Ah ja, Gerechtigkeit halt….

“Österreich war schon immer ein Land der Frühpensionisten. Bei den Wiener Stadtwerken ist dieses Phänomen aber besonders stark ausgeprägt. Nur etwas mehr als ein Prozent aller beamteten Mitarbeiter, die in den Jahren 2013 bis 2016 in den Ruhestand gingen, traten die normale Alterspension mit 65 Jahren an.” (hier)

21 comments

  1. Reini

    Die Frühpension bekommt man nicht von heute auf morgen,… da muss man schon jahrelang einige Tage (Wochen) Krankenstand, inkl. Kuraufenthalte im Jahr gegangen sein! Der rote Staatlicher Mitarbeiter haut sich doch gegenseitig kein Hackel ins Kreuz,… (nicht alle)

  2. KTMTreiber

    @CP:

    Für einige Beamte ist das sicherlich zutreffend, für einige andere mitnichten !

    Hätte ich mit heutigem Wissen noch einmal die Chance mich in jungen Jahren für die Privatwirtschaft zu entscheiden, – ich würde keine Sekunde zögern. Ich habe mich gestern mit einem Kollegen unterhalten (den treffe ich ab und an zufällig) und er meinte (von sich aus), dass wenn er könnte, schon gestern hingeworfen hätte,- am liebsten gäbe er seine “Streifen” zurück. Ich konnte mir ein Grinsen (ob der Bestätigung) nicht verhalten.
    Diesbezüglich habe ich mich auch schon mit meiner Gattin unterhalten – wenn der Kleine aus dem Gröbsten raus ist, – bin ich weg (auf diese vermeintliche Sicherheit scheixxx ich) und wenn ich nur noch 10 Jahre bis zu meinem 65er was anderes arbeite …

  3. Christian Peter

    @KTM

    Sie sind doch Polizist, nicht wahr ? Glaube nicht, dass es viele Ländern gibt, wo Polizisten mehr verdienen als in Österreich. In den USA bezahlt man Polizisten nur etwa halb so viel.

  4. Christian Peter

    @KTMTreiber

    Schauen Sie sich die Gehälter bei privaten Sicherheitsfirmen an, wo praktisch dieselbe Tätigkeiten wie bei der Polizei ausgeübt werden, deren Angestellte verdienen etwa um 50 % weniger als beamtete Polizisten.

  5. Mona Rieboldt

    KTM-Treiber
    Wie die Polizei in D behandelt wird, keine Unterstützung von der Politik, keine Wertschätzung, kann ich Sie sehr gut verstehen. Ob es in Österreich viel anders ist, glaube ich nicht, zumal die Probleme mit Asylanten auch in A immer stärker werden.

  6. KTMTreiber

    @CP:

    “Glaube nicht, dass es viele Ländern gibt, wo Polizisten mehr verdienen als in Österreich”
    —> gibt es (D / Bayern z.B.) , doch Geld ist nicht alles … 😉

    “Und dort ist die Arbeit – im Unterschied zu Österreich – tatsächlich gefährlich.”
    —> Zustimmung (obwohl meine Frau stets froh ist wenn ich gesund nach Hause komme und auch ich wurde schon, wie viele andere Kollegen, mehrmals im Dienst verletzt, sehe dies aber als kalkulierbares Risiko, was die Band, Stich- oder Kreissäge für den Tischler, sind für uns die Menschen da draußen)

    “Schauen Sie sich die Gehälter bei privaten Sicherheitsfirmen an, wo praktisch dieselbe Tätigkeiten wie bei der Polizei ausgeübt werden, deren Angestellte verdienen etwa um 50 % weniger als beamtete Polizisten.”
    —> auf die “Schnelle” fällt mir in Österreich kein privates Sicherheitsunternehmen ein welches praktisch DIESELBEN Aufgaben erfüllt, nein wirklich nicht … (gut ich weiß ja auch nicht welches private Unternehmen bei Ihnen Spuren nach einem ED sichert, den, oder die Täter nach einer Straftat ausforscht, als Flugretter, Personen aus gefährlichen Lagen birgt, gegen häusliche Gewalt einschreitet, ein Betretungsverbot ausspricht (wie vor kurzem bestätigt leider nicht immer nicht ausreichend), in Sachen Kinderpornografie (ganz, ganz grausig) ermittelt, Ihnen eine Bestätigung für Ihre Kfz- Kasko nach einer Sachbeschädigung / Parkschaden ausstellt, einen Alko-Lenker aus dem Verkehr zieht, der u. U. Sie, oder einen Ihrer Lieben gefährdet hätte, oder einen Unfall aufnimmt, uvm.)) – naja mir ist das schlussendlich egal, arbeite ich doch noch so lange ich das “kann” FÜR die Menschen da draußen und nicht für den Staat.

    Machen Sie einen Versuch und gehen Sie raus, trauen Sie sich,- fragen Sie ein paar ältere Polizisten, ob ihr Job auch heute noch so lustig, spaßig und erfüllend ist.
    Was denken Sie warum z.T. schon junge Polizisten mit Mitte / Ende 20, das sprichwörtliche Handtuch werfen (die überproportionale Bezahlung kann es wohl nicht sein) … – hmmmmmm

  7. sokrates9

    KTM – treiber@ Wie ist eigentlich das Wahlverhalten für die Personalwahlen? Schätze FPÖ führt, Prozentsätze??

