Akif Pirinccis libertäres Manifest

“……Grün-rote Sozialklempner, Steuergelderpresser und ihre zur Hälfte importierte, zur Hälfte pseudowissenschaftlich zusammengefaselte Klientel sind (Akif) Pirinçcis Feinde. Letztere dienen ersteren als Legitimation und Steigbügelhalter. Im Gespann sorgen sie dafür, dass sich Deutschlands Mittelschicht mit spießbürgerlichen Fassaden potemkinscher Bauart zufrieden gibt, das geleaste Auto, die dringend zwecks Lebensstilerhaltung der Lohnarbeit zuzuführende Ehefrau, das kreditbelastete Haus und die politisch korrekte Zwangsbeschulung des Nachwuchses als Maß allen Glücksempfindens preist, anstatt sich der Kraft und der Herrlichkeit des eigenen Seins anzuvertrauen. Wo wären wir bloß ohne unseren Vater Staat?…” (Interessante Analyse, hier)

22 comments

  1. Thomas Holzer

    Und hätte sich Herr Pirincci auch noch einer adäquaten, seriösen, ja schönen! Sprache bedient, wäre sein Buch wahrlich lesenswert…………….

  2. Michael Haberler

    Schöner sprechen und denken tun eh die gesammelten BS-Artisten, die der Dorn in seinem Auge sind – zu Recht. In diesem Wildwuchs ist eher Ausholzen angesagt, dazu passt die Sprache meines Erachtens.

  3. Thomas Holzer

    Das Verbrechen, welches die vereinigten Tschändersten an der deutschen Sprache begehen, ist meiner Meinung nach genauso verabscheuenswürdig wie die Verwendung dieser unsäglich unflätigen Sprache durch den Herrn Pirincci.

  4. Thomas Holzer

    Korrektur
    “Tschänderasten”; sollte es korrekter Weise heißen 🙂

  5. Mona Rieboldt

    Ach, Thomas Holzer, was Akif P. zu sagen hat, wirkt doch grade erst durch seine Sprache, die in dem Zusammenhang erfrischend wirkt.
    Wie hätte er denn Ihrer Meinung nach schreiben müssen, in der Sprache von Lehrern, der gebildeten Mittelschicht, ästhetisch überhöht?

    Er spricht in der wütenden Sprache der Leute in Deutschland, die sich nicht getrauen gegen die political correctness in Presse und Medien anzugehen, gerade daher verkauft sich das Buch so gut, weil es die Wut der Bürger in Worte fasst.

  6. Thomas Holzer

    @Mona Rieboldt
    “„Fickt Ihr mich, fick‘ ich Euch!“”

    Verzeihung, aber da bin ich ein Wertkonservativer; solche Worte verwende ich nicht, schon gar nicht coram publico; trotzdessen -vielleicht gerade deswegen ;)- bin ich gegen PC und Tschänderasten!

  7. Plan B

    = Und hätte sich Herr Pirincci auch noch einer adäquaten, seriösen, ja schönen! Sprache bedient, wäre sein Buch wahrlich lesenswert……………. =

    ……und die verkaufte Auflage läge so bei 5000 Exemplaren, unbemerkt von Diez & Co,

  8. Plan B

    Nachtrag;

    Es geht ja nicht darum, was Sybille Berg und andere mokieren, “ja, man dürfe ja wohl noch sagen, dass..” – um damit den Inhalt als bekannt vorauszusetzen und Akif in die Trollecke zu stellen, sondern es geht hierum:
    SO hat es noch keiner gesagt (und das ist gut so).

  9. Kapuściński

    Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich bei Pirinccis Texten jedes Wort verstehe und die Sprache geniesse. Die Annahme man könne Pirinccis Inhalte in anderer Sprache präsentieren dürfte nicht ganz richtig sein. Die Aussage “Ich fick Euch” ist eben nicht das gleiche wie “Ich werde Geschlechtsverkehr mit Ihnen haben”.

  10. gms

    Kapuściński

    > Die Aussage “Ich fick Euch” ist eben nicht das gleiche wie “Ich werde Geschlechtsverkehr mit
    > Ihnen haben”.

