Afrika: Was nicht produziert wird, kann nicht gegessen werden

Von | 9. Oktober 2017

“…..Wir haben uns schon an die jährlichen dramatischen Appelle und Spendenaktionen zur Behebung akuter Ernährungskrisen in Afrika gewöhnt. Europäer, Amerikaner und Japaner spenden, um das hungrige Afrika zu versorgen. Ernährungssicherung hat in vielen afrikanischen Ländern nicht die höchste Priorität. Im Gegenteil, die ländliche Entwicklung und Ernährungssicherung wird von den meisten Regierungen immer noch sträflich vernachlässigt. Bis heute sind nur wenige Fortschritte auf dem Kontinent erkennbar….” (weiter hier)

16 Gedanken zu „Afrika: Was nicht produziert wird, kann nicht gegessen werden

  1. Reini

    … umso mehr gespendet wird umso mehr Afrikaner überleben, und es muss noch mehr gespendet werden,… ein unendlicher Kreislauf,…

  2. mariuslupus

    Warum soll sich ein Afrikaner anstrengen ? Arbeitet mit zwei Netzen. Zuerst, die Entwicklungshilfe, Milliarden verschleudert. Zweitens, Willkommen in Europa.
    Merkel-Seehofer Pakt – 200.000 Afrikaner nach Europa jedes Jahr. Plus Familie, plus Sozialhilfe.Bedeutet im Klartext, Jahr 2022. Fünf Millionen Empfänger der grosszügigsten Sozialhilfe, die es auf diesen Planeten je gegeben hat.

  3. Rado

    Eine Erfahrung macht das südliche Afrika auch gerade. Wer die weissen Farmer umbringt, schiebt danach Kohldampf.

  4. KTMTreiber

    Afrika produziert in erster Linie zu viele Menschen. Hat etwas mit IQ zu tun. Zudem produziert Afrika jede Menge Misswirtschaft, Korruption und Gewalt. Auch wenn es etwas Schade um die “seltenen Erden- und Gold Vorkommen” wäre, – wirklich fehlen würde mir dieser Kontinent nicht …

  5. sokrates9

    Afrika verfügt über mehr als ein Viertel der weltweit landwirtschaftlich nutzbaren Fläche…Was hat die Entwicklungshilfe gebracht?? Jetzt will die EU über Zentren eine “legale” Fluchtmöglichkeit schaffen! Warum müssen wir Afrika retten und mit dem Import von Analphabeten Europa ruinieren?Leute, die wir in Europa brauchen könnten, da ausgebildet, werden in Afrika noch mehr gebraucht! Import von braintrain gehört nicht erlaubt!

  6. jaguar

    Es ist unverständlich, daß niemand eine verantwortungsvolle Geburtenpolitik von den afrikanischen Staaten einfordert! Bei diesem Thema liegt ja die Wurzel des Übels!

  7. Fragolin

    Wie wäre es mit einem Großen Austausch? Alle Afrikaner nach Europa, dafür übernehmen wir Europäer Afrika.
    In zwei Generationen ist Afrika ein blühender Kontinent und unsere Enkel haben das bessere Wetter.
    Grundbedingung wäre aber, nach der Ausreise des letzten Europäers die afrikanische Nordgrenze dicht zu machen.

  8. Lisa

    Die Kommunikationsmittel Handys, TV, evtl Radio, zeigen eben auch im hintersten Kaff, dass die Menschen im reichen Europa/Amerika nicht Bauern sind, sondern Anzüge tragen und fette Karren fahren. Ein Versuch vor einigen Jahren, das Abholzen – und damit die Verödung des Landes – zu verhindern oder zu bremsen, indem nicht mehr mit Holz gefeuert, sondern mit Sonnenkochern gekocht wird, stiess auf dumpfe Ablehnung: die Europäer/Amerikaner kochen ja auch nicht so… man möge ihnen doch bitte Gasherde liefern… (die Flaschn müssen dann allerdings importiert werden.) Der Export eines in Monokultur angebauten landwirtschaftlichen Produkts bringt Geld, mit dem man sich dann das Lebensnotwenige – und etwas mehr – kaufen kann. Warum also sich für nur gerade den täglichen Hirsebrei abmühen? Die meisten Bewohner in diesen Ländern können sich nicht vorstellen, dass noch vor wenigen Generationen auch im Westen über 90% Bauern waren: Sie verstehen nicht, dass das eine längere Edntwicklung war, Schritt für Schritt sich entwickelte, sondern möchten im Direktflug vom Busch in die Bronx.
    einbringt

  9. CE___

    Ach, mit Verlaub, immer diese großen Worte der Diplomaten und Poltiker was denn nicht andere, ganz besonders die “Privatwirtschaft” und “Unternehmer”, nicht alles in Afrika zu investieren und was und wie zu tun hätten und was für eine Spielwiese für Investoren der Kontinent nicht sei bei so viel brachliegendem Land.

