Afrikas Tragödie: Stoppt die Entwicklungshilfe!

Von | 2. September 2017

Kann man einem Land helfen, wenn es keine stabilen Institutionen, keine unabhängige Justiz und keine solid verankerte Verfassung hat? Nein, sagt die senegalesische Autorin Ken Bugul. Afrika müsse lernen, auf eigenen Füssen zu stehen…” (NZZ, hier)

11 Gedanken zu „Afrikas Tragödie: Stoppt die Entwicklungshilfe!

  1. Fragolin

    Nationalstaaten funktionieren nicht auf Stammesgebieten. Der Versuch, Institutionen zu exportieren, die in Europa historisch gewachsen sind, ist gescheitert. In Afrika ebenso wie in Vorderasien und zum Teil auch in Südamerika.
    Man muss sich eben mit Stammesfürsten und Warlords an einen Tisch setzen, wenn man in diesen Gebieten was bewegen will. Oder sich komplett raushalten, was aber zu vernünftig wäre, um jemals bei Politikern anzukommen. Aber mit künstlich geschaffenen Institutionen, die folkloristisch abgelehnt werden und deshalb nur in Diktaturen mit Zwang ihre Interessen durchsetzen können, braucht man gar nicht erst reden, vom Geldgeben mal ganz zu schweigen.
    Aber bekomm das mal in das Hirn eines europäischen Politikers, dem Größenwahn scheinbar inhärent ist.

  2. Mike

    Die Frau hat recht, auf allen Linien. Die Hilfe muss beendet bzw geändert werden. Jetzt wird nur die Korruption gefördert. Und die Chinesen müssen gestoppt werden.

  3. dna1

    @Mike
    Zu: Die Chinesen müssen gestoppt werden.
    Ach ja, von wem, von den Amerikanern mit Bomben? Durch Sanktionen der Europäer?
    Sie können nicht gestoppt “werden”, die Chinesen haben Milliarden über Milliarden von Dollars, die sie anders ausgeben wollen, als wertloses amerikanisches Papier zu kaufen, das ist wohl verständlich. Die einzigen, die den Landverkauf an China stoppen können, sind die Afrikaner selbst, niemand sonst. Und dann sollen sie sich gleich damit anfreunden, dass niemand mehr Straßen und Brücken baut, keine Schulen und Spitäler. Die Chinesen bauen die Infrastruktur, die sie selber und für ihre eigenen Zwecke brauchen, aber die Afrikaner sind offenbar nicht imstande, diese nun vorhandene Infrastruktur selbst zu nutzen, es ist ihnen ja nicht verboten, auf den Straßen zu fahren oder die Schulen zu besuchen. Aber irgendwie kriegen die das nicht zuwege, selber etwas zu tun, zu bauen, herzustellen oder was auch immer.
    Das ist das Problem, und ihre Aussage “die Chinesen müssen gestoppt werden” ist eine gefährliche Drohung, von der ich sie bitte lieber Abstand zu nehmen. Wir wollen doch alle in Frieden leben, nicht wahr.

  4. sokrates9

    Solange das Wort Geburtenkontrolle als faschistisch gilt, kann sich in Afrika nichts ändern! Würde Österreich innerhalb von 30 Jahren 20 Mio Einwohner haben, könnten wir auch kaum überleben!

  5. Der Realist

    Mit der Entwicklungshilfe wird ja nur Korruption und Trägheit gefördert. Die Afrikaner sollen endlich einmal Eigenleistung erbringen, sie müssen auch erkennen, dass ein Gebiet eben nur eine bestimme Anzahl an Bewohnern verträgt, die Hungerkatastrophen sind ja vielfach nur Folge der Überbevölkerung, eine natürliche Auslese sozusagen. Die großzügige Entwicklungshilfe der Europäer beruht ja teilweise auf dem schlechten Gewissen, weil uns noch immer einige einreden wollen, dass das Elend in Afrika nur auf die bösen Kolonialisten zurückzuführen ist, ähnlich den falschen Schuldgefühlen die in Deutschland und Österreich noch immer Thema sind.

  6. Geheimrat

    Rückgang bei den Zahlen von Migranten, die übers Mittelmeer kommen? Vorsicht, verfrühte Hoffnung! Das Bundesheer erstellte in der “Österreichischen Militärischen Zeitschrift” eine brillante Sicherheitsanalyse über die Sahelzone. Düsterer Tenor: Es wird noch ärger werden – durch die Verknappung der Lebensgrundlagen, der Bevölkerungsexplosion und den religiösen Extremismus.
    http://www.krone.at/welt/migration-aus-afrika-es-wird-noch-aerger-werden-verfruehte-hoffnung-story-586395

    Leserzuschrift daraus:
    Vor 25 Jahren hat mich ein Arbeitskollege aus Afrika gewarnt. Hört auf mit der Entwicklungshilfe und mit der Ärztlichen Versorgung. Bei uns regelt die Natur den Bevölkerungsstand. Damals hab ich das noch nicht verstanden. Jetzt wird mir klar, er hatte recht. Armes Europa.

  7. Mona Rieboldt

    Ach ja, das arme Afrika und seine ehemaligen Kolonien, die am Elend schuld sein sollen. In Asien gab es auch englische, niederländische Kolonien. Es gibt nur kein Gejammer bei den Asiaten. Immerhin können die Afrikaner singen und tanzen 😉

    Chinesen moralisieren nicht wie die Europäer. Sie wollen Bodennschätze aus Afrika. Dafür bauen sie egal für welchen Despoten, was er haben will, Straßen, Krankenhäuser, Sportplätze etc. Und das soll Europa stoppen? *lach*

  8. Fragolin

    Die Chinesen kaufen wenigstens das Land, das sich die alten Kolonialmächte einfach genommen haben.
    Aber was Infrastruktur angeht, waren die alten Kolonialmächte ebenso fleißig: Straßen, Brücken, Eisenbahnen, Schulen, Fabriken und Plantagen – und, was ist daraus geworden, nachdem die Afrikaner sie selbst übernommen haben?
    Die Chinesen mögen es mit weniger Gewalt angehen, aber das Ergebnis wird das Gleiche sein. Irgendwann werden die Afrikaner sich “wieder”holen, was ihnen zusteht (haha) und dann wieder genauso verrotten und verkommen lassen wie gehabt. Bis dahin haben die Chinesen aber genug abgegriffen, dass sich das Geschäft lohnt.

  9. raindancer

    die ganze Entwicklungshilfe ist Jobbeschaffung für llinke Europäer und solche die gern Urlaub in Afrika machen (Böhm) und Heftpflasterpharisäertum für solche mit schlechtem Gewissen oder eingeredetem schlechten Gewissen

  10. mariuslupus

    Na und, nett von der alten Tante, einen vernünftigen Artikel zu bringen. Aber, niemand wir die Entwicklungshilfe stoppen. Die ” Entwicklungshilfe” und die Folgen, die Verarmung Afrikas, die Selbstaufgabe ist ganz im Sinne der Gutmenschen, bzw. der EUrokraten. Diese Gruppierungen brauche das Elend in Afrika. Nur so können sie weiter die Lüge, über die als “Flüchtlinge” getarnte Invasion, verbreiten .

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