    Dies aber auch, wenn nicht nur deshalb, weil die zweite Variante das Unkonsensuale nicht thematisiert, ein Umstand, der in der ersten Form implizit mitschwingt.

    Sei’s d’rum — die entsprechende nicht-vulgäre Form mag vielleicht annähernd Vergleichbares über die Rampe bringen, doch leidet sie einige gravierende Mangel: Sie ist länger und weitschweifiger, und daher auch sprachbedingt redundanter. Von “Ich fick Ech” ist kein Teil entbehrlich zum Dechiffrieren der Message, wohingegen das jugendfreie Analogon zwangsweise mit rhetorischen Bindegliedern gespickt ist. Doch es gibt noch weitere Gründe, die ich vor eineinhalb Monaten hierzublogs darlegte:
    — Zitat — [1]
    Akif Pirinçci und Seinesgleichen sind Spielverderber, die jenen den Mittelfinger entgegenhalten, deren Einfluß sich maßgeblich aus dem sich Unterwerfen unter ihre Spielregeln speist. Sozialismus steht und fällt mit der Beeinflussung der Massen, und dieses Beeinflussen wiederum hängt am erfolgreichen Aufrechterhalten von Illusionen. Abweichler und Widerworte sind Gift für Sozialmus, kann doch die kleinste Nadel selbst die größte Seifenblase in den historischen Orkus senden.

    Sollen oder müssen Nadelstiche nun hart und deftig daherkommen? — Einige gute Gründe sprechen dafür. Einer davon ist Unmißverständlichkeit, es ernst zu meinen. Selbst wenn Stefane Hessel mit seinem “Empört euch!” definitiv falsch abgebogen ist, so hat er doch mittelbar mit seinem Eintreten für eine überfällige Unduldsamkeit zugleich auch einen wahren Kern getroffen.
    Daneben transportiert die Deftigkeit von Nadelstichen eine Abwendung von jeder einem versuchsweise durch die Gegenseite oktroyierten Plüschartigkeit der Sprach- und Wortwahl. “Liebes, wie können gerne spielen, aber erst nachdem ich mir mit deinem Regelbuch den Arsch gewischt habe.”
    Last not least operiert die Kaste der linken chattering classes nachwievor in der Hoffnung, ihren Mündeln durch massives Auftreten und mehr oder minder offen praktizierte Untergriffe den Schneid abzukaufen. Der Furchtsame muckt nicht auf.

    Tit-for-Tat dagegen entstellt das “politisch Korrekte” — bis hin zu seiner Kenntlichkeit! Es taucht all die Vernunft-Leugner und -Skeptiker, Hetero- und Taxophoben, Progressionsfanatiker, Gleichheitsfaschisten und Sprachpatriarchen in deren eigene Ausscheidungen, es emanzipiert im besten Wortsinn von all jenen, für die Kontrolle über Sprache und deren Verwendung zugleich die Kontrolle des Gesagten ist.
    Mundtot ist die erste Stufe zur Ohnmacht. Mut zur eigenen Sprache und der darin geäußerten eigenen Meinung ist aber unverzichtbar zum Aufzeigen der seit Langem schon mehrfach übertretenen Grenzen durch nützlichen Idioten, die als “Künstler”, “Intellektuelle” und “Redakteure” den Steitwagen des Kulturmarxismus’ ziehen. Akif Pirinçci läßt diese “Leitfiguren” an deren eigenen Leinen traben, er streichelt sie mit derselben Patronanz und fürsorglichen Strenge, gepaart mit Häme und Anmaßung, die vorgeblich einzig allein die Fünfte Kolonne redlich innehat. Und das ist gut so!
    — Ende —
    [1] ortneronline.at/?p=27641&cpage=1#comment-24941

  11. @Thoams Holzer

    Sehr geehrter Herr Holzer,

    die Zivilisation ist keinesfalls bedroht durch die sehr deftige Sprache von Pirincci, keine Sorge.
    Als ein Mensch mit humanistischem Abitur finde ich in der gegebenen Situation seine Sprache geradezu als dringend geboten.

    Es ist die einzige und richtige Sprache, die die Chefredakteure und Feuilletonisten in ihren chicen
    Redaktionszimmern verstehen. Ebenso ist es auch ein Schutzwall, an dem Pirincci die stereotypen Vorwürfe “rechts” zu sein, abprallen lassen kann.

