Albtraum Selbstständigkeit

Von | 5. Januar 2014

Zu meinem Artikel über die drohende steuerliche Schlechterstellung von Selbständigen erreicht mich eine höchst anschauliche Leserreaktion:   “Ich komme aus Italien, und dort klagen die Selbstständiger seit Jahren, die Melkkühe der Nation zu sein und in ihrem (beruflichen) Alltag derart von Hindernissen und Burokratie geplagt zu sein, dass im Endeffekt das Leben (und nicht nur das berufliche Leben) unmöglich gemacht wird.
Als ich nach Österreich kam (vor etwa 20 Jahren), dachte ich ins Paradies angekommen zu sein.
Jedes behördliche Schreiben war mit (konkreten) Kontaktdaten versehen (so dass man wusste, mit wem man sprechen sollte), die Behördewege (obgleich sie vorhanden) waren noch nicht so beschwerlich, der Staat sah seine Bürger vertrauensvoll an (und erst wenn sie ertappt werden, “böses” zu tun, werden sie genauer unter die Lupe genommen und kontrolliert, sieh zB. Steuererklärung usw usf.)

Nun erwäge ich ernsthaft wieder nach Italien zurückzukehren.
Denn:
Von 120 Euro, die ich meinen Kunden in Rechnung stellen kann, gehen:
20 an den Staat (MwSt).
18,50 an die SVA (Pension)
7,65 an die SVA (Krankenversicherung, wobei bitte ich nur 80% der Leistung erhalte, bei 20% Selbstbehalt – was die unselbstständige NICHT belastet)
1,53 wieder an die SVA (Selbstständigenvorsorge… was soll das? Zahle ich mir selber meine Abfindung?)
8,83 wieder an die SVA (Unfallversicherung….)

Es bleiben also: 63,49 Euro als “Einkommen” zum Leben.
Davon muss ich wiederum mindestens 36% an den Staat (Einkommensteuer) liefern
Es bleiben 40 Euro. also gerade mal 1/3 der in Rechnung gestellten Arbeitsleistung.
Davon soll ich nicht nur mein Lebenerhalt zahlen: Miete, Essen, Strom, andere effektiv Betriebliche Kosten, die aber NICHT als Betriebsabgabe vom Finanzamt akzeptiert sind…)
Die WK kommt immer wieder auf uns EPU zu, mit dem Vorschlag, wir sollen doch Personal einstellen, die WK würde uns mit einer in etwa 20% Gebührenbegünstigung HELFEN, damit WIR Arbeitsplätze schaffen….
Glauben die Herrschaften wirklich, ich kann mir leisten ein/e MItarbeiter/in anzustellen, die durch die AK und dem Gesetz einen 200% Schutz genießt, keine Haftung oder Verantwortung für die eventuelle Fehler trägt (das liegt immer beim Betrieb, also beim Unternehmer), kaum kündbar ist, auf geregelten Arbeitszeiten RECHT hat, wie auch auf BEZAHLTEN Urlaub, Krankenstand, Karenz usw. usw…??

Darüber hinaus habe ich meinen “WK-Beitrag” zu leisten, für eine Unternehmervertretung, die sich ruhmt (!!!), Krankengeld für Selbstständigeerreicht zu haben = erst ab den 1. Tag nach 6 wöchigen Krankenstand (!!!) bekommt der Selbstständige 28,- Euro/Tag
(Frage: welcher Selbstständige kann sich leisten, 6 wochen krank zu sein?? und übrigens, das Geld kommt aus einem TOpf der WK, den WIR Selbstständige gefüllt haben…)
Nun kommt (seit ein paar Jahren) auch die sogennanten “Tourismusabgabe”: egal was man für eine Art von Betrieb führt, MUSS man diese Abgabe leisten, denn angeblich (im Sinne der Gesetzerfinder) man IMMER vom Tourismus profitiert….)

Für uns Mutterschutz? nada – Urlaubsgeld? njet – Bezahlter Krankenstand? vom Wegen…
ganz zu schweigen von geregelten Arbeitszeit, oder 13. oder gar 14. Gehalt…..

Und wir geniessen noch immer – unter der Mehrheit der Bevölkerung – das Image der “Steuerhinterzieher”.

Ich habe mittlerweile an die 23 “Beitragsjahre” in die Kassen eingezahlt. Ob ich irgendwann in Pension gehen kann/darf und auch noch vom “Pension” leben kann, das ist noch offen…..”

 

62 Gedanken zu „Albtraum Selbstständigkeit

  1. world-citizen

    Ja leider. 1,8 Millionen Menschen in Österreich zahlen Einkommensteuer. Und diese 1,8 Millionen sind es, die den Rest der Bevölkerung am Leben halten. Und was ist der Dank dieser Leute? Sie werden immer unverschämter in ihren Ansprüchen.

  2. S.M.

    Wieder daneben, werter Weltfremdbürger. Ihnen mangelt es offensichtlich nicht nur an Intelligenz und Logischem Denken, sondern auch eklatant an grundlegendem Faktenwissen.

