Täterverbund aus Zentralbank und Regierung, hat die ECB schon die nächste Evolutionsstufe erreicht, das anvisierte Endziel ist ein Aufgehen aller Zentralbanken im allein von Plutokraten kontrollierten IMF. Vorbild und Vorläufer der Fed wiederum war die damalige Bank of England, die als initial echte Aktiengesellschaft noch normale Bürger als Teilinhaber erlaubte und später von den Rothschilds trickreich, aber korrekt übernommen und 1946 verstaatlicht wurde.

    [Forenmoderation]
    “Ich glaube das Shadowbanning und zum Teil auch die Löschungen erfolgen automatisch durch die Moderationssoftware.”

    Ja, doch dies steht und fällt mit der Konfiguration. Manches darüber weiß ich von Ortner direkt und gebe es daher hier nicht preis, manches fand ich durch Versuche heraus, wie etwa die Tatsache, wonach der vollständig ausgeschriebene Name der früheren Innenministerin automatisch Quarantäne bedingt, oder etwa jene vier Buchstaben, die auf Deutsch die Subspezies eines Carnivorenart bezeichnen.

    “Programme sind halt „auch nur Menschen“.”

    Meine Rede!

    “Kennen Sie übrigens den Chatbot von Microsoft („Tay“), der binnen 24 Stunden vom Netz genommen wurde, weil die künstliche Intelligenz zu „rassistisch“ wurde?”

    Ja.

  22. Christian Peter

    @Selbstdenker

    Politiker sind bloß Marionetten, dass sollte sich mittlerweile herumgesprochen haben. Wie einfältig muss man sein zu glauben, der Staat würde von Bargeldverboten großartig profitieren ?

  23. Christian Peter

    Korrektur : ‘Das’ sollte sich herumgesprochen haben, sollte es natürlich heißen.

  24. Selbstdenker

    @Christian Peter:
    Für einen chronisch klammen Nanny-State ist die Bargeldabschaffung Weihnachten und Ostern zugleich:
    a) Steuertarife können mangels Ausweichmöglichkeiten maximiert werden
    b) Praktisch alles wird besteuerbar
    c) alles wird überwach- und strafbar
    d) Enteignung per Knopfdruck wird ermöglicht
    e) die staatskriminelle Klasse kann jeden Gegner lückenlos verfolgen und bei Bedarf den Geldhahn abdrehen

    Aber sonst hat der Staat kein Interesse an der Bargeldabschaffung, neeeeeein.

    Dass die FPÖ wirtschaftspolitisch eine blau angestrichene SPÖ ist, weiß ich auch so bereits. Das müssen Sie nicht jede Woche erneut beweisen.

  25. Christian Ortner Beitragsautor

    Mir ists ja eher egal, aber was Sie hier über die Moderation dieses Blogs schreiben, ist ziemlich frei erfunden. Im Übrigen ersuche ich Sie, Ihre krausen Plutokraten-Weltverschwörungstheorien hier nicht mehr zu verbreiten, vielen Dank.

  26. Selbstdenker

    @Christian Ortner:
    Gemach, gemach. Wenn Sie der Hinweis betreffend dem Chatbot “Tay” von Microsoft ärgert: es ist damit die Anfälligkeit von KI-Systemen gemeint. Eine politische Zensur auf Ortner Online von mir nie behauptet. Es genießt ja sogar der Kollege Karli weitreichende Narrenfreiheit.

  27. Christian Peter

    @Selbstdenker

    Stumpfsinn, der Staat kann ohnehin machen, was er will, dafür bedarf er keines Bargeldverbots. Nur Banken profitieren von einem Bargeldverbot.

  28. Selbstdenker

    @Christian Peter:
    Nein, der Staat kann derzeit nicht alles machen, was er will. Es gibt (noch) Grenzen, die nicht so einfach überschritten werden können.

    Seit den Ereignissen in Griechenland und Zypern sollte Ihnen der Unterschied geläufig sein, ob man Geld unter dem Kopfkissen hat oder zuerst zur Bank rennen muss.

    Je niedriger die Hürden, desto niedriger die Hemmschwelle.

  29. Christian Peter

    @Selbstdenker

    ‘Seit den Ereignissen in Griechenland und Zypern..’

    Beides gute Beispiele, wie Steuerzahler/Sparer herangezogen wurden, um Banken zu sanieren – genau das bildet die Blaupause für drohende Bargeldverbote.

  30. Selbstdenker

    @Christian Peter:
    Die Situation ist doch die, dass die Staaten nicht sparen wollen (die Steuereinnahmen sprudeln auf Rekordniveau!) und die Banken nicht auf das von Ihnen verliehene Geld verzichten wollen.

    Also wird ein Dritter zur Kassa gebeten: der Bürger, der Steuerzahler, der Sparer, die Unternehmen.

    Sie unterstellen hier einen Interessensgegensatz, den es in der realen Welt gar nicht gibt. Wenn die Mizzi-Tante für die Hobbys vom Junkie zahlt, ziehen Junkie und Dealer an einem Strang.

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