    Diese selbst ernannten “Bildungsbürger” in den Redaktionsstuben, die der festen Überzeugung sind, nur ihnen alleine stehe edles Parkett, designtes Interieur, teures Essen in In-Lokalen und teurer Rotwein zu.

    Hinter ihrer gediegenen Ausdrucksweise verbirgt sich die hässliche Fratze der Protagonisten der PC, die sehr gerne fleißige, hart arbeitende rechtschaffende Menschen mit sehr viel geringerem Einkommen als sie selbst als Kleinbürger und Spießer verachten. Die denen von ihnen als Kleinbürger und Spießer verachteten Menschen gerne ihre Alltagserfahrungen auszureden versuchen, wenn sie mit der von den Protagonisten der PC geschaffenen Wirklichkeit konfrontiert werden. Eine Wirklichkeit der Kultur des Todes, der Zivilisationszerstörung, des Schulden-Baylon, der Verproletarisierung usw usw.

    Nein, diejenigen, die Pirincci in seinem Buch angreift, sind die Zerstörer der Zivilisation. Um diesen Leuten etwas entgegen setzen zu können hilft kein germanistisches Proseminar, sondern ein grober Keil, der auf diese groben Klötze allerbesten passt.

  12. Rennziege

    Akif Pirinçcis Leser lieben seine deftige Sprache. Ich bin eine von ihnen. (Manchmal erinnert er sogar an Rabelais und Villon.) Auf einen groben Klotz gehört halt ein grober Keil, was angesichts der so bedrückenden wie konzertierten Angriffe auf unsere Kultur, Denk-, Rede- und Meinungsfreiheit mehr als angemessen ist.
    Auch Herr Holzer, unerwartet pingelig, wird diesen Deutschtürken lieben — sofern er ihn halt mal liest, anstatt nur Wortfetzen aus dem Internet zu beschnuppern.
    Pirinçci nennt das Kind beim Namen, das auf dem besten Wege ist, von den politisch korrekten Totengräbern unserer Zivilisation, die er ebenfalls nennt, in den Brunnen geschmissen zu werden. Und er macht es mit Wissen und Humor, den entwaffnendsten Waffen, die die Welt kennt.

  13. Thomas Holzer

    Ich bin überzeugt davon, daß die Zivilisation von dieser Art von Sprache nicht bedroht ist!
    Nichts desto Trotz hatte ich mir erlaubt, meinen Standpunkt darzulegen.

    Ich erachte es weiterhin als nicht richtig und auch nicht notwendig, mit einer -in meinen Augen- unflätigen, primitiven Sprache gegen PC, Tschänderastentum und alle anderen Auswüchse unserer Gesellschaft anzuschreiben. 🙂

  14. Thomas Holzer

    @Rennziege
    Bei Verwendung der deutschen Sprache und dem zumindest rudimentärem Einhalten der einfachsten “Benimmregeln”, auch in einem “blog”, war ich schon immer pingelig; 🙂

    Man verzeihe mir bitte diese meine Kinderstube 🙂

  15. Rennziege

    @Thomas Holzer
    Ich verstehe Sie und Ihre Kinderstube ja eh! Auch ich komme aus einer ähnlichen.
    Aber einer organisierten, zunehmend vergesetzlichten Gehirnwäsche kann man nicht mit Platzpatronen begegnen — zumal wenn sie jeden Widerspruch mit multimedialen Nazikeulen beantwortet.

  16. Thomas Holzer

    Die Nationalsozialismuskeulen habe ich bis dato überlebt 😉
    Ich hatte vor nicht allzu langer Zeit das zweifelhafte Vergnügen, in einem Betrieb tätig sein zu dürfen, in welchem diese -in meinen Ohren- unflätige Sprache zu ca. 70% die noch vorhandene Kommunikation beherrschte. Nachdem ich einige Male den Verwendern dieser Pseudokraftausdrücke ein “Bitte schön sprechen” entgegenschleuderte, verringerte sich der Anteil dieser hier nicht zitierungsfähigen Worte auf ca. 20%.