    Nur um Ihren erbärmlichen Wissensstand etwas zu aktualisieren, darf ich erwähnen, dass sich die Einnahmen der Republik Österreich zu einem nicht allzu großen Teil aus den Einkommenssteuern zusammensetzen.

    http://www.statistik.at/web_de/statistiken/oeffentliche_finanzen_und_steuern/oeffentliche_finanzen/steuereinnahmen/019086.html

    Sie sehen, die Einnahmen aus Einkommenssteuern betragen 39 Milliarden Euro, die Gesamteinnahmen (alles 2012) betragen knapp 137 Milliarden.
    Die Einnahmen aus der Einkommenssteuer betragen somit knapp 28% der Gesamteinnahmen des Staates.

    So viel zum “Am Leben erhalten” aus der Einkommenssteuer.

    Was allerdings richtig ist, ist, dass knapp ein Drittel der Bevölkerung für weit über 2/3 der Einnahmen sorgen. Dies sind allerdings Menschen, die mit Ihrem Weltbild so rein gar nichts anfangen können.

  3. world-citizen

    >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> Was allerdings richtig ist, ist, dass knapp ein Drittel der Bevölkerung für weit über 2/3 der Einnahmen sorgen. Dies sind allerdings Menschen, die mit Ihrem Weltbild so rein gar nichts anfangen können. <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

    Wenn das heißen soll, dass alle Nettobzahler kleinbürgerlich, xenophob und chauvinistisch sein sollen, dann ist diese These einfach falsch.

  4. S.M.

    Nein das soll heißen, dass diese Nettozahler keine EU wollen, und schon gar keine Weltregierung, sondern den Nationalstaat Österreich.
    Die Zahl der Unternehmer und gut verdienenden Arbeitnehmer (die eben zu diesem Drittel gehören) die GRÜNE oder SPÖ wählen, ist verschwindend gering. Manche von ihnen wählten noch die ÖVP, werden dies bei der nächsten Wahl aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht mehr tun.
    Wohin die Leistungsträger dieses Landes wollen, zeichnet sich mit dem Stimmenzuwachs der FPÖ und der Nichtwähler ab.
    Nämlich nicht mehr in die Richtung, die wir eingeschlagen haben.

  5. world-citizen

    >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> Nein das soll heißen, dass diese Nettozahler keine EU wollen, und schon gar keine Weltregierung, sondern den Nationalstaat Österreich. <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

    Woher wollen Sie das denn so genau wissen? Welche Erhebung liegt Ihrer Behauptung zugrunde.

    Und Selbständige, die die FPÖ wählen müssten schon Selbstmörder sein, oder Leute die pleite gemacht haben und Schuldige dafür suchen. Und die EU gibt momentan einen Prügelknaben ab, so wie einst die Juden.

  6. S.M.

    Wie wär’s mit der Wahlanalyse 13′? Es ist nicht meine Aufgabe, aus einem ignoranten, naiven Weltverbesserer einen Menschen zu machen, der Fakten akzeptiert.

  7. world-citizen

    >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> Wie wär’s mit der Wahlanalyse 13′? Es ist nicht meine Aufgabe, aus einem ignoranten, naiven Weltverbesserer einen Menschen zu machen, der Fakten akzeptiert. <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

    Die FPÖ fischt doch seit mindestens 15 Jahren nur noch im roten Teich. Mit Versprechungen, von denen jeder Mensch der rechnen kann, genau weiß, dass sie nicht eingelöst werden können.

  8. Christian Peter

    S.M.

    Ignorieren Sie die Dumpfbacke endlich, sonst spammt sie hier (weiterhin) alles voll.

  9. nometa

    @Christian Peter: Ah, Sie sind es. Der “Sozialstaat abschaffen, Gras verbieten”-“Liberale”. Alles klar. Jetzt müssen wir nur noch definieren, was genau eine Dumpfbacke ist…

    @SadoMaso: Noch so ein “Liberaler”, der der FPÖ zuneigt… Na ja, was soll man machen. Gibt ja auch Leute, die andere abschlachten und sich selbst “Christen” nennen. Und bitte unterlassen Sie Ihren “werter”-Scheiß, wenn Sie dann nur primitivste Beleidigungen abfeuern – was wiederum Ihre Nähe zur FP erklärt…

    Fazit 5.1.14: Die Heuchelei von euch “Liberalen” bleibt weiterhin unübertroffen (Kirche und Staat ausgenommen).

  10. nometa

    Schon auffallend, übrigens, dass kein Linker in diesem Forum so primitiv mit Beschimpfungen um sich wirft wie die “feinen Damen und Herren Liberale”. Und die Gentlemen fühllen sich trotzdem noch überlegen. Echt ein Phänomen.

  11. Riso

    Beleidigungen und intoleranz ist ganz typisch für “liberale,” unabhängig von Nationalität.

    Ich hatte letzens mit einem Amerikaner im Internet diskutiert (ich weiss, erster Fehler) über Moral im Bezug auf Abtreibung (zweiter Fehler), und einem dem Gespräch unbeteiligten Dritten (auch Ami) sind nur wüste Beleidigungen aus dem Mund gefallen, ohne etwas beizutragen. Ihm war es absolut Unmöglich, eine andere Weltsicht oder Meinung zu tolerieren.