  8. KTMTreiber

    @CP:

    Abschließend möchte ich Sie, weil es mir gerade einfällt, an einem (versprochen) kurzen Dialog über dieses Thema zwischen meiner Physiotherapeutin und mir teilhaben lassen. Die Phys.-Therapeutin kurz (PT), – ich (I)

    PT: Hey, wie gehts, – hab dich schon einige Zeit nicht mehr gesehen, sonst alles gut.
    I: Ja, alles im Lot bis auf das “Kreuz” und bei dir ?
    PT: Ich kann nicht klagen. Wie läuft es sonst bei dir im Job.
    I: Komm, lassen wir das Thema, – ich hab da echt keine Lust darüber zu reden.
    PT: Paah, – ich habe neben dir noch 7 Patienten aus derselben Firma. Die sind alle so angepisst.
    In eurer Firma möchte ich nicht einmal tot über den Zaun gehangen werden.
    I: Themenwechsel ?
    PT: Okay Themenwechsel (und lächelt)

  9. KTMTreiber

    @sokrates:

    Die, die noch was werden wollen, die wählen schwarz (noch stellt ja die ÖVP den Innenminister), ein paar Unverbesserliche, – rot, ein paar blau, der Großteil wählt gar nicht mehr, – weil es für den sprichwörtlichen “Uhu” ist …

  10. Christian Peter

    @KTMTreiber

    Tatsache ist : Die Tätigkeit privater Sicherheitsfirmen ist sehr ähnlich und dort wird um etwa 40 – 50 % weniger bezahlt. Das trifft übrigens auf praktisch alle Beschäftigten im öffentlichen Dienst zu, deren Gehälter in Österreich im Durchschnitt etwa um 30 % höher als sind als Gehälter für dieselben bzw. vergleichbare Tätigkeiten in der Privatwirtschaft.

  11. Christian Peter

    @KTMTreiber

    Dabei wäre das nicht ein großes Problem, gäbe es in Österreich eine effiziente und schlanke Verwaltung, nach jahrzehntelanger Misswirtschaft von ÖVP und SPÖ ist aber das Gegenteil der Fall : Es gibt in Österreich überdurchschnittlich viele Beschäftigte im öffentlichen Dienst (ca. 1 Millionen bei 4 Millionen Erwerbstätigen), ca. jede vierte Arbeitsstunde wird in Österreich in der Verwaltung getätigt (absoluter Spitzenwert in Europa).

  12. Christian Peter

    Zu den Zahlen : Die OECD berücksichtigt nur ein Viertel der österreichischen Staatsbediensteten (etwa 250.000). Nach den Zahlen der Statistik Austria sind in Österreich bei Bund, Ländern und Gemeinden jedoch über 500.000 Mitarbeiter im öffentlichen Dienst beschäftigt. Inklusive der Beschäftigten in den zahllosen ausgegliederten Dienststellen bei Bund, Ländern und Gemeinden kommt man auf etwa 1 Million Beschäftige im öffentlichen Dienst. Ein renommiertes Wirtschaftsforschungsinstitut rechnete vor : In Österreich stehen 22,5 % aller Beschäftigten im Sold der öffentlichen Hand, im Schnitt der EU – Länder jedoch nur 17,8 %, in den Niederlanden sind gar nur 11 % der arbeitenden Bevölkerung im öffentlichen Dienst beschäftigt.

  13. Mona Rieboldt

    CP
    Würden Sie etwas weniger schreiben, gäbe es nicht so viel Wiederholungen Ihrer Texte. In Bezug auf KTM können Sie gar nicht mehr aufhören, stets dasselbe zu wiederholen. Ihnen mangelndes Einfühlungsvermögen zu unterstellen, ist weit untertrieben.

  14. Christian Peter

    @Mona Rieboldt

    Was soll’s ? Tatsache ist : Österreich leistet sich nicht nur die teuerste Demokratie, sondern auch einer der teuersten Verwaltungen der Erde. Andere Länder kommen mit der Hälfte der Staatsbediensteten aus (Niederlande), ohne dass sich an der Leistung für die Bürge etwas ändert. Aber was sollte man sich nach 70 Jahren Misswirtschaft durch ÖVP und SPÖ erwarten ?

  15. Falke

    Ausgerechnet Christian Kern kritisiert die Frühpensionierungen in Wien! Die könnten ja von denen der ÖBB noch einiges lernen; dazu bekommen letztere ja auch noch satte Zusatzpensionen, natürlich auf Kosten der Steuerzahler. Mit 5 Mrd. Subventionen aus Steuergeld pro Jahr kann man ja leicht urassen. Kern, der ja immer so gerne auf seine Erfahrung in der “Privatwirtschaft” hinweist, hat es ja beispielhaft vorgeführt.

  16. Rennziege

    19. September 2017 – 14:55 — Mona Rieboldt
    Danke, liebe Mona. Dieser CP ist eine Nervensäge ohnegleichen — sofern man ihn noch liest. Aber das kann man sich auch abschminken.

  17. Christian Peter

    @Rennziege

    In diesem Forum wundert einen ohnehin nichts mehr, neben ÖVP – Wählern verkehren hier auch noch etliche Beamte – mit ‘Neoliberalismus’ hat das alles nichts zu tun.

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