    Ja, ein kleiner Erfolg, sicherlich nicht anhaltend, aber ich bleibe dabei: eine (halbwegs) gepflegte Ausdrucksweise erachte ich nicht als “Platzpatronen” 😉

  17. Thomas Holzer

    @Plan B
    vulgär zu sein ist gut?
    Eigenartige Ansicht, kann ich nur schreiben!
    All diesen Personen, welche diese Primitivität verteidigen, sei die Frage gestellt:
    Wird von diesen Personen auch das primitive, vulgäre Verhalten des selbsternannten “Bürgermeisters” von Slawajanks verteidigt?!

  18. dieter

    @Thomas Holzer:
    Herr Pirincci bedient sich in seinem Buch sehr wohl immer wieder “einer adäquaten, seriösen, ja schönen! Sprache”. Dann schwenkt er aber immer wieder in’s Vulgäre um, wobei sich aber auch sein Stammtischgepolter auf herausragendem technischen Niveau bewegt. Der Mann ist nicht von ungefähr einer der erfolgreichsten Autoren Deutschlands. Köstlich sind auch viele seiner Neologismen.

    Eine Systematik hinter seinen Stil-Schwenks konnte ich nicht unbedingt erkennen. Ich glaube das hängt jeweils von seinem Alkoholpegel und seinem Gemütszustand ab.

    Speziell seine Überlegungen zu den staatlichen Medien, Film- und Kunstförderung fand ich sehr aufschlussreich. Da habe ich einiges dazu gelernt, was ich anderswo noch nicht gelesen habe. Beeindruckend fand ich auch, wie er spielend Anarcho-libertäre Überlegungen in seine populistische Stammtisch-Rhetorik einfließen lässt. Damit hat Princci eine neue Synthese zweier Stile und Denkrichtungen geschaffen.

  19. Reinhard

    @Thomas Holzer
    Ich sehe die Vulgärsprache als künstlerisches Mittel zur Provokation.
    Es sind ja die gleichen in In-Lokalen Austern schlürfenden Möchtergern-Salonsozialisten aus den Redaktionsstuben, die voller schaurigem Entzücken die inhaltsleeren Vaginalergüsse der “Feuchtgebiete” einer Frau Roche feierten, die sich jetzt über die deftigen Sprüche des Herrn Pirincci aufpudeln.
    Dieser Mann ist ein Eulenspiegel, er hält den ganzen wohlstandsverwahrlosten Gutmenschen und verlogenen auf der Schleimspur der korrupten Politkaste daherkriechenden Journalisten den Spiegel vor’s Gesicht, und diese sich für hochgebildet haltenden Dummköpfe merken nicht einmal, wie sie sich jetzt über ihre eigene Fratze alterieren.
    Ich mag diese Vulgärsprache auch nicht, aber ob ihres Erfolges sei sie ihm verziehen!

  20. Mourawetz

    Bei Pirincci wirkt selbst die Verwendung der unflätigsten Vokabeln geistreich und keineswegs primitiv. Sie sind die unerhörten Verstärker einer unerhörten Meinung, insofern durchaus stimmig.

  21. caruso

    Ich mag die vulgäre Sprache von Akif Pirrinci auch nicht, aber das w a s er sagt,
    finde ich richtig. So ungefähr sehe ich die Lage auch.
    lg
    caruso

  22. Gerd Euler

    Was ich durchgehend lustig finde, ist, daß Akif Pirrinci regelmäßig wegen seiner angeblich anstößigen Sprache gerügt wird. In der Richtung “gequirlte Scheiße” trifft es auf den Punkt, und die Fakten sind genau getroffen, aber soooo darf man das nicht sagen. Ich sag mal… Genderquatsch ist gequirlte Scheiße, Islam ist eine gewalttätige Psychopahtenreligion, und es ist komplett irrsinnig minderjährigen Mädchen die Schamlippen abzuschneiden, und ihr könnt mich mal am Arsch lecken. Mir ist egal ob ein Nigger, Kanacke, Schlitzauge oder Russki, Pollacke Deutscher ist. Hauptsache er verhält sich nach dem Deutschen Recht. Dann ist er auf alle Fälle Deutscher. Mehr ist nicht erforderlich. Oh G
    ott, gleich gibt’s Geschrei…

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