  12. Riso

    Bei “liberal” meine ich übrigens Linke. Libertär is besser für klassische, weil der erste Begriff vereinnahmt wurde.

  13. S.M.

    Hat der Herr nometa auch Inhaltliches zu bieten, oder beschränken Sie sich auf die Rolle des Richters? Abschaum darf man nunmal nicht mit Samthandschuhen anfassen. Für eine kultivierte Diskussion sind mir “Weltverbesserer” und Besserwisser, die nicht einmal Grundkenntnisse besitzen, einfach zu dumm. Wer mit einer EU oder gar einer Weltregierung sympathisiert, Institutionen, die Grundrechte wie Eigentum mit exzessiver, skrupelloser und schamloser Gewalt über Bord werfen und mir mit einer Gewalt, die ich nicht im Mindesten kontrollieren kann, mein hart erarbeitetes Eigentum wegnehmen, dann “scheiß ich”, um Ihre Terminologie zu gebrauchen, auf Manieren.
    Dieses Gesindel aus Eurokraten und nationalen Bürokraten müsste in einer Welt, in der die Menschen wüssten, wieviel ihnen der Staat raubt, froh sein, wenn es nur gehängt wird.
    Und wer dieses Gesindel verteidigt, ist ein Verräter am Eigentume der österreichischen Bevölkerung.

  14. Christian Peter

    ‘FPÖ – Liberaler’

    was Linksliberale gegen den regierungsgeilen Schnösel H.C. Strache einzuwenden haben, bleibt ein Rätsel. Ist dieser politisch (wirtschaftspolitisch als gesellschaftspolitisch) doch eindeutig dem linken Spektrum zuzuordnen.

  15. world-citizen

    >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> Schon auffallend, übrigens, dass kein Linker in diesem Forum so primitiv mit Beschimpfungen um sich wirft wie die “feinen Damen und Herren Liberale” <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

    In diesem Forum habe ich bisweilen noch keine Liberalen ausfindig machen können. Selbst wenn sich einer als solcher bezeichnet, ist noch lange nicht gesagt, dass er es auch ist.

  16. Christian Peter

    Warum sucht ihr Linksliberalen euch nicht ein Forum für politisch Gleichgesinnte ? (dass “Neoliberalismus” wenig mit klassischem Liberalismus und rein gar nichts mit Linksliberalismus zu tun hat, weiß jedes Kind). Wird euch dort zu wenig Aufmerksamkeit zuteil ?

  17. Thomas Holzer

    Es gibt keinen Linksliberalismus; dieses von spindoktoren und/oder Medien kreierte Wortungetüm ist eine contradictio in rei.
    Nur durch dauernde Wiederholungen bekommt dieses auch nicht einen Sinn.

  18. world-citizen

    >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> Warum sucht ihr Linksliberalen euch nicht ein Forum für politisch Gleichgesinnte ? (dass “Neoliberalismus” wenig mit klassischem Liberalismus und rein gar nichts mit Linksliberalismus zu tun hat, weiß jedes Kind <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

    Divide et impera.

    Was soll denn dieses Gerede über Linksliberalismus, Neoliberalismus oder Rechtsliberalismus.
    Für einen echten Liberalen gibt es nur einen einzigen unteilbaren Liberalismus.

    Und welchen Sinn soll denn ein Forum für Gleichgesinnte haben. Wenn alle die gleiche Gesinnung haben, gibt es auch keine Diskussion mehr – das wäre doch wirklich fad.
    Schlimm wird es immer nur dann, wenn die Sachdiskussion zum Erliegen kommt und nur noch Beschimpfungen und Gehässigkeiten verbreitet werden.

  19. Christian Peter

    @thomas holzer

    ganz im Gegenteil, Liberalismus und Sozialismus als Gegenströmung zu Konservatismus sind immer links. “Neoliberalismus” sollte aufgrund aktueller Entwicklungen aber besser als “Neokonservatismus” bezeichnet werden.

  20. Thomas Holzer

    @Christian Peter
    Dann wäre ich für eine Erklärung dankbar, wie in einem kollektiven System (Sozialismus) die Freiheit des Einzelnen (Liberalismus/Libertärismus) gewährleistet wird.
    Und ich meine nicht nur wirtschaftliche, sondern auch persönliche Freiheit!

    “„Konservativ ist nicht ein Hängen an dem, was gestern war, sondern ein Leben aus dem, was immer gilt“ Ernst Jünger

  21. world-citizen

    >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> ganz im Gegenteil, Liberalismus und Sozialismus als Gegenströmung zu Konservatismus sind immer links. “Neoliberalismus” sollte aufgrund aktueller Entwicklungen aber besser als “Neokonservatismus” bezeichnet werden. <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

    Links ist immer dort, wo der Daumen rechts ist und rechts immer dort, wo der Daumen links ist.
    Ansonsten sind rechts und links immer Begriffe der Wahrnehmung.
    Wenn ich mit dem Auto nach Irgendwohin fahre, dann fahre ich rechts und der Gegenverkehr ist links. Aber wenn ich die selbe Strecke zurück fahre, fahre ich nicht links, sondern ebenfalls rechts, auch wenn ich für die Entgegenkommenden links bin.