    Warum nimmt denn nicht, in diesem konkreten Falle der Herr Seitz, selber seine ganzen Ersparnisse zusammen, geht noch bei ein paar Freunden wegen Privatkrediten haussieren, und kauft sich dann ein paar Hektar Landwirtschaft in Uganda, Sambia oder Simbabwe, Lybien, wo auch immer, und baut eine pipifeine Musterlandwirtschaft mit israelischer Bewässerungstechnik auf?

    Diese Frage stelle ich mir immer wenn ich so schlaue Artikel über Afrika höre.

    Nein, macht “man” nicht?

    Kann ich verstehen.

    Könnt’ vielleicht daran liegen dass man bei Erfolg der “weiße Ausbeuter” ist, und wenn nicht die Fremdenlegion als “Tiger” hinter einem steht, seine Investition gleich wieder los ist.

  10. Rennziege

    9. Oktober 2017 – 13:11 — Fragolin
    Knuspriger Gedanke! Ein Flug Toronto — Freetown (Sierra Leone) kostet nicht die Welt. Seit Graham Greenes “Reisen mit meiner Tante” / “Travels With My Aunt” sehne ich mich nach dieser Stadt. Ich hoffe nur, dort gibt’s auch gelegentlich Schaufeln zu kaufen, um eigene Erdäpfel anzubauen. Aber soviel ich weiß, wär’ eine kleine Cannabis-Plantage lukrativer, weil die EU so was agrarsubventioniert und die Ernte dort auf eine gewaltige Nachfrage stößt, selbst in den höchsten Kreisen.

  11. Rennziege

    9. Oktober 2017 – 15:00
    CE___
    San S’ ma net bees, Chef! Aber haussieren tut eine Börse, hausieren ein Hausierer. “Deitsche Sprack, swere Sprack”, sagen die Zuwanderer.

  12. Der Realist

    Denn Titel dieses Artikels muss man in Afrika flächendeckend plakatieren

  13. CE___

    @ Rennziege

    Mehr ist Ihnen zu meinem Artikel nicht eingefallen ?

    Schade.

    Das “s” können’s gerne behalten da gefunden.

    Grüsse nach Kanada.

  14. CE___

    @ Rennziege

    A propos noch, da Sie offenbar sehr pikiert zu sein scheinen aufgrund meines, zugegeben, sehr direkten Kommentars (vielleicht selber DiplomatIN ?):

    Ich denke meine Frage “warum macht er denn eigentlich nicht selbst” muss sich jeder Bürokrat (und auch ein Diplomat, egal ob tätig oder ex, gehört für mich dazu) irgendwann einmal stellen lassen wenn er deutsche und österreichische Online-Medien doch regelmässig mit Weisheiten über Afrika versorgt und was dort Unternehmer, oder die “westliche Privatwirtschaft” in allgemeinen, also so Leute wie ich, dort nicht alles zu tun hätten wie und wie grün nicht die Wiesen wären wenn man es nur täte.

    Nichts für ungut.

  15. Rennziege

    9. Oktober 2017 – 18:06 — CE___
    @ Rennziege
    Ich bin keineswegs pikiert, Meister C___. Jedem passieren Typfäler. Aber “hausieren” mit 2 S zu schreiben ist entbehrlich und offenbart Bildungslücken. Und der infantile Spruch aller Lagastheniker à la “Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten” ist äter als die Keilschrift.
    P.S.: Mein Vater war in Rhodesien, ich in Simbabwe. (Ein Blick auf Afrikas Landkarte, worum ich Sie höflich bitte, wird Sie überzeugen, dass die zwei Staaten geographisch übereinstimmen. (Nicht dass Ihre Leseschwäche wieder zuschlägt, pittäh.) Wenn der alte Herr und ich unsere dortigen Erfahrungen vergleichen, kommen wir zu demselben Schluss wie der karibisch-indische Literaturpreisträger V.S. Naipaul und eine Mehzahl der Simbabwer: Die Kolonialmächte haben nur einen Fehler gemacht; sie sind zu früh gegangen.

  16. Rennziege

    P.S.: Ui jegerl! In “Mehrzahl” fehlt ein R. Und die öffnende Klammer vor “Nicht dass …” ist ebenfalls übel. Aber keine Legasthenie, sondern Tippen auf dem Weg zur U-Bahn.

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