  22. Thomas Holzer

    @WC
    interessanter Weise ist -soweit mir bekannt- in allen Sprachen der Begriff “links” negativ, der Begriff “rechts” positiv besetzt.
    Also so einfach, wie Sie es darstellen, ist es doch nicht.
    Aber natürlich, in Erweiterung der Geschlechterpolitik könnte man natürlich darüber diskutieren, die Rechtsprechung auf eine Linkssprechung umzustellen; dies würde ein weites Betätigungsfeld zusätzlicher staatsabhängiger Angestellter für die “notwendige Umerziehung” bieten, auf Jahrzehnte, wenn nicht Jahrhunderte hinaus.
    Dann werden uns die Chinesen, Inder und der Rest der Welt problemlos links und rechts überholen!

  23. world-citizen

    >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> interessanter Weise ist -soweit mir bekannt- in allen Sprachen der Begriff “links” negativ, der Begriff “rechts” positiv besetzt. <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

    Darum fährt man auch im konservativen Großbritannien links 🙂

    Darum malen die konservativen Tories auch immer das Schreckgespenst an die Wand, die EU könnte ihnen mal vorschreiben, rechts zu fahren (Was ohnehin nicht der Fall sein wird, weil der Umbau aller Autobahnauf- und Abfahrten, die Versetzung der Ampeln, Änderung der Bodenmarkierungen, Entsorgung der alten Linienbusse etc. viel zu viel Geld kosten würde, das niemand aufzubringen imstande wäre. Vor 60 Jahren wäre es noch möglich gewesen, aber heute wohl nicht mehr).

  24. Thomas Holzer

    @WC
    In Österreich wurde auch mal “links” gefahren
    Ich darf festhalten, das Linksfahren ist in meinen Augen das einzig Positive, was ich mit “links” verbinde 🙂
    Ein linksgelenkter Jaguar ist einfach nur vulgär, so wie alles Linke 🙂

  25. Thomas Holzer

    p.s.: nicht umsonst heißt es im englishen: “right is right and left is wrong”
    Insofern bringen die guten Briten mit ihrem Linksverkehr ihre ganze Verachtung für alles, was links ist, sehr anschaulich zum Ausdruck 😉

  26. world-citizen

    >>>>>>>>>>>>>>>>>>> Ein linksgelenkter Jaguar ist einfach nur vulgär, so wie alles Linke <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

    Und ein rechtsgesteuerter Peugeot ist unpraktisch, weil man die Motorhaube vom Beifahrersitz aus öffnen muß. Die Wägen werden nicht vollständig gespiegelt. 😉

  27. Christian Peter

    @world citizen

    Warum tummeln Sie sich nicht in einem Forum für Gleichgesinnte anstatt hier alles vollzuspammen ? Erfahren Sie dort nicht ausreichend Aufmerksamkeit ?

  28. Thomas Holzer

    @Christian Peter
    Sie treffen ja hier, in diesem Forum, Gleichgesinnte!
    Vor allem Beitragsschreiber, welche Ihren unstillbaren Drang nach staatlicher Reglementierung unterstützen!
    In concretu, in “nometa, karl markt, WC, riso et al.” werden Sie sicherlich Gleichgesinnte hier(sic!) erkennen, oder nicht?!

  29. gast4

    Wer 36% Steuern zahlt hat einen Gewinn von 73.000€.
    Der SOLL sogar ordentlich zum Allgemeinwohl beitragen.

  30. VersteheNurBahnhofOnline

    Die geführte Diskussion über Begrifflichkeiten führt uns allen vor Augen, warum eine offensichtlich – freundlich formuliert – nur mäßig begabte Regierung von diesem Wahlvolk gewählt wird. Um es auf den Punkt zu bringen. Dieses Wahlvolk verdient diese Vertreter (sofern die Kommentatoren als repräsentativ gelten). Für mich persönlich sind Persönlichkeit, Kompetenz und Benevolenz von Politikern ausschlaggebend. Diese drei Dimensionen sind von der politischen Farbenlehre unabhängig und leider nur spärlich erkennbar. So nun los und wetzt die Dogmenmesser zum Angriff auf meinen Beitrag ;-)))

  31. Christine Kipper

    Die Kommentare zum Beitrag sind hier wohl danebengegangen, das Thema war die hohen Steuern in Österreich und wie man als kleiner Selbständiger – nicht als großer Konzern – überleben kann

  32. Christian

    “gast4” – ziemlicher blödsinn. wo hast du diese zahlen her?

    36,5 % für Einkommensteile zwischen 11.000 und 25.000 Euro jährlich
    43,2143 % für Einkommensteile zwischen 25.000 und 60.000 Euro jährlich
    50 % für Einkommensteile über 60.000 Euro jährlich

    und selbst dann, rechne dir mal an einer hand aus, was bleibt, wenn man von 60.000 50% steuern zahlt und dann noch 27% sva. und dann überleg dir dazu wie viel ein einzelunternehmer arbeiten muss um auf 60.000 jährlichen gewinn überhaupt zu kommen. der krtiegt das ja nicht geschenkt.

  33. Soundkasten

    Deine Rechnung stimmt so nicht bzw. benötigt einige weitere Erklärungen.
    Du zahlst also wirklich 36,51% SVA und 36% Einkommensteuer, egal wie viel Gewinn Du machst?
    Das kann ich mir nicht ganz vorstellen…

  34. Soundkasten

    Christian: Auch Deine Rechnung stimmt nicht. Man zahlt keine 50% von 60.000, sondern von jedem Euro darüber. Und die SVA wird bereits davor bezahlt. Und wie viel jemand für welchen Gewinn arbeiten muss hängt komplett von der Branche und den individuellen Fähigkeiten ab, wie es bei einem Angestellten ja auch der Fall ist.

  35. gast4

    @ “Christian”

    Nichts verstanden? Man zahlt durchschnittlich 36% Steuern auf jeden Euro Einkommen wenn man 73.000€ Gewinn macht.
    Bitte zB. Ihren vielleicht vorhandenen Steuerberater fragen – der kann Ihnen das sicher bestätigen.

    Und so wie sie das sagen ist der Text oben sowieso falsch – weil dann müsste man schreiben ich zahle 36% Steuern auf den und den Teil meines Einkommens…

  36. Chrisi

    Es ist aber auch eine Tatsache, dass der Höchststeuersatz in BRD etwa vierfach höher ist als in A.
    Und das wäre für EPU und KMU schon eine Erleichterung, denn auf den Höchststeuersatz in BRD wird wohl sowieso kein EPU hinkommen. Das empfinde ich als gerechter als bei uns.
    Würde ich meine Dienstleistungs-Firma in der BRD betreiben, hätte ich pro Jahr einige Tausend € mehr für mich (eben wegen dieser höheren Progression)
    Doch ich bin nun mal eine Österreicherin und WILL NICHT deswegen auswandern müssen.
    Ich bin seit 30 Jahren selbständig, alles ist stetig erhöht worden, nur die Summen bei der Steuerprogression wurden nie auch nur ansatzweise angepasst – wir wissen warum: dort ist – von uns Deppen der Nation, den kleinen Selbständigen – am meisten zu holen…………
    UND: es stimmt auf jeden Fall, dass man es sich als EPU nicht so ohne weiteres leisten kann, jemanden anzustellen. Leider rechnet da niemand ehrlich nach. Betonung auf EHRLICH. Wenn man jemanden “erwischt”, der auf jeder Minute besteht, dann kannst selber die Arbeit fertig machen, weil der Angestellte schon sein Wochenende braucht………………
    Dazu muss man sich aber noch etwas auf der Zunge zergehen lassen: in OÖ sind 92 % der Betriebe so klein, also von 1 bis 10 Leute. Wir wären also schon eine Macht, hätten wir denn nur die Zeit übrig, um einmal aufzustehen und zu protestieren über soviel Ungerechtigkeit. Ich ärgere mich schon lange über diese Ungerechtigkeit, dass diese 92 % EPU und KMU aber in jeder Hinsicht in einen Topf geworfen werden mit großen Firmen – ich will jetzt keine Namen nennen.

  37. gms

    Christine Kipper,

    “Die Kommentare zum Beitrag sind hier wohl danebengegangen, das Thema war die hohen Steuern in Österreich und wie man als kleiner Selbständiger – nicht als großer Konzern – überleben kann”

    Berechtigter Einwand. Wollte man zwischen kleinen Selbständigen und Konzernen steuertechnisch Waffengleichheit schaffen, bedürfte es für die Kleinen ebenso der Möglichkeit, versteuerbare Gewinne zu minimieren, indem Erträge gezielt verlagert und andernorts versteuert werden.

    Aus dem Zusammenschluß vieler kleiner Selbständiger ließe sich das nötige Firmenkonstrukt aufbauen, schwieriger aber wird das Geschäftsmodell, nachdem Einzelunternehmer idR als Dienstleister auftreten, und Aufwände für Lizenzen und Vorprodukte daher nicht oder nur schwierig geltend zu machen sind. Es gilt daher etwas zu finden, das man garantiert und nahezu unbeschränkt absetzen kann, das man aber zugleich über die Bande bei sich selbst — sprich beim Unternehmen, an dem man beteiligt ist — zukaufen kann. Ideen?

  38. gms

    gast4,

    “Wer 36% Steuern zahlt hat einen Gewinn von 73.000€. Der SOLL sogar ordentlich zum Allgemeinwohl beitragen.”

    Dieser ~ordentliche~ Beitrag entstünde bei linearer Besteuerung nicht minder. Die krude Sichtweise, eine progressive Besteuerung wäre gerecht, läßt sich trivial umkehren mit der Frage, was gerecht daran sein soll, für dieselbe Leistung des Staates mehr oder gar entschieden mehr zu bezahlen, als ein anderer Bürger.

    Anders betrachtet: Mehr als linear kann niemand vom Staat profitieren, aufdaß eben dieses Profitieren die Steuerlast bedingt. Wäre es anders, wäre auch ein Grenzsteuersatz von 100% ab einem Euro Gewinn argumentierbar. Willkür wird aber nicht stimmiger, wenn sie in Großbuchstaben daherkommt.

  39. gast4

    @gms

    Wenn das Wort Leistung in einem Kommentar vorkommt weiß man schon vorher in welche Richtung dieser geht – lustig.

    Nicht jeder Mensch ist davon überzeugt, dass es das wichtigste ist selbst wo es geht am meisten zu profitieren. Es sollen alle Menschen in Würde leben können. Und wenn jemand der vielleicht gar nicht arbeiten kann durch meine Steuern halbwegs leben kann dann find ich das gut und dafür zahle ich sogar gerne.

    Das nennt man Moral oder auch das leider von der FPÖ vereinnahmte Wort Nächstenliebe.
    Nicht jeder ist ein Egoist und Eigenbrötler.

  40. Markus

    Es wäre für einige der hier Postenden von Vorteil, einen Steuerberater aufzusuchen! Wer behauptet, dass 73.000,- Euro “Gewinn” viel sind?
    Ich hatte eine Betriebsanlage gekauft die mir etwa 30.000,- Euro mehr an jährlich versteuerbarem “Gewinn” beschehrte, nur weil ich eine Einzelfirma betrieb, das Grundstück der Anlage allein mehr wert war, als der Gesamtkaufpreis betrug, und somit keine Abschreibung (AfA) durchgeführt werden durfte! (Grundstück wird ja nicht weniger wert lt. Finanz)

    Ich konnte mir von diesen 30.000,- Euro also noch nicht einmal ein Wurstsemmerl kaufen!
    Benötigt hatte ich die Betriebsanlage aber NUR WEGEN DER FIRMA, nicht für mich Privat…….
    Lediglich die Zinsen durften abgeschrieben werden.

    Gesamt machte ich etwa 100.000,- Überschuss im Jahr, das Wort “GEWINN” mag ich nicht sonderlich, da es zu viel Spielraum für Interpretation offen läßt, und geblieben sind mir davon etwa 33.000,- Euro nach Abzug von Ekst und SVA, etc…!

    Glücklicherweise ist das Schrottgewerbe MwSt-befreit, sonst wäre das vorher auch noch abzuführen gewesen.

    Von wo kommt jetzt wohl das Geld her, dass man aufwenden muss, um im nächsten Jahr WIEDER Schrott zuzukaufen, oder zu wachsen, einen Angestellten zu bezahlen, immerhin kostet ein Angestellter mit 14 Gehältern locker 16 Gehälter Urlaub und Krankenstand müssen ja auch arbeitstechnisch überbrückt werden, von den Nebenkosten ganz zu schweigen?

    Dieses Pauschalurteil von wegen, “ist ja eh genug, sollen ruhig zahlen”, zeugt also nur vom eigenen Unwissen, solang man es nicht fallbezogen betrachtet….

    Mich wundert´s nicht, warum wir ständig mit Diebstählen zu tun hatten, wenn man Selbständige als reiche Melkkuh sieht!

    Da ist der Respekt vor dem fremden Eigentum natürlich auch schnell weg, tolle Ansehen, dafür, dass man sich etwas schaffen wollte, anstatt vom Staat zu leben, weil man seinerzeit keinen geeigneten Job fand.

    Aber wehe, ein Angestellte bekommt EINE Überstunde nicht bezahlt, da schreih ma dann laut………

    Danke für die Aufklärung

  41. Rennziege

    6. Januar 2014 – 14:34 — gast4
    “Und wenn jemand, der vielleicht* gar nicht arbeiten kann, durch meine Steuern halbwegs leben kann” … dann zahle ich ebenfalls gerne dafür. Aber wenn jemand bei bester Gesundheit nicht arbeiten will; wenn Beamte mit 55 in Pension gehen; wenn geruhsame Schreibtisch-Schlummerer die “Hackler-Regelung” missbrauchen — dann rollen sich meine Zehennägel ein. Warum soll ich mit meinem hartbverdienten Geld Sozialjongleure und fröhliche Golfspieler durchfütterm?

    P.S.: Dieses “vielleicht” ist entbehrlich. Zweifellos wissen Sie, dass viele Krankschreibungen ohne belastbare Diagnosen erfolgen, auf dem amikalen kleinen Dienstwegl. Das Finanzamt hat aber noch nie einen Steuerbescheid geschickt, der mit den Worten beginnt: “Vielleicht zahlen Sie …”

  42. Turing

    Neoliberalismus mit Links- oder Rechtsliberalismus in einen Hut zu werfen, ist völlig verquer, weil Neoliberalismus keine politische Haltung ist, sondern eine wirtschaftspolitische Haltung.

    Links- und Rechtsliberale habe ich persönlich nie kennengelernt, denn wen man hinter die Fassade dieser Leute schaut, erkennt man Linke und Rechte, bei denen der etatistische, bevormunderische oder fremdenfeindliche Ton alles liberale überstrahlt.

    Neoliberal ist – wie gesagt – nur eine wirtschaftlspolitische Grundhaltung. Konservative wie Sozialdemokraten können neoliberal sein, sie können auch keynesianistisch sein. Und mit Neoliberalismus meine ich wirklich den echten Neoliberalismus. Die Umdeklaration des Begriffes durch linke Dummschwätzer könnte man nur dann akzeptieren, wenn sie doch wenigstens einheitlich wäre. Stattdessen ist neoliberal zum allgemeinen Schimpfwort geworden, der sowohl für rettende Markteingriffe (Bankenrettung) als auch für fehlende Markteingriffe (auch als “Turbokapitalismus” verschrien) verwendet wird. Austeritätspolitik gilt als neoliberal, genauso wie der von Linken ausgemachten “Konsumterror”.

    Wer Orientierung benötigt, dem empfehle ich das Buch “Wie gerecht ist der Markt?” von Wolfgang Kersting. In dem Buch werden stupide Deutungsversuche der Linken widerlegt und durch vernünftiges ersetzt.

  43. Markus

    Und weil ich es nicht beimengen wollte in meinem Posting, wo genau liegt MEIN Profit am STAAT?

    Krank sein:

    Ich bekomme weder Unterstützung vom Staat, noch werden meine Rechnungen voll bezahlt!
    Außerdem bin ich kein Weichei uns renne nicht wegen jedem Wehwehchen zum Arzt, Krankenstand gibt es ja eh keinen.

    Arbeitslosengeld/Mindestsicherung:

    Bekomme ich nicht, bin alter Selbständiger, habe nichts einbezahlt, ergo kommt auch nichts raus!
    Selbst wenn, würde es nicht einmal für die Miete der Wohnung reichen.
    Mindestsicherung?
    Fantasie, sonst nichts!
    Habe es selbst erlebt, verdient deine Lebensgefährtin einen bestimmten Betrag, gibt es keine Mindestsicherung. (Berechnungsgrundlage entspricht einem Hilfsarbeiterlohn, ergo bekommt man so gut wie nie Mindestsicherung)
    Hast Du Vermögen über 3.000,- Euro, gibt es keine Mindestsicherung.

    Autobahn/Straßenverwaltung:

    Ist mir sehr wichtig, bezahle ich jedoch mit Vignette, Treibstoff und Kfz-Steuer, also nicht mit EkSt oder sonstigen Abgaben!
    Und, so man der Asfinag trauen darf, machen die eh ordentliche Gewinne, und sie fahren, soweit man es beurteilen kann, die aktuellsten Fahrzeuge, ergo dürfte genug Geld da sein!

    Schule/Bildung:

    Ich glaube, unser aller Schuldgeld dürfte die mageren Löhne eines Lehrers schon fast decken, das kann keine Milliarden ausmachen.
    Und, so man den Studenten glauben darf, bluten die sich aus, um studieren zu können, klar, anderorts ist es auch mal teurer, siehe USA, doch kommen hier wohl auch keine Milliarden zustande.

    Administration/Beamte:

    Da glaube ich sehr wohl, ein Fass ohne Boden gefunden zu haben!
    Ich habe im Jahr nahezu null Kontakt mit Behörden, außer mit denen, die man vor Ort bezahlt, wenn man mal wieder der Geschwindigkeit frönte, und hier werden sicherlich unzählige Milliarden vergeigt!
    Wofür, nicht für mich, abgesehen davon, dass man ja eh schon jeden Handgriff der Beamten bezahlen muss.
    Siehe Verkehrsamt, eine Unbedenklichkeitserklärung für einen in Verlust gegangenen Typenschein, 14,- Euro in etwa, für …. na ja, sagen wir, 5 Minuten Arbeit.
    Beamter bezahlt, wofür also noch Steuern hierfür einheben?

    Müll:

    Wird mit der Miete bezahlt, außerdem ist Müll ein gutes Geschäft, siehe Fernwärme, Stromerzeugung, etc… wofür also noch Steuern hierfür erheben?

    Öffentliche Verkehrsmittel:

    Benutze ich nicht, bezahle schon für die Straßenbenutzung!
    Oder wird vom ÖFFIBENÜTZER meine Autobahn bezahlt?
    Nicht, wenn er keine Vignette benutzt/nie Tanken fährt, warum also umgekehrt.

    Wofür, Ihr Lieben, die Ihr doch alles schön reden könnt, werden meine/unsere Mittel also aufgewendet, auf dass Ihr die Meinung habt, es sei gerecht, die Selbständigen, die mehr verdienen, als Ihr als Angestellte, so zu schröpfen, nur, weil wir uns mehr trauen, und nicht auf der sicheren Seite des Lebens verbleiben wollen, nur, weil wir unser Leben selbst gestalten wollen, anstatt uns vom Chef alles diktieren zu lassen, auf den Krankenstand/Urlaub verzichten, den Ihr im Vorjahr schon im neuen Kalender eingetragen habt, etc….

    Ich ersuche höflichst um Aufklärung.

  44. gms

    gast4,

    “Wenn das Wort Leistung in einem Kommentar vorkommt weiß man schon vorher in welche Richtung dieser geht – lustig.”

    Und Sie Komiker reden von Moral, die man per Steuerzwang herbeiführen könnte. Mangels gemeinsamen Vokabulars würde daher auch alles sonst noch hier Debattierwürdiges vergnügungssteuerpflichtig.

  45. Herbert Brand

    Also von den 100%, die mein Dienstgeber als Aufwand für mich dieses Monat hatte, ergibt sich folgende Aufstellung:

    24% Dienstgeberabgaben
    28% Dienstnehmerabgaben

    bleiben mir immerhin 48% Netto als Arbeitnehmer, so gehst mir ja wirklich super, wenn ich das so kritiklos nehmen würde, was da von Herrn Ortner geschrieben wird.

    Die Vorzüge des Selbsständigsein bitte nicht vergessen.

    Und wenn ich mir den Artikel durchlese und davon ausgehe, dass ich bei mittlerer Auslastung 50% verrechenbare Leistung erbringe, dann habe ich ihn Anlehnung an den o.a. Artikel €40,– mal 80 Stunden. Das sind immerhin “nur” noch 3.200,– netto nach Abzug von SV und FA.

    Ich mein gehts noch? Ich hatte auch lange meine eigene Firma und habe eine Ahnung wovon ich spreche.

    Und wenn jemand im Betrieb angestellt wird, dann arbeitet der doch hoffentlich auch was und bringt Einnahmen, von dem sie/er bezahlt wird.

    Und wenn der Dienstgeber selber mitarbeitet, dann sollte das doch wohl hoffentlich ausreichen.

  46. gast4

    @rennziege

    Beamte sind an sich faule Golfspieler die mit 55 in Pension gehen?

  47. Alexander Wilczek

    Eines steht fest, das Geld das von Selbstständigen und auch von Unselbständigen in versch. Töpfen des Staates gefüllt werden. Die Sozialen Nebenkosten sind wirtschaftlich gesehen zu hoch. Dies sollte nach den Wirtschaftlichen Schwankungen angepasst werden. Daher hohe arbeitslosigkeit. Die Sozialen Nebenkosten müssten also etwas gesenkt werden, wenn es der Wirtschaft schlecht geht. Es kommen auf einen Angestellten 2 Pensionisten und es werden mehr. Es sollte jeder eine Private Pensionsvers. haben. Den Unternehmern sollte das steuerliche leben etwas leichter gemacht werden. Immerhin arbeitet man ca 8 Monate für den Staat.

  48. Silke

    also die Rechnung ist eine Frechheit in meine Augen… die 20% MWST kassiert der Selbstständige für den Staat nur mit und muss es deshalb abliefern… der Selbstständige bekommt nämlich die bezahlte MWST als Vorsteuer wieder zurück auch von den Artikel die er nicht verkauft (ausnahmen für PKW usw.)
    kaum kündbar die Angestellten … ja.. ja… von wegen…
    seit wann bezahlt der Arbeitgeber den Karenz????
    DANN bekommen wir Frauen hald keine Kinder mehr!!!!!! Entschuldigung liebe Selbstständige das wir Kinder bekommen!!! Auch eure Frauen bekommen Kinder und nehmen den Karenz in Anspruch
    Wenn ein Angestellter 6 Wochen krank ist zahlt der Arbeitgeber auch nicht mehr dafür und er wird dann meistens eh gekündigt!
    und einen Mutterschutz anzukreiden finde ich ganz schön heftig… ist jemals ein Mann mít 3 kg Kind + 3kg Fruchtwasser usw herumgelaufen???? NE!
    Die Selbstständigen haben allerdings auch die Möglichkeit ihr Einkommen steigen zu lassen… die Angestellten bekommen bis auf die gesetzliche Erhöhung immer das Selbe! (wobei die gesetzliche ja eh nicht mal so hoch wie die Inflation ist, der Selbstständige erhöht aber die Preise dementsprechend)
    Es ist für beide Seiten nicht mehr einfach und solche einseitigen Artikel sind einfach zum kotzen!

  49. de Voltaire

    @ gast4

    “Und wenn jemand der vielleicht gar nicht arbeiten kann durch meine Steuern halbwegs leben kann dann find ich das gut und dafür zahle ich sogar gerne.”

    Um jemanden, der gar nicht arbeiten kann, ein “halbwegs leben zu können” zu bieten, zahle ich auch gerne. Aber
    – Ihnen geht es ja darum, dass andere(!) bezahlen
    – Ihnen geht es ja darum, dass andere(!) dasselbe für gut finden wie Sie selbst – und rechtfertigen damit sogar staatliche Gewalt. Sie wollen ja sogar festlegen, wieviel andere bezahlen müssen – weil Sie dies so für moralisch halten
    – Ihnen ist augenscheinlich nicht einmal klar, dass eigene Leistung notwendig ist, um dies überhaupt bezahlen zu können. Anders lässt sich Ihre dumme Aussage bezüglich “Leistung” ja nicht deuten.

    Also nochmals: Ich bezahle dafür auch gerne. Freiwillig und aus Gründen der Moral und der Nächstenliebe. Ihre Anliegen sind (nach Ihren eigenen Aussagen nach) aber völlig andere, und genau diese werden hier von Menschen, die augenscheinlich ein besseres Menschenbild haben als Sie, bekämpft.

    Wenn das Wort Moral in einem Kommentar vorkommt weiß man schon vorher in welche Richtung dieser geht …

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